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Autoren
OldBo
03.02.2010

Radtke 20.08.2009
Für Estriche im Bauwesen ist DIN 18560 (Ausgabe 4/2004) maßgebend.

Normen

Für Estriche im Bauwesen ist DIN 18560 (Ausgabe 4/2004) maßgebend. Sie besteht aus:

Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und Ausführung

Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)

Teil 3: Verbundestriche

Teil 4: Estriche auf Trennschicht

Teil 7: Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche)

Die Norm ist gültig für:

Calcium-Sulfat-Fließestrich CAF

Calcium-Sulfatestrich CA

Gussasphaltestrich AS

Kunstharzestrich SR

Magnesiaestrich MA

Zementestrich CT

Estrich

Estrich ist ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar nutzfähig ist oder mit einem Belag, ggfs. frisch in frisch, versehen werden kann.

Estrich auf Trennschicht

Ein Estrich auf Trennschicht ist ein Estrich, der von dem tragenden Untergrund durch eine dünne Zwischenlage getrennt ist.

Schwimmender Estrich

Ein schwimmender Estrich ist ein auf einer Dämmschicht hergestellter Estrich, der auf seiner Unterlage beweglich ist und keine unmittelbare Verbindung mit angrenzenden Bauteilen, z. B. Wänden oder Rohren, aufweist. Ein beheizbarer schwimmender Estrich wird als Heizestrich bezeichnet.

Einschichtiger Estrich

Ein einschichtiger Estrich ist ein Estrich, der in einem Arbeitsgang in der erforderlichen Dicke hergestellt wird.

Mehrschichtiger Estrich

Ein mehrschichtiger Estrich ist ein in mehreren Schichten hergestellter Estrich. Die einzelnen Schichten werden im Verbund hergestellt. Wird die Oberschicht unmittelbar genutzt, wird sie auch Nutzschicht genannt.

Baustellenestrich

Baustellenestrich ist ein Estrich, der aus Ausgangsstoffen auf der Baustelle gemischt oder der einbaufertig in gemischtem Zustand der Baustelle geliefert und dort in frischem Zustand eingebaut wird. Baustellenestrich, der durch Zugabe eines Fließmittels ohne nennenswerte Verteilung und Verdichtung eingebracht werden kann, wird als Fließestrich bezeichnet.

Fertigteilestrich

Fertigteilestrich ist ein Estrich, der aus vorgefertigten, kraftschlüssig miteinander verbundenen Platten besteht.

Übergangs- oder Unterschicht

Eine Übergangs- oder Unterschicht ist die untere Schicht eines zwei- oder mehrschichtigen Estrichs.

Ausgleichsestrich

Ein Ausgleichsestrich ist ein Estrich, der vor der Herstellung des eigentlichen Estrichs auf den tragenden Untergrund gebracht wird, um größere Unebenheiten, als sie nach DIN 18202 zulässig sind, auszugleichen.

Haftbrücke

Eine Haftbrücke ist eine Schicht oder ein Mittel, das den Verbund des Estrichs mit dem tragenden Untergrund oder den Verbund zwischen Estrichschichten verbessert.

Tragender Untergrund

Der tragende Untergrund ist das Bauteil, das alle Belastungen aus dem Estrich aufnehmen muss. Alle Estricharten können sowohl als schwimmender Estrich, als Verbundestrich oder als Estrich auf Trennschichten ausgeführt werden. Nicht jede Art oder Kombination kann in Verbindung mit Fußbodenheizung Anwendung finden.

Verbundestrich

Verbundestriche werden stets so hergestellt, dass sie, wie der Name schon sagt, mit dem darunter befindlichen tragenden Untergrund, der in den meisten Fällen aus Beton besteht, verbunden sind. Derartige Est riche werden sehr häufig im industriellen Bereich verwendet, wo höhere Belastungen und Druckfestigkeiten gefordert sind und auf eine Wärmedämmung verzichtet werden kann. Warmwasser-Fußbodenheizungsanlagen treten in Kombination mit Verbundestrich nur recht selten auf.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
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