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Autoren
OldBo
14.07.2020
Der Luftvolumenstrom, der durch Undichtheiten an Fenstern und der Gebäudehülle entsteht, wird über die Begriffe Infiltration (Eindringen kalter Außenluft) und Exfiltration (Entweichen warmer Innenraumluft) definiert.
Schwachpunkte und mögliche Undichtigkeiten - Luftdichte Gebäudehülle
 Schwachpunkte und mögliche Undichtigkeiten - Luftdichte Gebäudehülle
Quelle: Hessische Energiespar-Aktion
Der Luftvolumenstrom, der durch Undichtheiten an Fenstern und der Gebäudehülle entsteht, wird über die Begriffe Infiltration (Eindringen kalter Außenluft) und  Exfiltration (Entweichen warmer Innenraumluft) definiert. Auch in anderen Fachbereichen werden die Begriffe "Infiltration" und "Exfiltration" verwendet, so z. B. in der Wassertechnik bei dem Einsickern von Oberflächen- bzw. Flusswasser in das Grundwasser und in der Abwassertechnik bei dem Einsickern von Oberflächenwasser in das Kanalsytem oder Entweichen von Abwasser in das Oberflächenwasser. Aber auch Leckluftvolumenströme durch Undichtigkeiten aus Luftleitungen einer lüftungstechnischen Anlage können einer Infiltration in die Räume führen.

Der Windanfall am Haus und der Auftrieb im Gebäude führen durch die auftretenden Druckdifferenzen zu einer Durchströmung von Fugen in der Gebäudehülle. In der Regel werden die unteren Geschosse durch Infiltration belastet und die oberen Geschosse bzw. Dachbereich mit Exfiltration. Eine Infiltration von außen nach innen führt zu einem erhöhten Heizwärmebedarf und zu Zugerscheinungen durch kalte Luft. Dabei bleiben die Bauteile normalerweise trocken.

Bei einer Durchströmung von innen nach außen (Exfiltration) kann es zu Bauschäden kommen. Warme, feuchte Luft kondensiert an den kalten Stellen im Bauteil, wodurch Feuchteschäden (Frostschäden, Schimmelpilzbildung) auftreten können.

Die Dichtheit eines Gebäudes mit dem Blower-Door-Messverfahren nach der DIN 13 829 - 2001-02 (Verfahren A - Gebäude im Nutzungszustand oder Verfahren B - Prüfung der Gebäudehülle) festgestellt.

Durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle können erhebliche Wärmeverluste und Feuchteschäden auftreten. So können durch undichte Bauausführungen mit Heizwärmeverluste zwischen 5 und 50 kWh/m2 Wohnfläche pro Jahr gerechnet werden.

Empfehlungen zur Sicherstellung einer Gebäudedichtheit:
  •  Dichtungskonzept aufstellen, mit einer genauen Festlegung der
    Dichtungsebenen und Materialien
  •  Durchdringungen in der Gebäudehülle gering halten, vorhandene Wand- und Deckendurchführen luftdicht ausführen
  •  Anschlüsse von flächigen Folien (z. B. Dachdämmung) sind besonders zu prüfen und "abzunehmen“
  •  Durchführen eines Blower-Door-Test mit evtl. erforderlichen Nachbesserungen
Infiltration - Normheizlast

Ein Teil der Norm-Heizlast der Räume beinhaltet Lüftungswärmeverluste durch die natürliche Lüftung bzw. ventilatorgestützte Lüftungsanlagen.

Natürlich belüftete Räume

Die Lüftungswärmeverluste ΣΦV,i für natürlich belüftete Räume wird folgendermaßen berechnet:

ΣΦV,i = max(ζ⋅ΣΦinf,i 0,5⋅Σmin,i)

Bei der Berechnung der Norm-Heizlast eines Gebäudes wird der gleichzeitig wirksame Lüftungswärmeanteil ζ bei der Bestimmung des anzurechnenden infiltrierten Luftvolumenstroms ΣVinf,i und somit auch für die Lüftungswärmeverluste ΣΦV,inf,i, pauschal mit 0,5 angesetzt. Sonderfälle (z. B. Hallen oder Gebäude mit nur einem Raum) kann dieser Wert auch mit 1 bzw. nach einem dem konkreten Fall angepasstem Wert gesetzt werden.

In den Formblättern wird zum besseren Verständnis ζ als variabler Parameter hierfür beibehalten.

Bei der Bestimmung des anzurechnenden Mindestluftvolumenstroms ΣVmin,i wird die Summe der raumweise ermittelten Werte und somit auch die Lüftungswärmeverluste ΣΦV,min,i halbiert. Dies entspricht einem Außenluftwechsel von nmin,Geb = 0,25 h-1 bezogen auf das gesamte Gebäude.

Mechanisch belüftete Räume

Die Ermittlung der Lüftungswärmeverluste für Räume mit ventilatorgestützten Lüftungsanlagen wird folgendermaßen berechnet:

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