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OldBo
19.06.2020
Wetterschutzgitter sind so konstruiert, dass sie einen guten Schutz gegen das Eindringen von Laub und Vögel und eingeschränkt gegen eindringendes Regenwasser in die Ansaug- und Fortluftdurchlässe (Außen- und Fortluftanschluss) von lüftungstechnischen Anlagen (RLT) gewährleisten.
Wetterschutzgitter
 Wetterschutzgitter
Quelle: Trox GmbH
Wetterschutzgitter für Schrägdach
 Wetterschutzgitter für Schrägdach
Quelle: Berliner Luft. Technik GmbH

Wetterschutzgitter sind so konstruiert, dass sie einen guten Schutz gegen das Eindringen von Laub und Vögel und eingeschränkt gegen eindringendes Regenwasser in die  Ansaug- und Fortluftdurchlässe (Außen- und Fortluftanschluss) von lüftungstechnischen Anlagen (RLT) gewährleisten. Ein Fliegen- bzw. Mückenschutzgitter ist nicht sinnvoll, weil sich die WSG zu schnell dichtsetzen. Kleininsekten müssen vom nachgeschalteten Grobfilter aufgefangen werden. Je nach Einsatzort werden die Gitter mit verschiedenen Lamellen ausgestattet.

Teilweise werden auch Kombinationen von Wetterschutzgittern und Jalousieklappen eingesetzt. Damit hat man gleichzeitig die Möglichkeit einer luftdichten Absperrung und Luftmengenregulierung.

Eine besondere Möglichkeit, Gitter möglichst unauffällig einzusetzen, sind die Wetterschutzgitter für Schrägdächer. Bei diesen Gitterm bildet die sichtbare Gitterfläche und der Wasserauffangkasten eine funktionelle Einheit. Der Wasserauffangkasten ist eine wasserdichte Baugruppe mit einem stabilen angeformten Auflagerahmen, welcher für die Befestigung an den Dachsparren geeignet ist. In diesem Auflagerahmen werden waagerecht angeordnete Lamellen eingebracht, die mit einem Schutzgitter unterlegt sind. Der Anstellwinkel der Wetterschutzlamellen wird in Abhängigkeit der Dachneigung gewählt um geringe Druckverluste, ein niedriges Strömungsgeräusch und bestmöglichen Sichtschutz zu gewährleisten.

Eine Voraussetzung für die Dacheindichtung sind seitlich am Auflagerahmen Wasserfalze und unten am Rahmen eine Weichbleischürze. Im Bedarfsfall werden die Wasserauffangkästen mit einem Einfrierschutz ausgerüstet.

Neben dem Wetterschutzgitter gibt noch Außenluftansaugungs- und Fortluftelemente und Außen- und Fortlufteinheiten.

Außenluft-Ansaugsäule
Ansaugsäule
 Ansaugsäule
Quelle: Helios Ventilatoren GmbH + Co KG
Außenluftansaugtürme - Dünentherme St. Peter-Ording
 Außenluftansaugtürme - Dünentherme St. Peter-Ording
Quelle: Bosy
Die Außenluftansaugung (Außenluftansaugelement) und auch der Forluftauslass sollten so angeordnet werden, dass der Windanfall bzw. der Winddruck (Luv- und Leeseite) keinen Einfluss auf den Luftförderdruck in der KWL hat. Mit anderen Worten, die Anordnung sollte nie an der Hausseite mit der häufigsten Windrichtung (Südwest bis Nordwest) sein. Besonders ungünstig für den Lufttransport im Haus kann sich die Anordnung der Außenluftansaugung an der Westseite und den Fortluftauslass an der Ostseite des Hauses auswirken, denn bei starkem Wind wird sich der Volumenstrom erheblich vergrößern. Wenn sich nur diese Anordnung machen lässt, dann soltten wenigstens Volumenstromregler und/oder Außenluftklappen eingesetzt werden.

Hier hat sich eine Ansaugsäule bzw. der Luftturm bewährt, Diese sollten möglichst freistehend platziert werden. Die Ansaugöffnung muss ca. 1 bis 1,5 m über der Erdgleiche und nicht auf Straßenseite des Hauses angeordnet sein, damit möglichst wenig Pollen und Autoabgase angesaugt werden. In dem Bauteil ist grundsätzlich eine Vorreinigung der Außenluft über Grob- oder besser mit Feinfilter nach DIN EN 779 vorzunehmen. Damit wird gewährleistet, dass sich Staub und Pollen nicht an der Rohrinnenwandung ablagern können und die Bildung von Bakterienkulturen und Mikroorganismen wird verhindert. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Filter- und Rohrkontrolle.

Die Luft kann auch über einen Luft-Erdwärmetauscher oder über einen Luftbrunnen angesaugt werden.
Fort- und Außenlufteinheit
Dachdurchführung
 Dachdurchführung
Quelle: Westaflexwerk GmbH
Die Fortluft- und Außenluft-Durchlässe muss so ausgeführt werden, dass es nicht zu einem Kurzschluss kommt. Die Außenluft darf keine Fortluft ansaugen können. Deswegen ist eine räumliche Trennung der beiden Auslässe die sicherste Lösung. Die Fortluft wird am sichersten über das Dach entfernt, weil durch diese Anordnung der Windanfall keinen Einfluss auf die Druckverhältnisse in der Anlage hat. Alle Wand- oder Dachdurchführungen müssen wärmegedämmt sein, damit es nicht zu Kondenswasser in den Anschlüssen kommt.
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schorni1 schrieb: Wer PASSEND dimensioniert braucht NICHTS befürchten. @ogli Wenn Du schon 4 Jahre drin bist, dann muss ja mindestens ein mal die Feuerstättenschau erfolgt sein, bei der der komplette Schornstein zu...
carmensita schrieb: Irgendetwas ist doch immer defekt. Fragt sich, was passiert, wenn RV und DM beide - rein zufällig - intakt sind: > Schon der alte Oberinnungskesselflickermeister Kurt T. wusste, dass selten alles...
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