Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Kann es sein, daß jeder Planer und Handwerker so seine bewährten Vorstellungen von Dachdämmungen hat?
Verfasser:
gecco
Zeit: 24.10.2020 11:34:28
0
3029898
Hallo an alle,

so eine Dachdämmung ist ja wichtig und sollte langlebig aufgebaut sein und vielleicht sogar eine PV-Anlage tragen können.

Ich muß mir aber genau überlegen, was ich tue, denn es kommt jetzt einiges auf mich zugerollt. Trotzdem will ich das vernünftig angehen und mir nicht erst recht Probleme für die Zukunft "billig" einkaufen!

Es geht um ein 1980er, 116qm Reihen-"Endhaus", eigtl. ein Mittelhaus, das aber nur an der äußersten Ecke mit dem Nachbarhaus verbunden ist. Das NNO-SSW-Dach ist recht flach geneigt, hat 14er Sparren und im Plan - ohne Ausbau/Dämmung - einen 1.20 Mini-Spitzboden. Die Bodenebene vom DG drunter ist genau der Dachabschluß.

Die jetzige 1980er Glaswollen-Geschoßdeckendämmung (Mini-Spitzboden drüber, nicht begehbar) ist in sich eingesackt, außerdem ist die Dampfbremse seitlich offen.

So Wollzeug würde ich also nicht mehr nehmen, mein Favorit wäre eine Holzdämmung (Holzfaserplatten?). Damit kommen offenbar auch die Handwerker im Arbeitsabluf gut voran, angeblich soll man damit kompliziertere Aufbauschritte vermeiden und es scheint wenig Probleme mit Feuchtigkeit zu geben. Außerdem gibt Holz einen guten Hitzeschutz ab. Stimmt das, das die mit Brandschutzmittel behandelt sein müssen? Das war das Argument, mit dem mir zu Mineralwolle geraten wurde. PU wäre eigentlich nicht so mein Favorit.

Ich muß sehen, was am Ende die sinvollste Lösung ist: am liebsten würde ich die Geschoßdeckendämmung inkl. Rigipsplatten ganz rausmachen und dann auf den Sparren dämmen und neu eindecken, es hat noch 1980er Betonziegel Frankfurter Pfanne drauf, die vor Jahren leider hydrophobiert wurden.

Verfasser:
gecco
Zeit: 24.10.2020 11:36:10
0
3029899
Bild auf Google Maps in Satelliten-Ansicht: Fasanenweg 14, 91074 Niederndorf (Herzogenaurach).

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 18:13:15
0
3030780
Mh, das Thema Dämmung zieht bei Euch gerade nicht so, aber mein Zimmerer kommt morgen nach zwei Wochen nochmal, weil er doch noch weitere Maße braucht und seinen Schreiner mitbringen will und ich weiß wirklich überhaupt nicht, wie ich den Dachaufbau für welche KfW-Förderstufe oder auch ohne angehen muß und worauf ich achten soll.

Bis jetzt merke ich aber schon, daß jeder so seine ganz eigenen Vorstellungen von einem funktionierenden Dachdämmungsaufbau im Kopf hat, das ist für Laien sehr verwirrend!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 18:25:28
1
3030789
Du hast wenig von dem vorhandenen Dachaufbau geschrieben, es scheint
um ein Steildach zu gehen, aber Du schreibst auch was von oberster
Geschoßdecke?

Es gibt kein KfW-Regeldach.
Die KfW-Klasse setzt sich aus allen Flächen und der eingesetzten Heiztechnik zusammen. Da müßte es einen Sanierungs-
plan geben, in dem der Dach-U-Wert genannt wird.
Damit könnte man dann was anfangen, ausgehend von dem vorhandenen
Aufbau.

Bisher ist das alles zu diffus, um zu raten.

Grüsse

winni

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 18:53:53
1
3030813
winni:

Danke erstmal für Deine Reaktion!

Auf google-maps sieht man das Dach, ich weiß nicht, wie man hier Pläne hochladen kann.

Wie geschrieben: unbegehbarer Mini-Spitzboden über der Geschoßdeckendämmung im Plan (ohne Dämmung) mit 1,20m angegeben, die Bodenebene des so ausgebauten DG's entspricht dem Dachaufsatz auf den Außenmauern.

Der im Februar beauftragte Energieberater hat mir nur mal ein paar bunte Skalen gezeigt und beteuert, er würde es die Tage (nach dem ersten Lockdown, ich dachte eigentlich, den hätte er für die Erstellung genutzt!) fertigstellen und mir zuschicken, hat dann aber nur hintergemailt, daß die Heizlast bei einer KfW 100 Sanierung angeblich bei 8 liegt. Jetzt wurde von anderer stelle die heizlastberechnung entgegen meiner beauftragung für den IST-Zustand berechnet, der liegt bei 9393W, aber was soll ich denn damit! Das Thema hatte ich hier schon, führt jetzt aber zu weit.

Also zurück zum Tema Dach: alles, was ich weiß, habe ich aufgezählt. Der Zimmerer hat nur gesagt, er mache das eigentlich immer so: Aufsparren mit Holzfaser, falls KfW, die Sparren 8cm aufstocken, Dampfbremsfolie und mit Mineralwolle Zwischensparrendämmung.

Mehr Info habe ich leider bis jetzt nicht rausholen können, aber genau darum brauche ich ja auch dringend Euren Rat!

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 19:08:12
0
3030828
Also, ich bemühe mich einfach mal alles zusammenzukratzen, was Ihr nachfragt:

In der IST-Zustands Heizlast-Berechnung steht:

DG-R1 Wohnraum, 57,62m² 95,05m², beheizt 20°, Wohnraum 2691

DG12 - 1Wohnraum20,0
Nettogrundfläche 57,62
Raumvolumen 95,05
Raum-Hüllfläche 184,39
Transmissionswärme-verluste direkt/indirektnach außen 2138
ΣStandard-Transmissions-wärmeverluste 2155
Standard-Lüftungswärmeverluste der Zone
a) durch Gebäudehülle 1070
b) durch Undichtigkeiten 535-
c) durch Mindest-außenluftwechsel 536-
Gesamtluft-volumenstromLeckagen,ALD undNutzung oderMindestwert,bezogen auf
a) Raum 1070
b) Zone 535--
Lüftungswärmeverluste 1070
Standardheizlast 3225--
Normheizlast 3225

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 19:14:32
1
3030833
Willst Du eine KfW-Förderung, brauchst Du einen Plan für den
Dämmzustand aller Bauteile nach Sanierung, nicht nur für das Dach.

Was der Zimmerer vorschlägt ist aktuell ein gängiger Aufbau, aber
pauschal 8 cm aufdoppeln ist Käse, kommt auch darauf an, was an
Aufsparrendämmungsdicke verbaut wird und die vorhandene Sparren-
höhe.

Wenn Du die Mineralwolle nicht willst, könnte die durch Hanf oder
flexible Holzfaserplattendämmung ersetzt werden oder durch eingeblasene
Zelluloseflocken, wobei dann keine Zuschnittarbeiten und Zuschnittmaterial-
verluste anfallen.

P.S. Der Istzustand interessiert nicht, sondern welcher Zustand erreicht
werden soll...

Grüsse

winni

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 19:41:27
1
3030855
Winnie:

Ja, das war mir auch klar, daß ich mit einem IST-Zustand nichts anfangen kann und der war auch gar nicht beauftragt, ist aber nunmal alles, was ich habe. Es hieß, ich solle jetzt die Handwerker für Angebote holen, damit ich dann sehen kann, ob KfW überhaupt Sinn macht, aber die Handerwerker sagen dann wiederum, daß sie dafür die Angaben vom Berater brauchen und wissen überhaupt nicht, wie das Dach für eine Förderung aufgebaut werden soll und was sie mir genau anbieten sollen...

...Ping-Pong...

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 19:42:53
1
3030856
14er Sparren, hab ich gleich eingangs geschrieben, aber sowas wird halt immer gleich schnell unübersichtlich, leider!

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 25.10.2020 19:45:41
1
3030859
Da haben die Handwerker absolut recht.
Dein Berater muss einen Fahrplan festlegen und danach können die Handwerker anbieten.

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 19:57:37
1
3030870
Kann mir keiner mal unabhängig von KfW-Stand einen Vorschlag machen, was ein vernünftiger Dachaufbau mit Holzfaser wäre und worauf ich da achten muß, was die Fehlerquellen sind und wie ich die vermeiden kann?

Hm. Bei dem ersten, also dem, der morgen nochmal kommen will, klang das gar nicht so kompliziert und er hat auch gar nix weiter gefragt, er meinte nur, daß er das eigentlich immer so - mit
- Holzfaser-Aufsparren,
- Dampffolie und
- Mineralwoll-Zwischensparren -
macht und daß für KfW u.a. die Sparren verstärkt werden müssen.

Der zweite war verwundert, daß ich nichts habe von dem Berater, der ihn mir empfohlen und mich aufgefordert hatte, jetzt erstmal Angebote einzuholen, und erklärte mir das so:
- 14 cm Sparren,
- 8 cm Verstärkung (damit dann 22),
- 8 cm Pavatexplatte (Steiko)
- Konterlattung 12x8
- Ziegel,
meinte aber gleich, daß er beim Berater nochmal nachfragt

Verfasser:
gecco
Zeit: 25.10.2020 20:49:56
1
3030901
Könnt ihr mir BITTE Eure Vorschläge machen, ich habe doch noch überhaupt keine Vorstellung, worauf ich achten soll!

Ihr könnt doch auch einfach mal schreiben, wie Eure Dachaufbauten geplant iund ausgeführt wurden und was sich über die Jahre bewährt hat - und was nicht, wozu Ihr unbedingt raten würdet: Danke...

Zeit: 25.10.2020 21:05:05
1
3030914
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Kredit-(151-152)/#detail-5-target

Vorher informieren: Auch Einzelmaßnahmen wie die Dachsanierung sind durchaus förderfähig wenn sie bestimmte Bedingungen einhalten.

Kennst du ubakus.de? Da kannst du als Privatmann abends kostenlos verschiedene Aufbauten durchspielen. Mit Ergebnissen bezüglich Dämmwert, Feuchteschutz, Taupunkt und Hinweisen wenn Aufbauten problematisch sind.

Bezüglich Holzfaser kann ich nicht mit Erfahrungen dienen, mir war das Zeug zu teuer und zu schlecht bezüglich Dämmwert. Wenn die alte Glaswolle (oder was das war) zusammengefallen ist würde ich auf Ursachensuche gehen. Die fällt nicht einfach so zusammen, ich hab bei mir die meiste Dämmwolle von 1980 weiterverwendet, die sah aus wie neu. Wenn die zusammenfällt ist sie entweder mechanisch beansprucht worden oder nass geworden. Egal welcher neue Dämmstoff, ich würde die Ursache dafür beseitigen. Holzfaser fällt zwar nass nicht so zusammen, aber toll ist nasse Dämmung nie.

Da du an Nachbarhaus grenzt: Kann deine Dachfläche problemlos erhöht werden oder gibt es da Probleme mit dem Nachbardach?

Bezüglich PV: Du machst jetzt alles neu und hast für's Dach Gerüst stehen, da wäre es IMHO überlegenswert die PV gleich in einem Abwasch mit zu installieren.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.10.2020 22:01:52
0
3030942
Ich würde dann mal sagen, Du willst ein Dach mit höchstens U-Wert 0,15,
das ist besser, als viele Neubauten, aber ob das passt, sagt Dir Dein
Energieberater. :-(

Wozu ich unbedingt mit Aufdachdämmungsanteil raten würde, wäre eine
feuchtevariable Dampfbremse, weil das den ganzen Aufbau wesentlich
fehlertoleranter macht.

Grüsse

winni

Verfasser:
gecco
Zeit: 26.10.2020 06:10:46
0
3030988
...mh, mir würde es schonmal RIESIG weiterhelfen, wenn einige hier einfach Ihre Lösungen (evtl. auch mit Orientierungswerten, wie ich sie zur Berechnung bräuchte) auflisten und mir ihre generellen Empfehlungen, worauf unbedingt zu achten ist, abgeben würden! Danke...

Weil der Zimmerer nunmal HEUTE Nachmittag nochmal kommt und ich einordnen können muß, was der mir anbieten will!

Verfasser:
gecco
Zeit: 26.10.2020 09:37:04
0
3031080
Die Frage war doch als Thread für alle gemeint und nicht für mein Projekt!

Das ist alles, was ich habe:

https://www.google.de/maps/place/Fasanenweg+14,+91074+Herzogenaurach/@49.5559334,10.9176298,121m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a201c64587c76f:0x8a5c4127c36c9b02!8m2!3d49.5559334!4d10.9181769

Grober Plan (Vor-Herren haben Baupläne uvm. verschlumpft):
https://www.bilder-upload.eu/bild-7b4ac2-1603694800.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-d44e85-1603695119.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-be027d-1603695159.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-a9bd0a-1603695189.jpg.html

IST-Heizlastberechnung:
https://www.bilder-upload.eu/bild-32c7f4-1603701234.jpg.html
https://www.bilder-upload.eu/bild-0aff0f-1603701268.jpg.html
Plan zur IST-Heizlastberechnung:
https://www.bilder-upload.eu/bild-66bfb7-1603701297.jpg.html

Bj 1980
30cm Poroton Außenmauern
2x 17,5cm Kalksandstein Innenmauern
Keller: Kalksandstein mit dünner Drainmatte

Dach:
14er Sparren,
Dachausbau Rigips mit 1980er Glaswoll-Geschoßdeckendämmung unbegehbar,
darüber - ohne Dämmung - laut grobem Plan (s.o.) 1,20m Spitzboden

2013 Haustür, dreifachverglaste Fenster Rehau Ug 0,7 (mehr Info steht hier nicht)
Kellerfenster N-Seite: einfache Metallfenster mit Gitterladen,
Kellerfenster S-Seite: Kunststoff+Lichtschacht

Defekte 18 J. alte Junkers Gastherme mit integrierter Durchlauferhitzerplatte

Verfasser:
gecco
Zeit: 26.10.2020 09:44:18
0
3031085
Danke, Allesgenauwissenwollender, das ist schonmal super!

Die Feuchtigkeitsursache ist raus, das war eine Friseur- u. Nagelstudio im 1.OG drunter. Die Dampfbremse ist seitlich offen, die Rigipsverkleidung mit 1cm-Metallschinenfugen zur Wand verlegt: da zog der Dunst halt durch.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 26.10.2020 10:02:54
0
3031089
In der Heizlastberechnung solltest du ja auch sehen wie sich die Transmissionswärmeverluste ergeben.
Was Dachgeschoss hat die höchsten Verluste, hier würde ich direkt ansetzen und schauen was man tun kann.
Im Hobbyraum sind recht hohe Verluste. Vermutlich wegen den einfach verglasten Fenstern?

Das alles bringt dich aber nur bedingt weiter. Der Energieberater muss dir ein Konzept hinlegen mit dem du auf deinen gewünschten KfW Standard kommst.
Dann gibt es auch für jede Maßnahme Förderung.

Wenn ich es richtig sehe handelt es sich um das Mittelhaus... Da würde ich eine heizlast <5kW sehen wollen bei einigermaßen Dämmung.

Der aktuelle energetische Zustand scheint ja stark verbesserungswürdig.

Klar kann man jetzt pauschal sagen, das ~20cm Mineralwolle + 8cm Pavatex eine ordentliche Dämmung sind. Aber keiner kann dir sagen, das es für deinen angestrebten kfw Standard reicht.
Dazu kommt, daß dein Energieberater bei allem mitspielen muss, damit du die einzelnen Maßnahmen gefördert bekommst.

Verfasser:
gecco
Zeit: 26.10.2020 10:44:38
0
3031110
Danke, MichaelKo,

ich bin sehr froh, daß ich Euch fragen konnte, jetzt bin ich mir sicherer, welche Infos ich von wem bekommen müsste...

Mittelhaus ist es durch die starke Versetzung genaugenommen nicht (war nur ein Musterplan):

https://www.google.de/maps/place/Fasanenweg+14,+91074+Herzogenaurach/@49.5559334,10.9176298,121m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a201c64587c76f:0x8a5c4127c36c9b02!8m2!3d49.5559334!4d10.9181769

Der Berater hat nur gesagt,
- daß 100 oder 85 kein Problem sei als Gesamt-KfW-Sanierung,
- daß eine Dachdämmung aber auch als KfW-Einzelmaßnahme (klar)
- oder ohne KfW möglich wäre.
Ich konnte ja nicht ahnen... das klang so einfach, Angebote einholen und beraten lassen, was was kosten würde und dann entscheiden.

Wenn man eine KfW-Dachsanierung als Einzelnmaßnahme plant, könnten das dann nicht die Handwerkerbetriebe selber planen, so, wie die HZ-Bauer die HZ-Förderungen ja auch?

Ob die Heizlastbrechnung stimmt - der erste Berater hatte mich nie nach den Mauern gefragt und nur gemailt, daß er für eine 100 KfW-Sanierung - ohne Nennung von Maßnahmen - die Heizlast auf 8kW berechnet habe.

Ob für die vorliegende IST-Heizlastberechnung also die Mauerart (s.o.) etc berücksichtigt wurde, weiß ich nicht. Die Hobbykellerfenster kann der Berater auch verwechselt haben, die schlechten Metallkellerfenster Fenster hat es auf der anderen Seite (N). Das im Hobbyraum (S) ist ein Kunststoff-Fenster, ich sehe heute mal nach der Verglasung. Wir hatten vereinbart, daß der Hobbykeller kalt gerechnet wird (ist aber warm gerechnet) und jew. Wohnungstüren zum geheizten Treppenhaus reinkommen.

Uh, bin ich froh, daß man hier nachfragen kann!

Verfasser:
stummel78
Zeit: 28.10.2020 07:42:54
1
3032141
...warum möchtest Du denn unbedingt das Dach dämmen und nicht sinnvollerweise wieder die oberste Geschossdecke?
Warum möchtest Du das unbedingt mit KfW machen? Oft zeigt sich, dass die Berater und der Papierkrieg am Ende viel Arbeit und Nerven kosten und es günstiger gewesen wäre, es ohne dies zu tun?!?

Der einfachste Weg wäre doch, die alte Dämmung der obersten Geschossdecke zu entfernen und eben beispielsweise durch Holzfasermatten zu ersetzen...! Diese lassen sich sehr gut verarbeiten, kratzen nicht, jucken nicht und bringen auch einen höheren sommerlichen Hitzeschutz (wobei man die mögliche Phasenverschiebung nicht zu sehr hochjubeln sollte - das funktioniert nur, wenn die Dämmung nachts auch wieder "abkühlen" kann)...
Holzfaser ist mit einem Brandschutzmittel behandelt - wenn ich mich recht erinnere, dann ist das ein Borsalz...aber kein Grund zur Panik...
Hanf ginge auch, ist teurer und schwieriger zuzuschneiden...

ICH würde mir nichts anderes auf die Decke legen, aber das liegt auch an meiner nicht vorhandenen Sympathie zu Glaswolle/Mineralwolle...

Ich habe beide Mattenarten bei mir verarbeitet und da es bei mir ein klassisches Kaltdach ist, befindet sich auf der Dämmung noch eine Unterspannbahn als Winddichtung. Darauf liegt sägerauhes Holz mit Abstand, damit der Dachboden begehbar ist...

Jeder Handwerker hat seine Vorlieben, was die verwendeten Materialien angeht

Verfasser:
gecco
Zeit: 28.10.2020 08:05:07
0
3032149
Stummel:

JA!! Super, endlich eine Antwort auf genau meine Frage, danke!!

Die Sinnhaftigkeit einer mit- oder ohne-KfW-Sanierung habe ich in einem Thread genau darüber versucht zu klären, wollte aber einfach keiner kapieren, ich hab's dann aufgegeben.

Genau diese Entscheidung muß ich jetzt treffen:

Die 1980er Betonziegel Frankfurter Pfanne sind auch nicht zukunftsfähig, trotz vor Jahren aufgebrachter Schmurkse - was jetzt den Entsorgungspreis verdoppelt, wie mir gesagt wurde :O/

Weil jetzt also ohnehin ein Ziegeltausch ins Haus steht (nix mehr Beton!) ist die Frage, ob nicht gleich eine Aufsparrendämmung mit KfW-Sanierung günstiger käme unter'm Strich, zumal noch Leerstand ist und ich das Ganze vom Dach bis zum HZ-Keller für die kommenden Jahrzehnte rüsten will.

Auch sinnvoll: Schornstein sichern und Regenwasserableitung (evtl. inkl. Regenwassernutzung für Garten auf der S- und WC auf der N-Dachseite).

Ja, so Wollzeugs würde ich auch nicht machen wollen, Holzfaserdämmplatten sind mein Favorit, ds mit dem Brandschutzmittel ist halt blöd- aber wenn eine Lüftung mit WRG reinkommt, wird der Dampf ja regelmäßig abgesaugt.

Da ich eh Wand- oder Decken-HZ plane, könnte man auch ein Trockenbau-Flächen-HZ-System draufpacken? Ich versuche halt, möglichst viele Fliegen mit einer Klappe zu fangen, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden und alles in einem Guß aufeinander abgestimmt durchzuziehen.

Verfasser:
gecco
Zeit: 28.10.2020 08:16:03
0
3032152
P.S.: Ich habe keinen begehbare oder zugänglichen Dachboden über dem Rigips-Ausbau+Dämmung, nur einen Mini-Spizuboden von (im Plan ohne Dämmung) 1.20m:

d.h., man muß eh öffnen zur Neudämmung: Ziegel runter / Rigipsverkleidung raus.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 28.10.2020 08:58:39
1
3032161
Wenn das Haus leer steht und eh komplett saniert wird könntest du auch die FBH einfräsen lassen.

Verfasser:
stummel78
Zeit: 28.10.2020 09:00:37
0
3032164
Ok, wenn eine Neueindeckung ansteht, dann wäre eine Aufdachdämmung sicherlich einfacher umsetzbar...
Bei einer Aufdachdämmung wäre es eigentlich so ziemlich egal, was an Dämmung aufs Dach käme...PIR...Wool-irgendwas...Holzfaser (wahrscheinlich am teuersten)...

Borsalz ist an sich unbedenklich - ich bin bspw. gegen alles mögliche allergisch, aber an dem Brandschutzzeug gibt es nichts, gegen was ich allergisch reagiere - zumal ich das ja nicht im, sondern außerhalb des Wohnraums habe...uns trennen 32mm Schalung, Schilfrohr und ca. 20mm Lehmputz...

Über die möglichen KfW Zuschüsse musst du mit deren Beratern sprechen und dann für Dich entscheiden, ob es Sinn macht...

Regenwassernutzung...würde ich ehrlich gesagt nicht weiter darüber nachdenken...wenn du das technisch ordentlich umsetzen willst, kostet das ordentlich Geld...alles, was über eine Regentonne hinaus geht ist richtig teuer und bringt finanziell nichts.

Wandheizung: Ich habe im gesamten Haus Wandheizung...im EG mit alten 40er Wänden und auf einer moderaten 60mm Holzfaserdämmung...im OG auf 36.5er Poroton T12....viel Rohr für möglichst wenig Vorlauftemperatur...dafür musst Du Deine Wände ertüchtigen, sprich dämmen...und baust die ganze Hütte um (Innenputz, fast sicherlich teilweise noch die Elektrik an, änderst das gesamte Heizsystem)...da ist das kleine Dach Spielerei :-)

Verfasser:
gecco
Zeit: 30.10.2020 18:00:03
0
3033583
Oh, danke, Stummel!

Allein beim Dach hieß "realistisch 40tsd€", um die alte Glaswolldämmung inkl. Rigipsplatten und die hydrophobierten Betonziegel rauszureißen und zu entsorgen und dann das Dach aufsparren zu dämmen mit Holzfaser und Mineralwolle... für so 'n kleenes Dächle, krass!

Bei Decken-HZ müssten auch die Außenwände gedämmt werden, damit es nicht zu Zug kommt? Womit hast Du gedämmt, also von innen dann, oder? Calcitplatten, Dämmatten, Dämmputz Kalk-Perlit,...? So dick bräuchte das dann aber eigentlich nicht zu sein?

Super, wie gut, daß Du auch das mit der Elektrik erwähnt hast... schade, daß nicht mal ein Berater kommt, der wirklich das Ganze im Blick hat, an alles rundum denkt und mir das auch ganz konkret sagen kann: da gibt's nicht zufällig irgendwelche Listen zur Orientierung bei Sanierungen?

Aktuelle Forenbeiträge
Trainer4 schrieb: Hallo, Meine Buderus Ölheizung GB 135 geht jeden Morgen wenn sie von Nachtabsenkung auf Normalbetrieb umschalten sollte auf Brennerstörung. Nach quittieren läuft sie weiter. Brennraum wird regelmäßig...
achtd schrieb: Hallo, habe mir mit der Thermischen Simulation auf ubakus.de mein Haus ( Bj. 1968 und 2005 saniert) modelliert, und komme auf 7,1 kw max. Heizleistung. Nun muss aber meine brave Gasheizung ausgetauscht...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik

Kann es sein, daß jeder Planer und Handwerker so seine bewährten Vorstellungen von Dachdämmungen hat?
Verfasser:
gecco
Zeit: 30.10.2020 18:00:03
0
3033583
Oh, danke, Stummel!

Allein beim Dach hieß "realistisch 40tsd€", um die alte Glaswolldämmung inkl. Rigipsplatten und die hydrophobierten Betonziegel rauszureißen und zu entsorgen und dann das Dach aufsparren zu dämmen mit Holzfaser und Mineralwolle... für so 'n kleenes Dächle, krass!

Bei Decken-HZ müssten auch die Außenwände gedämmt werden, damit es nicht zu Zug kommt? Womit hast Du gedämmt, also von innen dann, oder? Calcitplatten, Dämmatten, Dämmputz Kalk-Perlit,...? So dick bräuchte das dann aber eigentlich nicht zu sein?

Super, wie gut, daß Du auch das mit der Elektrik erwähnt hast... schade, daß nicht mal ein Berater kommt, der wirklich das Ganze im Blick hat, an alles rundum denkt und mir das auch ganz konkret sagen kann: da gibt's nicht zufällig irgendwelche Listen zur Orientierung bei Sanierungen?
Weiter zur
Seite 2