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Foren
Solaranlage zur Heizungsunterstützung (KFW 40+)
Verfasser:
Burntime
Zeit: 11.11.2020 20:13:47
0
3040314
Hi,
ich plane gerade (siehe anderer Thread) meine Solarthermie (möchte Platz für PV schaffen) vom Dach zur Fassade umzubauen.
Nun hab ich gestern ein bisschen mit einem PV-Berechnungsprogramm herumgespielt (Ist ja egal, ob ich jetzt Strom mit 20% Wirkungsgrad oder Wärme mit 80% Wirkungsgrad erzeuge) und festgestellt, dass bei einer Fassadenmontage der Ertrag über alle Monate des Jahres gerechnet immer ähnlich ist.
Nun überlege ich, mit zugekauften (eventuell gebrauchten) Solarmodulen mal eine Heizungsunterstützung durchzurechnen - ich bin kein Heizungsbauer. Vielleicht kann jemand mal über meine Berechnung drüber schauen....

Ich betrachte jetzt nur die Übergangszeit (von April bis September ist unsere Gastherme aus) Oktober, November, Februar und März und betrachte eine imaginäre Solarthermieanlage mit 4m2 Fläche (über den PV Wirkungsgrad umgerechnet):
Hier hätte ich in jedem dieser Monate ca. 160kWh Wärmeenergie.

Laut dem Energieausweises unserer Hauses habe ich folgenden Primärenergiebedarf in der Übergangszeit:
Oktober: 354 kWh
November: 1.234 kWh
Februar: 1.375 kWh
März: 860 kWh

Sollte ich nun meine Solaranlage 4 Module mit einem Pufferspeicher erweitern (ich klammer jetzt meinen Anlagenbestand mit den den beiden Modulen aus, da diese im Energieausweis schon berücksichtigt sind), würde der Restenergiebedarf in den Monaten so aussehen:

Oktober: 354kWh - 320 kWh = 34 kWh
November: 914kWh
Februar: 1055kWh
März: 540kWh

Unter dem Strich könnte ich mir in der Übergangszeit somit 1.280kWh Strom einsparen. Mir hat man gestern Flüssiggas für 0,047€/kWh (Brutto) angeboten (0,3364 €/l/7,17l/kWh). Daraus folgt eine Ersparnis von 60,16€. Hochgerechnet auf 10 Jahre Anlagenlebensdauer könnte ich mir somit 600€ einsparen. Rechne ich mit 15 Jahre, spare ich mir 900€.
Wenn ich jetzt die Rechnung noch auf die Wintermonate Dezember und Januar erweitere, läge ich bei einer Ersparnis von 900€ auf 10 Jahre und 1.350€ auf 15 Jahre.

Alles in allem jetzt nicht so die Mega Ersparnis.

Wenn ich anstatt mit 0,047€/kW noch 0,013 € /kWh Co2 Steuer des Jahres 2025 und doppelten Gaspreis rechne, liege ich bei 0,12€/kWh.
Mit den zu sparenden 1.280kWh von oben habe ich in 10 Jahren eine Ersparnis von 1.536€ und in 15 Jahren eine Ersparnis von 2.304€. Mit auf Winter erweiterten Rechnung liege ich bei 2.306€ (10 Jahre) bzw. 3.456€ (15 Jahre).

Welche Werte soll ich für meine Rechnung ansetzen?
Ich hätte jetzt mit ca. der Mitte rechne und setze die Wintermonate voll an, liegt die Ersparnis bei 1.250€ (10 Jahre) bzw. 1.900€ (15 Jahre).

Alles in allem nicht so prickelnd.


Pufferspeicher: Wie groß soll ich diesen dimensionieren? Ich gehe davon aus, dass ich ihn (ohne Rücklaufanhebung der Heizung, was bei meiner Vorlauftemperatur eh nichts bringt) im Herbst auf maximal 45°C hochbekomme. Die Vorlauftemperatur der Heizung liegt wohl bei (minimum) um die 28°C. Somit ein Delta von 17°C.
1000kg*1,163Wh/kg*17K = knapp 28kWh
Im Estrich mit 30.000kg * 0,4Wh/kg * 3K = 36 kWh
Macht in Summe 74kWh

Was hab ich für eine typische Heizlast an einem durchschnittlicher Herbsttag?
Wenn ich meine 354kWh vom Oktober durch 31 teile, bin ich bei 11,3kWh am Tag.
Im November bei 314kWh hab ich schon 30kWh.

Im Endeffekt sieht die Wärmeberechnung gar nicht so schlecht aus. Durch die niedrige Vorlauftemperatur hört sich das alles in der grauen Theorie gar nicht mal so schlecht an.

Von den Investitionskosten her:
- Pufferspeicher mit 1000l - reichen 1000€ mit den Anschlusskosten (viel Eigenleistung?)
- zweite Solarpumpengruppe- bestimmt nochmal 500€
- Steuerung: Brauch ich einen Mischer?
- Nochmal 4 Solarmodule für 1.300€


Bin mal gespannt auf eure Meinungen

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 13.11.2020 14:32:09
0
3041223
Du willst die ST an die Fassade hängen?
Welchen Neigungswinkel hast du jetzt?
welcher wird es an der Fassade sein?

Wie groß ist die Wohnfläche?
Wie groß die Kollifläche? Flach oder Röhre?
Jahresenergiebedarf?

Bedenke, dass von November bis Januar die Ernte bei ca NULL ist.

Schau dir mal meine Anlage an: hjkonline.de

Grüße

Heinz

Verfasser:
Burntime
Zeit: 14.11.2020 08:59:55
0
3041658
Danke für deine Antwort
Aktuell 30 Grad
An der Fassade mindestens 75 grad
Wohnfläche = 218m2
Flachkollektor ( gerade 2 im Bestand mit je 2m2)
Nach Berechnung des Energieberaters benötige ich rund 6000kwh Primärenergie wird benötigt

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 14.11.2020 10:05:45
0
3041688
Aktuell 30 Grad
An der Fassade mindestens 75 grad
Wohnfläche = 218m2
Flachkollektor ( gerade 2 im Bestand mit je 2m2)

75° Ist Unsinn! Das ist eine totale Winterneigung, allerdings blöd, dass im Winter nichts kommt ...
Richtig wäre als Neigungswinkel der Breitengrad deines Wohnortes!
Bei 218 m² solltes es ca 10 % der Wohnfläche sein. Bei guter Gebäudedämmung auch weniger. 15 m² ....

Verschiebe das Projekt und zieh dir mal Theorie rein!!!

Gruß

Heinz

Verfasser:
Burntime
Zeit: 14.11.2020 12:46:29
0
3041756
Zur Neigung,
hier ist das Problem, dass ich an der Fassade montieren muss - der WAP ist durch meine große PV Anlage, die ich größtenteils selbst montiert habe schon am kippen...

Eigentlich wollte ich die Module sogar komplett flach montieren (90°), aber das lässt der Modulhersteller nicht zu - daher 75°.
Ich hab an meiner SÜD-Fassade Platz für ein Kollektorfeld von 5,5m (b) x 6m (h)

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 15.11.2020 12:34:33
0
3042359
Nochmal, dir fehlt ganz massiv Theorie ...

Verfasser:
Burntime
Zeit: 15.11.2020 20:32:01
0
3042635
warum fehlt mir Theorie?
Weil ich an der Neigung nichts ändern möchte?

Verfasser:
mdonau
Zeit: 16.11.2020 03:13:59
2
3042726
deine Südfassade ist gut für PV:
5*3 Module quer gibt 5 kWp.

vergiss ren Thermiequatsch.

Verfasser:
Burntime
Zeit: 16.11.2020 09:09:00
0
3042762
Aber für guten Ertrag darf ich die Module eben nicht flach an der Fassade festschrauben.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 16.11.2020 09:39:14
0
3042789
schaue mal die Prognose mit PVGIS, um 700kWh/kWp kommt da eigentlich immer, jedenfalls ist es die effizientere Nutzung für solche suboptimalen Flächen.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 16.11.2020 11:03:02
3
3042821
@mdonau, dein pauschales Solarthermie-Bashing ist nicht der Diskussionsstil, der mir in einem Fachforum angemessen erscheint.

@Burntime:

Rein aus wirtschaftlicher Sicht ist eine Änderung an der Solarthermieanlage ohne technischen Zwang nicht sinnvoll.
Damit die Montagekosten nicht den Ertrag bzw. die Energiekosteneinsparung überschreiten, neigt der clevere Immobilienbetreiber dazu, Verbesserungs- oder Änderungsmaßnahmen erst dann -und nur dann- durchzuführen, wenn aus anderen Gründen eine Anlage angefaßt werden muss.
Bsp.: Das Dach soll nachträglich gedämmt und neue gedeckt werden. Dazu müssen die Kollektoren sowieso herunter.
Das ist der Zeitpunkt, wo man sich überlegen kann, mehr Solarthermie aufs Dach oder die Fassade zu montieren und / oder PV aufs Dach.
Wenn die Kollektoren für die Fassade nicht geeignet sind, kann man die auch verkaufen und durch fassadentaugliche tauschen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.11.2020 15:05:57
1
3042956
Zitat von Burntime Beitrag anzeigen
Hi,
ich plane gerade (siehe anderer Thread) meine Solarthermie (möchte Platz für PV schaffen) vom Dach zur Fassade umzubauen.
[...]


Der Umbau setzt voraus, dass die Kollektoren vom Hersteller für eine Fassadenmontage zugelassen sind.

Die meisten FK sind das aus Sicherheitsgründen nicht !

Dietmar Lange

Verfasser:
Burntime
Zeit: 21.11.2020 13:48:54
1
3046894
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
@mdonau, dein pauschales Solarthermie-Bashing ist nicht der Diskussionsstil, der mir in einem Fachforum angemessen erscheint.

@Burntime:

Rein aus wirtschaftlicher Sicht ist eine Änderung an der Solarthermieanlage ohne technischen Zwang nicht sinnvoll.
Damit die[...]

Jup, das weiß ich.
Aber mein inzwischen größtes Problem ist folgendes:
montiere ich 5 Flachkollektoren (setze jetzt den Preis 0€ an) an die Fassade, hab ich nach meiner Rechnung aus dem Eingangspost einen Energieertrag (für die Heizungsunterstützung) von 2.500kWh (Berechnung aus https://www.oventrop.com/de-DE/software/onlinesolarberechnung/).

Hänge ich stattdessen 15 PV Kollektoren an die Wand (mit je 370W) komme ich ebenfalls auf 2.500 kWh.

ich drehe mich immer wieder im Kreis, bei dem der Endpunkt immer der ist: Solar komplett weg, Wärmepumpe her.

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 21.11.2020 15:10:48
1
3046945
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen



Rein aus wirtschaftlicher Sicht ist eine Änderung an der Solarthermieanlage ohne technischen Zwang nicht sinnvoll.
Damit die[...]


Dann ist eine Erstanschaffung von ST ebenfalls nicht sinnvoll. Logisch? JA!
In jedem Fall ist es doch so, dass die Investition viele Jahre braucht, um sich zu rechnen - wenn überhaupt ...

Wenn ich eine Anlage habe, die offensichtlich zu klein ist, sollte ich reagieren, statt weiterhin hohe Heizkosten zu zahlen.

Meine Entscheidung fiel vor ca 15 Jahren auf ST, heute würde ich den Aufwand auch nicht mehr machen, denn der Aufwand ist Wahnsinn, da geht PV einfacher ...

Nette Grüße

Heinz

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.11.2020 09:48:14
1
3047329
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
[...]


Meine Entscheidung fiel vor ca 15 Jahren auf ST, heute würde ich den Aufwand auch nicht mehr machen, denn der Aufwand ist Wahnsinn, da geht PV einfacher ...



Hallo Heinz,

über den Aufwand, den Du damals mit Deiner "schrägen Montage" der Kollektoren getrieben hast, wurde damals hier viel diskutiert.

Zu PV

Die Rahmenbedingungen im EEG für die nächsten 15 Jahre sind völlig unklar.

Die PV Branche befürchtet einen Zusammenbruch des Marktes Dachanlagen, wenn der Regierungsentwurf EEG beschlossen werden sollte (BSW).

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
mdonau
Zeit: 22.11.2020 10:14:52
0
3047346
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen


Die Rahmenbedingungen im EEG für die nächsten 15 Jahre sind völlig unklar.
[...]


Diese Bedingungen sind für 20 Jahre ab Inbetriebnahme sehr klar,
sie stehen im EEG in seiner zu dem Zeitpunkt gültigen Fassung.


Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Die PV Branche befürchtet einen Zusammenbruch des Marktes Dachanlagen, wenn der Regierungsentwurf EEG beschlossen werden sollte (BSW).


Für Überschusseinspeiser oder sogar 0-einspeiser ist der Strom aus PV heute zu günstig, um hier noch etwas zu stoppen.
direkt verbrauchen, speichern (auch im Auto) und thermisch (rest-)verwerten
lässt bei gut dimensionierten Anlagen kaum Überschuss übrig.
Eine 3-5kWp Anlage funktioniert regelmäßig auf jedem EFH ohne EEG.

Ohne Überschuss endet aber auch die Energiewende.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 22.11.2020 10:28:14
1
3047361
Zitat von Burntime Beitrag anzeigen


Hänge ich stattdessen 15 PV Kollektoren an die Wand (mit je 370W) komme ich ebenfalls auf 2.500 kWh.

das ist m.M.n. die einzig sinnvolle Nutzung dieser Fläche, wenn eh eine PV-Anlage errichtet wird.

Zitat von Burntime Beitrag anzeigen

ich drehe mich immer wieder im Kreis, bei dem der Endpunkt immer der ist: Solar komplett weg, Wärmepumpe her.


Das war von Anfang an der Fehler, bei kfw40 auf Gas und STA zu setzen.
jetzt blockiert die Thermie das Sahnestück der Dachfläche, das wurde hier aber
meiner Kenntnis nach auch sehr klar so kommuniziert.

Verfasser:
Burntime
Zeit: 22.11.2020 11:39:52
0
3047436
Ich bin mittlerweile schon bei 90kWp PV Leistung.

Beim Hausbau ist man halt blöd:
Man baut mit einem Bauträger und will alles aus einer Hand. Man beschäftigt sich mit dem Thema Heizung deswegen viel zu spät. Zudem bekommt man von vielen Außenstehenden Menschen zu viel gute Tips.
Der Haushersteller hätte mir dann eine Sole-Wasser Wärmepumpe (ohne Erdarbeiten) für 11.000€ Aufpreis ggü. Gas+Solar angeboten.
Die anderen Alternativen Luft-Wasser Wärmepumpe gab es nur in Verbindung mit einer Integrierten Lüftungsanlage - was ich auch nicht wollte.
Im Endeffekt war Gas die wirtschaftlichste Lösung.
Die gesparten 11.000€ geb ich halt jetzt zur Hälfte wieder aus.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.11.2020 12:56:49
0
3047483
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Diese Bedingungen sind für 20 Jahre ab Inbetriebnahme sehr klar,
sie stehen im EEG in seiner zu dem Zeitpunkt gültigen Fassung.


[...]


Noch einmal der Hinweis

Das EEG wird gerade novelliert.

Der Regierungsentwurf liegt beim Wirtschaftsausschuss des Bundetags und kann dort eingesehen werden.

Die Stellungnahmen der Experten zur eben erfolgten Anhörung auch.

Die noch gültige Fassung EEG läuft bis zum Jahresende aus.

Dietmar Lange

Verfasser:
mdonau
Zeit: 22.11.2020 13:05:59
0
3047494
eine Korrektur zu dem Hinweis: Gesetze lassen sich nicht rückwirkend ändern.

Das EEG in 10 oder 15 jahren ist heute vollkommen irrelevant.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 22.11.2020 13:28:53
0
3047516
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
[...]


Dann ist eine Erstanschaffung von ST ebenfalls nicht sinnvoll. Logisch? JA!
In jedem Fall ist es doch so, dass die Investition viele Jahre braucht, um sich zu rechnen - wenn überhaupt ...

Wenn ich eine Anlage habe, die offensichtlich zu klein ist, sollte ich[...]


Hallo Heinz,
der generellen Ablehnung der Solarthermie kann ich nicht ganz folgen:
Wäre statt einer Alibi-4m²-Veranstaltung eine durchdachte Solarthermieanlage mit einer wirklichen Chance zur Heizungsunterstützung eingebaut worden, würden wir hier gar nicht diskutieren.
Mit rund 1000 Liter-Schichtenpufferspeicher und Frischwasserstation zusammen mit einem zusätzlichen Wärmeerzeuger (egal ob WP, GBT, Pellet) wäre bei guter Qualität für locker 3 Jahrzehnte das Thema vom Tisch.
Die Frage sollte auch nicht sein PV oder ST, sondern beides mit Augenmaß!

Aber so wie es sich liest, soll hier die Heizung billig sein (1000 € für den Puffer...).
Dabei verliert Geld in der aktuellen Lage (und vermutlich für die nächsten 5-10 Jahre) an Wert, Sachgüter erscheinen mir hingegen als eine gute Investition.

Sonnige Grüße,
MacGyver73

Verfasser:
Burntime
Zeit: 22.11.2020 13:52:15
0
3047534
Das hat ja mit billig nichts zu tun. Es hat damit zu tun, dass das Haus (das ich mit 30° Vorlauftemperatur locker warm bekomme), selbst wenn ich für den Umbau an der Solaranlage fast für 0€ bekommen wird, teurer beheizt wird, als wenn ich konsequent Solar wegschmeisse und mit eine Wärmepumpe kaufe.
Das ist die Tatsache

Edit: Und das ist jetzt kein Bashing ggü. Solar.


Edit Edit: Vor allem, weil ich ja auf meinem Grundstück alle Dächer mit PV zugekleistert habe bzw. bald zugekleistert haben werde (bin dann bei knapp über 100kWp und hab einen 10kWh Batteriespeicher).

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.11.2020 17:28:57
0
3047704
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
eine Korrektur zu dem Hinweis: Gesetze lassen sich nicht rückwirkend ändern.

Das EEG in 10 oder 15 jahren ist heute vollkommen irrelevant.


Gehe auf die Homepage Wirtschaftsausschuss Bundestag und lese die Ergebnisse der Anhörung zur EEG Novelle 2020

Dort sind alle Dokumente und der aktuelle Stand der Novellierung des noch geltenden EEG einsehbar

Dietmar Lange

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 22.11.2020 21:32:36
0
3047867
Die Lobby der Energieerzeuger will sich durchsetzen. Dabei ist lokal produzierter Strom ökologisch gesehen das Optimum.

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 27.11.2020 15:22:46
0
3053044
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Heinz,

über den Aufwand, den Du damals mit Deiner "schrägen Montage" der Kollektoren getrieben hast, wurde damals hier viel diskutiert.

Die PV[...]


Hallo Dietmar,
die Schrägmontage war kaum aufwendiger als "normal", hat sich allerdings gelohnt.

Mit Aufwand bezeichne ich die Installationen im Keller ...
Das war immens! Das Positive dabei, Heizkosten fürs ganze Haus unter 500 €/a

Nette Grüße

Heinz

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Solaranlage zur Heizungsunterstützung (KFW 40+)
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 27.11.2020 15:22:46
0
3053044
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Hallo Heinz,

über den Aufwand, den Du damals mit Deiner "schrägen Montage" der Kollektoren getrieben hast, wurde damals hier viel diskutiert.

Die PV[...]

Hallo Dietmar,
die Schrägmontage war kaum aufwendiger als "normal", hat sich allerdings gelohnt.

Mit Aufwand bezeichne ich die Installationen im Keller ...
Das war immens! Das Positive dabei, Heizkosten fürs ganze Haus unter 500 €/a

Nette Grüße

Heinz
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