Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
"Heizkreis Längen sind nicht so wichtig, das macht der hydraulische Abgleich" - Fragen
Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 30.09.2021 06:13:26
1
3198304
Du musst dort die Spikes anbringen, dann hast du Ruhe mit den Tauben. Ich habe bei mir gleich alles zugemacht, dass ja niemand auf die Idee kommt, es sich dort gemütlich zu machen.

Verfasser:
Musil
Zeit: 01.10.2021 00:16:09
0
3198722
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Du musst dort die Spikes anbringen, dann hast du Ruhe mit den Tauben. Ich habe bei mir gleich alles zugemacht, dass ja niemand auf die Idee kommt, es sich dort gemütlich zu machen.


Ja, hab ich mir auch schon mehrmals gedacht. Nur müsste ich da 7...8 m auf der Leiter hochsteigen. Ab 3,5 m bekomme ich aber HÖHENANGST...😥.

Was ein Vorteil ist: Tauben nisten nur einmal, an der selben Stelle - hab ich jetzt mal so gehört. Ob es stimmt...???

Verfasser:
crink
Zeit: 06.10.2021 21:01:19
5
3200750
Moin,

eine auch für die 30er Jahre geeignete Heizflächenauslegung sollte die folgenden Kriterien erfüllen:
- Maximal 30 Grad Vorlauf
- Maximal 30 mBar Druckverlust im schlechtesten Heizkreis
- Maximal 30 m Längenunterschied zwischen kürzestem und längstem Heizkreis
- Minimal 30 mm Durchmesser für die Anbindungsleitungen der Heizkreisverteiler

30 in Wohngebieten!

Viele Grüße
crink

Verfasser: Musil
Beitrag entfernt. Grund: Unpassend zum Thema (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 08.10.2021 06:28:15
0
3201232
Der crink hat im Groben Recht. Es gibt nur eines hinzuzufügen: überall VA10 verlegen :)

Alternativ und besser: alles auslegen und rechnen lassen,kostet aber in der Regel Geld. Oder hier im Forum nett fragen, es gibt hier ehrenamtliche Helfer :)

Verfasser:
crink
Zeit: 09.10.2021 23:15:32
0
3201917
Moin,

eine 30, die für die meisten hier im Forum lesenden eh trivial ist, hab ich noch vergessen:

- Maximal 30% der Heizkreise dürfen ERR nutzen

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 10.10.2021 08:40:30
1
3201959
Moin,

Mir fällt noch ein:

- Max 30% überdimensionieren
- Heizlastberechnung 30 mal kontrollieren
- mind 30 Tage in der Heizperiode mit WMZ und TA für belastbare Werte im Bestand vor Einbau der WP
- Max Volumen für einen Puffer mit folgender Formel berechnen: 0 x 30l

Grüße

Verfasser:
crink
Zeit: 10.10.2021 11:17:26
0
3202024
Danke, und fertig ist die 30er-Heizung ;-)

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 10.10.2021 11:25:45
0
3202030
Ein paar Punkte habt ihr noch vergessen:

- maximal 30 Jahre Hausfinanzierung
- maximal 30l/min Durchfluss im System
- maximal 30° Dachneigung wegen PV
- minimal 30% rLf im Haus (im Winter mit KWL)

Verfasser:
crink
Zeit: 10.10.2021 11:40:53
0
3202037
Huh,

jetzt wirds schwierig, für eine vernünftige Heizungsunterstützung im Neubau brauchst Du eher minimal 30 Grad Dachneigung bei Südausrichtung der PV und was die Hausfinanziertung damit zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.

Mir geht es nur darum, möglichst einfache Regeln zu finden, die eine gute Heizflächenauslegung ergeben - falls Dir sinnvollere einfallen immer her damit. Denn das bisherige Gemurkse, was hier im Forum immer wieder in "professionellen" Auslegungen zu finden ist, ist wirklich kontraproduktiv.

Ohne Mehrkosten lässt sich mit einer guten Heizflächenauslegung gerne 10% Heizenergie sparen. Zwar muss für Planung und Rohrmeter mehr Geld ausgegeben werden, dafür sparen definitiv nicht mehr notwendige ERR ungefähr den gleichen Betrag. Deshalb müsste sowas Pflicht werden ab KfW55.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 10.10.2021 12:51:13
0
3202069
Bei einer nur Südbelegung gebe ich dir Recht, ansonsten gilt flacher = besser.

Den Rest kannst du als "Spaß" abstempeln. Wollte nur mit der Zahl 30 fortfahren, weil sie euch so gut gefällt ;)

Ansonsten gebe ich dir Recht. Das Gemurkse nimmt kein Ende. Habe erst letzte Woche bei meinem Nachbarn gesehen: KfW40+ Haus, mit keller ca. 230-240m² WoFl. Rate mal, was er als WP rein bekommen hat...
Eine IDM Alm 4-12. Eine 12kW WP bei einem hochgedämmten, modernen Haus! Das ist krank! Ich kann mir ungefähr denken, wie der Rest der Heizung aussieht.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 10.10.2021 19:42:07
0
3202220
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
Bei einer nur Südbelegung gebe ich dir Recht, ansonsten gilt flacher = besser.[...]

Kann man so pauschal auch nicht sagen. Bei gegebener Grundfläche des Hauses ist die Dachfläche umso größer, je steiler das Dach ist. Bei flachem O/W-Dach ist der spezifische Ertrag größer, bei steilem Dach geringer. Der absolute Ertrag kann durch die größere Anlage bei steilem Dach aber größer sein.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 10.10.2021 20:57:02
0
3202239
Nächste Regel: Auf keinen Fall VA 30 :-)

PV: Wir fahren sehr gut mit unseren 46,7 Grad des Hauptdaches. Gerade im Winter läuft dieser String (20 Module) sehr gut. Damit wir im Sommer auch was davon haben, liegt der zweite String auf dem Gaubendach (14 Module mit 26 Grad) und auf dem Garagendach (8 Module mit 25 Grad), so dass wir da auch 22 "flache" Module haben (die einen gemeinsamen String formen... die Ausrichtung ist die gleiche und 25 und 26 Grad ist quasi auch gleich). Im Sommer läuft natürlich der flache String besser.

Zitat:

Eine IDM Alm 4-12.


Wenn 4 die Minimalleistung ist, dann ist das in diesem Haus wohl eine 4 KW On/Off, denn mehr als 4 KW wird die Hütte bei KFW40 kaum brauchen.

Verfasser:
Slammer_MM
Zeit: 10.10.2021 23:45:23
0
3202268
So wie ich es verstehe und auch in Berhans Tabelle nachvollziehen kann, stößt jede perfekte Auslegung an ihre Grenzen. Dazu gibt es Zimmer mit ähnlicher Grundfläche=Herzfläche und ganz verschiedenen Heizwärmebedarfen (schlecht gedämmte Kellerdecke, viele Fenster vs. 1.OG wenig Fenster). Und dann kann man auch nicht mehr viel über den Verlegeabstand machen, da die Herzliche den viel größeren Einfluss hat. Das führt ja dann automatisch zu stark gedrosselten Kreisen, hier im 1OG. Und ob das dann gedrosselt über einen sehr langen Kreis und niedrigem Durchfluss, oder gleich der Durchfluss am Tacosetter begrenzt wird ist doch eigentlich egal?

Beispiel Zimmer 17 qm. 1 Kreis 120 m ungedrosselt, geringer Durchfluss oder 2 Kreise 65 m, gedrosselt am Tacosetter

Verfasser:
Slammer_MM
Zeit: 11.10.2021 00:01:23
0
3202272
Herzfläche und Herzliche sollen natürlich Heizfläche heißen:D

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.10.2021 10:32:55
0
3202352
Zitat von Bramme Beitrag anzeigen
Zitat von HausBauen2020 Beitrag anzeigen
[...]

Kann man so pauschal auch nicht sagen. Bei gegebener Grundfläche des Hauses ist die Dachfläche umso größer, je steiler das Dach ist. Bei flachem O/W-Dach ist der spezifische Ertrag größer, bei steilem Dach geringer. Der absolute Ertrag kann durch die größere Anlage bei steilem Dach aber[...]

Pauschal nicht, in der Regel aber schon.
Denn um die Leistung der Nordseite zu kompensieren, müssten auf der Südseite (geschätzte 60-70%) mehr Module untergebracht werden (70% Regelung beachten!), und das kann bei einem Haus mit bspw. 2 Vollgeschossen bereits zu einem Problem werden.
Denn man kann nicht beliebig hoch bauen. Wir kratzten da bspw. bereits an der erlaubten Grenze, und das bei einem normal hohem Haus mit 2 Vollgeschossen und 20° DN. Dem Nachbar mit 2 Vollgeschossen und DN 25° haben sie bspw. die Baugenehmigung zuerst verweigert, er musste dann mit dem Keller tiefer gehen.

Zitat:
Wenn 4 die Minimalleistung ist, dann ist das in diesem Haus wohl eine 4 KW On/Off, denn mehr als 4 KW wird die Hütte bei KFW40 kaum brauchen.

Schätze ich auch. Außer er betreibt die Anlage so wie ich: am Tag mit PV einheizen und nachts ausschalten (oder stark drosseln). Da er aber nur eine KfW typische 9,9kWp Anlage hat, wird es bei ihm vermutlich nicht so gut funktionieren. Ok, dafür hat er einen 8,x kWh Speicher (den er im Winter hoffentlich halbwegs voll bekommt).
Ihm braucht man aber nix zu erklären. Es ist ein Büromensch, den von Technik absolut null Ahnung hat. So einem kannst alles verkaufen, auch eine 16kW On/Off WP :)))

Verfasser:
JanRi
Zeit: 11.10.2021 11:44:42
0
3202405
Zitat:

Beispiel Zimmer 17 qm. 1 Kreis 120 m ungedrosselt, geringer Durchfluss oder 2 Kreise 65 m, gedrosselt am Tacosetter


Das kommt halt stark auf den Rest des Hauses an. Wenn der Rest des Hauses sich in der Region 80-90m bewegt, dann wird der 120er Kreis vermutlich zu wenig bekommen, es sei denn, man drosselt ALLE anderen ein. Das wiederum ist Verschwendung von Pumpenstrom. In dem Fall wären die beiden 65er Kreise besser, denn dann muss man nur die eindrosseln.

Gefährlich wird es halt, wenn ein kritischer Raum einen im Vergleich zu den anderen Räumen sehr langen Kreis bekommt. Das kann dann schnell zum Engpass werden - entweder VL hoch oder alles andere drosseln, was in jedem Fall blöd ist.

Was ich mich in dem Zusammenhang frage, denn die Frage taucht in schlecht geplanten Anlagen immer wieder auf: Nehmen wir mal an, wir haben so einen Fall, dass EIN recht langer Kreis die Eindrosselung aller anderen erfordert, um ordentlich zu laufen. Wäre es da nicht energetisch schlauer, dem einen Kreis ein winzig kleine "Boosterpumpe" zu geben, die NUR diesen Kreis pumpt? Das müsste eine sehr kleine Hocheffizienzpumpe doch auf kleiner Stufe für wenige Watt schaffen. Das Eindrosseln fast aller Kreise hingegen dürfte einen deutlich höheren Mehrverbrauch für die zentrale Pumpe erfordern.

Zitat:

Denn man kann nicht beliebig hoch bauen.


Gauben sind die Lösung :-) Mit zwei sehr großen Gauben haben wir bei Kniestock 1m im OG tatsächlich zwei rechnerische Vollgeschosse und trotzdem ein recht hohes 46,7-Grad-Dach, ohne die Nachbarhäuser zu überragen (Paragraph 34, sowas wie einen Bebauungsplan gibt es hier nicht).

Auf die Südseite haben trotzdem 20 normale (1,66x1) Module gepasst und dazu nochmal 14 auf die Gaube (wobei ich zugeben muss, dass wir die Gaube so geplant haben, dass genau das passt).

Zitat:

Ok, dafür hat er einen 8,x kWh Speicher (den er im Winter hoffentlich halbwegs voll bekommt).


Glaube ich nicht. Wenn ich mir anschaue, wie es bei uns im letzten Winter aussah, dann haben wir vom 20.12. bis zum 11.2. an gerade einmal 4 Tagen mehr als 2,5 KWh eingespeist (mehr als die eingespeiste Menge könnte man ja auch nicht im Akku speichern, es sei denn, man überschreitet 70%, was im Januar aber nicht passieren dürfte). Alle anderen Tage lagen darunter, teilweise deutlich. Davor und danach sah das anders aus, aber in dieser Zeit lag natürlich auch der größte Wärmebedarf. Dazu muss man beachten, dass da 12,6 KWp dranhängen, also mehr als 9,9. Vergleichbar ist es aber trotzdem, weil 2,4 KWp bei uns im Winter recht lange Schatten haben, so dass nur 10,2 KWp einen wirklichen Beitrag leisten.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.10.2021 12:33:28
0
3202430
Ne, keine Gauben. Es muss ja zum Haus auch passen. Wir haben ein gerades Dach und hier liegen im Süden auch so 36 330er Module, im Norden wieder dasselbe.
Eine Gaube bedeutet bei einer Südausrichtung wieder Ost/West. Dann lieber gleich DN20 und Vollbelegung Süd+Nord.

Ich würde mich da nicht schämen, einen um 1° höheren VL zu fahren. Wenn das Rohr bereits so im Boden liegt, kannst eh nix mehr machen. Mein Gott, dann zahlt man halt einen Zwanziger im Jahr mehr für Strom, wird man auch überleben.
Wir pimpen da alles bis zum Anschlag, klar. Nüchtern betrachtet sind es oft allerdings nur Peanuts. Klar gibt es auch total vermurkste Anlagen, da sieht es dann anders aus.

Verfasser:
crink
Zeit: 11.10.2021 12:38:19
0
3202433
Moin von der Ostsee,

immer wenn Heizkreise eingedrosselt werden müssen, dann lassen sich die durch andere Maßnahmen einfangen, also beispielsweise entweder am kalten Ende ein paar mehr Rohrmeter durch den Flur mäandern lassen oder Heizflächen verschiedener Räume je nach Temperaturniveau intelligent zusammenschalten. Also statt einem Heizkreis im Bad und einem zweiten im Schlafzimmer beide Heizkreise mit dem warmen Ende im Bad beginnen lassen und im Schlafzimmer das kalte Ende verlegen.

Mit ein bisschen Kreativität lässt sich da eine Menge erreichen. Je niedriger die Heizwassertemperaturen, desto besser funktioniert der Selbstregeleffekt und desto besser verteilt sich die Wärme bei gut geplanten Heizflächen sozusagen von selbst.

Wenn eine Heizflächenauslegung wirklich gelungen ist, dann besteht der hydraulische Abgleich ausschließlich daraus alle Heizkreise voll aufzudrehen. Die obigen 30er-Regeln weisen den Weg in die richtige Richtung.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
plen
Zeit: 11.10.2021 13:30:52
0
3202451
Um das eindrosseln abzufangen, da hätte ich mal eine Verständnisfrage.
Ein Beispiel.
Auf einer Fläche von 5,5qm kommen 100m Rohr und 12m Anbindeleitung, macht dann 920Pa Druckverlust.

Wenn auf gleicher Fläche 200m Rohr unterbringen könnte, dann habe ich gerade mal 2282Pa Druckverlust.

Erst wenn ich die Fläche in der Excel vergrößere steigt mein Druckverlust.

Wieso spielt die Fläche dabei eine Rolle, wenn die Rohrmeter und Anbindeleitung gleich bleiben?

Für meinen Verständnis wäre doch einzig der Druckverlust interessant und ob die Heizlast des Raumes erreicht wird. Länge, Durchmesser und so weiter sollten dabei doch keine Rolle spielen, solange der Druckverlust eingehalten wird.
Oder übersehe ich da was gravierendes.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 11.10.2021 13:57:26
1
3202465
Bleibt der Durchfluss dabei identisch?

Verfasser:
plen
Zeit: 11.10.2021 14:09:13
0
3202471
Der würde in meinen Fall von 0,59l/min auf 0,67l/min springen, wenn es theoretisch möglich wäre 200m dort unterzubringen.

Ich checks noch nicht so ganz, warum man nicht mehr als 100m nehmen sollte, klar ohne Berechnung sicherlich gut, aber dank der super excel sollte doch jeder die Angaben eingeben können um die Druckverluste nicht zu überschreiten.

Mein "Heizwasserbedarf Raum" liegt so bei 0,3-0,8 l/min.
Wie man das bewerten kann, keine Ahnung. Wollte aber gerne bei 30/25 bleiben.
Erst wenn ich die VL erhöhe steigt auch der Wasserbedarf.

Verfasser:
Slammer_MM
Zeit: 11.10.2021 19:35:43
0
3203629
Das liegt daran, dass HFrik's Tabelle mit gleicher Spreizung in allen Kreisen rechnet. Das heißt es wird nicht nur der Kreis länger oder Kürzer, sondern gleichzeitig ändert sich die Pumpleistung (Druckverlust) und/oder die Kreise werden gedrosselt.
Erhöhst du nun die Heizleistung des Kreises (mehr Fläche, engeren VA) muss sich bei gegebener Spreizung der Volumenstrom erhöhen. Deshalb dann der höhere Druckverlust.

Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 12.10.2021 06:41:15
0
3203757
Ich erkläre dir an einem Beispiel, warum bspw. zu krasse HKL schlecht wären.

Ich verfolge z.B. eine etwas andere Taktik als die Meisten hier. Ich habe eine große PV Anlage am Dach un heize momentan nur mit ihr. Sprich: kein Strom vom Dach = keine Heizung über WP.
Am Tag muss also die WP ordentlich einheizen, sie hat insgesamt nur ca. 9 Stunden dafür und mindestens 1,5-2h davon ist sie mit dem Brauchwasser beschäftigt.

Das bedeutet: ich muss am Tag irgendwie so viel Energie ins Haus rein bekommen, dass das Haus dann 17h warm bleibt, ohne Heizung. Dementsprechend muss ich nicht nur etwas erhöhten VL fahren, sondern auch höheren Durchfluss, damit die WP ihre Energie los wird. Momentan sind es bspw. Verdichtersperre >50Hz und 17,5l/min Durchfluss, ergibt eine Spreizung von ~3,5K.
Das Haus tankt in dieser Zeit so viel Energie, dass die RT ohne Heizung kaum unter 22°C im OG und 22,5° im EG fällt.

Hätte ich jetzt bspw. überlange Kreise, durch die ich kaum Wasser durchdrücken könnte, würde ich die Räume nur durch viel Durchfluss alleine nicht warm bekommen und müsste hoch mit dem VL. Andere Räume mit sehr kurzen Kreisen müssten stattdessen deutlich gedrosselt werden, damit sie nicht überhitzen -> Gift für die WP und ihre HUP.

Ok, ich habe noch 8 BKA Kreise, deswegen ist es hier alles nicht so schlimm, die Energie würde man trotzdem los werden. Aber ohne die BKA wäre es dann schon ein wenig problematischer.

Generell kann man durchaus gewisse HK länger machen, das ist überhaupt kein Problem. Ich sehe bspw. 100m inkl. Zuleitung als völlig unproblematisch. Das sehe ich an meinem Haus, habe auch einen 96m HK im Schlafzimmer und der ist jetzt schon zu mindestens 50% gedrosselt, beim zweiten HK mit 86m ist hier dasselbe. Nur so bekomme ich das Schlafzimmer wenigstens 0,5°C kühler als den Rest und das merkt man, vor allem weil dann der Boden keine spürbare Wärme mehr abstrahlt, was im SZ sehr angenehm ist.

Ich bleibe bei meiner Meinung: pauschale Aussagen wie "alle HK max. 75m und gleich lang" usw. haben ihre Berechtigung, doch zu 100% korrekt sind diese nicht.

Aktuelle Forenbeiträge
belzig schrieb: Vielen Dank für den Entwurf. Wenn ich das Richtig verstanden...
LaMiyu schrieb: Hallo Zusammen, @ET Ich werd die Parameter im Kessel mal...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Aktuelles aus SHKvideo
Website-Statistik

"Heizkreis Längen sind nicht so wichtig, das macht der hydraulische Abgleich" - Fragen
Verfasser:
HausBauen2020
Zeit: 12.10.2021 06:41:15
0
3203757
Ich erkläre dir an einem Beispiel, warum bspw. zu krasse HKL schlecht wären.

Ich verfolge z.B. eine etwas andere Taktik als die Meisten hier. Ich habe eine große PV Anlage am Dach un heize momentan nur mit ihr. Sprich: kein Strom vom Dach = keine Heizung über WP.
Am Tag muss also die WP ordentlich einheizen, sie hat insgesamt nur ca. 9 Stunden dafür und mindestens 1,5-2h davon ist sie mit dem Brauchwasser beschäftigt.

Das bedeutet: ich muss am Tag irgendwie so viel Energie ins Haus rein bekommen, dass das Haus dann 17h warm bleibt, ohne Heizung. Dementsprechend muss ich nicht nur etwas erhöhten VL fahren, sondern auch höheren Durchfluss, damit die WP ihre Energie los wird. Momentan sind es bspw. Verdichtersperre >50Hz und 17,5l/min Durchfluss, ergibt eine Spreizung von ~3,5K.
Das Haus tankt in dieser Zeit so viel Energie, dass die RT ohne Heizung kaum unter 22°C im OG und 22,5° im EG fällt.

Hätte ich jetzt bspw. überlange Kreise, durch die ich kaum Wasser durchdrücken könnte, würde ich die Räume nur durch viel Durchfluss alleine nicht warm bekommen und müsste hoch mit dem VL. Andere Räume mit sehr kurzen Kreisen müssten stattdessen deutlich gedrosselt werden, damit sie nicht überhitzen -> Gift für die WP und ihre HUP.

Ok, ich habe noch 8 BKA Kreise, deswegen ist es hier alles nicht so schlimm, die Energie würde man trotzdem los werden. Aber ohne die BKA wäre es dann schon ein wenig problematischer.

Generell kann man durchaus gewisse HK länger machen, das ist überhaupt kein Problem. Ich sehe bspw. 100m inkl. Zuleitung als völlig unproblematisch. Das sehe ich an meinem Haus, habe auch einen 96m HK im Schlafzimmer und der ist jetzt schon zu mindestens 50% gedrosselt, beim zweiten HK mit 86m ist hier dasselbe. Nur so bekomme ich das Schlafzimmer wenigstens 0,5°C kühler als den Rest und das merkt man, vor allem weil dann der Boden keine spürbare Wärme mehr abstrahlt, was im SZ sehr angenehm ist.

Ich bleibe bei meiner Meinung: pauschale Aussagen wie "alle HK max. 75m und gleich lang" usw. haben ihre Berechtigung, doch zu 100% korrekt sind diese nicht.
Weiter zur
Seite 7