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Foren
Gas oder Wärmepumpe
Verfasser:
faulerHund
Zeit: 30.09.2020 21:31:23
0
3016747
Habe einem Bekannten Wärmepumpe empfohlen. Altbau ca 150 qm. 2 Wohnungen.
Bisher Heizkörper. Das Haus soll komplett saniert werden. Bisher Holzheizung.

Er will nun Gas einbauen - ich weiss nicht wer ihn dabei beraten hat.
Anschluss wird wohl ca 2500 Euro kosten.
Habe geschhätzt, dass er bei einer Wärmepumpe ca 20.000 + Mwst. benötigt.
Wärmepumpe, Warmwasserpeicher, Lieferung und Einbau. Darauf bekäme er ca 8000 Euro Förderung - macht also 15 kg.

Was kostet das ganze mit Gas. Braucht er dann auch Solar ?
Kühlen kann er dann aber nicht. Bitte richtige Handwerkerpreise schätzen - keine Eigenleistung oder Schwarzarbeiter.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.09.2020 22:37:22
1
3016795
WP macht nur wirklich Sinn wenn die ANLAGE dort mit maximal 40-45 Vorlauf klarkommt, also gute Dämmung und/oder große Heizkörper UND nen diskreten aufstellplatz für die WP

Verfasser:
Entropie
Zeit: 30.09.2020 22:49:06
1
3016807
Preise von bis. Das hängt stark von der Region ab. Ich denke man kann beides zum gleichen Preis bekommen. Angebote einholen und dann entscheiden aber er soll halt auch mal an die Zukunft denken. Klimawandel, bzw. werden die Fossilen zusätzlich mit der CO2 Abgabe belastet. Den Schornsteinfeger brauchts auch nicht mehr und wenn er Monoblock nimmt gibt es nicht mal eine Dichtheitskontrolle wenn die Anlage als hermetisch eingestuft ist. Dann noch bissel was für PV investieren und gut ist.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 30.09.2020 22:53:04
3
3016810
Zitat von faulerHund Beitrag anzeigen
Habe einem Bekannten Wärmepumpe empfohlen. Altbau ca 150 qm. 2 Wohnungen.
Bisher Heizkörper. Das Haus soll komplett saniert werden. Bisher Holzheizung.

Er will nun Gas einbauen - ich weiss nicht wer ihn dabei beraten hat.
Anschluss wird wohl ca 2500 Euro kosten.
Habe[...]

Ja, Gas dürfte Solar als Pflicht nach sich ziehen für den erneuerbaren Anteil, sowie eine Schornsteisanierung, Gasverrohrung etc. Dafür legt er sich dann bei den Betriebskosten absehbar ein teures Hobby zu. Aber das muss er selbst wissen.

Verfasser:
Oetzi_Oetztaler
Zeit: 01.10.2020 08:26:52
1
3016926
Dafür läuft Gas einfach und man kann nicht sooo viel falsch machen und muss sich nicht selbst kümmern. Einfach mal vom Heizungsbauer ne Wärmepumpe einbauen lassen mit den ganzen Sünden wie Pufferspeicher, Beibehaltung der händischen Heizkörperthermostate usw. und gleicher Vorlauftemp wie vorher beim Öl kann sehr sehr teuer enden.

Also wenn sich dein Bekannter nicht für das Thema interessiert, könnte er mit Gas glücklicher werden. Auch wenn eine optimal ausgelegte und eingestellte WP vermutlich Vorteile hätte. Aber eine mittelgute beliebige Gasheizung tut besser als die mittelgute beliebige falsch eingestellte WP.

Verfasser:
faulerHund
Zeit: 01.10.2020 08:57:10
0
3016944
Danke für die Beiträge - die Argumentationen für WP sind mir alle klar.
Ich möchte konkret wissen, was kostet Gas ?

Anschluss 2500,00
Gas-Brenner mit Puffer incl. Verrohrung 10000
Solarthermie 5000
Kamin 4000

so ungefähr in dieser Gliederung
Brenner incl. Verrohrung und Puffer möglichst etwas detaillierter evtl. mit Arbeitsaufwand ind Std.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.10.2020 09:02:41
0
3016947
Zitat von Oetzi_Oetztaler Beitrag anzeigen
Dafür läuft Gas einfach und man kann nicht sooo viel falsch machen und muss sich nicht selbst kümmern. Einfach mal vom Heizungsbauer ne Wärmepumpe einbauen lassen mit den ganzen Sünden wie Pufferspeicher, Beibehaltung der händischen Heizkörperthermostate usw. und gleicher Vorlauftemp wie vorher[...]

Wobei eine schlecht laufende Gastherme auch sehr niedrige Ausnutzungsgrade hat. Das misst nur nie jemand nach.
eine Gastherme geht je ^C mehr Vorlauftemperatur (bei NAT) im Wirkungsgrad etwa um 0,5% in die Knie, eine CAH7 um etwa 0,8%, nach Carnot die durchschnittliche Wärmepumpe um 1,6%.
Die Arbeitsstunden und Materialien für den Gasheizungseinbau sind extrem Objektabhängig, ich glaube nicht das die Glaskugeln der Foristen da was vernünftiges hergeben.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 01.10.2020 09:30:44
2
3016968
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen

Wobei eine schlecht laufende Gastherme auch sehr niedrige Ausnutzungsgrade hat. Das misst nur nie jemand nach.

Und ich dachte, es ist Konsens, dass eine Gastherme Fehler viel viel leichter verzeiht.

Zitat von HFrik Beitrag anzeigen

Wobei eine schlecht laufende Gastherme auch sehr niedrige Ausnutzungsgrade hat. Das misst nur nie jemand nach.
eine Gastherme geht je ^C mehr Vorlauftemperatur (bei NAT) im Wirkungsgrad etwa um 0,5% in die Knie, eine CAH7 um etwa 0,8%, nach Carnot die durchschnittliche Wärmepumpe um 1,6%.


In der Praxis liegen die Werte im relevanten Temperaturbereich eher bei 0,3% bei der Gastherme und 2-2,5% bei der Wärmepumpe. Und dann macht es einfach einen Riesenunterschied, ob die Gastherme 60° Vorlauftemperatur bringen soll oder die Wärmepumpe.

Wenn komplett saniert wird, würde ich Flächenheizungen und Wärmepumpe nehmen. Vor allem wenn noch ein Gasanschluss gebraucht wird, der Schornstein saniert werden muss, ect.
Wenn ein unsaniertes Haus mit alten Heizkörpern weitergeheizt werden muss, dann ist Gas vermutlich immer noch sinnvoller.
Müsste man dann halt mal mit realen Daten nachrechnen.

Grüße
Martin

Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.10.2020 09:39:24
1
3016975
Martin, ganz so gut laufen die Gasthermen in der Praxis nicht wenn die Temperatur steigt.

und die 2-2,5% ergeben sich bei den WP aus dem Carnot wirkungsgrad und gelten für die aktuelle Vorlauftemperatur, die Angabe mit 1,6% ergibt sich daraus mit der Angabe für die Vorlauftemperatur bei NAT, weil die aktuelle Vorlauftemperatur in der Regel viel tiefer ist als die Vorlauftemperatur bei NAT.
Und die 0,8% ergeben sich aus der realen Kennlinie der CAH 7, die auch bei 50° Vorlauftemperatur noch eine JAZ von über 4 erbringt in fast allen Gegenden. D.h. soweit die dAten des HErstellers stimmen verzeiht diese spezeille Wärmepumpe etwas höhere Vorlauftemperaturen noch eher als eine rein dem Carnot-Wirkungsgrad folgende wärmepumpe. Sie ist damit immernoch etwas empfindlicher als eine Gastherme. Aber der Unterschied ist nicht mehr so krass wie früher, wo dann insbesondere wegen schlechter Auslegung und schlechter WP früh auf den Heizsstab zurückgefallen wurde. Heute legt man eigentlich immer monovalent aus, und die WP sind darauf ausgelegt bis NAT ihre Leistung zu erbringen.
Was nicht bedeutet dass man jeden Mist machen kann oder soll, es bedeutet nur, dass die Situation mit den neuesten Wärmepumen ein gutes Stück besser geworden ist.
Welche Vorlauftemperatur das Haus das hier aangesprochen wird benötigt muss man dann noch sehen.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 01.10.2020 09:56:09
5
3016984
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Martin, ganz so gut laufen die Gasthermen in der Praxis nicht wenn die Temperatur steigt.

Aufgrund Deiner Wärmepumpenpräferenz rechnest Du mal wieder bei Gas pauschal irgendwelche zusätzlichen Verluste drauf und bei Wärmepumpen nimmst Du idealisierte Bedingungen an ...

Grüße
Martin

Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.10.2020 15:40:37
2
3017158
Nö. Ich gebe nur die Realität wieder. Aber scheinbar hast Du ein Leseproblem. Die 1,6% beziehen sich auf die VL-Temperatur bei NAT. Die 2-2,5% beziehen sich auf die aktuelle VL-Temperatur. Wenn die VL-Temperatur bei NAT um 1 ° steigt, dann steigt die VL-Temperatur bei 0°C um etwa 0,5° Nicht um 1°. Fällt der Groschen so langsam?
Die Zahlen zur CAH7 ergeben sich schlicht aus deren Daten.

Verfasser:
faulerHund
Zeit: 16.10.2020 08:59:51
0
3025345
Sofern PV vorhanden, macht Gas keinen Stich mehr. Die Wertsteigerung beim Verbrauch des eigenen Stromes sticht.

Verfasser:
sweetsweethome
Zeit: 16.10.2020 09:08:22
1
3025348
Leider brauch die Wärmepumpe gerade dann den meisten Strom wenn der PV Ertrag gering ist:
Im Winter.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.10.2020 11:55:50
0
3025415
Zitat von sweetsweethome Beitrag anzeigen
Leider brauch die Wärmepumpe gerade dann den meisten Strom wenn der PV Ertrag gering ist:
Im Winter.

Aber die PV hat da gegenüber der ST den Vorteil dass der Wirkungsgrad der PV bei sinkender Temperatur steigt und nicht (bis auf null) fällt. Und man sollte nicht so tun dass ein WP NUR mit PV-Strom laufen kann wenn eine PV-Anlage da ist. Man kann auch ausreichend Windstom nutzen, und auch bei Strom aus Gas wird für die gleiche Wärrmemenge nur etwa halb so viel Gas benötigt wir bei der Gasheizung.

Aktuelle Forenbeiträge
gecco schrieb: Hallo an alle, ohne die ganzen Verzögerungen, weil der heutige Fachkräftemarkt nunmal noch alles andere als umfänglich fit für all die neuen Anforderungen, komplett leergefegt und überlastet ist, könnte...
Chris39 schrieb: Hallo, wollte mal eure meinung. Da das Öl ja länger sehr preiswert ist. Ob rein vom Invest. Wärmepumpe noch sinvoll ist. Ja ich weis Öl stinkt. Öl Preis 39,8 cent !!! Freundlicher Gruß
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