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Foren
Auslegung Ringgrabenkollektor EFH-Neubau
Verfasser:
Raphael92
Zeit: 17.09.2020 07:46:20
0
3010520
Guten Morgen zusammen,

ich plane derzeit den Neubau eines EFH mit Doppelgarage. Die Genehmigungsanfrage läuft schon. Nun bin ich während der Suche eines Heizsystems auf den Ringgrabenkollektor gestoßen und habe mich hierfür fasziniert.
Das Haus wird massiv in eingeschossiger Bauweise und Walmdach errichtet.
Die Wärmepumpe wird im HWR hinter der integrierten Garage stehen. Ich habe im Trenchplaner vorab einen groben Entwurf erstellt. Im hinteren Grundstücksbereich ist irgendwann ein Schuppen geplant. Umlaufende Wege und Grundstückseinfassungen wurden ungefähr vorgesehen.

Ich habe bisher noch keine Wärmebedarfsberechnung, habe allerdings mit den U-Werten herumgerechnet und einen durchschnittlichen U-Wert von 0,1666 erhalten. Kann das an dieser Stelle möglich sein? Die Stahlbetondecke und Sohle haben je ca. 258m2 Fläche. Ich gehe erstmal von einer Heizlast von 6-7 kW aus, muss dies dann allerdings noch ergänzen wenn die Wärmebedarfsberechnung vorhanden ist.

Könnt Ihr ggf. über den ersten Entwurf schauen und mir Hinweise und Anmerkungen geben? Mache ich irgendwas grundlegend falsch?

Laut Liegenschaften ist die Bodenbeschaffenheit Lehm, ich müsste vorher Probelöcher machen. Nach hinten grenzt ein offenes Feld an, ich weiß dass von dort immer viel Wasser rüber drückt.

Baubeginn ist für das kommende Frühjahr geplant. Sollte der Ringgrabenkollektor vorher erstellt werden?

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=3fWYQbvtwkAUhflgBW1v

Vielen Dank :)
Raphael

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 17.09.2020 10:17:32
0
3010569
Hallo Raphael,
denke bei deinem angegebenen durchschnittlichen U-Wert hast du die Wärmebrückpauschale von 0,05 nicht berücksichtigt.
Dadurch würde sich der Ht´ auf 0,23 anheben, bitte hier unbedingt die EneV und eine Heizlast Berechnung erstellen lassen.
Heizlast bei 4 Personen wäre bei ca. 8KW

Planvorschlag:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=nV4Hbl6l9B1vgkliGNcb

Man kann den Graben auch unter den geplanten Schuppen erstellen, in dem Berecih sollte aber dann Oberflächenwasser versickern. Bei einem geraden Rohr könnte man oben eine Bodenplatte erstellen.

Wolfgang

Verfasser:
crink
Zeit: 17.09.2020 10:50:55
0
3010578
Zitat von Raphael92 Beitrag anzeigen
Baubeginn ist für das kommende Frühjahr geplant. Sollte der Ringgrabenkollektor vorher erstellt werden?

Moin Raphael,

unbedingt den Kollektor vor dem Hausbau verlegen, dann hast Du viel mehr Platz auf dem Grundstück und kannst schneller arbeiten. Ist ein Keller geplant?

Ich hab auch noch einen Vorschlag, der nicht ums Haus rumgeht, keine Kreuzungen mit Versorgungsleitungen hat und durchgängig mit 2 m breiter Schaufel gebaggert werden kann, dann ist die Realisierung des Grabens einfacher: Vorschlag 3. Teilstücke B und G in einem 2 m breitem Graben rechts und links an der Grabenwand.

Dein geplantes Haus wird wahrscheinlich ein ungünstiges Verhältnis Volumen/Außenwandflächen haben (innen liegende Terrasse, eingeschossig, deshalb wundere Dich nicht, wenn die Heizlast im Verhältnis zu anderen Häusern mit ähnlicher Wohnfläche höher ausfällt. Deshalb unbedingt gut dämmen, Wärmebrücken am besten einzeln berechnen lassen, Fensterflächen nicht zu groß, KWL mit WRG. Wäre schon praktisch, wenn Du 7 kW Heizlast oder weniger erreichst, dann reichen 2 x 32er Rohr mit 300 m Länge und eine der kleineren WP.

Die Norm-Außentemperatur liegt bei Dir inzwischen bei -11,3 Grad.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Raphael92
Zeit: 17.09.2020 12:07:37
0
3010599
Vielen Dank für eure Nachrichten.
Die Wärmebrückenpauschale hab ich leider vergessen, dass stimmt... Vielen Dank für den Hinweis.
Ist es generell sinnvoll eher um das ganze Grundstück herum zu gehen oder würde es auch im Garten hinten reichen?

Unter dem Schuppen würde ich wahrscheinlich dann gerade hergehen, da dort eventuell etwas massives mit Bodenplatte geplant wird.

KWL mit WRG würde schon so ca. 1,5 kW an Heizlast einbringen, das wäre schon enorm viel. Dabei würde ich dann mit 2 x 32mm Rohren auskommen oder wäre das zu knapp gerechnet?

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 17.09.2020 12:11:45
1
3010601
mach bloß kein Walmdach
sehr teures Dach und man kriegt nur wenig Photovoltaik drauf
die PV-Anlage ist das einzige(!) am Haus was nichts kostet sondern sogar Gewinn macht
also maximal groß planen
vor allem in Verbindung mit Wärmepumpe
und nur einen Zähler setzen lassen, keinen WP-Strom

Verfasser:
winni 2
Zeit: 17.09.2020 12:21:32
0
3010607
Hi,

im Garten hinten, wie von crink geplant, reicht und ist einfacher zu
realisieren, als um das Haus herum.

Ich würde crinks Vorschlag noch etwas aufbohren, wenn da eh der
Bagger mit z.B. einer 1,8 Meter Schaufel unterwegs ist:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=oWaX0xR4ZMLDqsLkXrji

Ich würde die KWL machen, schon aus Komfortgründen, aber 2 mal
32er Rohr sollten auf jeden Fall mit einer richtig gewählten Wärme-
pumpe passen. Die muss die rechnerische Heizlast nicht erreichen,
weil interne und solare Wärmegewinne auch in der Heizlastab-
schätzung nicht berücksichtigt werden.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP
Schau Dir da besonders mal dyarnes Haus an, wie weit die
rechnerische Heizlast, ohne Warmwasser, und die tatsächlich
notwendige Leistung, in einem strengen Winter, auseinanderfallen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Raphael92
Zeit: 18.09.2020 06:36:04
0
3010821
Vielen Dank für eure Antworten.

Dann werde ich dass erstmal so vorsehen, dass ich den Kollektor nur im hinteren Gartenteil realisiere. Die Vor- und Rückleitungen einfach mittels KG unter dem Streifenfundament her, durch die Bodenplatten in den HWR? Muss hier ein Mindestabstand zwischen Warm- und Kaltleitung eingehalten werden?

Ich melde mich nochmal zur genauen Auslegung, wenn die Wärmebedarfsberechnung da ist.

Vielen Dank schonmal!

Raphael

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