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News vom 12.08.2020

Schlaflose Nächte wegen der Hitze in der Dachgeschosswohnung: Das richtige Fenster für besseres Klima

Zugegeben, ist die Hitze erst da, ist es schon zu spät. Aber das bedeutet nicht, dass Besitzer von Dachgeschosswohnungen oder Hausbesitzer mit Wohnräumen im Dachgeschoss auf ewig die Ankündigungen zu »tropischen Sommernächten« und »heißen Hitzetagen« zu fürchten brauchen. So, wie die Stauhitze im Dachgeschoss eine Qual ist, so gibt es auch Lösungen. Gute Fenster sind eine von ihnen, wie dieser Artikel zeigt.

Wenn zu Hause zu heiß zum Schlafen wird, ist guter Rat teuer - doch es gibt passende Maßnahmen. Bild: Ava Sol / Unsplash.com
Wenn zu Hause zu heiß zum Schlafen wird, ist guter Rat teuer - doch es gibt passende Maßnahmen. Bild: Ava Sol / Unsplash.com
Wenn das eigene Bett einfach zu warm ist, helfen technische Geräte wie Ventilatoren oder Klimaanlagen. Bild: Krista Mangulsone / Unsplash.com
Wenn das eigene Bett einfach zu warm ist, helfen technische Geräte wie Ventilatoren oder Klimaanlagen. Bild: Krista Mangulsone / Unsplash.com

Wann wird die Hitze extrem unangenehm?

Für die meisten Hitzegeplagten im Dachgeschoss ist es nicht die bloße Hitze, die zur Qual wird. In der Regel kommen mehrere Faktoren zusammen, damit die heimeligen Räumlichkeiten unter dem Dach zu einer Brutkammer mutieren:

  • Tropennächte – wäre es tagsüber warm und abends würde es sich auf kühle Temperaturen abkühlen, so ließen sich die Temperaturen im Dachgeschoss beeinflussen. Doch in tropischen Nächten, in denen das Außenthermometer nicht unter 20 Grad fällt, bleibt die Hitze unter dem Dach erhalten.
  • Stehende Luft – das ist der nächste Faktor. Es geht kein Windhauch, und wenn, dann ist er warm. Das Lüften bringt somit nichts und die Luft im Innenraum wird zusätzlich stickig. Besonders ärgerlich sind die Abende, an denen ein kühlerer Wind geht – nur ausgerechnet aus der Richtung, in der es kein Fenster gibt.
  • Andauernde Wärme – das Dachgeschoss heizt sich stets über einen längeren Zeitraum auf. Mehrere Tage mit extremen Temperaturen ohne Abkühlung schaffen somit das Problem.
  • Abwesenheit – ein anderes Thema ist die längere Abwesenheit der Bewohner. Schon ein Wochenende außer Haus kann ausreichen, um die Räume aufzuheizen. Zudem kommt das Gefühl auf, als gebe es keinen Sauerstoff im Innenraum.

Wie können Fenster helfen?

Gute und moderne Fenster sind darauf ausgelegt, den Wärmeverlust von Gebäuden zu minimieren oder vollständig zu vermeiden. Die Isolierverglasung funktioniert jedoch nicht wie eine Einbahnstraße, sondern sie hält auch kalte und warme Luft aus dem Raum. Um dies zu erreichen, sind gar keine besonderen Fenster notwendig, sondern nur diejenigen, die dem Energiekonzept entsprechen. Aber was zeichnet die Fenster aus?

  • Dreifachverglasung – anstelle der alten zweifachen Verglasung werden nun drei Scheiben eingebaut, zwischen denen sich ein spezielles Gasgemisch befindet, welches den Temperaturausgleich regelt. Im Winter dringt die Kälte nicht mehr durch die Scheibe, im Sommer nicht die Hitze. Zugleich wird das Klima im Raum behalten.
  • Passform – mit den Jahren bilden sich zwischen Mauerwerk oder Dach und Fensterrahmen stets kleine Risse und Lücken. Durch diese pfeift natürlich der Wind oder die Hitze dringt ein. Neue Fenster werden absolut passgenau in den Fensterauslass gesetzt und zusätzlich isoliert, sodass kein versehentlicher Luftaustausch stattfindet.
  • Dachgeschoss – im Gegensatz zu früher gibt es für Dachgeschosse heute eine große Fensterauswahl. Je nach Hersteller und Fabrikat bieten die Fenster gar mehrere Komponenten in einer Lösung: Jalousien können auf der Innenseite, Rollladen auf der Außenseite direkt in den Fensterrahmen integriert werden. Gerade im Innenbereich entfällt somit die lästige Fummelei, eine Jalousie oder ein Rollo so zu befestigen, dass es auch den Fensterbewegungen standhält. Dasselbe gilt natürlich für Fliegenschutzlösungen. Hightech-Modelle arbeiten gar mit einer in den Scheiben integrierten Sonnenschutzlösung, die über Sensoren gesteuert wird.

Dennoch genügt der Austausch der Fenster nicht allein. Ein Fenstertausch lohnt sich meist nur im Gesamtpaket, denn ist das Dachgeschoss an sich schlecht oder nicht gedämmt, so sind neue Fenster nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Dachdämmung sollte daher mit ins Auge gefasst werden.

Was hilft sonst noch?

Der Austausch von Fenstern geschieht nicht über Nacht. Wie können sich Dachgeschossbewohner also vorher die Nächte erleichtern? Einige Möglichkeiten gibt es natürlich:

  • Feuchte Tücher - vor die Dachfenster werden feuchte Tücher gespannt. Dicke Handtücher, aber auch leichtere Decken sind dafür ideal. Durch die Feuchtigkeit kühlt sich jeder Luftzug automatisch ab.
  • Ventilator – er ist das Hilfsmittel der Wahl. Auch auf den Ventilator kann ein feuchtes Tuch gelegt werden, sodass die Luft gleich noch ein wenig kühler beim Menschen ankommt.
  • Lufterfrischer/Klimaanlagesie kühlen die Luft wirkungsvoll herunter. Allerdings ist hier schon beim Kauf darauf zu achten, welche Leistung die Geräte bieten. Viele Geräte schaffen nur die Abkühlung eines Raumes.
  • Draußen schlafen – sofern dies von der Umgebung her möglich ist und die Wohnung über einen Balkon verfügt, kann das Schlafen unter freiem Himmel beinahe schon erfrischend sein.
  • Isolierende Rollos – Innenrollos oder Jalousien, die auf der der Scheibe zugewandten Seite eine Isolationsschicht haben, sind die beste Möglichkeit, damit es sich tagsüber nicht aufheizt. Wer Probleme hat, die Rollos dicht an der Scheibe zu halten, der kann einen einfachen Trick anwenden: eine kurze Klemmstange knapp über den unteren Fensterrand einspannen.

Es empfiehlt sich, die Wohnung in der Hitze möglichst karg zu halten. Flauschige Teppiche auf dem Boden speichern die Wärme zusätzlich und geben an den Raum ab. Elektrische Geräte, gerade der Wäschetrockner, sollten bei der Wärme ausbleiben, sofern das möglich ist. Wäschetrockner neigen dazu, die Wohnung noch weiter aufzuheizen – die Wäsche trocknet draußen zudem weitaus schneller.

Ein sehr simpler Trick, der auch im Bett funktioniert, ist die Zweckentfremdung von Kühlkompressen, die eigentlich für den Sportbereich gedacht sind. Die eiskalte Kompresse wird in einen leicht feuchten Waschlappen gelegt oder in ein dünnes Handtuch eingeschlagen und kommt mit ins Bett. Je nach persönlichem Belieben können nun Nacken, oberer Rücken oder auch mal die Brust gekühlt werden. Aber: Die Kompresse darf nicht ohne ein Tuch verwendet werden, denn auch bei der Hitze drohen sonst Erfrierungen.

Fazit – der nächsten Hitze vorbeugen

Stößt das Thermometer im Schlafzimmer schon die rekordverdächtigen Höhen an, ist es natürlich zu spät, um neue Fenster einzubauen. In diesem Fall helfen nur die »Survivaltipps für Dachgeschossler«. Dennoch sollten auf kürzere Sicht die Fenster gegen dämmende Modelle ausgetauscht, sowie die Dachdämmung angegangen werden. Gerade in Zeiten, in denen die Sommer immer wärmer werden, ist dies eine absolute Notwendigkeit.

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lowenergy schrieb: Bei ausschließlich Fußbodenheizung benötigst bei entsprechender Bauart der Hydraulik definitiv keinen zusätzlichen Pufferwasserspeicher im Hausheizkreis! Daher nochmal die Frage für wieviele Personen...
schorni1 schrieb: Der Wärmebedarf ist an sich linear zur Außentemperatur. Bei der örtlich festgesetzten niedrigsten Norm-Außentemperatur ist dieser 100% und läuft gegen Null an der Heizgrenze (zwischen 12 und 20 Grad außen)....
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