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News vom 13.12.2019

Wärmewende durch Wärmespeicherwunder

Das Problem von erneuerbarer Energie liegt in der unsteten sowie räumlich und zeitlich falschen Verfügbarkeit. Nach Sonnenaufgang verlassen die meisten Menschen das Haus. Kurz vor Sonnenuntergang kehren sie heim und brauchen Energie. Photovoltaik produziert also den meisten Strom zu Zeiten des geringsten Verbrauchs. Windkraftanlagen stehen an Wochenenden und bei Starkwind regelmäßig still, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Wohin mit dem Überschuss an regenerativer Energie? Er müsste bis zum Bedarf gespeichert werden. Aber wie?

Die Kombination von oberflächennahen, schnell reagierenden Klimadecken und Bauteilaktivierungen ist eine hocheffiziente Möglichkeit zur Speicherung regenerativer Überschussenergie.<br />Bild: Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme e.V
Die Kombination von oberflächennahen, schnell reagierenden Klimadecken und Bauteilaktivierungen ist eine hocheffiziente Möglichkeit zur Speicherung regenerativer Überschussenergie.
Bild: Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme e.V

Die Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme (IGR) bietet dazu hocheffiziente, nachhaltige Lösungen zum Heizen und Kühlen: eine innovative, dynamische Kombination von Bauteilaktivierung und schnell reagierender Klimadecke.

Betonbauteile als Energiespeicher

Batteriespeicher sind bekanntlich sehr teuer und haben eine begrenzte Lebensdauer. Dazu gibt es eine hochinteressante Alternative: Der Überschuss-Strom wird direkt per Heizstab in Wärme umgewandelt oder effizient per Wärmepumpe in Wärme bzw. Kälte umgewandelt. Die Wärme bzw. Kälte wird in Betonbauteilen gespeichert, beispielsweise in der Betondecke oder der Bodenplatte. Die Lebensdauer dieser Speichertechnik ist praktisch identisch mit der Nutzungsdauer des Gebäudes. Diese Speicherform ist daher nachhaltig und sehr preiswert.

Hybridsysteme mit dynamischer Steuerung

Das Geheimnis liegt in der Kombination von oberflächennahen schnell reagierenden Klimadecken mit einer Bauteilaktivierung. Ist die Speichertemperatur hoch genug, wird aktiv Wärme zum Heizen vom bauteilaktivierten Energiespeicher entnommen (bzw. Kälte im Kühlbetrieb). Damit wird ein träges Passivsystem mit einem reaktionsschnellen Aktivsystem bedarfsgerecht und dynamisch kombiniert. Es gibt derartige Hybridsysteme von der IGR für Neubau und Sanierung, Lösungen für Massivbau und Trockenbau.

Raumklimadecken zum Heizen und Kühlen

Das Heizen und Kühlen selbst erfolgt über hocheffiziente Raumklimadecken der IGR. Dazu gibt es multifunktionale Systeme für Massivbau und Trockenbau. Im Kühlbetrieb werden die Rohrleitungen der Decke mit kaltem Wasser durchströmt. Die gesamte Deckenfläche wird dadurch abgekühlt und kann so die abgestrahlte Wärme von Wänden, Boden und Möbeln aufnehmen. Der Raum kühlt sanft ab. Alle Gegenstände im Raum werden durch diese Abgabe von Energie kühler und können verstärkt die Wärmestrahlen der Menschen aufnehmen. Dadurch schwitzt man weniger, denn die überschüssige Körperwärme wird mehr über Strahlung und weniger über Verdunstung abgegeben. Die gefühlte Raumtemperatur ist um ca. 2-3 K niedriger als die gemessene Lufttemperatur – perfektes Wohlfühlklima.

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Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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