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Alle
Foren
Weiß das denn niemand? Sanierung Öl und FBH mit SWP
Verfasser:
Worldtrecker2000
Zeit: 01.08.2020 21:50:36
0
2993620
Liebes Forum

Habe ein paar knifflige Fragen, wer kann mir helfen wo ich aktuell noch keine Hilfe finde?

1) Nutzung WP bei Diffusionsoffene Fußbodenheizungen.
Muss ein Heizungswasserzwischenspeicher einbgebaut werden oder kann SWP direkt auf die FBH?

2) frequenzgeregelte SWP
in diesem Fall sinnvoll? Generell wann sinnvoll wann nicht?

3) Solarthermie einbinden
Sollte man vorhandene Solarthermie überhaupt noch einbinden oder die freiwerdende Dachfläche nicht lieber für 5kWp Photovoltaik nutzen (Heute ca 30kWh solare Wärme, Photovoltaik würde ca 30kWh Strom liefern, bei COP von 5 also therretisch 150kWh Wärme möglich, die ja so gar nicht benötigt wäre...)

4) SWP Hersteller Empfehlung
Gibt es Empfehlungen?
Oder ein Forenlink zu nem guten Vergleich?
Kann man jede Marke mit gutem gewissen nehmen?
Worauf sollte man achten?

5) Einbindung PV
Gibt es hier wirtschaftlich sehr kluge Lösungen?
Z.B. größerer Brauchwasserspeicher um im Sommer bewölkte Tage zu überbrücken?


Die zu sanierende Anlage:
Heute: Öl / FBH / 17qm Solarthermie / 3000l Speicher handgeschweist.
Vorlauftemp. 37 C°, Warmwasser 47 C°, Jahresölverbrauch ca 1500l.
PV vorhanden 15 kWp (erweiterbar auf 20kWp, wenn Solarthermie wegfällt)

Neu Wunsch
Möglichst smarte SWP Lösung (mit oder ohne Solarthermie)

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 01.08.2020 22:15:57
4
2993629
1) meinst du einen Pufferspeicher? Falls ja kann es langfristig Korrosionsprobleme geben. Generell kommt eben Sauerstoff ins System und die Korrosion findet kontinuierlich statt. Betrifft alle Teile aus Stahl.

2) ja, fixed speed ist überholt.

3) kommt auf alter, Zustand und Qualität der ST an. Da eine große schon PV vorhanden ist wäre aus meiner Sicht die Steigerung mit Hinblick auf die WP eher gering. Wenn es hell ist kommt eh mehr als die WP benötigt. Die restliche Zeit ist nicht viel. Ob um 7 Uhr noch 150 oder 200 W von der PV kommen... Who cares.

5) ich empfehle einen großen Pufferspeicher für Brauchwasser und Friwa um mit 1x am Tag WW zu machen und Nachladen vor der Morgendusche trotz Bad am Abend zu vermeiden. Dann geht alles auf PV es sei denn es liegt Schnee. Für mehrere Tage zu bunkern lohnt meines Erachtens nicht, die Tage an denen keine 1000W über 2 h kommen sind wenige.
Der Rest der Steuerung ist meines Erachtens Spielerei. Viel Aufwand um wenig zu erreichen. Vorlauftemperatur tagsüber 2-3 Grad anheben bringt am meisten Verlagerung in die Sonnenstunden.

Verfasser:
Worldtrecker2000
Zeit: 01.08.2020 22:32:53
0
2993637
Dank Dir @Supermattze

zu 1) ja ich meine einen Pufferspeicher
D.h. Du würdest einen Einbau eines Pufferspeichers empfehlen trotzt der Nachteile bei Hydraulik?
Was wäre Deine Empfehlung 100l?

zu 2) Variable Speed auch wenn ich den Pufferspeicher brauche?

zu 3) ST ist vor 5 Jahren erneuert, ich tendiere aber dazu sie vom Dach zu nehmen und nicht mit einzubinden, da ich das wenige WW das man im Sommer brauch mit der SWP locker machen kann und so nicht so viel Platz und Solare Energie verschwende....
Ist das Deiner Meinung nach Sinnvoll?

zu 4) Kein Tipp für mich ;-)

zu 5) Wie groß wäre groß bei 4 Personen? 300l oder noch mehr?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 01.08.2020 22:45:32
2
2993640
Zu1

Natürlich kannst du wenn du ohne FE Metalle baust die WP direkt einbinden. Puffer weg und WW Behälter in Edelstahl....Rest Kupfer und Messing... fertig

Verfasser:
Supermattze
Zeit: 01.08.2020 23:46:30
2
2993657
Zitat von Worldtrecker2000 Beitrag anzeigen
Dank Dir @Supermattze

zu 1) ja ich meine einen Pufferspeicher
D.h. Du würdest einen Einbau eines Pufferspeichers empfehlen trotzt der Nachteile bei Hydraulik?
Was wäre Deine Empfehlung 100l?

zu 2) Variable Speed auch wenn ich den Pufferspeicher[...]


1) nein, ich würde keinen Pufferspeicher für den Heizkreis verbauen.

2) variable Speed immer, Pufferspeicher wird nicht gebraucht.

3) wenn die 5 Jahre alt ist und ordentlich läuft und geplant ist wäre es schon fast schade...
Das kommt auf die Anlage und restliche Rahmenbedingungen an. Ich kenne mich dazu auch zu wenig aus um das zu beurteilen. Aber von 15 auf 20 kWp ist der Zusatznutzen für deine WP auch eher überschaubar. Aus Umweltsicht können wir auch nicht sämtliche Technik alle 5 Jahre erneuern.
Der technische Aufwand der neuen Einbindung ist natürlich auch vorhanden.

4) keine wirkliche Ahnung, nibe wird hier im Forum gelobt. Es sollten sich andere zu Wort melden...

5) groß ist für mich >400. Wobei ich da auch kein Trinkwasser in der Menge bevorraten würde sondern dieses live per Wärmetauscher erwärmen würde (Friwa). Hat hygienische Vorteile und man kann die Temperatur im Speicher reduzieren was die WP effizienter macht. Letztenendes ist das aber eine Frage der Bewohner und deren Gewohnheiten.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 02.08.2020 08:40:46
0
2993684
Zitat von Worldtrecker2000 Beitrag anzeigen
... vorhandene Solarthermie überhaupt noch einbinden ...
Die 17 qm Bestandsanlage wirst sicher nicht ohne Verluste verkauft bekommen und entsprechend sollte die beibehalten werden.

Wichtig ist eben nur, dass das Gesamtsystem möglichst clever gebaut wird und die vollmodulierende Sole-Wasser-Wärmepumpe ordentlich betrieben werden kann.

Schau dir beispielsweise das folgende Hydraulikschema an, bei dem Du dir gedanklich einfach nur anstatt des darin eingezeichneten Kaminofens Deine Solarthermie vorstellen müsstest.

Link zur Bildquelle: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/188275/Systemkollektor-Nibe-F1255-Kaminofen-Sole-EWT-fuer-KWL-in-Oberbayern

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 02.08.2020 08:52:25
0
2993689
Weitere Beispiele für die Hydraulik findest z.b. auf folgend verlinkter Seite:

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2993635

Verfasser:
Worldtrecker2000
Zeit: 02.08.2020 16:20:11
0
2993839
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Worldtrecker2000 Beitrag anzeigen
[...]
Die 17 qm Bestandsanlage wirst sicher nicht ohne Verluste verkauft bekommen ...[...]


Dank Dir für die Antwort und das Schaltbild, sieht gut aus!

Bezüglich "ohne Verluste" das würde ich tatsächlich ohne schaffen, da die Anlage mit Förderung saniert wurde. D.h. die Kollektoren sind "neu".
Die wärme im Sommer braucht man eigentlich gar nicht in der Menge, den Strom kann man zumindest verkaufen oder später mal für die Ladung der Autobatterie nutzen... Ich frage mich eben:
1) Einbindung heißt ein weiteres System mit der ST Anlage die gewartet werden muss und defekt werden kann
2) zusätzlich Kosten (Tausch Flüssigkeit und ca alle 5 Jahre Ausdehnungsgefäß)
3) Größerer Speicher notwendig, wegen 17qm mindestens 1000-2000 litter

Wenn ich PV erweitere kann ich die ST Module gleich vom PV Anbieter vom Dach machen lassen, also wenig Aufwand für mich. Dann verkaufen...

Die Frage die ich mir stelle ob ich in der Zeit in der ich heute kein Öl verbrauche ca. Mai - Oktober dann signifikante Stromkosten hätte die nicht über PV abdeckbar wären..

Oder gibt es sonst noch ein wirklich sehr guten Grund die Anlage zu lassen oder ist es doch gut diese zu demontieren? Der Umwelt trage ich Rechnung indem ich die Module zur Weiternutzung verkaufe ;-)

Verfasser:
Worldtrecker2000
Zeit: 02.08.2020 16:25:37
0
2993841
Zitat von Supermattze Beitrag anzeigen
Zitat von Worldtrecker2000 Beitrag anzeigen
[...]


5) groß ist für mich >400. Wobei ich da auch kein Trinkwasser in der Menge bevorraten würde sondern dieses live per Wärmetauscher erwärmen würde (Friwa). Hat hygienische Vorteile und man kann die Temperatur im Speicher reduzieren was die WP effizienter macht. Letztenendes ist das aber eine Frage der Bewohner und deren Gewohnheiten.
[...]


... und mit den 400l fahre ich mir dann in den Wintermonaten keine großen Nachteile ein da ich mehr Brauchwasser im Speicher erhitzen muss?
Und Friwa ist in Deinen Augen besser als ein Warmwasserspeicher mit 2 Wärmetauschern, da Wärmetauscher größeren Temperaturdifferenz haben und ich damit bei einer Friwa und heute 48° WW Temperatur mit niedrigeren Temperaturen auskomme?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 02.08.2020 18:40:16
2
2993876
Zitat von Worldtrecker2000 Beitrag anzeigen
Liebes Forum

Habe ein paar knifflige Fragen, wer kann mir helfen wo ich aktuell noch keine Hilfe finde?[...]

Moin ???,

wenn das meine Anlage wäre,

(leider sind keine genaueren Angaben über die Bauteile und deren Baujahre angeben)
Öl / FBH / 17qm Solarthermie / 3000l Speicher handgeschweist.
Vorlauftemp. 37 C°, Warmwasser 47 C°, Jahresölverbrauch ca 1500l.
PV vorhanden 15 kWp (erweiterbar auf 20kWp, wenn Solarthermie wegfällt)


dann würde ich hier nur eine LWWP mit Heizungsunterstützung einsetzen. Die FBH bekommt eine Systemtrennung. Hübsche Schaltbilder müssten dann noch erstellt werden.
Ich würde auf die dicken Fördergelder verzichten. Weil vieles schon vorhanden ist und sicherlich schon teilweise abgezahlt wurde.

Über die Sanierung meiner Anlage (NT-Ölkessel und Nur-FBH) denke ich auch seit Jahren nach. Immer wieder kommen neue Ideen. Sicherlich läuft es auf eine LWWP und einer Mini-PV-Anage hinaus. Nur bin ich mit meinen 75 Jahren kein Maßstab für das Gedöns, was man heute meint, einbauen zu müssen. Außerdem hasse ich die Jagd auf Fördergelder, die oft nur unnötig höhere Kosten verursachen.

Gruß

Bruno

Aktuelle Forenbeiträge
Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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