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Foren
Heizlastberechnung für Hydraulischen Abgleich
Verfasser:
Flair130
Zeit: 19.10.2020 15:15:56
0
3026947
Hallo liebes Forum,

ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser und versuche mir alles an Informationen hier durchzuschauen. Ich bin nämlich Ende 2019 in unseren Neubau gezogen, habe aber erst jetzt die Zeit gefunden mich mit unserer Gas Heizung zu beschäftigen. Ich habe nämlich festgestellt das unsere Heizung "sehr viel Taktet" und dies möchte ich so weit es geht abstellen/reduzieren.

Bei unserer Fußbodenheizung liegt auch eine Berechnung bei die ich aber mittlerweile in Frage stelle nachdem was ich hier so alles gelesen habe.
Im Erdgeschoss wird mit einer Spreitzung von 12,4k und Obergeschoss mit 5,4k gerechnet. Dies ergibt in der Berechnung dann, bei 40 Grad Vorlauf, einen durchfluss von 14,4 l/m. So wie ich aber mittlerweile feststellen konnte schaft unsere Heizung nicht mehr als 11 - 12 l/m. Selbst wenn ich die Pumpenleistung auf 100% stelle. Die Heizung selbst kann nur bis 3 KW runterregulieren, diese Leistung muss dementsprechend auch abgenommen werden.

Mein Plan war es jetzt die Berechnung grob (da ich leihe bin) selbst durchzuführen und die Kreisläufe dementsprechend einzustellen. Danach alle Kreisläufe öffnen und die Temperatur über die Heizkurve zu regeln.

Jetzt habe mit dem Wert (32 w/m²) aus unserem Energieausweis angefangen zu rechnen. Hierbei muss ja auch die Spreizung angegeben werden, oft steht wenn man die Spreizung nicht kennt dann soll man 8k nehmen. Jetzt frage ich mir nur woher die Spreizung kommt. Ist es ein Wert den man versucht zu erreichen oder ein Wert der von anderen Faktoren vorgegeben wird. Je nachdem ich welchen Wert nehme komme ich über oder unter die 12 l/m durchfluss.

Hier mal eine Beispielrechnung von mir.



Oder liege ich komplett falsch und das ist alles totaler schwachsinn was ich mache und vorhabe.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 19.10.2020 15:32:01
1
3026956
Mit nem Durchschnittswert kannste schlecht raumweise Heizlasten ermitteln.

Nimm mal ein gedanklich ein Hausteil mit 3 Zimmern an einer Aussenwand.
Die Zimmer rechts und links werden wohl einen höheren Heizbedarf pro m² haben als der mittlere Raum der nur eine kurze Aussenwand hat.
Hat nun der rechte und linke Raum beispielsweise ne Heizlast von 40 Watt/m³ und der mittlere eine Heizlast von 20 Watt/m² ... dann nutzt dir ein errechneter Durchschnittswert von 30 Watt/m² genau gar nix .... wenn mit dem rumrechnest wird die Heizlast des mittleren Raums zu hoch sein und die der aussenliegenden Räume zu nieder.

Wenn die Therme *viel* taktet hilft zunächst die Heizkurve bei voll aufgedrehten Einzelraumreglern zu senken bis irgendwo die gewollte Raumtemperatur nicht mehr erreicht wird.

Suchbegriff : Thermischer Ableich, wurde gefühlt schon 999864321 mal erklärt.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.10.2020 15:43:45
0
3026965
Du meinst "Thermischer Abgleich".

Verfasser:
schorni1
Zeit: 19.10.2020 15:47:17
0
3026971
Jetzt habe mit dem Wert (32 w/m²) aus unserem Energieausweis angefangen zu rechnen

DAMIT kann man keinesfalls RECHNEN!!

Wenn Dein Gasgerät 3kW Mindest-Leistung hat, dann hast DU hier im Forum wohl nicht richtig mitgelesen und entsprechend eingegriffen als man Dir dieses unpassende Gerät verkauft hat. Schade, sehr SEHR schade, denn DAS Problem bekommst JETZT nicht mehr weg!

Verfasser:
Flair130
Zeit: 19.10.2020 15:48:06
0
3026972
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Mit nem Durchschnittswert kannste schlecht raumweise Heizlasten ermitteln.

Nimm mal ein gedanklich ein Hausteil mit 3 Zimmern an einer Aussenwand.
Die Zimmer rechts und links werden wohl einen höheren Heizbedarf pro m² haben als der mittlere Raum der nur eine kurze Aussenwand[...]


Der Artikel sagt jedoch aus das der Hydraulische Abgleich gemacht sein muss damit der Thermische Abgleich durchgeführt werden kann. Wenn jetzt die Volumenströme in den Kreisläufen falsch eingestellt sind dann brauche ich ja nicht mit dem Thermischen abgleich zu beginnen.

@schorni1

Das Haus war ein Komplettpaket und da haben wir uns nicht so intensiv mit der Heizung beschäftigt. Jetzt ist die Heizung da und ich versuche das beste daraus zu machen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.10.2020 15:50:51
0
3026974
Das geht auch ohne HA. Es dauert nur ein paar Tage länger.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 19.10.2020 16:26:29
1
3026999
Schliesse mich Old Bo an. Hydraulischer Abgleich ist der "quick and dirty" Ansatz, der auf die errechneten WErte abgleicht. DA der heizungsbauer nicht in dem Haus wohnt kenn er es realistisch aber nicht besser machen. Der thermische Abgleich gleicht das Sytem auf die wirklich benötigten Wärmelasten ab. Benötigt aber dass der Abgleichende über Tage oder Wochen regelmässig im Gebäude ist ud kleine Änderungen vornimt. Was für den Bewohner kein Problem ist, aber für den Heizungsbauer nicht wirklich leistbar.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 19.10.2020 16:38:52
0
3027008
@Flair130DANN machen wir einfach das beste daraus.

Verfasser:
Flair130
Zeit: 19.10.2020 21:23:38
0
3027189
Okay das wie der Thermische Abgleich läuft habe ich verstanden. Ich muss jetzt nur auf Tage warten die unter 5 Grad sind und bewölkt bleiben.

Eine Frage hätte ich aber noch zum Verfahren. Überall steht man soll die Thermostate aufdrehen/abbauen. Zum durchfluss steht aber nichts. Sollte ich meinem Fall auch überall den durchfluss voll aufdrehen das dann durch jeden Krei erst einmal die gleiche Menge fliest?

Ich habe nämlich festgestellt wenn ich das mache dann überall 1,1 l/m durchfließen. Sobald ich bei einem Kreis den durchfluss senke steigt dieser in den anderen Kreisläufen. Das wäre dann ja immer ein hin und her.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 19.10.2020 21:28:33
0
3027195
Ja, das ist immer iterativ und leicht chaotisch zu lösen. Daher, besorg Dir doch beim Planer die Auslegung der ganzen Anlage. Die MUSS es ja geben, dort stehen alle Temperaturen, Durchflussmengen drin...

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.10.2020 21:34:48
1
3027201
Zitat von Flair130 Beitrag anzeigen
Okay das wie der Thermische Abgleich läuft habe ich verstanden. Ich muss jetzt nur auf Tage warten die unter 5 Grad sind und bewölkt bleiben.

Eine Frage hätte ich aber noch zum Verfahren. Überall steht man soll die Thermostate aufdrehen/abbauen. Zum durchfluss steht aber nichts.[...]

Du solltest dich noch einmal mit dem thermischen Abgleich befassen und dabei versuchen, es zu verstehen (z. B. Heizkurve runter und Durchflüsse anpassen).

Verfasser:
Flair130
Zeit: 19.10.2020 21:58:05
0
3027214
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Ja, das ist immer iterativ und leicht chaotisch zu lösen. Daher, besorg Dir doch beim Planer die Auslegung der ganzen Anlage. Die MUSS es ja geben, dort stehen alle Temperaturen, Durchflussmengen drin...


Das ist ja das Problem. Die Berechnung habe ich da. Laut Berechnung ist der gesamte Durchfluss 14,3 l/m. Die Anlage schafft mit der internen Pumpe aber nur maximal 11 l/m. Ich kann also nicht einmal die berechneten Werte einstellen.

Somit habe ich mir gedacht ich gehe wie folgt vor:

Ich drehe alle Kreise voll auf und habe damit 1,1 l/m pro Kreislauf. Dann stelle ich die Heizkurve so weit runter bis der erste Raum seine Soll Temperatur nicht mehr erreicht.
Die anderen Räume reguliere ich dann über die Durchflussmenge.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 19.10.2020 22:13:23
0
3027230

Das ist ja das Problem. Die Berechnung habe ich da. Laut Berechnung ist der gesamte Durchfluss 14,3 l/m. Die Anlage schafft mit der internen Pumpe aber nur maximal 11 l/m. Ich kann also nicht einmal die berechneten Werte einstellen.

l/m = Liter pro METER ?!?

Wenn bekannt ist, dass das Gerät/die Pumpe NUR 11l/min schafft, dann muss man natürlich alles nochmal NEU auslegen, sprich: be rech nen.

Bzw WENN die Anlage 14 l/min benötigt, das Gerät aber NUR 11 l/min abkann, dann ist das unzweifelhaft ein PLANUNGS/AUSLEGUNGSfehler und dann muss man hier eine hydrau-lische Weiche mit zweiter Pumpe installieren. Lass das mal richtige PROFIS machen...

Verfasser:
Optimist0815
Zeit: 21.10.2020 09:19:16
1
3027991
Die Anlage haben wohl auch "Profis" gebaut?
Nicht voll funktionstüchtige Anlage beim Bauträger einfordern! Selber nur rumfrickeln wenn man weiß wie es geht.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 21.10.2020 09:52:17
2
3028007

Nicht voll funktionstüchtige Anlage beim Bauträger einfordern!


Wäre es nicht besser er würde eine nicht voll funktionsfähige Anlage beim Bauträger BEMÄNGELN?

Verfasser:
Optimist0815
Zeit: 21.10.2020 14:10:19
1
3028165
Sorry, der Schreibteufel war unterwegs.

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