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Foren
Lüftungsanlage kritisch hinterfragt
Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.11.2020 02:35:49
1
3042141
Einfach nur noch kraaank ist das, aber echt un fass bar un glaub lich. Die elektrischen Vorheizregister gehören parallel mit dem verantwortlichen Planer geschaltet, aber mit dem Anschluß an DEN Stellen, dass DER hartgekochte Eier bekommt - und zwar jedes mal!

Verfasser:
MartinStein
Zeit: 15.11.2020 02:23:04
1
3042139
Leider muß ich mich als Regelungstechniker oft mit solchen Anlagen beschäftigen.
Es gibt für so etwas eine eigene Berufsgruppe, nennt sich TGA Fachplaner.
Elektro Vorheizregister werden schon mal in der Au-Luft verbaut um das durchfeuchten der Filter zu verhindern.
Um das Einfrieren der WRG zu verhindern gibt es entweder einen Fühler in der Fortluft oder einen Druckfühler am Wärmetauscher mit Bypass Klappe.
Stand der Technik wären zudem VSR, Feuchtefühler in den Duschen, Präsenzmelder in den Umkleiden und Luftqualitäts Fühler im Pausenraum. Die Lüfter werden dann über den Kanaldruck geregelt.
Eine Wärmeanforderung inkl Sollwert an den Kessel ist auch kein Hexenwerk.
Alles andere ist eigentlich nicht mehr zulässig.

Verfasser:
Carsten1972
Zeit: 14.11.2020 18:59:21
1
3041950
Zitat von Papalf Beitrag anzeigen

Wo kommt denn der Wert von 5000m³ her? Wird da noch eine Wagenhalle belüftet?
Wenn ihr da alle auf dem Laufband rumturnt, geht es in Richtung 1000m³.


Die Fachfirma für Kälte, Klima und Lüftung hat die Anlage selber ausgesucht.
Die Architektin hat keine Ahnung und der Firma, die schon seit Jahren für diesen Kunden arbeitet, den Auftrag gegeben: "Bitte an Hand der Pläne einmal ein Agebot für eine Neuanlage machen."
Offenbar sollte erst eine Anlage mit 4100m³/h Nennleistung eingebaut werden, wegen Lieferschwierigkeiten sind nun zwei parlell geschaltete 2500m³/h Anlagen verbaut worden.

Ich hatte die Frage hoffentlch neutral genug gestellt, denn meine Meinung ist:
- vollkommen überdimensioniert
- Geldverbrennung wegen elektrischer Vorheizregister
- keine Anpassung der Luftmengen an die jeweils aktuelle Raumnutzung möglich (ich denke da an Intensivlüften nach den Duschvorgängen, evtl. feuchtigkeitsgesteuert, gefolgt vom Grundlüften in den sonstigen Zeiträumen)

Was ich noch vergessen habe:
Die alte Anlage hatte einen Anforderungskontakt zum Ölkessel. Bei der neuen heißt es:
Ölkessel dauerhaft auf 70°C laufen lassen, Pumpe zu den Heizregistern dauerhaft laufen lassen (es wurde auch ein Überströmventil verbaut). Es sind zwar nur 15m Rohrlänge zwischen Kessel und Heizregistern (alles im selben Raum), aber auch da gibt es den besch***rten Dauerlauf von Kessel und Pumpe nicht umsonst.

Nun hat die Fachfirma wohl massive Probleme, die Anlage läuft wohl gar nicht (so, wie ich es verstanden habe, soll das Problem darin liegen, beide Lüftungsanlagen zu koppeln). Ich habe auch einige Sicherungen herumfliegen sehen, ich befürchte, dass man da auch ein paar mal die Steuerspannung der Geräte paralell angeschlossen hat (die Geräte haben je eine eigene 230V Zuleitung, auch die 24V AC Steuerspannung ist daher nicht phasengleich - BUMM).

Ich finde die Anlage komplett krank. Aber die Architektin hat eher wenig Ahnung von Haustechnik. Scheinbar ist es auch egal, dass für die Heizkörper seit Jahren kein Mischer mehr existiert, hier werden knallhart 70°C in die Rohre gejagt.

Meine Frage, ob man nicht Wärme der Abluft für den WW-Speicher nutzen könnte (über eine WW-Wärmepumpe) wurde von der Lüftungsfirma abgeblockt.

Die SHK-Installateur verneint, dass ein WW-Wärmepumpenspeicher möglich sei, da man ja damit rechnen müsse, dass auch einmal 10 Leute duschen.
Der WW-Speicher dort hat 300l mit 60°C und wird vom Ölkessel erwärmt.

Hier wird für sehr viel Geld neue Technik verbaut, die mehr Geld verbrennen wird als die Altanlage. Und nebenan tausche ich im Auftrag der Firma die Beleuchtung gegen LED - also scheint dem Bauherrn die Effizienz wohl doch nicht egal sein.


Mir platzt so langsam der Kragen. Der selbe Lüftungsbetrieb verbaute - ebenfalls nach eigenem Kalkül - eine Lüftungsanlage in einem Seminarbereich des selben Kunden.
Die hat drei Stufen:
- etwas störend laut, leicht zugig
- deutlich hörbar, es zieht unangenhem
- nervend laut je nach Betriebsart Nackenschmerzen oder tränende Augen in Minuten

Es kann doch nicht sein, dass ich sage "Verkaufe das 5fache des Notwendigen und drossel dann die Anlage auf ein Drittel."

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 14.11.2020 07:00:23
1
3041617
Hallo

Vorheizregister mit Wasser werden nach wie vor gebaut. Hinter dem Vorheizregister wird ein Frostschutzfühler verbaut. Wenn kalte Luft durch das Vorheizregister kommt funktioniert was am Register nicht und die Lüftung wird abgeschaltet.

Lüftungsanlage ohne WRG kostet halt weniger Erstinvestition, dafür mehr Betriebskosten.

ciao Peter

Verfasser:
Papalf
Zeit: 13.11.2020 17:28:25
1
3041344
Der Luftwechsel liegt bei 0,5 bis 1,0. Im Sanibereich eher 1,0 und in der Pause 0,5.
Also irgendwo zwischen 220 und 426m³.
Wo kommt denn der Wert von 5000m³ her? Wird da noch eine Wagenhalle belüftet?
Wenn ihr da alle auf dem Laufband rumturnt, geht es in Richtung 1000m³.

Verfasser:
Carsten1972
Zeit: 13.11.2020 16:29:17
0
3041299
Hallo,
kurz die Fakten:

Es geht um eine Etage mit Sozialräumen in einem Betrieb. Sämtliche Räume bis auf den Flur verfügen über Heizkörper der Zentralheizung (ölbefeuert).

Wir reden über:
Dusche 1: 8,28m² * 2,90m
Dusche 2: 9,46m² * 2,90m
Dusche 3: 6,2m² * 2,90
WC1 (2 Urinal, 2 WC, 2 WT): 11,82m² * 2,70m
WC2 (1 Urinal, 2 WC, 1 WT) 8,92m² * 2,70m
Umkleide 1: 20,83m² * 3,04m
Umkleide 2: 29,3m² * 3,00m
Flur: 25,7m² * 3,00m
Pausenraum: 24,06m² * 3,00m

Es wird Dreischichtbetrieb gefahren, jede Schicht besteht aus ca. 10 Mann, davon duschen ca. 5 in diesem Betrieb (also pro Schichtwechsel) in den Duschen 1 und 2.
Die Dusche 3 ist für Fremdfahrer vorgesehen, Nutzungsfrequenz bisher nicht absehbar, evtl. vielleicht einmal 3 Duschvorgänge am Tag (eher weniger).

WC2 ist für die 10 Mann der Schicht, WC1 ist für Fahrer und Besucher. Geruchsemiitierende Vorgänge dürften im WC1 daher vielleicht 15 pro Tag stattfinden, im WC2 geschätzt 30 pro Tag. Die WCs haben aber eine "Unterbodenabsaugung", es wird also direkt am Tiefspüler entlüftet, wenn da jemand sitzt.

Eingebaut wurde eine Be- und Entlüftungsanlage mit 5000m³/h, elektrischen Vorheizregistern (zusammen 30kW) und wassergeführten (Haupt)Heizregistern (unbekannte Nennleistung). Wärmerückgewinnung ist vorgesehen, "Kühlung" jedoch nicht.

Es besteht keine Möglichkeit, einzelne Räume zu lüften - die Anlage kann nur insgesamt ein- oder ausgeschaltet werden.

Meine Fragen:
1. Die Vorgängeranlage hatte wassergeführte Vorheizregister, angeblich sei das aber jetzt nicht möglich wegen Frostgefahr. Ist das nachvollziehbar? Ich sehe an dem Daikin-Gerät die Anschlussmöglichkeit "Ventil Vorheizregister".

2. Sind 5000m³ pro Stunde angemessen oder eher wenig?

3. Ist eine Anlage, die nur "gesamt an" oder "gesamt aus" kann, als "Stand der Technik" zu bezeichnen? Die Luftmengen können über Schieber raumweise eingestellt werden, das wird also nur einmalig erfolgen und dann nicht mehr verändert werden.

Nachtrag, Raumvolumina:

Duschen gesamt 70m³
WCs gesamt 56m³
Umkleiden gesamt 151m³
Flur 77m³
Pause 72m³

Gesamtvolumen aller Räume 426m³

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