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Foren
10KW für 450qm - soll ich mich trauen?
Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 18.05.2011 19:32:45
0
1533475
Grüß euch

Ich möchte mich vom Heizöl verabschieden und plane den Umstieg auf eine Sole-Wasser Wärmepumpe. Damit es eine gute Lösung wird, bitte ich euch um eure Meinung und Mithilfe bei der Auslegung der Heizlast und des Erdkollektors.

Es handelt sich um ein 3 Familienhaus mit 405qm beheizter Fläche. 45qm sind derzeit unbeheizt. zusammen sind es 450qm. Der Keller ist unbeheizt. Das Haus ist derzeit mit 6 erwachsenen Personen eher schwach belegt und würde auch 11 Personen verkraften.

Baujahr ist 1981. Auf 3 Seiten 38cm Hochlochziegel, die Ostseite hat 30er Ziegel, mit ca 3-4cm Thermoputz, zumeist 3-Scheibenfenster auch von 81, Dachgeschoß 2003 ausgebaut und ganz gut gedämmt.
Ölkessel und Brenner Bj 1981 mit 40KW, gedrosselt mit 0,6 Düse auf ca 26KW. Weniger ging nicht am d=24cm Kamin. Warmwasser im liegenden 175 Liter Speicher max 46°C, Absenkung bei 41°C. Schwerkraftzirkulation etwas gedrosselt. Regelung: Hoval Futuresta mit Innen und Außentemperaturfühler.

Alles Fußbodenheizung mit zusammen 26 Heizkreisen. Den hydraulischer Abgleich habe ich schon gemacht. Vorlauf/ Rücklauf ca 40/32 bei -10°C Tagesschnitt, allerdings sind da noch 2 Stunden Tagabsenkung und 3 Stunden Nachtabsenkung drinnen. Ich vermute ohne Absenkung komme ich auf ca 38°C runter. Mischer und 110 Watt Umwälzpumpe sind vorhanden.

Inneralpiner Standort in Villach /Kärnten. Auslegetemperatur -16°C. Seehöhe ca 530m. Ich vermute unsere Temperaturen unterscheiden sich nur wenig von den Mitteldeutschen. Hier noch ein Link zu unserem 30jährigen Klimamittel. Jahresdurchschnittstemperatur war früher 8,2°C, die letzten Jahre meist so gegen 9,3°C.

Der Wärmebedarf der letzten drei durchaus kalten Jahre lag im Schnitt bei 32.000 KWh (davon sind 3000 Liter Öl und 2000 KWh Holz inklusiver Warmwasser. Die kälteste Woche der letzten 5 Jahre war im letzten Dezeber und schluckte 144 Liter Öl. Höchster Tagesverbrauch dieser Woche waren 24 Liter.


Ich bin jetzt ein wenig unsicher bei der Auslegung.
24 Liter in 24 Stunden wären genau 10KW. Wenn ich den 7-Tageschnitt nehme komme ich auf 8,5KW und das Haus ist sehr träge. Die Spitze von 24 Liter laste ich etwas der unschlauen Regelung an. Die hatte am Vortag etwas gepummelt.
Andererseits geht es noch etwas kälter als letzten Dezember. Die -25°C Nachtspitzen vom Jänner 1987 haben wir hier lange nicht gesehen, aber ich wette sie schauen wieder mal vorbei. Mehr Sorgen als die Heizlast bereitet mir fast die Warmwasserversorgung. Die meisten Kombigeräte haben ja nur 175 Liter WW-Speicher. Derzeit kommen wir mit der gleichen Menge und 6 Personen ganz gut durch, allerdings hat der Öler jetzt auch mehr Leistung beim Nachladen.

Der kombinierte Öl-Holzkessel hat natürlich auch einiges an Verlusten die wegfallen würden, auch wenn er schon stark friesiert und optimiert ist. Hysterese 57-61°C, schwingt bis 64°C nach. Kesselwasserinhalt 175 Liter, Brenndauer ca 14 Minuten. Der Heizraum hat noch 23°C im Keller. Schwer zu beziffern was das ausmacht.

Heizlasterhöhend sind also: plus 5 Peronen irgendwann, plus 45qm Wohnfläche und kältere Wintertage.
Heizlastvermindernd: Wefall der Abstrahl und Abgasverluste des Kessels. Im Spätsommer werde ich noch das Problemzimmer über der Garage dämmen. Der Kessel bleibt erhalten zum abdecken von Lastspitzen mit Holz.


Was würdet ihr nehmen. 8,9,10,11 oder 12KW ? Bin für jeden Tipp dankbar.

lg schabernack

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.05.2011 20:02:43
0
1533485
Hallo Schabernack,

Rein vom Heizen her, würde ich mich das, nach Deinen
Angaben, trauen.
Aber 175 Liter Warmwasserspeicher mit 6 Personen oder mehr?
Das würde ich mich nicht trauen.
Der Öler konnte das Warmwasser ja quasi als Durchlauferhitzer
herstellen. Das schafft die 10 kw Wärmepumpe nicht.

Also vielleicht separater 400 Liter Speicher und 10 kw Wärmepumpe.
Du hast ja noch ein Backup für kalte Tage.
Und irgendwann sind die Fenster und Türen fällig und mit aktueller 3-fach-Verglasung
sinkt Deine Heizlast noch einiges.

Gruss, winni

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 18.05.2011 20:22:27
0
1533492
hallo winni

10 kw also. danke für deinen tipp. Beim angebot an wärmepumpen kenne ich mich noch nicht so gut aus. Kann man einfach einen x-beliebigen ww-Speicher über die wärmepumpe hängen?

im Datenblatt eines herstellers steht für die nachladezeit einer 10,9 kw pumpe 50 minuten, bei 7,9 KW dauert es 1 stunde und 7 minuten. leider stand nicht dabei bei welcher ausgangs und endtemperatur.

400 liter finde ich jetzt recht viel. würden nicht so ca 250 liter reichen?


...sorry wegen der weiteren kleinschreibung, aber sonst bin ich zu langsam für ein forum.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 18.05.2011 21:00:36
0
1533504
Hallo schabernack,

Zitat von schabernack Beitrag anzeigen
...Wenn ich den 7-Tageschnitt nehme komme ich auf 8,5KW und das Haus ist sehr träge...
Wie träge es auch sein will, aber den 7-Tage Durchschnitt würde ich nur bei Kirchen und Bunkern ansetzen.
Also auch der 24 Stunden Wert mit 24 Litern HEL würde auf unter 10 kW hindeuten.

ABER

Baujahr 1981 und dann nur 10.000 W / 405 m2 = 24 W/m2 ohne Berücksichtigung des Kesselwirkungsgrades scheinen mir eher auf ausgesprochen mildes Klima bzw. auf fehlerhafte Datenerfassung hinzudeuten.

Bevor Du Dich also mal eben auf eine maximale Heizlast festlegst, würde ich bei so einer Gebäudegröße zwingend eine Heizlastberechnung durchführen. V.a. bei WP-Anlagen ist ein Schätzen oft tödlich für den wirtschaftlichen Betrieb.

Ich persönlich würde mich nur mit Deinen Angaben nicht trauen eine Anlage im 10 kW-Bereich zu konzipieren.
Insbesondere bei einer größeren Anzahl von Personen muß die WW-Bereitung sauber gerechnet werden. Denn sobald da 2-3 etwas ausgiebiger Baden oder Duschen kann die Wärmeversorgung schon mal komplett wegbrechen und sich nur noch mit der TW-Erwärmung beschäftigen. Und mit den angedachten 10 kW wird das auch eine Weile dauern.

Also, nicht raten und riskieren, sondern rechnen.

Und auch das ganze Energiekonzept durchdenken (lassen). Wenn ich schon von WW-Temperaturen um die 41-46°C lese wird es mir ein bischen mulmig.

Ach so, hast Du Erfahrungsberichte von mehrjährigen Erdwärme-Nutzern in Deiner Gegend?


Gruß Ratzeful

Verfasser:
popeye
Zeit: 18.05.2011 21:27:58
0
1533514
Moin,
wenn es nicht eilt 10 kw Heizstab kaufen und einige kalte Tage elektrisch heizen. Reicht es, kann die WP her.
Grüße
Wolfgang

PS. den Wärmeertrag des Holzanteils des Kessels nicht vergessen, oder den Kessel für kalte Tage installiert lassen- dann nur noch bei Bedarf mit Holz heizen.

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 18.05.2011 21:42:38
0
1533524
hallo ratzeful

ich werde deine einwände beherzigen. die datenerfassung dürfte schon ziemlich genau sein und stimmt auch mit der gekauften heizölmenge überein. die letzen jahre habe ich einiges am haus gemacht und viele wärmelecks gestopft. vor 2003 haben wir für 305qm noch 4300liter verbraucht

ich wohne hier natürlich recht weit im süden und unsere heizperiode endet mitte mai und fängt ende september erst wieder an. das macht einen klimavergleich schwierig. ich habe hier noch einen link zur aktuellen Tagesmitteltemperatur vom nachbarort klagenfurt. villach liegt meist einige zehntel grad darüber

im normalfall sinkt unsere tagesmitteltemperatur bis in die erste jännerwoche auf -4°C und steigt dann langsam wieder an.

Erdwärmenutzer kenne ich hier leider keine. die kärntner sind ja etwas von vorgestern und wärmepumpen sind hier noch teufelszeug.

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 18.05.2011 22:48:25
0
1533549
moin popeye

wie immer im leben eilt es natürlich. die soleleitungen sollen in 14 tagen unter die erde.

geplant sind nach eingehendem studium im forum 4x300 meter pe 100 rc 32. das sollte auch in unserem eher schlechtem boden reichen. ich hab noch ein altes bild vom kelleraushub.

der hier häufig genannte grabenkollektor ist vermutlich für unser haus ideal und ich werde morgen mal eine skizze hier reinstellen.

ja, der kessel bleibt drinnen bis er durchrostet.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 18.05.2011 23:38:05
0
1533567
Baujahr ist 1981. Auf 3 Seiten 38cm Hochlochziegel, die Ostseite hat 30er Ziegel, mit ca 3-4cm Thermoputz, zumeist 3-Scheibenfenster auch von 81, Dachgeschoß 2003 ausgebaut und ganz gut gedämmt.

Hallo, Schabernack,

also monovalent wird das glaub ich nix mit 10 kw, die Heizlast müsste deutlich mehr sein bei diesen Eckdaten. Lieber die Heizlast errechnen lassen als das die Sache jetzt in die Hose geht.

MaJen

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 18.05.2011 23:43:08
0
1533568
hallo MaJen

aber warum denn nicht? wie könnte eine berechnete heizlast genauer sein als eine gemessene?

das mittelgeschoß mit 175qm ist eingeklemmt zwischen dem beheizten erdgeschoß und dem beheizten dachgeschoß. da kommt gar nicht viel zusammen. nur die dicken außenwände verlieren wärme.

das haus ist ein recht kompakter kubus.

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 19.05.2011 00:41:18
0
1533581
ich habe unseren heizölkauf jetzt mal grafisch aufbereitet. am 20.02.2011 haben wir noch einmal 1000 liter getankt um bis zum einbau der wärmepumpe über die runden zu kommen.
jetzt sind noch ca 370 liter im tank



dazu wäre noch anzumerken; das erste obergschoß wurde erst 1992 ausgebaut und beheizt. 2003 dann das dachgeschoß und seit 2005 kümmere ich mich um die heizung.

das zufeuern mit holz macht die auslegung jetzt natürlich etwas schwieriger, weil man das holz so schlecht messen kann. verheizt wird der baumschnitt aus dem garten und was man so gelegentlich von den nachtbarn bekommt.

in den kältesten wochen der letzten 3 jahre habe ich extra kein holz geheizt, um halbwegs vernünftige zahlen zu bekommen.

mit der schweizer formel und den 32.000kwh läuft es auch auf ca 10 kw hinaus.


ach kommt; verunsichert mich nicht so. mein energieberater hat auch 14-16kw vorgeschlagen.

Verfasser:
Schwotte
Zeit: 19.05.2011 07:55:51
0
1533601
Hallo schabernack,
wo ist das Problem?

- "wie könnte eine berechnete heizlast genauer sein als eine gemessene?" Genauer als "Messen" geht es im Bestandsbau nicht.
Wenn Du Deiner Messung vertraust sehe ich kein Problem, nur die Verantwortung musst Du selber tragen.

- "ja, der kessel bleibt drinnen bis er durchrostet." Also für den Worst Case immer Reserve.

- "WW - 400 liter finde ich jetzt recht viel. würden nicht so ca 250 liter reichen?" Die 10kW (eher 12 bei vernünftiger Quellenauslegung) müssen vom WW-Wärmetauscher auch abgenommen werden können, da sind mind. 3,5qm Tauscherfläche nötig, die gibt es m.W. nur in WW-Speichern ab 300 Liter. UND, die WP braucht mind. die doppelte Zeit für WW, also größerer WW-Speicher bei 6+ Personen!

Du bist recht gut vorbereitet, das wird was!

Hast Du mal über eine WP-Kaskade nachgedacht? 2x5kw als Kaskade würden wohl reichen und nicht nur die WW-Bereitung wäre effizienter (kleine WP - geringere Quellenbelastung - große Tauscherfläche - prima Wärmeabnahme). WW-Bereitung könnte dann auch parallel ablaufen.

Gruß
Frank L.

Verfasser:
arty
Zeit: 19.05.2011 11:28:37
0
1533693
10kW ist meiner Meinung nach zu wenig. Du brauchst ca. 30000kWh im Jahr, eine WP läuft(soll) aber nur ca. 2000Std im Jahr. Du brauchst die Wärme ja nicht im Sommer.
Ich würde 15kW über den Daumen veranschlagen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.05.2011 11:43:43
1
1533702
Hallo Arty,

Der Kessel und Brenner sind Baujahr 1981...
40 kw auf 26 gedrosselt...

Was mag der für ein Nutzungsgrad übers Jahr haben?

Ich denke, der tatsächliche Bedarf liegt einiges niedriger.
Und Warmwasser für 6 Personen wird ja auch im Sommer gemacht.


Gruss, winni

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 19.05.2011 12:06:04
1
1533710
Hallo schabernack,

du hast die wesentlichen Dinge richtig vorbereitet. Maßgeblich ist wirklich dieser Verbrauch an den kältesten Tagen. Wenn du da nicht mehr als 24 Liter verbrauchst hast dann reichen 10 kW auf jeden Fall. Egal von welcher Seite man das rechnet, 10 kW passen. Würde hier sogar eher eine Nummer kleiner als größer nehmen bei den Verbrauchswerten. In den 5 Jahren von 2006-2010 hast du im Mittel weniger als 2.800 Liter verbraucht. Bei dem alten Kessel sind das etwa 20.000 kWh Verbrauch.

Gute WP ist die Geotherm 102/3 mit dem sagenhaften COP von 4,99 und 10,9 kW Heizleistung.

Wenn ihr jetzt mit 175 Liter Speicher und diesen Temperaturen auskommt sehe ich keinen Grund, warum das mit der WP nicht gehen sollte. Nachladung dauert etwas länger, aber sonst ändert sich nicht viel.
Vom Invest und Wirkungsgrad ist die Kompakt-WP mit WW-Speicher wesentlich günstiger.
Würde notfalls die Nachrüstung eines solartauglichen DLE vorsehen, der WP nachgeschaltet, die auf 38° nachheizt, wenn es mal nicht reichen sollte.

Grüße
Frank

Verfasser:
arty
Zeit: 19.05.2011 12:22:00
0
1533719
hi winni,
mag sein das diese einfache Neubaurechnung nicht auf diesen Altbau übertragbar ist. Da der Altbau wohl auch einiges mehr in Übergangszeiten geheizt wird.
Sein Alter Heizkessel hatte sicherlich einen schlechten Nutzungsgrad, dennoch muss der Jahresenergiebedarf ja irgendwie zustande kommen.
Jedoch bleibe ich dabei das eine 10kW Lösung bei seinem angegebenen Jahresenergiebedarf zu wenig ist.

Verfasser:
flo79
Zeit: 19.05.2011 13:32:10
0
1533759
Einerseits kommt mir die Leistung von 10 kw für so einen großen Altbau sehr gering vor. Anderseits find ich die Messungen von Schabernack sehr glaubwürdig. Wann man mit der geringen Leistung auskommt würd ich wie auch Frank evtl. das Vaillant Modell mit 10,9 kw nehmen. Mit guter Quelle kommt man ja evtl. über 11. Das Modell mit integr. Speicher kostet ca. 1.000 Euro mehr. Wenn die 175 Liter zu wenig sein sollten find ich den GeoStor mit 270 Liter und Wand in Wand Technik sehr gut. Der kostet rund 1.900 Euro. Also wäre diese Lösung etwas teurer. Von TWL z.B. gibts auch scho normale 300 Liter WP-Speicher so um die 1.000 Euro (gedämmt mit 90mm Hartschaum) Auch sehr gut.

Wenn der alte Holz/Ölkessel stehnbleibt kann man ja im Kernwinter den noch mit Holz betreiben und schaun was passiert. Wird er nicht benötigt dann ok, wenn ja kann man später auch nochmal zusätzlich z.B. nen günstigen aktuellen Holzvergaser mit Puffer dazubauen.

Zwei kleine WP`s mit 5-6 kw Leistung kosten halt gleich 4-5t mehr. Dann lieber gleich nen modernen HVG noch dazu.

Gruß Flo

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 19.05.2011 13:33:21
0
1533760
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
...Wenn ihr jetzt mit 175 Liter Speicher und diesen Temperaturen auskommt sehe ich keinen Grund, warum das mit der WP nicht gehen sollte. Nachladung dauert etwas länger, aber sonst ändert sich nicht viel...
Es ändert sich ein Haufen.
bei 175 Litern und 40 kW und hohen Vorlauftemperaturen ist die WW-Bereitung ein Klacks.
Mit einer 10 kW Wärmepumpe die ggf. 50°C Vorlauf bringt schaut die Sache völlig anderst aus.


Gruß Ratzeful

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 19.05.2011 14:08:53
0
1533777
hallo, danke für die vielen meinungen

ich habe meine zahlen noch mal überprüft, aber daran gibt es nichts zu rütteln. eventuell ist der vergleichsweise geringe energiebedarf auch auf die sehr windgeschützte region zurückzuführen und unser klima doch milder als in deutschland.
nicht vergessen darf man auch den sekundären wärmegewinn durch den strombedarf von drei haushalten mit zusammen 7000KWh verbrauch; und 6 personen heizen ja auch mit je rund 100 watt. dann passt das schon.

was die heizlast betrifft würde ich mich sogar 9kw nehmen getrauen, wegen dem warmwasser aber dann doch eher wieder 10kw. vielleicht ist ein kw auf oder ab da gar nicht so gravierent. die vws 102/3 ist schon sehr verführerisch.

der milde winter 06/07 hat den durchnittsverbrauch der letzten 5 jahre noch nach unten gedrückt. damals hatten wir 2400 liter öl aber etwas mehr holz mit ca 4000Kwh.

mit wärmepumpenkaskade kenne ich mich noch nicht aus, da muss ich erst nachlernen. mit der entscheidung des wärmeerzeugers habe ich aber noch bis ende august zeit, beim erdkollektor brennt mir mittlerweile die zeit unter den nägeln. die rohre werden jetzt überraschend schon morgen geliefert und am montag will ich in den bagger steigen.

vielleicht könnte ihr noch mir noch eine korrektur bei der verlegung zukommen lassen.

das grundtück ist nach 30 jahren schon stark bewachsen und auf der ostseite komme ich nicht mehr ums haus. der schaden wäre zu groß.
insgesammt könnte ich 150-160 meter graben unterbringen. auf der westseite, wo vor und rücklauf parallel laufen, möchte ich den kalten teil außen in einem 40-45cm graben ohne schlaufen vorbeilaufen lassen. der rest des grabens hat dann 1-1,2 meter breite. die fläche des eingezeichneten grabens hat 145qm

wie oben erwähnt werden es 4x300m, der boden ist eher lausig.


Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.05.2011 16:46:08
1
1533840
Hallo Schabernack,

das sieht absolut Klasse aus. Ich würde nur eine Veränderung vorschlagen: an der Westseite am Haus den "Hinweg"-Graben an der Grundstücksgrenze breit machen und slinky belegen, und auf dem Rückweg mit Rohrbündel in sehr schmalem Graben (aber tief genug!) am Haus entlang, wenn das geht.

Und gar keine Frage dass eine WP mit gut 10 kW ausreichen wird. Nur der BW-Speicher einer Kombi-WP (meist so 180 Liter) wird wohl höchstens für 6-7, aber niemals für 11 Personen reichen. Gibts die Vaillant 102 nicht auch ohne BW-Speicher?

Gruß,
Bernd

Verfasser:
flo79
Zeit: 19.05.2011 16:57:17
0
1533845
Klar Bernd gibts diese Variante. Mit 270 Liter Geostore (schau mal auf die Homepage) ca. 1.000 Euro Aufpreis auf das Kompaktmodell oder mit nem einfacheren 300 Liter WP-Speicher z.B. von TWL dann ohne oder nur mit sehr geringem Aufpreis.

Gruß Flo

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 19.05.2011 17:20:43
0
1533858
Hallo Flo,

...hah, siehste, wusste ichs doch ;-)

Dann ist die Vaillant 102 mit ihrem Mordscop und der Nominalleistung von 10.9 kW eine sehr gute Lösung. Ein wenig überschüssige Leistung schadet bei 100% FBH überhaupt nicht.

Gruß,
Bernd

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 19.05.2011 19:39:50
0
1533926
grüß euch

ich habe jetzt eine neue variante nach bernds vorschlag gezeichnet. wenn keine neuen vorschläge kommen, nehme ich die als finale lösung. Danke!!



die 102/3 wäre vermutlich die vernünftigste variante. ausreichend leistung für warmwasser und auch für eventuelle ganzbeheizung an kälteren tagen.
so 270 liter finde ich auch sehr sympatisch. das sollte wirklich reichen.

sperrzeiten gibt es von unserem versorger keine und ein wasserkraftwerk steht gleich um die ecke. wir bekommen dann einen zähler für das ganze haus. die ersten 3000kwh werden mit 20 cent verrechnet, der rest mit 17 cent. bei dieser variante kann ich auch die restlichen 4000kwh vom haushaltsstrom mit dem wärmepumpentarif abdecken, ist erlaubt.

noch eine frage zur sammelleitung...
die sammler werde ich im lichtschacht vom tankraum montieren, da komme ich auch gut zur kontrolle von innen dazu. von dort habe ich dann noch 2x 3 meter zum heizraum. welche stärke empfehlt ihr für diese leitung?

und eine zur anbindung:
wenn ich das richtig verstanden habe geht die wärmepumpe mit vl und rl dann direkt in die steigleitung zur fußbodenheizung, ohne mischer, puffer und nix. ich habe das mal rot eingezeichnet. die wp wird ganz am rechten bildrand aufgestellt. sollte man mit der anschlußleitung auch gleich von 28mm auf den nächst größeren rohrdurchmesser gehen? meine steigleitungen haben 52mm.
habe hier schon von problemen gelesen, wenn die anbindung zu dünn ist.


Verfasser:
popeye
Zeit: 19.05.2011 21:52:16
0
1533994
Zitat von schabernack Beitrag anzeigen
moin popeye [...]
ja, der kessel bleibt drinnen bis er durchrostet.

na dann brauchst du dir ja vorerst keine Sorgen wegen Unterdeckung der WP zu machen. Bei minus 25° einen Kanister Diesel von der Tanke und es bleibt warm in der Hütte ...
viel Erfolg!
Wolfgang

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 21.05.2011 15:38:17
0
1534644
Hallo Schabernack,

Anbindung vom Sammler zur WP kannst Du doch dann mit 50er PE machen. 40er geht auch falls es mit dem sperrigen 50er zu unkomfortabel wird.

Wenn von der WP zu den Steigleitungen nur ein kleines Stück (weniger als (sagen wir) 2 x 5 Meter) ist, dann reicht 28er CU-Rohr in jedem Fall. Nicht vergessen das erste Stück hinter der WP in Flexrohr zu machen, damit sich keine Vibrationen von der WP auf das Rohrsystem übertragen.

Willst Du den Öler da etwa betriebsbereit stehen lassen?

Gruß,
Bernd

Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 21.05.2011 23:08:08
0
1534739
danke bernd!!

ok, dann wird es 28er kupfer. die leitung ist max 2x2m (einen meter nach rechts und einen meter runter)

ja, den öler will ich behalten. (werde einfach unter der wp-einbindung zwei absperrventile anbringen). ...aber nicht weil ich ihn weiter mit öl beheizen will, sondern weil man ihn im rechten teil mit holz befeuern kann. das gibt einfach ein gutes gefühl. er ist ja auch noch fast wie neu, wenn ich ihn ein wenig putzt.

ich weiß, wenn die pumpe gut läuft lässt das interesse am holz bald nach, aber ich kann mich von meinem schatz einfach noch nicht trennen.


hmm... irgendwie werde ich den verdacht nicht los, dass du und frank, an meiner stelle sogar 8 kw einbauen würdet (zumindest aber 9 ;-)

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Verfasser:
schabernack Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 21.05.2011 23:08:08
0
1534739
danke bernd!!

ok, dann wird es 28er kupfer. die leitung ist max 2x2m (einen meter nach rechts und einen meter runter)

ja, den öler will ich behalten. (werde einfach unter der wp-einbindung zwei absperrventile anbringen). ...aber nicht weil ich ihn weiter mit öl beheizen will, sondern weil man ihn im rechten teil mit holz befeuern kann. das gibt einfach ein gutes gefühl. er ist ja auch noch fast wie neu, wenn ich ihn ein wenig putzt.

ich weiß, wenn die pumpe gut läuft lässt das interesse am holz bald nach, aber ich kann mich von meinem schatz einfach noch nicht trennen.


hmm... irgendwie werde ich den verdacht nicht los, dass du und frank, an meiner stelle sogar 8 kw einbauen würdet (zumindest aber 9 ;-)
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