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Ökolüfter Erfahrungen
Verfasser:
moi12
Zeit: 06.11.2010 19:14:53
0
1435472
Hallo,

ich bin schon eine weile auf der Suche nach einer Lüftung für
eine Mietwohnung, also eine die sich möglichst zerstörungsfrei ein und ausbauen lässt.

der Ökolüfter scheint alle Anforderungen zu erfüllen.
allerdings frage ich mich wie gut der Schallschutz eines Fensters noch ist, wenn man ihn dort einbaut, oder ob es quasi so ist, als wäre das Fenster immer offen. hat jemand Erfahrungen mit dem Ding?

MfG

Verfasser:
Sonnengott
Zeit: 06.11.2010 19:46:37
0
1435486
Zitat von moi12 Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bin schon eine weile auf der Suche nach einer Lüftung für
eine Mietwohnung, also eine die sich möglichst zerstörungsfrei ein und ausbauen lässt.

der Ökolüfter scheint alle Anforderungen zu erfüllen.
allerdings frage ich mich wie gut der Schallschutz[...]



Ökolüfter? Was soll das sein? Fenster auf und zu? Gibs da Daten?

Verfasser:
moi12
Zeit: 07.11.2010 11:16:24
0
1435646
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 07.11.2010 12:15:02
0
1435684
Wenn auch Preis und Optik eine Rolle spielen würde sich der Einbau von Fensterfalzlüftern anbieten.
Schallschutz bis zu 42 dB (ein "normales" Fenster hat so um die 33 dB)

Gruss
Frank F.

Verfasser:
moi12
Zeit: 07.11.2010 21:44:08
0
1435947
Die Fensterfalzlüfter sind schön billig,
aber ich suche etwas mit wärmerückgewinnung oder nacherhitzung.

ohne das könnte ich nämlich gleich die fenster aufmachen, aber ich will die kalte zugluft vermeiden.
so ganz zerstörungsfrei lassen die sich ja leider auch nicht einbauen.

von der optik her ist der ökolüfter schon was "besonderes" ^^

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 08.11.2010 13:50:59
0
1436175
Bei der Forderung WRG wird dann in diesem Fall nichts anderes als die "Ökolüfter" übrigbleiben.

Fensterfalzlüfter sind deutlich unterschiedlich "zum Fenster auf machen".

Zitat:

"Der REGEL-air® K ist ein selbständig regelnder Fensterfalz-Lüfter aus Kunststoff mit 2-stufiger, automatischer Volumenstrom-Begrenzung zum paarweisen Einbau. Für einen kontrollierten Luftwechsel und sichere Entfeuchtung ohne Zugerscheinung"

Zitat Ende.

Hier noch ein Aspekt hinsichtlich Energieverbrauch.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
papabaut
Zeit: 08.11.2010 15:07:31
0
1436215
Hallo Frank,

ein Schelm, wer dabei ...

Wenn ich den Energieverbrauch vor der Renovierung (Einscheibenverglasung) vergleiche mit der Situation nach dem Einbau hochwertiger Fenster und der Fensterfalzlüfters, wird immer noch eine deutliche Einsparung gemessen werden können. Dies aber den Fensterfalzlüftern zuzuschreiben ist schon gewagt.

Helge

Verfasser:
winni 2
Zeit: 08.11.2010 15:15:54
0
1436219
Zitat von papabaut Beitrag anzeigen
Hallo Frank,

ein Schelm, wer dabei ...

Wenn ich den Energieverbrauch vor der Renovierung (Einscheibenverglasung) vergleiche mit der Situation nach dem Einbau hochwertiger Fenster und der Fensterfalzlüfters, wird immer noch eine deutliche Einsparung gemessen werden können.[...]


Die Fenster im Beispiel wurden 1995 getauscht.
Regelair wurde 1999 eingebaut...

winni (Der Regelair bei neuen Fenstern einbauen lässt, obwohl er nicht recht glauben kann,
das diese eine solche Verbrauchsreduktion bringen.. Wenn ja, dann muss man viel-
leicht auch an die schwansche Wandheizung glauben...)

Verfasser:
Habicht Hugo
Zeit: 08.11.2010 16:17:22
0
1436250
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Wenn auch Preis und Optik eine Rolle spielen würde sich der Einbau von Fensterfalzlüftern anbieten.
Schallschutz bis zu 42 dB (ein "normales" Fenster hat so um die 33 dB)

btw. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das vernünftig funktionieren soll. Es muss doch zumindest eine Druckdifferenz > Mindestdruck vorhanden sein. Wenn es nun draussen kaum Luftbewegung gibt...keine gegenüberliegenden Fenster &| dichte Türen dazwischen?!

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 08.11.2010 18:49:49
1
1436311
Zu den möglichen Einsparungen durch Fensterfalzlüfter kann ich nichts sagen.

Beachten sollte man in den Diagrammen den Hinweis auf die gesunkene relative Luftfeuchte. Das Stichwort lautet Enthalpie. Nicht nur der reduzierte Luftwechsel hat somit zur Einsparung geführt. Auch wird in dem Beispiel auf die trockneren Bauteile hingewiesen (U-Wert-Veränderung).

Das Druckdifferenzen erforderlich sind und das zwischen den Räumen keine hermetisch abschließenden Türen sein dürfen sollte klar sein. Da geht es beim letztgenannten den FFL (Achtung neues Kürzel ;-) nicht anders als den KWL-Systemen.

Zitat:

"Im Bundesgebiet gibt es innerhalb der Heizperiode eine mittlere Temperaturdifferenz von ca. 15 Kelvin. Die hieraus entstehenden Antriebskräfte für eine natürliche Lüftung können mit einem weiteren Differenzdruck von 3 Pa angesetzt werden.

Diese zusätzlichen Antriebskräfte werden der Druckdifferenz von 13 Pa hinzugerechnet, so dass eine Gesamtantriebskraft von 16 Pa entsteht. Für die Feinlüftung eines Gebäudes ergibt sich hieraus eine verwertbare Druckdifferenz von 8 Pa."


Zitat Ende

Wind ist also nicht unbedingt von Nöten. Im Gegenteil, Gott sein Dank werden die "Luken" geschlossen, wenn es all zu sehr stürmt.

Diese Lüfter habe ich auch erst vor Kurzem zum ersten Mal einbauen lassen. Bisher noch keine negativen Rückmeldungen. Im nächsten Frühjahr werde ich mal über die gesammelten Erfahrungen berichten.

Überlege, ob ich die nicht auch bei uns einbaue.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Habicht Hugo
Zeit: 08.11.2010 19:57:24
0
1436341
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Beachten sollte man in den Diagrammen den Hinweis auf die gesunkene relative Luftfeuchte.

Also bei uns im Wohnzimmer wäre das auch noch eher von Nachteil, weil wenn es draussen dauerhaft unter Null geht, dann müssen wir zunehmend massiv befeuchten, sonst sackt die Luftfeuchte ins bodenlose.

Verfasser:
WolfK
Zeit: 08.11.2010 20:10:46
0
1436350
Hallo,
ich habe normalerweise im Winter einen Luftbefeuchter am laufen mit min. 5 l pro Tag Verdunsterleistung (ca 80qm), hatte allerdings bis heute/übermorgen Holzfenster ohne Dichtung von 76. Ich bin mal gespannt, wie sich die Luftfeuchtigkeit mit den neuen Fenstern entwickelt im Winter. Vielleicht muss ich nächstes Jahr auch was in der Richtung unternehmen. Nachdem ich hier alles gelesen habe scheint ohne Nachteile nichts so richtig zu funktionieren.

Gruß Wolfram

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 08.11.2010 21:23:05
0
1436380
Zitat von Habicht Hugo Beitrag anzeigen
...sonst sackt die Luftfeuchte ins bodenlose.


Wie tief ist den "bodenlos" ?

Bei uns ist die rel. LF nach anhaltenden Minustemp. tageweise auf 34 % runtergekommen (Anfang diesen Jahres).

Um die 40 % sollten es eigentlich schon mindestens sein.

Luftbefeuchter sollte man, ob der damit verbundenen möglichen Hygieneprobleme, nicht unkritisch betrachten/einsetzen. Damit kann man sonst mehr Unheil anrichten, als Gutes tun.

Von Verdunstern an Heizkörpern ist völlig abzuraten (viel zu geringe Leistung und erhöhte Verkeimungsgefahr).

Zerstäuber sollte man gut "warten". Sonst können dabei lungengängige Aerosole mit "Ekeltierchenbesatzung" entstehen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
WolfK
Zeit: 08.11.2010 21:42:37
0
1436384
Nun ja,
keine Sorge, bei mir habe diese Lebenwesen keine Chance, da selbst in der Chemie tätig und Benzalkoniumchlorid ist ja nicht gerade teuer. Alerdings gäbe es andere Möglichkeiten eine Verkeimung zu verhindern, der Preis wäre allerdings höher, aber langfristig billiger. Schon unser Vorfahren wussten, daß Silber Wasser länger frisch hält, hatten aber nicht die Möglichkeit wenn die Oberfläche mit schwarzem Silbersulfid voll war, diese mit Alu zu regeneriern. Sobald ich Zeit habe werde ich einen handelsüblichen"Luftwäscher" auf dieses System umbauen und mal sehen obs funktioniert.

Gruß Wolfram

Verfasser:
stefans
Zeit: 08.11.2010 21:42:55
0
1436385
Hallo,


mit dem h,x-Diagramm, a.k.a. Mollier-Diagramm kann man sich gegen das "Bodenlose" wappnen.
Wurde ja im Forum schon ein paarmal verlinkt, aber ich bin eben Wiederholungstäter!
:-)

Hier die ausführliche Siemensausgabe mit umfangreichen Erklärungen.

Und hier eine sehr übersichtliche, knappgehaltene Version im .pps -Format mit der auch der Neuling gleich loslegen kann.



Stefan

Verfasser:
Habicht Hugo
Zeit: 08.11.2010 22:01:39
0
1436392
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von Habicht Hugo Beitrag anzeigen
[...]


Wie tief ist den "bodenlos" ?

Bei uns ist die rel. LF nach anhaltenden Minustemp. tageweise auf 34 % runtergekommen (Anfang diesen Jahres).

Um die 40 % sollten es eigentlich schon mindestens sein.

Luftbefeuchter sollte man, ob der damit[...]

Wir waren schon unter 20%, bevor ich dann mit Gegenmassnahmen experimentiert habe. Wirklich geholfen (und hygienisch unbedenklich) hat nur ein Heißverdampfer. Hat was bei 400W, wenn er läuft. An den vielen richtig kalten Tagen im letzten Winter (<-10Grad) lief das Ding dann immer den ganzen Abend durch (unbeaufsichtigt möchte ich den nicht werkeln lassen) und bliess 2..3l raus, um die rel. Feucht bei 40% halten zu können. Unser Wohnzimmer hat 27 m^2. 20. Jahre alte Kunstsofffenster mit Iso.-Glas und Dreifach-Dichtung...

Verfasser:
stefans
Zeit: 08.11.2010 22:13:54
0
1436399
Hallo,



wenn die Bude nicht sehr luftdicht ist und fleissig mit mit Holz geheizt wird, kann ein Luftbefeuchter schnell notwendig werden.

Aber dann bitte darauf achten, dass nicht irgendwo unterkühlte Aussenwandflächen ( z.B. in ungeheizten Bereichen) das Wasser aus der befeuchteten Luft wieder einsammeln.
---> Durchfeuchtung der Wand, Wärmedämmwirkung der Wand bricht noch weiter ein
---> Schimmelgefahr



Stefan

Zeit: 09.11.2010 12:47:15
0
1436601
findet sich den wirklich niemand der einen Ökolüfter in betrieb hat???

Erfahrungen wären da hochinteressant .

Gruß : Rainer

Zeit: 09.11.2010 14:29:36
0
1436679
Zitat von keiner wäscht Rainer Beitrag anzeigen
findet sich den wirklich niemand der einen Ökolüfter in betrieb hat???


Prinzipiell ein sehr interessantes Gerät, hätte ich gerne gehabt. Denke der happige Preis wird der Hauptgrund sein warum sich davon nicht so viele verkaufen.

Zeit: 09.11.2010 16:55:42
0
1436739
Das wäre aber das Gerät welches die Leistungswerte die BOOOOHH erwartet erfüllt .

Gruß : Rainer

Verfasser:
Rainair
Zeit: 12.11.2011 16:09:49
0
1607680
Zitat von keiner wäscht Rainer Beitrag anzeigen
findet sich den wirklich niemand der einen Ökolüfter in betrieb hat???


Doch, ich hab ihn seit Anfang November 2011 und kann schon einiges dazu berichten:

Zuerst mal das Positive:
Der Ökolüfter ist ein feinmechanisches Meisterwerk und, wenn die Einrichtung passt (also nicht gerade Altdeutsch-Rustikal), ein echter Hingucker. (s. Bild).
Dann die Hauptsache: Das Frischluft-Erlebnis ist frappierend und ein absoluter Traum !

Denn wir haben seit einigen Monaten in unserem kleinen, offenen Split-Level-Reihenhaus extrem dichte 3-Scheiben-Fenster und -Türen, dazu die Fassade gedämmt und ALLE Rollo´s nach außen verbannt. Seit der Zeit hatte ich das Gefühl, ersticken zu müssen und war dauernd am Fenster-Lüften. Seit wir aber den Ökolüfter in Betrieb haben und abends nach Hause kommen, ist es, als ob man in den Wald geht ! Und das, obwohl wir den Ö.L. nur auf kleinster Stufe laufen lassen, dafür aber Tag und Nacht.
Das Geräusch finde ich auf dieser kleinsten Stufe durchaus akzeptabel, ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt. Denn ich hatte mir vorher div. Ventomaxx und Meltem´s und Inventer´s angesehen und angehört. Und die waren zwar auf kleinster Stufe minimal leiser, aber bei geradezu lächerlichem Luftdurchsatz. Und wenn die Besitzer mehr Luft wollten, dann war es deutlich lauter als der Ö.L., und viel mehr Frischluft als vorher gab es dann auch nicht. Da ist der Ö.L. schon ein ganz anderes Kaliber.

Zum Einbau: Es ist schon hilfreich, wenn man ein engagierter Hardcore-Bastler ist und, in meinem Fall, Zugang zu einer Profi-Fräsmaschine hat. Denn bei uns ist der Ö.L. in einem eigens dafür vorgesehenem Dämm-Paneel untergebracht, natürlich ohne Rollo aussen. Dieses Paneel war est 44 mm stark und ich musste es durch eines mit 36 mm ersetzen, denn lt. Hersteller des Ö.L. wäre das die max. Paneel- bzw. Scheibenstärke. Leider konnte ich dann das Aussengewinde nur einen einzigen Gewindegang anziehen, dann war schon Schluss. Also das Paneel nochmal in die Fräsmaschine und den Lüfter raumseitig 7 mm tief versenkt. Jetzt passt es. Zum Glück ist die lichte Weite des Paneels bei mir 387 mm, denn 2-3 mm weniger und der Lüfter passt nicht mehr hinein.

Zur Wärmerückgewinnung: Da kann ich noch nicht so viel sagen (ich hab keinen Temp.Messfühler), aber wenn man aussen die Hand in den Abluftstrom hält, ist man verwundert, wie kalt die ausströmende Luft ist. Innen geht es nicht so leicht zu beurteilen, da die Zuluft über die grosse Oberfläche der Trommel ziemlich gut verteilt wird; sie ist aber offenbar doch recht gut vorgewärmt.
Die Feuchte-Rückgewinnung funktioniert auch ohne spezielle Lösung wohl sehr gut, das Hygrometer zeigt immer um die 55 % rel. Feuchte an.

Nun das nicht so Positive:
Da der Ö.L. aus einem Stück Alu gefertigt ist, hat man eine perfekte Kältebrücke im Haus. D.h. Als es draussen richtig kalt (und nebelig) war, ist die raumseitige Plexiglasscheibe richtig schön nass geworden, ich vermute mal, bei -20 Grad wird es wohl triefen ?! Und auch am Lüfterkorpus innen sind einige Wassertropfen zu sehen.
Schade, dass das Gerät nicht aus glasfaser-verstärktem Nylon o.ä. gemacht ist, da wäre es wohl besser.
Und dann, das Geräusch: Erst war er doch lauter, aber der Hersteller empfiehlt ein spezielles Schmierspray (Sonax Mos2 Oil). Offenbar war einer der beiden Papst-Lüfter nicht richtig geschmiert. Also dieses Spray besorgt, die beiden Lüfter damit eingesprüht und es wurde tatsächlich besser. Aber für´s Schlafzimmer ist der Ö.L. m.Meinung nach trotzdem nicht geeignet.
Und für den stolzen Preis (incl. Steuergerät, MWSt. und Versand gut 2.400,- Euro) könnte der Hersteller ruhig eine Dose Spray beilegen.
Die Montage-Anleitung ist ein Witz, aber so viele Teile sind es ja nun auch nicht. Man muss nur draufkommen, dass der untere Lüfter raumseits keine Waben-Abdeckung haben darf (obwohl ein Magnetstreifen dafür vorhanden ist !), sonst dreht sich die Wärmetauscher-Trommel nicht. Ebenso muss die obere Halbwabe im Inneren des Gehäuses rauf, die untere, also äussere dagegen nicht. Diese verbessert der ohnehin schon guten Wirkungsgrad noch einmal um eine Kleinigkeit, sieht aber ziemlich besch...eiden aus. Wohl deshalb ist sie auf KEINEM Bild des Herstellers abgebildet.
Die Optik des Steuergerätes wurde hier im Forum schon mal mit einem Laborgerät aus den 60-ern beschrieben, das kommt genau hin. Wenn ich mal Lust und Zeit hab, werde ich es in ein neues und vor allem schickes, selbst-designtes Gehäuse einbauen.

Alles in allem bin ich von der Wirkung des Ökolüfters absolut begeistert und die Vorteile des Konzeptes (Rotationswärmetauscher) sowie die makellose Präzisions-Herstellung überwiegen die paar negativen Punkte bei weitem.

LG, Rainair

Verfasser:
Rainair
Zeit: 12.11.2011 16:23:57
0
1607685
Zitat von Rainair Beitrag anzeigen
Zitat von keiner wäscht Rainer Beitrag anzeigen
[...]


Doch, ich hab ihn seit Anfang November 2011 und kann schon einiges dazu berichten:

Zuerst mal das Positive:
Der Ökolüfter ist ein feinmechanisches Meisterwerk und, wenn die Einrichtung passt (also nicht gerade Altdeutsch-Rustikal), ein echter Hingucker. (s.[...]


Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 13.11.2011 11:25:27
0
1608027
Hallo Rainer,

den Ökolüfter finde ich ganz schön. Deiner Frau hättest du aber vor lauter "Einbaufrust" nicht die Arme abschlagen brauchen - hahaha!

Der Ökolüfter ist für 2400 € nach meiner Meinung viel zu teuer. Wenn ich die Funktionsweise des "mechanische Meisterwerks" richtig verstehe, dann kann in diesem Gerät kein Filter verbaut sein.

Du schreibst, dass andere dezentrale Lüfter lauter sind als der Ökolüfter. Das ist auch technisch bei diesen kompakten Lüftern nicht in den Griff zu bekommen. Meistens werden Radiallüfter verbaut, die einen größere Druckerhöhung erzeugen, um den Widerstand eines teilverschmutzten Filters zu überwinden. Diese Geräte sind natürlich lauter als der Ökolüfter, bestitzen allerdings die Zusatzfunktion der Filterung der Außenluft.

Für mich war gerade die Funktion der Filterung Anlass dafür, mich für eine zentrale KWL mit WRG zu entscheiden. Der Aufwand der Installation war aber erheblich größer als bei etwaigen dezentralen Geräten. Für den Preis ca. 3000 € habe ich 6 Räume belüftet.

Gruß, Freddy

Verfasser:
Rainair
Zeit: 13.11.2011 18:22:48
0
1608251
Hallo Freddy,

gerade das völlige Fehlen div. Filter ist m.M. nach ein weiterer Riesenvorteil des Ökolüfters:
Wo man bei anderen Systemen laufend neue Filter kaufen muß, kommt der Ökolüfter praktisch ohne Folgekosten aus. Einfach die zu reinigenden Teile (dank Magnet-Fixierung) in Sekunden
ohne Werzeug entnehmen und ab in den Geschirrspüler damit. Das war´s.

Die Filterung der Aussenluft findet im sehr wohl im Rotations-Wärmetauscher statt. Der kommt auch in den Geschirrspüler.

Und in ein bestehendes Haus ist eine zentrale KWL mit WRG meist nur mit ziemlichem Aufwand einzubauen, von der Langzeit-Hygiene der Lüftungsrohre mal abgesehen.

Und ich belüfte mit dem einen Ökolüfter unser ganzes Haus; eigentlich waren ja zwei Ö.L. geplant, aber die -sicherlich noch kurze- Erfahrung zeigt mir: Einer reicht tatsächlich ! So gesehen ist er auch nicht zu teuer.

P.S. Bin grade wieder nach Hause gekommen und es riecht im ganzen Haus nach frischer Luft !

LG, Rainer

Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 14.11.2011 16:18:52
0
1608760
Hallo Rainer,

unter einer Filterung versteht man, wenn kleinste Teilchen, wie Pollen oder Feinstäube auf Grund ihrer Größe oder Trägheit im Filter hängen bleiben. Der Wärmetauscher deines Lüfters ist für diese kleinen Partikel durchlässig.

Gruß, Freddy

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Ökolüfter Erfahrungen
Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 14.11.2011 16:18:52
0
1608760
Hallo Rainer,

unter einer Filterung versteht man, wenn kleinste Teilchen, wie Pollen oder Feinstäube auf Grund ihrer Größe oder Trägheit im Filter hängen bleiben. Der Wärmetauscher deines Lüfters ist für diese kleinen Partikel durchlässig.

Gruß, Freddy
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