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Kulissenschalldämpfer - Mineralfaser

Autoren
OldBo
20.04.2010
In RLT-Anlagen wird heutzutage hauptsächlich der Absorptions-Schalldämpfer in Kulissenbauweise mit Mineralfaserfüllung eingesetzt.
Kulissenschalldämpfer
 Kulissenschalldämpfer
Quelle: Schako
Kulissenschalldämpfer
 Kulissenschalldämpfer
Quelle: Schako
Kulissenschalldämpfer
 Kulissenschalldämpfer
Quelle: Trox
Einzelkulisse
 Einzelkulisse
Quelle: BerlinerLuft. Technik GmbH
In RLT-Anlagen wird heutzutage hauptsächlich der Absorptions-Schalldämpfer in Kulissenbauweise eingesetzt. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um einen verzinkten Stahlblechrahmen mit einer Füllung aus Mineralwolle, die durch ein aufkaschiertes Glasvlies gegen Abrieb bei Luftgeschwindigkeiten bis 20 m/s geschützt ist. Die Rahmen sind auch in höherwertigen Materialien lieferbar, die Minerallwolle kann zusätzlich durch Lochblechabdeckungen oder Schutzgitter aus Streckmetall gegen mechanische Einwirkungen geschützt werden. Von Folienbeschichtungen sollte Abstand genommen werden, da der hygienische Zusatznutzen in Frage zu stellen ist. Die hier verwendeten PE-Folien neigen mit der Zeit zudem zur Verhärtung, was dann in Frequenzbereichen oberhalb von 500 Hz dazu führt, dass die Dämpfung dort stark abnimmt.

Diese Schalldämpfer werden in bzw. an den RLT-Geräten oder im Kanalsystem eingesetzt.

Normalerweise werden Kulissen gleicher Dicke so eingebaut, daß sich zwischen ihnen gleiche Spalte ergeben und der Spalt zur benachbarten Gerätewandung halb so groß ist wie der Spalt zwischen den Kulissen. Einigen Herstellern stellen auch für einen gegebenen Querschnitt ein Kulissenpaket unterschiedlicher Kulissenbreiten für die gewünschte Dämpfung her. Dadurch kann die Kulissenlänge kleiner werden.
Die Spaltbreite sollte umgekehrt proportional zur Dämpfung sein, also möglichst klein gehalten werden sollte. Die Luftgeschwindigkeit setzt die Grenze für die Minimierung der Spaltbreite, denn die Strömungsrausche im Spalt sollen ja nicht höher sein als das zu dämpfende Geräusch. Deswegen sollte das Strömungsgeräusch grundsätzlich ca. 10 dB unterhalb des zu dämpfenden Ventilatorgeräusches liegen. Die Druckverluste der Schalldämpfer sollten 80 – 100 Pa nicht überschreiten und die Luftgeschwindigkeiten im Spalt bei ca. 12 m/s begrenzt sein.

Der Druckverlust setzt sich im wesentlichen aus drei Komponenten zusammen.
  •  Reibungsverlust der Kulissen
  •  Stoßverlust durch die plötzliche Querschnittsveränderung am Schalldämpfereintritt
  •  Form der Bauteile

Hier kann durch geringe konstruktive Eingriffe eine deutliche Verbesserung und energetische Optimierung erfolgen. Die ehemals kastenförmigen Kulissen werden durch einige Hersteller auf der An- und Abströmfläche aerodynamisch verbessert. Dies geschieht durch abgerundete Kanten, oder abgewinkelte Einschnürungen mit Radien von 15 – 25 mm. Hierdurch werden Verbesserungen beim Druckverlust von ca. 25 % erreicht, ohne die Schalldämpferlänge zu vergrößern. Der Einsatz von halbkreisförmigen An- bzw. Abströmkalotten bringt eine Verbesserung von ca. 20 %, bei anströmseitigem Einsatz bis zu 40 % bei beidseitigem Einsatz am Schalldämpfer mit sich. Diese Ausführung ist im Zentralgerät jedoch wenig geeignet, da sich die Kammerlängen um die halbe bzw. ganze Kulissendicke vergrößern. Um den Druckverlust durch den Strömungsabriss am Kulissenaustritt über das beschriebene Maß hinaus dämpfen zu können, wären weitere Kammerverlängerungen erforderlich, die keinen sinnvollen Zusammenhang zwischen Kosten und Nutzen ergeben.

Die Mindestabstände der Schalldämpfer zu anderen Einbauteilen sollten anströmseitg 1,0 x max. Kulissenbreite betragen, wobei diese Forderung bei Anordnung hinter Filtern hinfällig ist. Der abströmseitige Mindestabstand sollte 1,5 x max. Kulissenbreite betragen, um ein wirtschaftlich vertretbares Optimum in Bezug auf die Gerätelänge zu erhalten. Schalldämpfer dürfen aus hygienischen Gründen nicht direkt nach Kühlern mit Entfeuchtung oder Befeuchtungseinrichtungen angeordnet werden. Sie sollten zwischen der ersten und der zweiten Filterstufe eingebaut werden.

Bei der Anordnung der Schalldämpfer sollte man möglichst die Positionierung unmittelbar am Ventilator bevorzugen, um die Abstrahlfläche des Gerätes und somit die Geräuschbelastung zum Aufstellraum zu minimieren. Nun sind Klimazentralen in der Regel knapp bemessen und gerade der druckseitig vom Ventilator sitzende Schalldämpfer benötigt je nach Ventilatortyp für eine sinnvolle Anströmung eine zusätzliche Länge. Ebenfalls aus Kostengründen muss daher im Hinblick auf die Gesamtanlage und etwaige weitere Schallquellen im Kanalsystem in Form von Einbauteilen die Positionierung der Dämpfer anlagenspezifisch erfolgen. Quelle: Schako
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