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Foren
Trotz Eignung wurde mir von Erdsondenbohrungen abgeraten: die würden nur Ärger machen?
Verfasser:
gecco
Zeit: 24.10.2020 14:09:46
0
3029985
Hallo an alle,

der Berater der Verbraucherzentrale hat mir im Gespräch vor Ort dringend von Sondenbohrungen abgeraten. In meiner Umgebung wird das problemlos und zügig innerhalb von zwei Tagen genehmigt und das ginge bei mir sogar. Der Berater meinte aber unabhängig von meinem Standort, daß man damit über die Jahre nur Ärger bekommt und ständig nachbohren muß.

Ich nehme mal an, weiß es aber nicht ganz genau, er meinte damit die Vereisung? Hier in Bayern ist ohnehin gar keine Vereisung des Erdreichs zulässig, was den Delta-T leider verkleinert.

Der Vereisung könnte man aber z.B. mit solarer Regeneration entgegenwirken, die man am Ende der Heizperiode auslaufen lässt, um dann im Sommer Kühle abzugeben.

Oder was meint ihr, weshalb er mir so dringend von Bohrungen abgeraten hat? Hier gibt es ja auch viele, die z.B. Grabenkollektoren-Anlagen bevorzugen?

Verfasser:
passra
Zeit: 24.10.2020 14:19:29
6
3029994
Die bevorzugte Empfehlung für RGK hier im Forum liegt aber nicht daran, das eine Tiefenbohrung so schlecht wäre.
Ein RGK liefert halt eine ähnlich gute Effizienz wie eine Tiefenbohrung bei einem Drittel des Preises. DARUM wird hier immer als ideale Lösung bei Erdwärme zu einem RGK geraten.

Was dein Energieberater gegen eine Tiefenbohrung einzuwenden hat (außer dem hohen Preis), erschließt sich mir nicht.

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 24.10.2020 14:25:00
7
3029998
Der Berater hat keine Ahnung, will aber mitreden. Hoffentlich stellt er diese Aussage nicht in Rechnung. Die Sonde, egal ob Bohrung oder Ringgrabenkollektor, muss der Entzugsleistung angepasst werden. RGK wir oft bevorzugt weil viel Eigenleistung möglich ist (mit Schaufel und Spaten sollte man umgehen können, ein befreundeter Tiefbauer ist auch sehr hilfreich), man muss aber ein entsprechend großes Grundstück haben. Für die Berechnung gibt es Programme im Netz, ich habe mich persönlich nicht damit befasst. Was die Bohrung angeht sollte man auf den Brunnenbohrer hören, der weiß wie er die Entzugsleistung in der Region ermitteln kann und danach Tiefe und Anzahl der Sonden bestimmt. Ich persönlich kenne keinen Fall wo eine Sonde nachgebohrt werden musste.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 24.10.2020 15:46:18
8
3030034
Zitat von gecco Beitrag anzeigen
Der Vereisung könnte man aber z.B. mit solarer Regeneration entgegenwirken, die man am Ende der Heizperiode auslaufen lässt, um dann im Sommer Kühle abzugeben.

Jetzt vergiss doch endlich mal die solare Regeneration. Wenn Du im Winter nennenswerte solare Gewinne hast, dann steck die direkt in die Heizung.

Irgendwie hast Du nur komische Berater. Dass Sondenbohrungen ständig "nachgebohrt" werden müssen, habe ich noch nie gehört.

Grüße
Martin

Verfasser:
nikolat
Zeit: 24.10.2020 16:37:51
6
3030052
Der hat bestimmt Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Sole-Wasser-Wärmewärmepumpe verwechselt oder kennt den unterschied nicht d.h. ihm ist der Unterschied zwischen Sonde und Brunnen nicht bewusst.

Verfasser:
gecco
Zeit: 24.10.2020 21:59:36
0
3030208
nikolat:

Ja, so würde ein Schuh draus, da hast Du vielleicht wirklich Recht: die Schwierigkeiten mit brunnenanlagen sind ja bekannt, dazu würde vielleicht auch das Nachbohren bei sinkendem Grundwasserspiegel passen?

Aus Studien ging außerdem hervor, daß der hauptenergieeintrag bei Kollektoren dann doch aus der solaren Einstrahlung resultiert und nicht etwa aus regenwasser udgl.- das wäre dann ein Vorteil bei oberflächennaher Verlegung - da kommt mir was anderes: kann man Erdkollektoren eigentlich zu tief verlegen?.

Ansonsten wüsste ich auch nicht- aber vielleicht kommt hier ja noch wer vorbei, der eine Idee dazu hat, was der nachteil von Sonden ist oder was da an Folgekosten auf einen zukommen kann, wenn mal nicht alles so opti läuft...

Verfasser:
meStefan
Zeit: 24.10.2020 22:22:39
3
3030222
Wiki schreibt: "Ab einer Tiefe von ungefähr 10 Metern bleibt die Temperatur über das Jahr praktisch unverändert und beträgt im Bereich von Mittelgebirgen um 11 °C. Die Temperatur nimmt in Mitteleuropa im Durchschnitt alle 30 Meter Tiefe um 1 °C zu..."

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 24.10.2020 22:40:37
2
3030228
Zitat von meStefan Beitrag anzeigen
Wiki schreibt: "Ab einer Tiefe von ungefähr 10 Metern bleibt die Temperatur über das Jahr praktisch unverändert und beträgt im Bereich von Mittelgebirgen um 11 °C. Die Temperatur nimmt in Mitteleuropa im Durchschnitt alle 30 Meter Tiefe um 1 °C zu..."


Dem ist nix hinzuzufügen

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 24.10.2020 22:42:27
1
3030229
Die Verbraucherzenrale lag auch schon einmal mit der PV Größe daneben.
Wird hier auch zutreffend sein.
Weist du welche Entzugsleistung du je Meter hast?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 24.10.2020 22:55:07
2
3030233
Eine Erdsonde wird auf die Gebäude-Heizlast ausgelegt, danach richtet sich die Anzahl der Bohrungen und deren Tiefe (da man max 100m bohrt).
Nutzt man nun diese Entzugsleistung übermäßig aus, zB indem man den Neubau damit trockenheizen (will), dann vereist die Sonde und wird unbrauchbar, die Entzugsleistung nimmt drastisch ab = DANN muss man neu/nach bohren.

Aber im Normalfall eben passiert sowas NICHT.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 00:02:45
1
3030262
Ja Schorni,
aber man kann/darf (allgemein) auch tiefer bohren und das ist auch von Vorteil,
weil höhere Temperaturen erschlossen werden.
(Nein, bitte keine Assoziationen :-)

Grüsse

winni

Verfasser:
schorni1
Zeit: 25.10.2020 00:32:34
0
3030269
(ok, dann fange ich erst gar nicht an in diese Richtung tiefere+wärmere Gedanken zu hegen)

MW gilt halt ab 100m das "Bergrecht", was vermutlich ein spezielles Genehmigungsverfahren nach sich zieht, DENKE ich.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 00:48:32
3
3030273
Ja, richtig, aber das ist allgemein nur ein formaler Akt mit relativ
überschaubarer Genehmigungsgebühr.

Grüsse

winni

Verfasser:
schorni1
Zeit: 25.10.2020 00:55:30
0
3030274
aaah soo, das ist ja interessant. ICH kenne das immer als unüberwindliche "Grenze" bzgl Aufwand irgendwelcher Art, was die Überschreitung angeblich verunmöglichen würde.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 01:24:39
3
3030277
my hammer sagt "80 - 200,-- Euro" für die Genehmigung über 100 Meter Tiefe:
https://www.my-hammer.de/preisradar/was-kostet-bohrung-fuer-erdwaerme/

Das "Unüberwindliche" ist da vermutlich, das nicht jede Firma das Gerät für über
100 Meter Tiefe hat und man mit mehreren Sonden/Bohrungen eher mehr
Umsatz machen kann, weil eine tiefe Bohrung kürzer sein kann, als mehrere
kürzere in Summe, weil ein höheres Temperaturniveau erschlossen wird.

Grüsse

winni

Verfasser:
Klaus Beh
Zeit: 25.10.2020 07:30:11
2
3030304
@ gecco

Kann doch nicht so schwer sein.
Erstens, wieviel kW brauchst du?
Zweitens, Angebote vom Erdwärmesondenbohrunternehmen einholen, das die GARANTIERTE Entzugsleistung von ...kW beinhaltet.
Zusätzlich sollten noch die zuerwarteten Bodenschichten aufgeführt sein, um die zu erwartete Entzugsleistung besser einzuschätzen zu können.
Desweiteren könnte je nach Anforderungen einer geplanten Kühlung, die Sondenbohrung gegenüber dem RGK die bessere Wahl sein.
Ist eben alles stark ORTSABHÄNGIG.

Verfasser:
error0815
Zeit: 25.10.2020 08:40:06
0
3030319
Bohrkosten wenn Alles ! auf die Bohrmeter umgelegt wird :
60-70 Euro pro Meter abzgl. Förderung

Professionelle Erdwärmekörbe z.B. von betatherm sind marginal günstiger und in der Übergangszeit sogar besser und funktionieren ewig perfekt.

Verfasser:
crink
Zeit: 25.10.2020 08:48:49
2
3030329
Ein Ringgrabenkollektor z.B von Dir selbst verlegt ist sehr viel günstiger und in der Übergangszeit sogar besser und funktioniert ewig perfekt...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
sonne
Zeit: 25.10.2020 10:55:02
1
3030433
@gecco

ich würde einmal hier nachschauen.

Oberflächennahe Geothermie: Standortauskunft Bayern

lg - sonne

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 11:21:21
0
3030457
sonne:

mh, auf dem Link war ich schon anfangs und mittlerweile öfters, aber da liegen gar keine Daten für 91074 Am Fasanenweg vor?

Nachdem mir der von der Genehmigungsstelle am Tel. aber sagte, daß in meiner näheren Umgebung problemlos Erdwärmesonden genehmigt werden, sollte das auf jeden Fall gehen, nur konkrete Daten habe ich halt nicht. Der am Amt konnte mir auch nicht sagen, wo ich die herbekomme als Laie und mein Berater war auch nicht in der Lage, die zu beschaffen.

Aber die Frage an Euch war doch:

Was kann da an Ärger mit Erdsonden mit der Zeit auf einen zukommen?

Also:

Bis jetzt hat ja noch keiner auch nur ansatzweise irgendwas entsprechendes aus eigener Erfahrung oder aus technischem Verständnis gepaart mit Praxiswissen heraus einzuwenden gehabt, drum gehe ich jetzt einfach mal davon aus, daß sich der Verbraucherzentralen-Berater tatsächlich vertan hatte und das mit den Wasser-Wasser-Systemen / Brunnenanlagen verwechselt hat. Ohne ihm das unterstellen zu wollen, es scheint sich nur keine andere Erklärung dafür zu finden.

Verfasser:
Klaus Beh
Zeit: 25.10.2020 12:10:12
1
3030511
@ gecco

Habe die Erdsonden zwar erst 11 Jahre ohne Störungen, werde aber jetzt bei dem Wechsel auf eine neue Gebäudeversicherung, Sie mit versichern lassen gegen ERDBEBEN.........
Und sonnst, gelbe Seiten oder google und nach einem Geologen ausschau halten.
Dann fragen was kostet eine verbindliche Aussage für das betreffende Grundstück und somit vieleicht auch eine bessere Übersicht ob Sonde oder RGK besser-günstiger sind bei deinem Projekt.

Verfasser:
Alfonso54
Zeit: 25.10.2020 14:40:06
1
3030627
Bei Tiefenbohrung/Erdsonde ist die erforderliche Entnahmeleistung das Kriterium. Wird zuviel entnommen vereist die Sonde von unten nach oben und die Bohrung ist nicht mehr zu gebrauchen. Also etwas Reserve einrechnen. Das Problem bestand am Anfang mit diesen Sonden, zwischenzeitlich wurde ja hinzu gelernt.

Bergrecht hat nichts mit der Tiefe einer Bohrung zu tun. Beim Bergrecht auf Marmor darf der Grundstückseigentümer den Marmor nicht abbauen - egal wie tief.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 25.10.2020 16:22:24
0
3030689
Achte auf verbessertes Füllmaterial und dass die Bohrungen einzeln absperrbar sind. Ne Versicherung für die Förderung brauchst du eh und ansonsten sind die Dinger eigentlich unkaputtbar.
Deine WP sollte auch kühlen können, spätestens damit sollte Vereisung kein Problem mehr sein - was sie aber auch vorher nicht sein sollte.


RGK ist aber um Längen günstiger und wäre meine Empfehlung.

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 16:33:41
0
3030694
Nicole:
Eine Grabenfräse bräuchte zuviel Platz für die Zufahrt und zum Rangieren, das geht wohl nicht.

Ich dachte schon, ich hebe einfach alles auf 1m-1.50m aus und setze dann mit einer kleineren Schlitzfräse die Vertiefungen für zuvor entsprechend auf haltbare Träger zur vertikalen Verlegung aufgefädelte Kollektorenkabel- also so in der Art, wie das die Fa. Steinhäuser in Bischberg macht.

Man müsste da aber bei der kleinen Fläche sehr innovativ vorgehen... und z.B. die 50% Flächeneinsparung durch solare Regenration gemäß dem Terra Solar Quelle - Projekt einrechnen, findet sich, außer dem Ingenieur dieses Forschungsinstitutes, aber keiner, der das hören und glauben will :O/

Vermutlich bleibt mir nichts anderes, als nochmal eine Gastherme einzusetzen und in eine Lüftung mit WRG und PV auf einem neu gedämmten und gedeckten Dach zu investieren - und Flächen-HZ, klar. Die technologie wird sich weiterentwickeln, vielleicht sind die dann irgendwann auch mal soweit, daß Erdwärme auch in dichten Siedlungsgebieten zum Einsatz kommen kann: bei uns ginge Luftwärmepumpe unmöglich, viel zu streßige Nachbarn - und ich würd's ja selber auch nicht vor r nase haben wollen, so ein Teil!

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 16:36:42
0
3030696
Alfonso:

ja, das war ja auch genau das, was ich eingangs vermutet hatte: das würde dann aber nur eine schlecht geplante Anlage betreffen.

Erklärt aber auch einiges, wenn das früher mal häufiger der Fall war, daß nachgebohrt werden musste, dann hat der Berater seine Infos vielleicht einfach aus diesen veralteten Quellen.

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Trotz Eignung wurde mir von Erdsondenbohrungen abgeraten: die würden nur Ärger machen?
Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 16:36:42
0
3030696
Alfonso:

ja, das war ja auch genau das, was ich eingangs vermutet hatte: das würde dann aber nur eine schlecht geplante Anlage betreffen.

Erklärt aber auch einiges, wenn das früher mal häufiger der Fall war, daß nachgebohrt werden musste, dann hat der Berater seine Infos vielleicht einfach aus diesen veralteten Quellen.
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