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Foren
Anbindung Wärmpumpe ohne Smart Grid ready (SG-ready) an PV-Anlage
Verfasser:
Giant Steps
Zeit: 18.09.2021 15:49:08
0
3194238
Ich betreibe seit 2011 eine Wärmepumpe Mitsubishi Zubadan PUHZ-HRP125YHA2, die über eine Steuerung Technische Alternative UVR 1611 an einem Multifunktionsspeicher von Fa. Zeeh, Typ MTLS-KWP 800 Liter betrieben wird (suboptimale Kombination, ich weiß, aber vorerst leider nicht zu ändern...).

Die WP wird von der Steuerung über eine Steuerspannung zwischen 0 und 10 V in Schritten von 0,1 V gesteuert. Damit könnte ich auch die Maximal-Last der Wärmepumpe begrenzen, z.B. auf 30%, was für Warmwasser völlig ausreicht.

Zukünftig soll die Wärmepumpe in eine Photovoltaik-Anlage incl. Batterie eingebunden werden. Diese Wärmepumpe / UVR-Steuerung ist meines Wissens noch nicht SG-Ready, aber ich würde sie gerne - wenn es so etwas gibt - über ein SG-Ready-Nachrüst-Modul an einer PV-Anlage betreiben.

Die WP muß dabei nicht mehr notwendigerweise über Wärmepumpen-Strom betrieben werden, da die Anlage bivalent in Kombination mit Gas-Brennwert für die Wintermonate arbeitet. Ich erwäge aktuell, die WP nur noch in den Sommermonaten und über Haushaltsstrom zu betreiben, wenn ich sie an die Photovoltaik-Anlage eingebunden bekäme.

Es mangelt eben nur an einem smartGrid Ready- Nachrüst-Modul, welches in der Lage sein müsste, die WP nur dann einzuschalten, wenn entweder Solar-Strom erzeugt und von anderen prioritären Verbrauchern nicht benötigt wird oder ausreichende Batterieleistung verfügbar ist, so dass zumindest für die Nacht ausreichend Ladung verbleibt. Wenn die WP Strom bekommt, müsste sie auch eine Mindest-Zeit, ca. 10 Min., laufen, ehe sie vom Modul abgeschaltet wird.

Andererseits soll sie möglichst keinen Strom aus dem Netz mehr beziehen, sondern rechtzeitig abschalten. Andernfalls müsste die ganze Sache netzseitig über den WP-Stromzähler laufen, was es dann wieder kompliziert macht... Also schon eine rel. komplexe Logik.

Ist so etwas realisierbar und hätte jemand hierzu einen Hinweis?

Verfasser:
mdonau
Zeit: 18.09.2021 18:09:17
1
3194271
da braucht man nur einen potenzialfreien Kontakt am Wechselrichter, der an einen Eingang der UVR
ab Überschuss xkW auf die Programmierung der WP-regelung
Einfluss nimmt.

alternativ kann man mit einem C.M.I. direkt die Leistung am Wechselrichter per modbus TCP abfragen und an die UVR weiter leiten.

die UVR ist frei programmierbar, eine "SG"-funktion
ist daher nicht nötig, man kann direkt nach PV-leistung
die Heizkurve anheben, digital, ggf mehrstufig oder sogar stufenlos.

Verfasser:
passra
Zeit: 18.09.2021 18:44:34
1
3194286
yep, Modbus/TCP mittels CMI ist hier die einfachste Lösung...

Verfasser:
JanRi
Zeit: 18.09.2021 21:12:18
0
3194331
Zitat:

müsste sie auch eine Mindest-Zeit, ca. 10 Min., laufen, ehe sie vom Modul abgeschaltet wird.


Eine Wärmepumpe ist kein Heizlüfter... ich würde sie einen kompletten WW-Takt machen lassen. Sonst haben sich nämlich gerade die für WW-Bereitung nötigen Temperaturen eingestellt... und schon wieder Schluss.

Ich mache das ganz primitiv mit Sperrzeiten und einem sehr gut gedämmten Friwaspeicher. WW ist nur zwischen 11:30 und 16:30 erlaubt... fertig. Es gibt aber keinen zweiten Wärmeerzeuger, so dass sie auch dann laufen muss, wenn kein PV-Ertrag da ist. In den allermeisten Fällen reicht das aber, denn die WP braucht mit meinen Sommereinstellungen gerade einmal 700W für das WW-Machen und dazu brauchen unsere 12,6 KWp nicht mal Sonne :-)

Wenn du sowas planst, würde ich mich vom WP-Zähler komplett trennen. Der macht nur das Nutzen von PV-Strom unnötig aufwendig (Stichwort "Zählerkaskade") und kostet Grundgebühr. Aus genau dem Grund läuft die WP bei uns komplett auf Haushaltsstrom, was unter dem Strich billige ist als WP-Strom mit nervigen Abschaltungen usw.

Verfasser:
Papalf
Zeit: 18.09.2021 21:34:31
0
3194338
Den richtigen Strom-Pfad würde ich gerne mal sehen. Also, da wo der überschüssige Strom erkannt wird, die WP den Einschalt-Impuls erhält und sich nicht durch den Eigenverbrauch gleich wieder ausschaltet. Das benötigt ja wohl mindestens 2 Energy-Meter (1. für die Batterie und der 2. für die WP). Gerne auch die Variante mit WP-Tarif und Zählerkaskade.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 18.09.2021 21:51:38
0
3194342
Kommt auf die richtige "Hysterese" an :-)

Spannend ist, was an einem Tag passiert, wo immer mal wieder dunkle Wolken vorbeiziehen und der ansonsten klar und eher kalt ist. Das gibt dann im Wechsel hohe und eher niedrige Produktion...

Ich habe sowas in der Bauphase mal mit dem Relais gemacht, das Fronius-WR serienmäßig haben. Da ging es um einen Behelfsbautrockner und es gab keinen weiteren Verbrauch im Haus, so dass ich vereinfacht "Produktion = Einspeisung" annehmen konnte für den Fall des ausgeschalteten Verbrauchers. Das Ding brauchte 570W und die Anlage hatte damals 9,9 KWp, so dass sie im Sommer auch ohne Sonne tagsüber diese 570W schaffen konnte, wenn nicht gerade Unwetter war.

Mit Start bei mehr als 2000W und aus bei unter 200W lief das Ding prima, ohne dass unsinnig hin und her geschaltet wurde.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 21.09.2021 20:33:50
0
3195271
Von welcher PV Leistung wird gesprochen?

Ich würde erstmal die PV den Winter Laufen lassen. Und dann wird entschieden.

Verfasser:
Giant Steps
Zeit: 26.09.2021 19:15:55
0
3197072
Erst einmal vielen Dank für Eure guten Anregungen! Die genannte Möglichkeit, die UVR über den potentialfreien Kontakt am Wechselrichter zu steuern, finde ich sehr interessant und das werde ich ausprobieren. CMI / CAN-Bus ist auch vorhanden, damit ist die UVR ins Netzwerk eingebunden.
Darf ich mich für die konktere Realisierung noch mal an Euch wenden? Ich bin kein Fachmann, habe aber schon einige Programmierungen an der UVR hinbekommen. Der Hersteller der UVR-Steuerung, die TA, hat ja ansonsten auch eine gute Hotline.

Danke auch für den Hinweis auf die Hysterese, das ist in der Tat wichtig und wird etwas Experimentieren brauchen, um die richtigen Zeiten herauszufinden.

Eine andere Frage ist der Anlauf-Strom der WP. Diese hat 14 KW, so dass mit einem rel. hohen Anlaufstrom zu rechnen wäre (rechnerisch 12 Ampere / 400 V je Phase; die Absicherung ist 3x16 A). Für diese Anlaufphase wird die WP also mit Sicherheit Netzstrom ziehen. Dies soll nur nicht dazu führen, dass der Wechselrichter dann sofort sagt: "Verbrauch zu hoch, wieder abschalten", sondern auch hier eine Verzögerung hat: "Erst abschalten, wenn Verbrauch länger als 3... Min. zu hoch". Ich würde die WP über die UVR dann so konfigurieren, dass sie immer mit max. 30% läuft, so dass die Stromstärke nach einigen Sekunden dann deutlich absinken müsste. Ich hoffe nur, dass der Wechselrichter grundsätzlich kurzzeitig 12 A verträgt. Hat jemand hierzu Erfahrungen?

Verfasser:
SebDob
Zeit: 26.09.2021 21:14:52
0
3197107
Ich steuere meine WP über den Pot. Schaltkontakt. Die Schwelle kannst du einstellen. Im Winter musst du die aber sehr eng setzen. Meist hast du Strom von PV oder halt gar keinen. Meine WP zieht 1,5kw, auch 3x16a abgesichert. Schaltschwelle 2,5kw. Ziehst du den Wasserkocher kurz, reagiert das ganze noch nicht. Ist der Herd an, schaltet er den Kontakt ab.

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 27.09.2021 10:57:40
0
3197232
Ich würde mir dafür den Sunny Home Manager anschauen. Wir selbst betreiben unsere WP über den SG-Eingang und schalten einfach ab einer bestimmten PV-Leistung, die eine Mindestzeit überschritten wurde, für eine Mindestzeit an.

Der SG-Eingang hat leider keine Möglichkeit Einfluss auf die Modulierung zu nehmen und der WR kennt die anderen Verbraucher im Haus nicht. das ganze ist also ziemlich rudimentär.

Wirklich optimal kann man die WP wohl nur nutzen, wenn man den aktuellen Strombezug/Einspeisung, Produktion, erwartete Stromaufnahme der Geräte und im idealfall auch die Prognose der PV-produktion kennt. All das macht der Sunny home manager.

Verfasser:
passra
Zeit: 27.09.2021 12:47:52
0
3197266
Warum irgendwelchen Kontakte im WR, die nur sehr eingeschränkt beherrschbar und programmierbar sind oder irgendwelche teuren Zusatzgerätschaften, wenn die fast fertige, voll frei programierbare Lösung praktisch schon vorhanden ist?
Man kann sich das Leben auch selbst schwer machen...

Zitat von mdonau Beitrag anzeigen

alternativ kann man mit einem C.M.I. direkt die Leistung am Wechselrichter per modbus TCP abfragen und an die UVR weiter leiten.

die UVR ist frei programmierbar, eine "SG"-funktion
ist daher nicht nötig, man kann direkt nach PV-leistung
die Heizkurve anheben, digital, ggf mehrstufig oder sogar stufenlos.

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