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News vom 08.02.2021

Spezialist in Kunststoffverarbeitung seit 50 Jahren in Blastechnik tätig

Eine Entscheidung vor 50 Jahren war der Ausgangspunkt für die Spezialisierung auf Kunststoff-Verarbeitungsverfahren bei Roth Industries mit Sitz in Dautphetal-Buchenau. Damals stellte das Unternehmen Stahltanks für die Heizöllagerung her. Aus der Überlegung, für die Behälterherstellung in ein Kunststoffverfahren zu investieren, entwickelte sich ein Produktportfolio, aus dem der innovative Werkstoff nicht mehr wegzudenken ist und wofür das Familienunternehmen Roth aus einem breiten Spektrum an Kunststoff-Verarbeitungsverfahren schöpfen kann.

Aufbau des Roth Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970.
Aufbau des Roth Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970.
Erste Blasformfertigung des Roth Familienunternehmens im Jahr 1971.
Erste Blasformfertigung des Roth Familienunternehmens im Jahr 1971.
50 Jahre nach Einführung des Blasformverfahrens im Jahr 2021: Die Roth Heizöltanks Roth DWT plus 3, Roth KWT (von links).
50 Jahre nach Einführung des Blasformverfahrens im Jahr 2021: Die Roth Heizöltanks Roth DWT plus 3, Roth KWT (von links).
Der Roth Twinbloc kommt in Regenwassernutzungsanlagen und Kleinkläranlagen zum Einsatz.
Der Roth Twinbloc kommt in Regenwassernutzungsanlagen und Kleinkläranlagen zum Einsatz.
Produkte aus dem Kompetenzfeld Kunststoff sind in der ganzen Gebäudetechnik zu finden. Neben Speichersystemen und Schwimmbadabsorbern bietet Roth Systemrohre für die Fußbodenheizung und die Trinkwasserinstallation. Darüber hinaus hat der Hersteller auch Wärmepumpen im Sortiment sowie ein umfassendes Programm an Glas- und Komplettduschen.<br />Bilder: ROTH WERKE
Produkte aus dem Kompetenzfeld Kunststoff sind in der ganzen Gebäudetechnik zu finden. Neben Speichersystemen und Schwimmbadabsorbern bietet Roth Systemrohre für die Fußbodenheizung und die Trinkwasserinstallation. Darüber hinaus hat der Hersteller auch Wärmepumpen im Sortiment sowie ein umfassendes Programm an Glas- und Komplettduschen.
Bilder: ROTH WERKE

Der Unternehmer Manfred Roth entschied sich Ende der 1960er-Jahre für die Herstellung von Behältern im Blasformverfahren und fasst die damaligen Überlegungen zusammen: „Ein Kunststoffverfahren auszuwählen, das sich als nicht wettbewerbsfähig herausstellen könnte, war ein hohes Risiko. Doch ich sah im Einstieg in die Blasformtechnik eine immense Wachstumschance für unser Unternehmen. Für uns als Stahltankhersteller mit einer jährlichen Absatzmenge von rund 25.000 Behältern bot sich bei einem Marktvolumen von etwa 600.000 Tanks allein in Deutschland ein riesiges Entwicklungspotenzial.“

Entwicklung des Kompetenzfelds Kunststoff

Die strategische Weichenstellung pro Kunststoff erwies sich als erfolgreich und legte zudem den Grundstein für den Aufbau eines Kunststoffwerks in Dautphetal-Buchenau im Jahr 1970 – heutiger Hauptsitz des Roth Familienunternehmens. Die erste Blasformanlage für die Herstellung von 1.100 Liter Tanks ging im ersten Quartal 1971 in Betrieb und bot eine Jahreskapazität von 40.000 Behältern im Jahr. Manfred Roth erinnert sich: „Wir vermarkteten unsere Heizöltanks mit großem Erfolg. Es folgten Investitionen in weitere Blasformanlagen und Sortimentserweiterungen.“

50 Jahre später verfügt Roth weltweit über fünf Produktionsstandorte, an denen Kunststoffprodukte im Blasformverfahren entstehen. Neben den beiden deutschen Fertigungsstätten in Dautphetal-Buchenau und Bischofswerda gibt es eine weitere im spanischen Tudela und zwei in den USA. Diese sind in Watertown und Syracuse. Der Hersteller besitzt die weltweit größten Blasformanlagen. Mit ihnen fertigt Roth Behälter bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen. Mit seinen Speichersystemen für Wasser und Brennstoffe gehört das Familienunternehmen zu den Weltmarktführern.

Produkte für den Ressourcenschutz

Obwohl die Heizöltankproduktion bis Ende der 1990er Jahre boomte, fing Roth bereits 1994 mit der Fertigung von Wasser- und Klärbehältern im Blasformverfahren an. Die Erfahrungen, die man in der Tankproduktion gesammelt hatte, kamen hier zum Einsatz. Später kam für Behälter bis 6000 Liter Fassungsvermögen das Rotationsverfahren als Fertigungsmethode dazu. Bei Roth Umwelttechnik in Bischofswerda fertigt das Unternehmen den blasgeformten Behälter Roth Twinbloc mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5000 Litern. Er kommt in unterirdischen Systemen für die Regenwassernutzung sowie in Kleinkläranlagen zum Einsatz.

Mit der Herstellung technischer Kunststoffteile auf den Blasmaschinen fand Roth im Jahr 2002 ein weiteres Geschäftsfeld. So entstehen etwa Produkte wie Straßenleitbauteile, die in einer Doppelform geblasen werden. Darüber hinaus fertigt Roth auch Kleinblasteile aus Kunststoff, wie etwa Roth Service-Box zum Transport von festen und gefährlichen Gütern sowie Teile für mobile Toilettenanlagen. Roth verfügt dafür über eine hochmoderne robotergestützte Fertigung – dabei bewegt ein Handlinggerät die Kunststoffteile auf Knopfdruck in die jeweils benötigte Position. Ein weiteres Produktsortiment, das auf dem Blasformverfahren beruht, sind die Roth Schwimmbadabsorber HelioPool zur solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Diese stellt Roth am Standort Buchenau her.

Vielfalt an Kunststoffverarbeitungsverfahren

Basierend auf der Blasformtechnik baute Roth sein Know-how in der Verarbeitung von Kunststoffen über Jahrzehnte auf und kann heute aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen. Neben dem Blasformen fertigt das Unternehmen Qualitätsprodukte mit den Kunststoff-Verarbeitungsverfahren Spritzgießen, Extrusion, Rotationsformen und Thermoformen. Dafür kann der Hersteller auf die verschiedenen Produktionsstandorte der Roth Gruppe im In- und Ausland zurückgreifen. Neben Kunststoff sind Energie und Wasser weitere Kompetenzfelder des Herstellers.

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Bernd_K schrieb: Hallo Jo. wenn ST liefert geht TVWP auf über 38 Grad bei Soll HK von 32 Grad. Ja, und vorher hatte sie bei gut 28°C eingeschaltet, richtig? Die 10K VL WP zwischen Ein- und Ausschaltung hält sie also...
Dreier schrieb: Hallo zusammen Hier passiert ja recht viel... Sehr schön... Ich denke etwas anders,und zwar folgendes : Zwei Pumpen Gruppen mit Mischer auf einem Verteilerbalken, beide Pumpen ziehen aus einer großen...
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