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Meinungen / Verbesserungsvorschläge zu Lüftungskonzept
Verfasser:
iwik
Zeit: 31.05.2020 21:36:16
0
2970382
Eure Meinungen zu unserer geplanten Lüftungsanlage würde uns interessieren und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne an.

Zum Objekt:
Altbau von 1960, ca. 260m² Fläche (exkl. Keller gerechnet), Außenwände noch nicht gedämmt, Heizkörper.

Hintergrund für die Lüftung:
Oberste Priorität hat die Reduzierung der Pollen/Hausstaubbelastung, weiter Feuchteschutz wenn wir mal isolieren und Heizkosteneinsparung durch Wärmerückgewinnung sowie allgemein Komfortgewinn.

Umsetzung:
Im EG über Wandauslässe. In 3 Schächten würde es dann zum Dachboden hinauf gehen. Die Wandanschlüsse/Steigschächte würde ich mit Glaswolle isolieren und dann abkoffern.
Im OG soll die Lüftung über die Decke erfolgen. Die Rohre würde ich dann auf dem Dachboden einfach unter die Mineralwolle/Glaswollen-Isolierung (24cm) legen.

Die längste Abluftleitung aus den Räumen hat 12m, die längste Zuluftleitung in die Räume 8m. Ich würde alle Leitungen so lang machen wie die längste Leitung der jeweiligen Kategorie und diese dann in Mäandern auf dem Dachboden unter die Isolierung legen, so dass überall gleich viel Luft ankommt/abgesaugt werden könnte.

Bei den Rohren dachte ich an DN75.

Verlegeplan der Rohre/Auslässe etwa so:
EG


OG


Meine Berechnung der Nennlüftung ergibt ca. 242m³/h


Also bei Insensivlüftung ca. 325m³/h.

Als Lüftungsgerät käme also z.B. die Zehnder ComfoAir Q350 in Frage, hier bin ich aber für jeden Tipp dankbar falls es bessere/günstigere Geräte gibt.

Auf Grund der Pollenproblematik würde ich gerne Taschenfilter vor dem Lüftungsgerät vorschalten um a) die Effektivität der Reinigung zu erhöhen und b) Filterkosten zu sparen.
Die Zuluft/Abluft für außen würde ich aus KG DN200 oder Wickelfalzrohr machen und dieses mit Glaswolle o.ä. isolieren.



Fragen die mich aktuell hauptsächlich beschäftigen:
- Geht das Vorschallten weiterer Filter in Ordnung, oder macht mir das die Luftmenge kaputt bzw. geht das arg auf die Lebensdauer der Lüftungsanalge -> Eventuell eine größere nehmen (z.B. Q450?).
- Sind meine Berechnungen/Auslegungen für einen möglichst lautlosen Betrieb geeignet?
- Einfaches Flexrohr oder das rund 2/3 teurerer "antistatische/antibakterielle" Flexrohr?
- Soll ich für die Zu-/Abluft KG DN200 Rohr / Wickelfalzrohr nehmen und das mit Glaswolle isolieren / unter die Geschossdeckendämmung legen, oder soll ich das (nach meinem Empfinden) sehr teuere Schaumrohr nehmen (Zuluftlänge von Außen ca. 7m, Abluftlänge nach Außen ca. 12m)
- Im EG haben wir eine relativ große Duschkabine mit Tür: Lüftung außen über die Duschtür (Badseitig) so das sich die feuchte Luft der Dusche mit dem Bad verbindet nach der Dusche (offene Tür) oder doch direkt in den Duschraum (hier habe ich bedenken wegen Kondenswasser in den Rohren wenn man mal länger heiß duscht (kommt öfter mal vor)) sowie das es beim Duschen zieht.

Verfasser:
iwik
Zeit: 06.06.2020 23:34:00
0
2972494
Keiner eine Meinung?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 07.06.2020 11:08:23
0
2972580
Details sind geplant, Grundsätzliches ungeklärt? - Da fällt auch mir eine Antwort schwer.

Doch zur Sache:

- Im OG benötigt der Abstellraum eine Abluft. Im Gegenzug kann die Abluft im OG-Flur entfallen, wird als Überströmraum geplant.

- Die Positionierung der Deckenzu- und -abluftventile ist zu nahe an den Wänden und Fenstern. Das sollte mit 1 m Abstand geplant werden, in kleineren Räumen kann man wegen Lampen und Rauchmeldern auch weniger als 1 m planen. Die außenseitige Positionierung, also möglichst von den Türen entfernt, ist ansonsten richtig.

- "Die Rohre würde ich dann auf dem Dachboden einfach unter die Mineralwolle/Glaswollen-Isolierung (24cm) legen."
Das kann man so machen, um Verluste zu minimieren. Allerdings stelle ich eine ordentliche Ausführung in Frage. Wie soll das gehen, dass nachher eine geschlossene und überall wenigstens die angedachen 24 cm starke gedämmte Fläche entsteht?

- "Ich würde alle Leitungen so lang machen wie die längste Leitung der jeweiligen Kategorie."
Unnötiger Verlegeaufwand und Materialverbrauch. Die Einregulierung über die Tellerventile soll genau das leisten. Wegen Schallschutz bitte keine Zuleitung unter 2m Länge. Schallgedämmte Verteilerkästen verwenden!

- "Auf Grund der Pollenproblematik würde ich gerne Taschenfilter vor dem Lüftungsgerät vorschalten um a) die Effektivität der Reinigung zu erhöhen und b) Filterkosten zu sparen."
Deine Zeichnung habe ich nicht ganz verstenden. Wo steht das Lüftungsgerät, sind Aussen- und Fortluft ausserhalb der thermischen Hülle?
Kann ich so nix zu schreiben!
Den Thread isolierte Filterbox für große Taschenfilter mit seinen Ablegern ist Dir bekannt?

- Mit "Zuluft/Abluft für außen" ist wohl Aussen- und Fortluft gemeint.

- "... würde ich aus KG DN200 oder Wickelfalzrohr machen und dieses mit Glaswolle o.ä. isolieren."
Im Erdreich das grüne KG 2000 oder das ganz teure von Rehau (...) im Gebäude Wickelfalzrohr und, sofern Dämmung erforderlich, entweder mit Armaflex z. B. selbstklebend oder mit Lamellmatten (Alukaschierte Dämmwolle) umwickeln. Dazu gab es auch einige Threads.

- Die Filterkette G4-F7-F9-AK ist ja leichter Overkill! Den F7 kann man locker einsparen ohne sich einen Nachteil zu erkaufen. Ob AktivKohle nötig ist kann ich nicht beurteilen. Pollen gehen durch den F9 schon nicht mehr durch. Wurde hier im Forum auch schon diskutiert - einfach mal suchen.

- "Sind meine Berechnungen/Auslegungen für einen möglichst lautlosen Betrieb geeignet?"
Habe ich mir jetzt nicht angeguckt, war ich zu faul für.

- "Einfaches Flexrohr oder das rund 2/3 teurere "antistatische / antibakterielle" Flexrohr?"
Das einfach(st)e aus der billigsten Einkaufsquelle ist gut genug.

- "Soll ich für die Zu-/Abluft KG DN200 Rohr / Wickelfalzrohr nehmen und das mit Glaswolle isolieren / unter die Geschossdeckendämmung legen, oder soll ich das (nach meinem Empfinden) sehr teuere Schaumrohr nehmen (Zuluftlänge von Außen ca. 7m, Abluftlänge nach Außen ca. 12m)"
Schreib bitte erst mal welche Aussen- Zu- Ab- Fort-luft genau gemeint ist und wo die 200er Rohre verlaufen sollen (KG? EG? OG? DG?). Das teure Schaumrohr ist m. E. nicht ausreichend dämmend. Ich präferiere wenigstens 80 mm mit Lammellmatten.

- "Im EG haben wir eine relativ große Duschkabine mit Tür: Lüftung außen über die Duschtür (badseitig) so das sich die feuchte Luft der Dusche mit dem Bad verbindet nach der Dusche (offene Tür) oder doch direkt in den Duschraum (hier habe ich bedenken wegen Kondenswasser in den Rohren wenn man mal länger heiß duscht (kommt öfter mal vor)) sowie das es beim Duschen zieht."
Die Tür zwischen Flur und Dusche ebenerdig verstehe ich nicht. Weglassen.
Abluft außenseitig vor dem Duschraum macht keinen Sinn, da die feuchte Luft nicht durch die geschlosse Türe fort kann.
Abluft in der Dusche bringt evtl. Zugerscheinung. Wird funktionieren, wenn die Brause tatsächlich in einer Raumhälte ist und die Abluft in der anderen Raumhälte.
Alternativ: Abluft außerhalb des Duschraums und nur eine "Saloon-Türe" zum Sichtschutz einbauen.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 07.06.2020 11:55:05
1
2972600
Nicht am Tellerventil Einregeln (sonst entstehen Geräusche wenn stark gedrosselt wird), in den Verteilerkasten kommen passende Reduzierungen.

Verfasser:
iwik
Zeit: 07.06.2020 13:54:03
0
2972663
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

- Im OG benötigt der Abstellraum eine Abluft. Im Gegenzug kann die Abluft im OG-Flur entfallen, wird als Überströmraum geplant.

- Die Positionierung der Deckenzu- und -abluftventile ist zu nahe an den Wänden und Fenstern. Das sollte mit 1 m Abstand geplant werden, in kleineren Räumen kann man wegen Lampen und Rauchmeldern auch weniger als 1 m planen. Die außenseitige Positionierung, also möglichst von den Türen entfernt, ist ansonsten richtig.


Okay, das mach ich dann so.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

"Die Rohre würde ich dann auf dem Dachboden einfach unter die Mineralwolle/Glaswollen-Isolierung (24cm) legen."
Das kann man so machen, um Verluste zu minimieren. Allerdings stelle ich eine ordentliche Ausführung in Frage. Wie soll das gehen, dass nachher eine geschlossene und überall wenigstens die angedachen 24 cm starke gedämmte Fläche entsteht?


Der Energieberater hat vorgeschlagen 2x 120er 035 Dämmwolle einmal quer und einmal längst zu legen. Ich würde 3x100er nehmen (macht preislich kaum den Unterschied). In die unterste Ebene dann die Rohre und drüber ein paar Verschnittreste aus der ersten Ebene. Dann einmal längst und einmal quer ordentlich in einer Ebenen dann noch 2x100er. Dann hab ich über den Rohren irgendwas zw. 200-220 Überdeckung, auf der ganzen restlichen Fläche aber 300. Denke das sollte energetisch schon viel bringen.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

- "Ich würde alle Leitungen so lang machen wie die längste Leitung der jeweiligen Kategorie."
Unnötiger Verlegeaufwand und Materialverbrauch. Die Einregulierung über die Tellerventile soll genau das leisten. Wegen Schallschutz bitte keine Zuleitung unter 2m Länge. Schallgedämmte Verteilerkästen verwenden!


In einem anderen Thread hab ich gelesen, die Leitungen sollten möglichst gleich lang sein, weil es bei der Regulierung über die Teller zu Geräuschen käme; und da Flexrohr relativ günstig ist und ich Platz genug auf dem Speicher habe, dachte ich an Mäanderverlegung.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

"Auf Grund der Pollenproblematik würde ich gerne Taschenfilter vor dem Lüftungsgerät vorschalten um a) die Effektivität der Reinigung zu erhöhen und b) Filterkosten zu sparen."
Deine Zeichnung habe ich nicht ganz verstenden. Wo steht das Lüftungsgerät, sind Aussen- und Fortluft ausserhalb der thermischen Hülle?
Kann ich so nix zu schreiben!
Den Thread isolierte Filterbox für große Taschenfilter mit seinen Ablegern ist Dir bekannt?


Das Lüftungsgerät würde im Abstellraum im OG an der Wand befestigt werden. Von da eine Leitung auf den Dachboden. Die Leitungen für Außen-/Fortluft könnte ich dann sowohl unter die Dämmung, außerhalb der thermischen Hülle als auch außerhalb der thermischen Hülle, jedoch dann extra isoliert verlegen.

Der Thread zu den Filterboxen ist interessant, vielen Dank für den Hinweis.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

- "... würde ich aus KG DN200 oder Wickelfalzrohr machen und dieses mit Glaswolle o.ä. isolieren."
Im Erdreich das grüne KG 2000 oder das ganz teure von Rehau (...) im Gebäude Wickelfalzrohr und, sofern Dämmung erforderlich, entweder mit Armaflex z. B. selbstklebend oder mit Lamellmatten (Alukaschierte Dämmwolle) umwickeln. Dazu gab es auch einige Threads.


Erdwärmetauscher gibt’s nicht. Außen-/Fortluft würden im Giebel des Hauses, also so etwa in 7m Höhe nach/von Außen kommen.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

Die Filterkette G4-F7-F9-AK ist ja leichter Overkill! Den F7 kann man locker einsparen ohne sich einen Nachteil zu erkaufen. Ob AktivKohle nötig ist kann ich nicht beurteilen. Pollen gehen durch den F9 schon nicht mehr durch.


Hab gelesen das der F7 der Vorfilter zu F9 wäre. Wenn man den weg lassen kann gerne. Also nur G4 und dann F9. Aktivkohle würde ich erstmal nur vorbereiten (Kasten), so dass man bei Bedarf den später noch kaufen und unkompliziert einbauen könnte.

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

- "Soll ich für die Zu-/Abluft KG DN200 Rohr / Wickelfalzrohr nehmen und das mit Glaswolle isolieren / unter die Geschossdeckendämmung legen, oder soll ich das (nach meinem Empfinden) sehr teuere Schaumrohr nehmen (Zuluftlänge von Außen ca. 7m, Abluftlänge nach Außen ca. 12m)"
Schreib bitte erst mal welche Aussen- Zu- Ab- Fort-luft genau gemeint ist und wo die 200er Rohre verlaufen sollen (KG? EG? OG? DG?). Das teure Schaumrohr ist m. E. nicht ausreichend dämmend. Ich präferiere wenigstens 80 mm mit Lammellmatten.


Die Leitungen für Zu-/Abluft könnte ich sowohl unter die DG Dämmung 300er 035, außerhalb der thermischen Hülle oder auch außerhalb der thermischen Hülle, jedoch dann extra isoliert (Glaswollmatte, Lammfell) verlegen.


Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen

- "Im EG haben wir eine relativ große Duschkabine mit Tür: Lüftung außen über die Duschtür (badseitig) so das sich die feuchte Luft der Dusche mit dem Bad verbindet nach der Dusche (offene Tür) oder doch direkt in den Duschraum (hier habe ich bedenken wegen Kondenswasser in den Rohren wenn man mal länger heiß duscht (kommt öfter mal vor)) sowie das es beim Duschen zieht."
Die Tür zwischen Flur und Dusche ebenerdig verstehe ich nicht. Weglassen.
Abluft außenseitig vor dem Duschraum macht keinen Sinn, da die feuchte Luft nicht durch die geschlosse Türe fort kann.
Abluft in der Dusche bringt evtl. Zugerscheinung. Wird funktionieren, wenn die Brause tatsächlich in einer Raumhälte ist und die Abluft in der anderen Raumhälte.
Alternativ: Abluft außerhalb des Duschraums und nur eine "Saloon-Türe" zum Sichtschutz einbauen.


Bausituation EG: Ein Bad mit Klo, Badewanne, Waschbecken, Schränke usw. Dann eine Glastür, wohinter die Dusche in einem separaten Raum ist. Die Frage ist jetzt, wo da die Lüftung hin soll. In dem kleinen Raum könnte es Zug geben beim Duschen und die Luft wäre sehr feucht.
Wenn man die Abluft direkt über die Duschtür machen würde (Badseitig), hätte man keinen Zug beim Duschen und wenn man die Duschtür nach dem Duschen auflässt, kann so die feuchte Luft abgesaugt werden.
Die Tür zum Flur ist da, um von Außen (da soll mal eine Sauna in den Garten kommen) bequem in die Dusche zu kommen, ohne erst durchs den Flur, ins Bad und dann die Dusche zu kommen.

Verfasser:
passra
Zeit: 07.06.2020 14:59:28
1
2972700
Eine 350er ist bei der Luftmenge zu klein bzw. zu laut. Habe selbst eine und fahre damit 180m³/h, mehr wie 200 sollten es im Dauerbetrieb nicht sein. Da würde ich bei dir eher eine 450er nehmen...

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 07.06.2020 18:09:57
0
2972783
Zitat von iwik Beitrag anzeigen
Der Energieberater hat vorgeschlagen 2x 120er 035 Dämmwolle einmal quer und einmal längst zu legen. Ich würde 3x100er nehmen (macht preislich kaum den Unterschied). In die unterste Ebene dann die Rohre und drüber ein paar Verschnittreste aus der ersten Ebene. Dann einmal längst und einmal quer ordentlich in einer Ebenen dann noch 2x100er. Dann hab ich über den Rohren irgendwas zw. 200-220 Überdeckung, auf der ganzen restlichen Fläche aber 300. Denke das sollte energetisch schon viel bringen.


Ok, mach das so. Klingt vernünftig. Hast Du mit dem Energieberater besprochen, wie die Luftdichtheit gewährleistet wird?

Zitat von iwik Beitrag anzeigen
In einem anderen Thread hab ich gelesen, die Leitungen sollten möglichst gleich lang sein, weil es bei der Regulierung über die Teller zu Geräuschen käme; und da Flexrohr relativ günstig ist und ich Platz genug auf dem Speicher habe, dachte ich an Mäanderverlegung.


Du hast nicht so dramatische Längen und Volumenunterschiede, als das dieses zu erwarten wäre. Im Übrigen kann man dann auch z. B. von Helios ein SVE 125 einsetzen. Es gibt auch noch andere Luftdrosseln, die im Flexschlach beim Verteilerkasten eingesetzt werden könnten.

Zitat von iwik Beitrag anzeigen
Das Lüftungsgerät würde im Abstellraum im OG an der Wand befestigt werden. Von da eine Leitung auf den Dachboden. Die Leitungen für Außen-/Fortluft könnte ich dann sowohl unter die Dämmung, außerhalb der thermischen Hülle als auch außerhalb der thermischen Hülle, jedoch dann extra isoliert verlegen.


Außen-/Fortluft ist (in unseren Breiten normalerweise) kalte Luft; die muss innerhalb der thermischen Hülle gedämmt verlegt werden, ausserhalb der thermischen Hülle ungedämmt. D. h. in Deinem Fall sind die Außen-/Fortluftrohre vom Lüftungsgerät bis zur Geschossdämmung zu dämmen, durchstoßen dann die Geschossdämmung und werden im Dach ungedämmt weitergeführt. Alles andere bringt nur unnötige Verluste.

Zitat von iwik Beitrag anzeigen
Hab gelesen das der F7 der Vorfilter zu F9 wäre. Wenn man den weg lassen kann gerne. Also nur G4 und dann F9. Aktivkohle würde ich erstmal nur vorbereiten (Kasten), so dass man bei Bedarf den später noch kaufen und unkompliziert einbauen könnte.


Ja.

Zitat von iwik Beitrag anzeigen
Die Leitungen für Zu-/Abluft könnte ich sowohl unter die DG Dämmung 300er 035, außerhalb der thermischen Hülle oder auch außerhalb der thermischen Hülle, jedoch dann extra isoliert (Glaswollmatte, Lammfell) verlegen.


Zu-/Abluft ist (in unseren Breiten normalerweise) warme Luft; die wird innerhalb der thermischen Hülle ungedämmt verlegt, ausserhalb der thermischen Hülle muss die gedämmt werden. Die Verlegung von Zu-/Abluftrohren außerhalb der thermischen Hülle sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Zitat von iwik Beitrag anzeigen
Bausituation EG: Ein Bad mit Klo, Badewanne, Waschbecken, Schränke usw. Dann eine Glastür, wohinter die Dusche in einem separaten Raum ist. Die Frage ist jetzt, wo da die Lüftung hin soll. In dem kleinen Raum könnte es Zug geben beim Duschen und die Luft wäre sehr feucht. Wenn man die Abluft direkt über die Duschtür machen würde (Badseitig), hätte man keinen Zug beim Duschen und wenn man die Duschtür nach dem Duschen auflässt, kann so die feuchte Luft abgesaugt werden. Die Tür zum Flur ist da, um von Außen (da soll mal eine Sauna in den Garten kommen) bequem in die Dusche zu kommen, ohne erst durchs den Flur, ins Bad und dann die Dusche zu kommen.


Ah ja. Dann würde ich die Abluft in Türnähe in den "Duschraum" setzen.

Zitat von passra Beitrag anzeigen
Eine 350er ist bei der Luftmenge zu klein bzw. zu laut.


Sehe ich auch so. Die 450er ist die bessere Wahl. "Natürlich" mit Enthalpietauscher !!! ... aber da gibt es hier im Forum auch sehr hitzige Disskussionsthreads ...

Verfasser:
VMCDFA
Zeit: 07.06.2020 18:35:37
0
2972800
Hallo

Das Wichtigste ist das Volumen (m3/h) und nicht die Länge des Kanals.

Ein Beispiel für den gleichen Arbeitsdruck (Pa) für 3 Räume mit 3 verschiedenen Volumina ... die Kanallängen sind sehr unterschiedlich.


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