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Foren
Heizkostenbrechnung Einliegewohnung
Verfasser:
John2018
Zeit: 05.12.2019 20:36:09
0
2868334
Hallo zusammen, ich habe da mal eine Frage in die Runde.

Ich habe meine Einliegewohnung seit 01.01.2019 das erste mal vermietet. Geheizt wird mit Heizöl. Es ist ein Wärmemengenzähler für die Wohnung eingebaut. Das Warmwasser wird über ein Durchlauferhitzer erzeugt. Also muss ich die Heizkostenabrechnung nur für das heizen erstellen, nur weiß ich nicht wie??
Gibt es da ein Beispiel oder eine Formel wie ich dem Mieter für die Nebenkostenabrechnung eine Heizkostenabrechnung erstellen kann??

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 05.12.2019 20:39:35
0
2868336
Hallo,

Wie viele WMZ sind denn verbaut?

Nur für die ELW, oder für die andere Bude auch?

MfG

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 05.12.2019 20:49:10
2
2868342
Bei Gebäuden, die nur zwei Wohnungen haben, wobei die größere vom Vermieter/Eigentümer bewohnt wird, kann die Heizkostenabrechnung pauschal erfolgen und es muss keine Verbrauchsabrechnung erfolgen.

Das ist langfristig günstiger. Ein geeichter WMZ muss regelmäßig getauscht werden.

Verfasser:
John2018
Zeit: 05.12.2019 21:42:51
0
2868372
Meine Wohnung hat auch einen WMZ. Wird aber das Warmwasser auch über die Heizung erzeugt. Leider war es ersteinmal nicht möglich die Einliegewohnung auch das WW über die Heizung zu erzeugen

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 05.12.2019 22:07:39
0
2868382
Na so lange das Warmwasser bei dir auch mitgezählt wird, wäre es doch kein Problem.

Abrechnen darfst du so, wie du es in den Mietvertrag geschrieben hast ;) Bzw. sicher nciht zum Nachteil des Mieters davon abweichen.

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 05.12.2019 22:17:48
0
2868387
John2018,

mit den vorhandenen Messeinrichtungen wird eine rechtssichere Abrechnung nicht möglich sein. Da wird mindestens noch ein WMZ für die Warmwasserbereitung hinzu kommen müssen.

Ich würde mit dem Mieter einen festen Preis pro verbrauchter Kilowattstunde festlegen. Dieser Preis sollte neben den reinen Heizölkosten noch einen Aufschlag für Wartung/Schornie enthalten, sowie einen Aufschlag für Abgas/Leitungsverluste.

Diesen Verrechnungspreis kann man jährlich anpassen.

Die Abrechnungsexperten werden gleich auf mich einschlagen, aber ich würde es so machen.

Hahneko

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 06.12.2019 12:00:23
0
2868585
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Bei Gebäuden, die nur zwei Wohnungen haben, wobei die größere vom Vermieter/Eigentümer bewohnt wird, kann die Heizkostenabrechnung pauschal erfolgen und es muss keine Verbrauchsabrechnung erfolgen.

Das ist langfristig günstiger. Ein geeichter WMZ muss regelmäßig getauscht werden.



Fragt sich nur, FÜR WEM es langfristig günstiger ist.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 06.12.2019 12:23:52
0
2868600
Hallo,

man könnte ja auch mit dem Mieter darüber sprechen und die einzelnen Dafür und Dagegen erklären und ihn fragen wie er es denn abrechen würde?

MfG
uwe

Verfasser:
lukashen
Zeit: 06.12.2019 12:30:48
2
2868607
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
[...]



Fragt sich nur, FÜR WEM es langfristig günstiger ist.


Wenn man dem sein Dativ hier ernsthaft missbrauchen will, dann heisst es "FÜR WEM SEIN" ... ;-)

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 06.12.2019 17:41:48
0
2868761
Hallo,

geht das wirklich nicht?
Jede Bude hat einen WMZ, das WW hat auch einen und ist zu 100% einer Bude zuzuordnen.

Jetzt brauchen wir noch die Heizölmenge und dann haben wir doch alles, oder?



MfG

Verfasser:
John2018
Zeit: 06.12.2019 20:27:01
0
2868882
Wenn ich den Preis für 1 Liter Heizöl habe, den Verbrauch vom WMZ in KWH habe und laut Google den preis/kwh 10,1 für Heizöl ist kann man mit diesen Daten nichts anfangen??

Verfasser:
Hdr276
Zeit: 06.12.2019 21:47:43
0
2868927
Ne, geht anders:

Kosten Wärmebezug = A (€)

30% von A teilst du nach m² auf die Wohnflächen auf.

70% von A teilst du durch die Summe der 3 WMZ.

Du erhälst einen Betrag € pro kWh. Diesen multiplizierst du mit der Summe deiner beiden Zähler und mit dem Zähler der Einliegerwohnung.

Gruß Alex

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 06.12.2019 22:03:28
0
2868945
So einfach auch nicht...

Wird bei der Formel das Warmwasser bei den Grundkosten nicht außen vor gelassen? Bekommt ja nur eine Wohnung und gerade im Sommer verursacht das dich ordentlich Grundkosten.

Achso Wartung und Schornsteinfeger gehören dann auch noch in die Grundkosten dazu.

Welche Klausel hast du denn in den Mietvertrag geschrieben? (Wortlaut)?

Verfasser:
Hdr276
Zeit: 06.12.2019 22:52:43
0
2868964
Zitat von ThomasShmitt Beitrag anzeigen
So einfach auch nicht...

Wird bei der Formel das Warmwasser bei den Grundkosten nicht außen vor gelassen?[...]


WWB wird durch einen eigenen Zähler erfasst. Ich wüsste jetzt nicht, wie man die Kesselverluste im Sommer gerechterweise verteilen könnte ...

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 07.12.2019 16:19:58
0
2869291
Zitat von Hdr276 Beitrag anzeigen


WWB wird durch einen eigenen Zähler erfasst.


Nein, das ist nach meinem Verständnis nicht der Fall.

Die WWB für die Hauptwohnung erfolgt die Öl, die der Einliegerwohnung elektrisch.
Genau das macht die Abrechnung ja etwas schwierig, da eben nicht bekannt ist, wieviel Wärme (Öl) für die WWB der Hauptwohnung verbraucht wird.

Hahneko

Verfasser:
John2018
Zeit: 07.12.2019 18:06:34
0
2869342
@Hahneko
Genau so ist es. Deshalb meine Frage wie ich das berechnen kann

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 07.12.2019 18:18:31
0
2869352
Die Frage ist immer noch offen, was steht im Mietvertrag?

Berechnen kann man viel, aber abrechnen nur gemäß vertraglicher Basis.

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 07.12.2019 23:23:17
0
2869485
Thomas,

lass mich raten... im (Standard-)Vertrag steht nur ein einziges Wort: Verbrauchsmessung.

Und das hilft dann auch nicht wirklich weiter. Der Verbrauch der Einliegerwohnung wurde zwar gemessen, nur der Preis pro Einheit steht sicherlich nicht im Vertrag, denn dieser errechnet sich ja erst später anhand der tatsächlichen Kosten.
Und jetzt kennt man zwar die Kosten, aber nicht die Summe der erzeugten Wärmeeinheiten, da die Einheiten für die WW-Bereitung nicht ermittelt wurden.

Hahneko

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 07.12.2019 23:38:49
0
2869492
Naj den Preis legt man logischerweise nicht fest, denn der ändert sich ja jedes Jahr. Aber wenn er verbrauchsmäßig abrechnen muss, wäre die 30-70 Aufteilung nicht unbedingt zulässig.

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 14.12.2019 18:32:30
0
2873175
John2018,

wie wäre es hier mal mit einer Rückmeldung?

Hahneko

Verfasser:
John2018
Zeit: 15.12.2019 20:37:00
0
2873750
Sorry zusammen war geschäftlich im Ausland. Deshalb konnte ich nicht antworten.
Im Vertrag steht nach Heizkostenverordung.
Hat einer vielleicht eine Beispielsrechnung wie ich das ganze berechnen kann?

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 16.12.2019 10:25:27
0
2873933
John2018,

eine Abrechnung nach Heizkostenverordnung ist aber leider nicht möglich. Eine pauschale Verteilung nach qm Wohnfläche wäre auch nicht fair, da der WW-Anteil für die selbstgenutzte Wohnung nicht bekannt ist.

Zitat von John2018 Beitrag anzeigen
Wenn ich den Preis für 1 Liter Heizöl habe, den Verbrauch vom WMZ in KWH habe und laut Google den preis/kwh 10,1 für Heizöl ist kann man mit diesen Daten nichts anfangen??


So hatte ich es oben ja bereits vorgeschlagen. Auf die Heizölkosten packst Du noch die anderen umlagefähigen Kosten (Wartung, Schornie...), dann hast Du einen Preis pro kwh, bezogen auf das verbrauchte Heizöl. Mit diesem Preis rechnest Du den Mieter ab. Da diese Energie nicht vollständig an dem Zähler ankommt (Kessel-, Abgas- und Leitungsverluste), packst Du noch einen geschätzten Verlustzuschlag drauf und gut ist´s.
Rechtssicher ist das nicht, aber es wäre einigermaßen fair. Ich sehe keine bessere Lösung für die Vergangenheit. Wenn die Berechnung für die Zukunft gemäß Heizkostenverordnung erfolgen soll, dann kommst Du um einen dritten Zähler für die WW-Bereitung nicht herum.

Über welche Verbrauchsmenge reden wir überhaupt (wie viele kwh hat der Mieter verbraten)?

Hahneko

Verfasser:
John2018
Zeit: 16.12.2019 18:47:01
0
2874269
Es wurde 9350kwh Verbraucht. Schorni wurde ca. 90€ und Wartung ca. 250€. So ganz habe ich den Rechenweg zwar nicht ganz verstanden aber da muss ich mich wohl durchwühlen..

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 16.12.2019 19:19:01
0
2874292
John2018,

Rechenbeispiel:

Gesamtverbrauch 3.000 l Heizöl x 0,65 Euro/l = 1.950 Euro
Wartung, Schornie 340 Euro
Betriebsstrom Heizung 100 Euro
Gesamtkosten 2.390 Euro.

Energie gesamt: 3.000 l x 10 = 30.000 kwh
Davon 15 % Verlust, verbeiben 25.500 kwh.

2.390 : 25.500 = 9,4 Cent/kwh,

Kostenanteil Mieter 9.350 x 9,4 Cent = 876 Euro.

Alternativ kannst Du Wartung und Schornie auch vorab nach Wohnfläche verteilen und nur das Heizöl nach Verbrauch... wird am Ergebnis aber nicht viel ändern.

Hahneko

Verfasser:
John2018
Zeit: 16.12.2019 19:30:41
0
2874300
Die 30/70 nicht anwenden??

Aktuelle Forenbeiträge
Mastermind1 schrieb: Wieviel Wärme wird denn pro Jahr benötigt? Hat die Heizung einen Wärmemengenzähler? Nur auf der Basis kann man sagen, ob eine Wärmepumpe überhaupt Sinn macht, bzw. welche Leistungsklasse benötigt wird. Vielleicht...
HFrik schrieb: Schliesse mich Old Bo an. Hydraulischer Abgleich ist der "quick and dirty" Ansatz, der auf die errechneten WErte abgleicht. DA der heizungsbauer nicht in dem Haus wohnt kenn er es realistisch aber nicht...
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Heizkostenbrechnung Einliegewohnung
Verfasser:
John2018
Zeit: 16.12.2019 19:30:41
0
2874300
Die 30/70 nicht anwenden??
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