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Parametrisierung einer Vitotronic 200 (Typ KW1) mit der Fernbedienung Vitotrol 300A
Verfasser:
CristianS
Zeit: 28.09.2020 12:20:51
0
3015315
Hallo zusammen,

da ich in diesem Forum neu bin, erstmal ein großes Dankeschön für all den wertvollen und wichtigen Hilfestellungen und interessanten Beiträgen. Oftmals konnte ich mit den hier veröffentlichen Erklärungen weiterkommen und meine Verständnisprobleme lösen.

Aber, wie dem so ist, an Herausforderungen mangelt es nicht und die richtigen Lösungen fallen nicht vom Himmel. Ich bitte deshalb um Nachsicht falls die eine oder andere Beschreibung der Problemstellung nicht beim ersten Mal zufriedenstellend ist.

Hier zu meinem Problem:

Es handelt sich um die richtige Parametrisierung einer Vitotronic 200 (Typ KW1) für den Betrieb mit der Fernbedienung Vitotrol 300A

Falls diese Thema bereits in einem anderen Thread behandelt wurde (habe ich nichts Brauchbares gefunden), bitte einfach den Link schicken, ansonsten freue ich mich jetzt schon auf hilfreiche Beträge.

Hier das aktuelle Setup der Codierung:
b0:3 (Betrieb mit Raumtemperaturaufschaltung)
b5:1 (Betrieb mit Heizkreispumpenlogik; leider ist hier nur die Einstellung des einen Parameter möglich)

Die Vorgabe ist, wenn die Raumtemperatur (RTist) erreicht ist (RTist = RT soll), soll die Heizkreispumpe ausgeschaltete werden.

Hier das aktuelle Verhalten:
RTsoll = 21°C --> RTist = 22,5°C --> Heizkreispumpe an
RTsoll = 20°C --> RTist = 22,5°C --> Heizkreispumpe an
RTsoll = 19°C --> RTist = 22,5°C --> Heizkreispumpe aus

Damit wird die Pumpe erst dann abgeschaltet, wenn RTist um 3°C höher ist als die Soll-Temperatur, was genau dem Formelverhalten des Parameters b5:1 entspricht.
Im Klartext bedeutet das, bei einer Soll-Temperatur von 20°C, wird der Raum auf 23°C aufgeheizt bevor die Pumpe abgeschaltet wird. Würde bedeuten, dass man an der Fernbedienung eine Soll-Temperatur von 17°C einstellen muss um eine Raumtemperatur von 20°C zu erreichen.

Frage 1: sind hier weitere Parameter nötig um die 3°C Differenz zu eliminieren, oder wie stellt man hier den Betrieb richtig ein?

Frage 2: wenn Heizpumpe aus; aus welchem Grund ist es nötig, dass der Kessel bei einer Vorlauftemperatur von ca. 35°C sich ein und bei ca. 43°C wieder abschaltet? Hier ist der Betrieb des Kessels erst dann nötig, wenn die Raum-Ist-Temperatur unterhalb der Raum-Soll-Temperatur gesunken ist, und das auch nur solange eine Temperaturdifferenz herrscht.

Besten Dank für eure Beiträge.

Verfasser:
micha_el
Zeit: 28.09.2020 15:01:06
0
3015431
Hallo Christian,

poste zu Frage 1 die Seriennummer der Vitotronic und zu Frage 2 die Seriennummer des Kessels.

VG

Verfasser:
CristianS
Zeit: 28.09.2020 15:45:38
0
3015464
Hallo Michael,

Vitogas: 7143556501682106
Vitotronic: 7450740509157101

Danke

Verfasser:
micha_el
Zeit: 28.09.2020 16:29:34
0
3015487
Hallo Christian,

zu 2. die Sockel Temperatur braucht dein Kessel. Siehe
http://my-htd.de/Forum/t/214004/Vitogas-100-Sockeltemperatur-Stuetztemperatur

zu 1. Leider ist die Vitotronic zu alt und läßt nur den Wert b5:1 zu.
so ist auch dokumentiert:
https://www.viessmann.com/vires/product_documents/5681347VSA00001_1.PDF
https://www.viessmann.com/etapp/parts/de/0500/7450740

Warum willst du die Funktion überhaupt aktivieren.
Kommst du mit der richtigen Heizkurve + Hydraulischem Abgleich nicht zu Recht?
Wenn in den Raum mit der Vitotrol die Sonne scheint wird es im Bad kalt, wenn b5:1 codiert ist.

Verfasser:
CristianS
Zeit: 28.09.2020 20:13:33
0
3015599
Hallo Michael,

Danke für deine Rückmeldungen.

Ja, das ist richtig, meine Steuerung hat für b5 nur ein Parameter zur Auswahl, Folgeversionen bieten hierfur eine detaillierte Auswahl an.
Meine Frage bezieht sich mehr auf das Ausschalten der Pumpe und auf meine Feststellung das wenn 20°C gewünscht sind, 17 eingestellt werden müssen. Das macht mal überhaupt keinen Sinn. Deshalb meine Frage ob ggf ein zusätzlicher Parameter für eine eventuelle Korrektur zuständig ist.
Das mit dem Bad kann ich verkraften, wenn die Bude auf 23°C aufgeheizt ist, ist aber ein guter Punkt.

Zu deiner Frage;
Ja, das gesamte Gebäude ist hydraulisch abgeglichen, auch die Heizkurve WAR entspechend eingestellt. Der Kessel ist aber ständig am Ein/Ausschalten und heizt wie blöd, siehe Tabelle im ersten Beitrag.
War, deshalb, weil ich aufgrund des beschriebenen Verhaltens die Kurve reduziert habe und den Vorlauf derzeit nur noch übers Niveau.

Den Beitrag zu meiner Frage 2 muss ich mir noch reinziehen.

Gibt es weitere Vorschläge?

Verfasser:
micha_el
Zeit: 28.09.2020 20:38:54
0
3015612
Warum sich die "Bude" bei korrekter Heizkurve auf 23 Grad aufheizt ist mir zwar noch immer nicht klar. wann ist denn das der Fall?

Du könntest über b0 und b2:8 den Einfluss der Fernbedienung auf die Vorlauftemperatur aktivieren.
Starte mal mit 8, du könntest dann schrittweise noch höher gehen. Irgendwann wird der Regelkreis zu schwingen anfangen, wenn der Einfluss zu viel wird.

Die Funktion würde auch die VL Reparatur erhöhen, wenn es zu kalt im Raum ist.

Verfasser:
kathrin
Zeit: 29.09.2020 00:25:09
0
3015713
@CristianS
Zitat von CristianS Beitrag anzeigen
b0:3 (Betrieb mit Raumtemperaturaufschaltung)

Vorsicht: bei sämtlichen b-Adressen steht in der Serviceanleitung eine Fussnote:
"Codierung nur bei Heizkesseln ohne untere Temperaturbegrenzung".
Dein Vitogas 100 GS1 HAT eine untere Temperaturbegrenzung, er benötigt eine Sockeltemperatur.

Mit Raumeinfluss wird die Soll-VL sowohl nach oben als auch nach unten korrigiert, und offenbar kann dann die Sockeltemperatur nicht mehr sichergestellt werden. Muss sie aber, denn sie dient dem Kesseleigenschutz; bei Nichteinhaltung droht Rost.

Dass Heizgeräte mit Sockeltemperatur insbesondere in der Übergangszeit wegen der Sockeltemperatur mehr heizen als eigentlich gemäss Heizkurve nötig ist leider Tatsache. Abhilfe: Thermostatventile auf Soll-Raumtemperatur einstellen. Das hilft auch bei Fremdwärme, führt aber häufig zu verstärktem Takten. Abhilfe dagegen: In der Übergangszeit mit kürzeren Heizzeiten heizen. Oft genügt z.B. morgens 1-3 h Aufheizen, vielleicht abends nochmals 1-2 Stunden. Klar, das ist alles nicht optimal, aber ein Heizgerät, das noch eine Sockeltemperatur benötigt, bringt leider keine optimalen Voraussetzungen mit.

Schönen Abend + Gruss

Kathrin

Verfasser:
CristianS
Zeit: 29.09.2020 11:10:24
0
3015829
@Michael,

Danke schon mal für die Hilfestellung.

b0: ist bereits auf 3 und damit Raumtemperatur geführt. Unter welchen Voraussetzungen machen die anderen Parameter b0:0 sowie b0:1 mehr Sinn?

b3: bin ich gerade am ausprobieren

Die 23°C kommen aufgrund der Rauf-Soll-Temperatur von 20°C und der Einstellung in b5:1 zustande. Wie bereits erwähnt, wenn 20°C eingestellt sind, sollen auch bis auf 20+/- geheizt werden und nicht wie aktuell +3.
Ich wollte lediglich wissen ob die 3°C Differenz durch ein weiterer mir nicht bekannter Parameter beeinflusst werden kann.

Hier noch ein kurzer Überblick auf das gesamte Setup der Anlage:

- sanierter Altbau: Fenster neu, Keller, Außenfassade sowie Dachstuhl voll isoliert. Die noch übrigen vorhandenen Kälte-/Wärmebrücken (Bsp. Sockelfundament statt Kellerplatte) sind so gering, dass sie nicht mehr ins Gewicht fällt. Nach oben hin konnte ich alle eliminieren.
- FBH im gesamten Gebäude, außer Keller werden noch Wandheizkörper installiert
- Mischer für FBH vorhanden, mit aktueller Heizkennlinie (Neigung auf 0,2 , Niveau auf 18) halte ich den VL auf ca. 40°C.
- Zentrale Temperatursteuerung über Vitotrol 300, also keine Raumthermostate. Die Idee hierbei ist, das gesamte Gebäude auf ein gemeinsames Temperaturniveau zu ziehen da wir außer in den Bädern keine geschlossenen Räume haben.
- Vitogas, Vitotrol sowie Vitotronic waren bereits im Gebäude vorhanden. Nächstes Jahr ist der Plan ein Austausch auf Wärmepumpe durchzuführen und somit flieg der alte Kessel raus.
Damit kann ich @Kathrins Anmerkung im Bezug auf eine optimale Einstellung eines sockelgeführten Kessels unterstützen, Wirtschaftlichkeit ist was anderes und der Blödsinn mit den 3° Temperaturdifferenz kommt noch dazu.

@Kathrin,
danke für die Anmerkung, das mit der Sockeltemperatur ist ein valider Punkt.
Bedenken habe ich in diesem Fall lediglich während dem reduzierten Heizbetrieb, aktuell sind 16°C eingestellt
Wie ist das, würde die Heizkreispumpe in diesem Fall abschalten? Wenn dem so ist, sehen ich auch eine Gefahr im Bezug auf die Rostbildung und damit würde ich wieder b5:0 setzen.

Besten Dank allen noch mal für die Hilfestellung.

Verfasser:
micha_el
Zeit: 29.09.2020 20:16:43
0
3016167
Die Dämm-Maßnahmen hören sich ganz vernünftig an.

Ah es gib einen Mischer...das ist etwas anderes.

>>(Neigung auf 0,2 , Niveau auf 18) halte ich den VL auf ca. 40°C.

Wie deine FBH hat im September 40 GRAD?
das ist jetzt ein Scherz, oder?
Dann stell doch mal das Niveau auf 15, oder 10.

Verfasser:
CristianS
Zeit: 30.09.2020 10:08:15
0
3016385
Hallo Michael,

Ich habe noch keinen Pufferspeicher der den Kessel und somit die FBH enlasten kann, somit wird die Energie direkt zur Verfügung gestellt.
Zum zweiten, ja deine Bemerkung über die VL 40° ist berechtigt, aber es hängt mit der Gesamtsanierung und der damit zwangsläufig verbundenen Restfeuchte (nicht im Estrich) zusammen.
Langfristig werde ich den VL reduzieren.

Wie siehts aus mit der Frage bezüglich b0: aus.

Danke

Verfasser:
micha_el
Zeit: 30.09.2020 21:12:11
0
3016734
Hallo Christian,

b0 hängt von der Art der Nachabsekung/Abschaltung ab.

Bei Wärmepumpe oder Brennwert würde ich im Kern-Winter 24h Normaltemperatur empfehlen.

Bei deinem überdimensionierten Heizwertkessel bis zur Frostgrenze Nachts ganz abschalten.

Unter 0 Grad mit der Raumaufschaltung vielleicht 2-3K unter Normaltemperatur halten.

Jetzt hast du geschrieben, das Haus ist sehr gut gedämmt + Masse des Estrich/FBH, vermutlich wird das Haus dann sowieso nur 1K in der Nacht abkühlen?

Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Kann man festhalten, CWL 300 ist mit Drucksensor/en und schläuchen ausgestattet. Die sollte man reinigen. CWL400 / Renovent Brink HR Large / Vitovent 300 (wir auf den Bilder oben) ist ohne diese...
mdonau schrieb: ja, der Wechselrichter kann an einer Unterverteilung angeschlossen werden, euch fehlt dann aber noch ein Datenkabel für einen Zähler am Netzverknüpfungspunkt, ggf speicher u.Ä. bei nur 30m² lohnt sich...
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