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Foren
Amortisation und Größe Zisterne
Verfasser:
Possmann88
Zeit: 07.06.2021 14:46:28
0
3159271
Hallo,

für mein neues EFH (4P, 190qm) möchte ich im Garten eine Zisterne haben.

Das Grundstück hat insgesamt 1020qm, davon steht auf ca. 350qm das Haus samt Außenanlagen, es bleiben 670qm Garten (Rasen und außen Pflanzen / Hecken).

Als Dachfläche stehen 125qm Schrägdach mit Tonziegeln und 45qm Flachdach sowie 46qm Carport zur Verfügung.

Im Internet findet man Mengen von 10 l/qm Gartenbewässerung pro Woche, das wären bei 670 qm ca. 350 m³ pro Jahr (Bedarf), was mir sehr viel vor kommt.

Multipliziere ich die Dachflächen von in Summe 216qm mit der Niederschlagsmenge von 600 l/Jahr in meinem Ort mit 20% Verlust komme ich auf eine Zisternengröße von 8600 Litern (auch das kommt mir viel vor).

Thema Amortisation:

Ohne Zisterne würde ich auf Basis der o.a. Daten je 635 € für Frisch- und Schmutzwasser zahlen alleine für den Garten plus eine Niederschlagsgebühr von 97 € und eine erhöhte Servicepauschlale bei Überschreitung von 150 m³ / Jahr von 768 Euro. Macht 2.135 € / Jahr an Kosten.

Was ich nicht abschätzen kann, ist der Bedarf an Frischwasser trotz Zisterne aufgrund längerer Trockenzeiten. So oder so, bei über 2.000 € an Kosten müsste eine Amortisation gegeben sein.

Selber einbauen werde ich die Zisterne wohl nicht. Kann jemand die o.a. Angaben grundsätzlich verifizieren oder habe ich Denkfehler drin? Die Angaben in diversen Rechnern online variieren sehr stark.

Verfasser:
Possmann88
Zeit: 07.06.2021 15:14:52
0
3159278
Ergänzung - Preissteigerung Wasserpreise nicht zu vergessen.

Verfasser:
SteRue
Zeit: 07.06.2021 15:28:57
1
3159281
Servus,

erstmal vorab Ich habe ein nicht ganz 2000m² Grundstück auf dem nichts außer dem Gemüse und ein paar Blumen bewässert wird (Manuell mit der Gießkanne) und nicht mal in den Rekordsommern der letzten Jahre ist irgendwas wegen der Trockenheit eingegangen. --> Robuste Sorten auswählen

Wir haben auch keinen Rasen sondern eher eine Wiese die hält schon mal ein paar Wochen ohne nennenswerte Niederschläge durch.

Die Wasserversorgung erfolgt mittels einer ca. 3,5m³ fassenden Regenwasserzisterne die von einer Hälfte des Hausdaches "versorgt" wird. Leer war die noch nie.

Zur Amortisation kann Ich leider nichts großartig beisteuern außer das die benötigte Pumpe auch nicht ewig hält und bei vernünftiger Qualität nicht unbedingt billig ist.

Evtl. mal überlegen ob wirklich jeder qm des Gartens "Normgerecht" bewässert werden muss.
Meine Oma mit 93 Jahren sagt die Pflanzen gewöhnen sich daran mit wenig Wasser auszukommen bzw. gewöhnen sich halt auch daran ständig bewässert zu werden und halten dann dementsprechend nix aus.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 07.06.2021 15:38:19
0
3159284
Zitat von Possmann88 Beitrag anzeigen


Ohne Zisterne würde ich auf Basis der o.a. Daten je 635 € für Frisch- und Schmutzwasser zahlen alleine


Sicher ??
Viele Kommunen bieten an per Gartenwasserzähler nur den Frischwasseranteil zu berechnen

100%ig gekauft "lohnt" sich daher eine Zisterne oft nur, weil sie gefordert wird und Pflicht ist.

Wer eh buddeln muss zu der Garage am Hanggrundstück und dahinter den Platz freilässt der kommt ggf auf 0

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 07.06.2021 15:40:09
0
3159285
Gibt es eventuell die Möglichkeit eines Gartenwasserzählers?
Manche Stadtwerke bieten an, dass ein gesonderter Zähler an einer Entnahme installiert wird, welche keinen Abfluss hat. Da ist dann nur Frischwassergebühr fällig.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 07.06.2021 16:07:55
0
3159292
Zitat von Possmann88 Beitrag anzeigen
m Internet findet man Mengen von 10 l/qm Gartenbewässerung pro Woche, das wären bei 670 qm ca. 350 m³ pro Jahr (Bedarf)
Wenn ich mich richtig erinneren, gelten diese Werte für die jeweilige Bewässerungsperiode und nicht für das ganze Jahr.

Bei dieser Zisternenberechnung nach DIN 1989, mit der ich immer gearbeitet habe, werden für einen Garten ca 6m3/100m2/anno angenommen.

Zitat:
Die Angaben in diversen Rechnern online variieren sehr stark.
Kommt immer drauf an, was verkauft werden soll. Ein reiner Zisternenhersteller wird da andere Werte anbieten als ein Lieferant nur für Pumpen, Filter usw.

Dazu kommt, dass bei alle Berechnungen der häusliche Gebrauch mit einer permanenten Wasserentnahme die Basis ist. Lässt man den weg und berechnet nur den Gartenverbrauch kommt man auf unmögliche Werte. Mit dem obigen Programm auf ca 3,4m3.

Unabhängig davon, dass ich Regenwassernutzung nur für den Garten für die unwirtschaftlichste Art der RWN halte, empfehle ich, wenn sich der Kunde darauf versteift, die Zisterne "so groß wie möglich" zu wählen. Dann hat man eine größtmögliche Ausgangsmenge wenn die Bewässerung beginnt und kann dann nur hoffen, dass es möglichts viel regnet, damit die Zisterne wieder voll wird. (dann braucht man allerdings auch nicht bewässern ;-)

Gruß
Peter

Verfasser:
Fritz Bummel
Zeit: 07.06.2021 16:18:27
0
3159298
Wir haben 1214qm Grundstück und ca 300 versiegelt. Die komplette Versiegelung läuft in die Zisterne, wodurch wir nur einen Schmutzwasserkanal brauchen. Der Regekanalanschluß hätte (im Jah 1999) 1450 DM gekostet, die Betonzisterne mit Vorfilterkasten kostete 1900 DM. Allein die entfallenen Abwasserkosten haben die Zisterne schon mehrfach bezahlt.
Meine Zisterne fasst 10.000 Liter und läuft im Hochsommer auch schon mal leer, so das ich mit Stadtwasser und Gartenzähler beigießen muss. Wir haben im Garten rund 400qm Nutzgarten. Aber die Wiese gieße ich nie (Da tolle ich den braunen Rasen aus und im Herbst wieder den Grünen, der kann das vertragen)

Verfasser:
Possmann88
Zeit: 07.06.2021 16:19:05
0
3159299
Wenn ich eh neu baue - lohnt sich denn die Nutzung des Regenwassers für WaMa und Toilette zusätzlich eher?

Dachte bislang, dass das nicht so hohe Mengen sind im Vergleich zu den Kosten bei der Einführung ins Haus.

Danke für die Tipps mit dem Gartenwasserzähler - das bringe ich noch in Erfahrung.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 07.06.2021 18:08:44
0
3159349
Zitat von Possmann88 Beitrag anzeigen
...lohnt sich denn die Nutzung des Regenwassers für WaMa und Toilette zusätzlich eher?
Ob es sich lohnt muss jeder für sich entscheiden. Wirtschaftlicher ist es auf jeden Fall. Die Anlage wir das ganze Jahr genutzt, Wama wird geschont weil sie nicht verkalken kann.

Inwieweit es sich amortisiert muss im Einzelfall errechnet werden. Die Abgaben zB sind von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. Dürfen die zusätzlichen Wasserzähler zB selbst getauscht und abgelesen werden oder wird dafür ein Fachunternehmen verlangt. Wie werden Niederschlagsgebühren bei RWN gehandhabt usw.

Ein entscheidender Faktor ist die Regenwassermenge, die zur Verfügung steht. Bei 600m3/anno sieht das anders aus als bei 1000m3.

Mach mal die Berechnung mit meinem Excel-Programm mit und ohne Garten. IdR wird man feststellen, dass das Wasser für den Garten nicht reichen wird. (Bei den schrägen Dachflächen nicht die Ziegelflächen sondern die überbaute Fläche einsetzen).

Bei der Technik im Haus (Pumpe, Trinkwasernachspeisung) hat man die Wahl zwischen "Standard" und "High Tech", kann gut 1.000,-- Unterschied machen.

Verfasser:
Christ 32
Zeit: 10.06.2021 13:09:34
0
3160489
eine Zisterne spart i.d.R. nur den reinen Trinkwasserpreis der zumeist relativ gering ist. Bei uns 1,60 €/ m³ was mit ca. 75 m³/a genutztes Regenwasser etwa 120 €/a ausmacht.

Ich habe meine Anlage vor 15 Jahren relativ kostengünstig für ca. 2.000,- ( 1.000 € die 5,5 m³ Zisterne und nochmal 1.000 € Erdarbeiten und Material) selbst gebaut. Schon damals waren die Fa.- Angebote mit 4.000 bis 8.000 € relativ hoch, heute werden sie vermutlich deutlich teurer werden. Dazu kommt das solche Anlagen nicht wartungsfrei sind, sofern man nicht kleinere Havarien selbst beheben kann kommt alle paar Jahre noch ne saftige Handwerker- Rechnung dazu.

So gesehen kann man eine reale Amortisation in einer respektablen Zeitspanne im Prinzip vergessen.

Man sollte handwerklich bewandert sein und die Anlage möglichst einfach halten, teurer Schnickschnack wie automatische Trinkwasser- Nachspeisung und aufwendige Filter unbedingt vermeiden. Stattdessen auf eine hochwertige Pumpe und abgedeckte Regenrinnen achten, dazu ein Ablaufsyphon und beruhigter Zulauf in der Zisterne.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 11.06.2021 11:15:00
0
3160827
Zitat von Possmann88 Beitrag anzeigen
Wenn ich eh neu baue - lohnt sich denn die Nutzung des Regenwassers für WaMa und Toilette zusätzlich eher?

Dachte bislang, dass das nicht so hohe Mengen sind im Vergleich zu den Kosten bei der Einführung ins Haus.

Danke für die Tipps mit dem Gartenwasserzähler - das[...]



Nimm deinen örtlichen Niederschlag im Juni, Juli und August. Das ist das was du im Sommer zur Saison hast. Geht gegen 0. Für den Garten und den Rasen bringt das nichts.

Zisterne bringt dir nur im restlichen Jahr was. Dann zahlst du keine 1,5€ für Frischwasser, aber 3€ für Schmutzwasser. Eine Wasseruhr ist dann für Regenwasser Pflicht. Zusätzlich natürlich noch die Kosten der Technik für die Zisterne.

Lass dir einen min 4" bohrbrunnen errichten. Das reicht immer für alles.

Denn, zu deiner Zisterne brauchst du trotzdem noch eine Versickerung.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 11.06.2021 12:56:08
0
3160872
Zitat von SebDob;3160827[/quote
Denn, zu deiner Zisterne brauchst du trotzdem noch eine Versickerung.
Sorry, das ist so falsch. Ob versickert werden muss oder darf entscheidet die Gemeinde von Fall zu Fall. Wenn das Dachablaufwasser versickert werden muss ist es gleichgültig, ob da eine Zisterne vorhanden ist oder nicht.

Zitat:
zahlst du keine 1,5€ für Frischwasser, aber 3€ für Schmutzwasser. Eine Wasseruhr ist dann für Regenwasser Pflicht..Lass dir einen min 4" bohrbrunnen errichten
Wie ist das denn bei Grundwassernutzung? Darf ich das ungemessen als Betriebswasser ohne zu zahlen in den Abwasserkanal leiten oder fallen da nicht dieselben Kosten an wie bei RW-Nutzung?
Zitat:
Zusätzlich natürlich noch die Kosten der Technik für die Zisterne
Ein Brunnen kostet nichts?

Wie wird das Grundwasser in Haus eingestuft? Als Trinkwasser? Oder wird da wie bei RWN eine Trennung vom TW-Netz verlangt?

Ich will hier nicht die RW-Nutzung über alles stellen. GrundwasserNutzung und RW-Nutzung haben beide Ihre Vor- und Nachteile.

Ich ärgere mich nur darüber wie hier immer wieder behauptet wird: lass die Finger von der RWN. Bohr einen Brunnen. Billiger und einfacher.

Wenn man sich etwas in den Brunnenbauforen umsieht sieht man schnell, dass auch Brunnen so ihre Probleme haben, zum Teil sehr heftige.

Gruß
Peter

Verfasser:
SebDob
Zeit: 11.06.2021 17:15:52
0
3160965
Grundwasser darf in der Regel nicht genutzt werden. Es herrscht Anschlusszwang.

Bei Regenwasser wird nur der Frischwasser Preis gespart. Andere illegale Geschichten lassen wir besser aussen vor.

Klar kostet der Brunnen. Was kostet die Zisterne?
Dürfte nicht viel dazwischen liegen.

Ansonsten geht's hier um Garten Bewässerung. Die Zisterne hat dafür nicht genug Wasser in vorhalte und es regnet zur Garten Saison in der Regel auch nicht genug.

Verfasser:
Brendler
Zeit: 11.06.2021 19:01:34
0
3160985
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Grundwasser darf in der Regel nicht genutzt werden. Es herrscht Anschlusszwang.
Regenwasser darf genutzt werden. Man kann sich von dem Anschlusszwang zumindest teilbefreien lassen. Bei Grundwasser geht das nicht?
Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Ansonsten geht's hier um Garten Bewässerung.
Dass das die unwirtschaftlichste Nutzung von Regenwasser ist, hab ich weiter oben schon geschrieben und auch davon abgeraten.

Aber wir sind schon etwas weiter
Zitat von Possmann88 Beitrag anzeigen
Wenn ich eh neu baue - lohnt sich denn die Nutzung des Regenwassers für WaMa und Toilette zusätzlich eher [als reine Gartennutzung]?
Aber vielleicht können wir uns auf folgendes einigen weil ich ein bisschen das Gefühl habe, wir reden von unterschiedlichen Dingen. Du von reiner Gartennutzung ich von Nutzung im Haus.

RW- Nutzung nur für den Garten lohnt sich nicht. Da ist möglicherweise ein Bunnen sinnvoller. Bin ich ganz Deiner Meinung.

Für den Einsatz einer RW-Nutzung im Haus für WaMa und WC muss jeder für sich nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten die Entscheidung fällen. Ob es dafür eine Alternative mit einem Brunnen gibt, weiß ich nicht (ich glaube eher nicht). Wäre im Einzelfall zu klären.

Gruß
Peter

Verfasser:
SebDob
Zeit: 11.06.2021 20:55:23
0
3161030
Dann mach Mal deine Rechnung auf für Regenwasser. Vergiss aber nicht den fehlenden Regen im Sommer und den Bedarf des Gartens.

Dagegen der geringe Bedarf des Hauses bei Klo und Waschmaschine.

Ohne Garten kommst du bei den Kosten wahrscheinlich nicht unter 20 Jahre bis du überhaupt eine 0 siehst.

Verfasser:
Christ 32
Zeit: 15.06.2021 10:25:50
0
3162179
ich glaube man kann es generell darauf runterbrechen das es sich rein wirtschaftlich nicht rechnet, das gilt sowohl für Zisterne als auch für Brunnen. Die Bau und Betriebskosten stehen in keinem sinnvollen Verhältnis mit der Ersparnis des reinen Trinkwasserpreises.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.06.2021 10:39:17
0
3162184
Hallo zusammen,
ich möchte hier mal insbesondere auf die Möglichkeit des Stadwassers mit Gartenzähler hinweisen.

Der Wasserbedarf für meinen Garten (400m²) beträgt etwa 60-100m³ im Jahr.

Ja bei uns ist des den ganzen Sommer über saftig grün und leider musste ich schon mehrfach meine 80 Thujas vor dem Hitzetod retten.

Teils haben wir Sommer, wo es viele Wochen gar nicht regnet.
Eine Zisterne ist so ziemlich das ungeeignetste überhaupt.

Ich hatte 20 Jahre lang einen Rammbrunnen, der mal 500 DM gekostet hat.

In dieser Zeit habe ich 6 Hauswasserwerke ( Stück 1200 DM ) verbraucht.

Sinnvoll wäre für mich also ggf. eine 30m² Zisterne, in der Hoffnung, dass sie reicht.

Die Kosten dafür habe ich mehrfach angefragt und komme auf 12.000€ - 18.000€.

Nun zahle ich pro Jahr zwischen 100 bis 150€ pro Jahr und habe wann immer wich will reichlich Wasser.

Die Gebühren für die Inbetriebname waren 24,90€.

Das würde ich zunächst einmal abklären bei dem Wasserversorger.

Auch eine Nutzung im Haus für WC und Waschmaschine würde ich gut überlegen.
Der Aufand steht auch da meiner Auffassung nach in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Du musst im ganzen Haus 2 Systeme installieren.
Die Wasserqualität und Verfügbarkeit schwankt enorm.
Willst du deine Wäsche mit Vogelkot waschen?

Ich würde mir so etwas sehr gründlich überlegen.

Wenn jetzt ein Neubau ansteht, dann würde ich das Geld lieber in Photovoltaik und Dämmung etc. investieren.

Verfasser:
Simon D
Zeit: 15.06.2021 11:12:36
0
3162191
Ob im Sommer Regen fällt, ist regional stark unterschiedlich. Im Raum Stuttgart z.B. regnet es am meisten im Juni, die anderen Sommermonate sind auch nicht trocken. Bei www.wetterkontor.de kann man historische Daten für viele Orte abrufen.

Bei Regenwasser im Haus bedenken, dass in der Toilette Verfärbungen oder Ränder entstehen können.

Man kann sich auch gut dabei fühlen, das Wasser großzügig in die Botanik zu rohren ohne schlechtes Gewissen. Dieses Gefühl kann auch etwas wert sein. Oder die Kinder sprühen von früh bis spät, und den Hausherrn kostet das nur ein Lächeln und etwas Pumpstrom.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 16.06.2021 08:10:17
0
3162418
Zitat von Simon D Beitrag anzeigen
Ob im Sommer Regen fällt, ist regional stark unterschiedlich. Im Raum Stuttgart z.B. regnet es am meisten im Juni, die anderen Sommermonate sind auch nicht trocken. Bei www.wetterkontor.de kann man historische Daten für viele Orte abrufen.

Bei Regenwasser im Haus bedenken, dass in der[...]



Na klar ist sowas regional unterschiedlich.

Ein gutes Gewissen kann man aber auch haben, wenn man einfach das Stadtwasser mit Gartenzähler nimmt.
Insbesondere die Hygiene ist auch für mich wichtig, auch gerade im Garten, wo die Kinder auch mal gerne was davon trinken usw. .

Heutzutage ist auch im Sinne der CO2 Vermeidung immer interessant, welche Ressourcen ich für welchen Zweck einsetze und wie lange und sinnvoll sie genutzt werden.

Ich habe die Zahlen natürlich nicht parat, aber ich würde so eine Zisternenanlage schon als materiell und arbeitstechnisch sehr hohen Aufand bezeichnen.

Jedenfalls exorbitant höher, wie ein Gartenwasserzähler.
Bei mir waren das eine Hand voll Rohre, der Zähler, 2 Wasserhähne und 90 Minuten Arbeit.

Wegen des Wassers per se braucht man sich auch keine Sorgen machen, denn die Wassermenge auf der Erde bleibt immer gleich.

Verfasser:
uncelsam
Zeit: 03.09.2021 19:39:22
0
3189399
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Zitat von Simon D Beitrag anzeigen
[...]

Heutzutage ist auch im Sinne der CO2 Vermeidung immer interessant, welche Ressourcen ich für welchen Zweck einsetze und wie lange und sinnvoll sie genutzt werden.

Ich habe die Zahlen natürlich nicht parat, aber ich würde so eine Zisternenanlage schon als materiell und arbeitstechnisch sehr hohen Aufand bezeichnen.


Ich würde genau das Gegenteil behaupten, für die Trinkwasseraufbereitung werden auch extrem große Energiemenge eingesetzt, wer schon mal bei der Bodenseewasserversorgung war, wird das bestätigen können.

Auch jeder Liter der über deinen Gartenzähler läuft wurde von irgendwo in einen Hochbehälter gepumpt, je nach Region sogar vorher noch aufwendig einer Endhärtung unterzogen.

Grüße

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