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Autoren
OldBo
21.02.2012
Wenn ein Gasanschluss vorhanden ist, dann ist ein Gas-Warmwasserthermen (Gas-Durchlauferhitzer / Gas-Durchlaufwasserheizer) eine kostengünstige Alternative zur Warmwasserbereitung mit Strom. In vielen Bestandbauten (Altbauten) und hier besonders in den Wohnhäusern gibt es noch Etagenheizungen, die in jeder Wohnung eine Heiztherme haben.
Anordnungsmöglichkeiten von Gas-Wasserthermen<br />1 Abgasführung über Außenwand (A) - 2 Abgasführung über Schrägdach (AM)<br />- 3 Abgasführung über Dachgaube (AM) - 4 Abgasführung über Flachdach (AM)<br />- 5 Waagrechte Abgasführung (AM) - 6 Kamin (K)
 Anordnungsmöglichkeiten von Gas-Wasserthermen
1 Abgasführung über Außenwand (A) - 2 Abgasführung über Schrägdach (AM)
- 3 Abgasführung über Dachgaube (AM) - 4 Abgasführung über Flachdach (AM)
- 5 Waagrechte Abgasführung (AM) - 6 Kamin (K)
Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH Junkers Deutschland
W-Gerät mitZündflamme und  thermoelektrischer Zündsicherung
 W-Gerät mitZündflamme und thermoelektrischer Zündsicherung
Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH Junkers Deutschland
Gerät mit Zündung durch einen hydrodynamischen Generator
 Gerät mit Zündung durch einen hydrodynamischen Generator
Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH Junkers Deutschland
Wenn ein Gasanschluss vorhanden ist, dann ist ein Gas-Warmwasserthermen (Gas-Durchlauferhitzer / Gas-Durchlaufwasserheizer) eine kostengünstige Alternative zur Warmwasserbereitung mit Strom. In vielen Bestandbauten (Altbauten) und hier besonders in den Wohnhäusern gibt es noch Etagenheizungen, die in jeder Wohnung eine Heiztherme haben. Hier bietet sich aus wirtschaftlichen Gründen und Platzgründen eine dezentrale Wassererwärmung an. Gas-Durchlauferhitzer sind in der Lage, auch größere Entnahmestellen (Badewanne, Dusche) zu versorgen. Die neue Gerätegeneration kann durch eine Leistungsvorwahl für einen konstanten Warmwasserdurchfluss sorgen. Bei einer Modernisierung bzw. Sanierung von Altbauwohnungen können die neuen Geräte bei einem Austausch an ein Luft-Abgas-System angeschlossen werden, damit ist die Luftdichtheit der Wohnungen gewähleistet.

Diese Gasgeräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen. So unterscheidet man raumluftabhängige und raumluftunbabhängige Geräte ohne oder mit Ventilator, die an einen Schornstein angeschlossen werden können oder direkt nach Außen durch das (Flach-)Dach oder die Außenwand geführt werden.

Kamingeräte (K) Verfügt die Wohnung oder das Haus über einen Schornsteinanschluss, können Kamingeräte eingesetzt werden. Diese Geräte entnehmen die zur Verbrennung notwendige Luft dem Aufstellraum (raumluftabhängiger Betrieb). Die Abgase werden durch den Schornstein über das Dach abgeführt. Kamingeräte sind mit einer Strömungssicherung und einer Abgasüberwachung ausgestattet.
Außenwandgeräte (A) Steht kein Schornstein zur Verfügung bzw. ist dieser zu weit vom Montageort entfernt, werden Außenwandgeräte gewählt. In diesem Fall erfolgt die Gerätemontage an einer Außenwand. Hierzu wird ein Mauerkasten montiert, durch den sowohl die Verbrennungsluft angesaugt als auch die Abgase nach außen ins Freie geleitet werden (raumluftunabhängiger Betrieb).
Gebläsegeräte (AM) Bei Gebläsegeräten kann die Abgasführung sowohl über die Außenwand, das Dach oder den Luft-Abgas-Schornstein (LAS) erfolgen.
Die alten bzw. einfachen Geräte mit einer Zündflamme gehören eigentlich der Vergangenheit an. Neben der Piezozündung mit einer thermoelektrischen Zündsicherung setzen sich immer mehr Geräte mit neuen Zündtechniken (elektronische Zündung mit Batterieanschluss und Zündung durch einen Generator) durch.

Die alten bzw. einfachen Geräte mit einer Zündflamme gehören eigentlich der Vergangenheit an. Neben der Piezozündung mit einer thermoelektrischen Zündsicherung setzen sich immer mehr Geräte mit neuen Zündtechniken (elektronische Zündung mit Batterieanschluss und Zündung durch einen Generator) durch.

Bei beiden Zündsystemen ist ein Netzanschluss nicht notwendig. Zum Betrieb ist entweder eine Batterie oder ein Generator im Kaltwasseranschluss erforderlich. Bei der hydrodynamischen Zündung wird duch die Wasserkraft nach dem Öffnen der Warmwasserzapfstelle der Wasserstrom beschleunigt und die im Generator vorhandene Turbine  zündet das Startsystem.

Die einfachen Geräte mit einer Zündflamme, die durch einen Piezo-Zünder gezündet und über eine thermoelektrische Zündsicherung abgesichert wird, sind für die dezentrale Versorgung einzelner Zapfstellen (Küchenspüle, Handwaschbecken) gedacht. Sie werden in den Leistungsstufen 8 kW, 7-17 kW bzw. 7-21 kW (5-10-13-14 l/min.) und können als Außenwandgerät (mit automatischer Leistungssteuerung ausgestattet) oder für den Kaminanschluss (mit Strömungssicherung inklusive Abgasüberwachung) eingesetzt.
Geschichte
Die Erwärmung des Trinkwassers mit Gas begann 1894 mit den Patenten von Hugo Junkers (Patentschrift zum "Flüssigkeitserhitzer" und wies als Erster auf die Nutzung der Abgaswärme mittels Kondensation hin. Das Junkers-Kalorimeter erweist sich als die Grundlage des Junkers-Gasbadeofens) und Johann Vaillant bekommt die Annahme des Patentes für den "Gas-Badeofen - geschlossenes System". Der Stand-Gasbadeofen wird 1905 auch als Wandausführung geliefert und unter dem geschüzten Namen "Geyser" in allen Erdteilen bekannt. 1908 werden von Vaillant die ersten Geräte unter der Wortmarke "Auto-Geyser" hergestellt. 1961 führt Vaillant die "Gas-Umlaufwasserheizer" ein.
Quellen
Bosch Thermotechnik GmbH
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Aktuelle Forenbeiträge
Peter 888 schrieb: Hallo Energiebilanz. Du hast die Estrich-Masse, die aufgeheizt werden muss. Mit der spez. Wärmekapazität kannst Du die Wärmemenge bestimmen, die Du für jeden Schritt brauchst um die Masse aufzuheizen....
Schmitt schrieb: Hier die Fachgerechte Einbindung einer waagerechten Anschlussleitung an ein Fallrohr aus Kommentar zur DIN 1986 - 100. MfG. Schmitt
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