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Foren
Keller feuchte Ecken Neubau mit separater KWL
Verfasser:
Mahh
Zeit: 14.10.2021 18:47:31
0
3204952
Hallo zusammen,

wir bewohnen ein relativ neues Haus Bj 2015. Nun sind jeweils in den Ecken des Kellers (möglicherweise auch sehr leicht an einer Stelle der Stirnseite) feuchte (?) Stellen zu entdecken. Ein Bild mit dem stärksten Auftreten habe ich angefügt, die anderen sehen weniger stark aus. Die jeweiligen Räume sind sowohl KWL Zu- als auch Ablufträume.

Die Kellerwände sind aus Beton. Es existiert eine KWL ausschließlich für den Keller (durchgängig auf Stufe 1 für ca 100qm), die einzige regelmäßige Nutzung ist der Waschkeller. Die Temperaturen liegen mMn im vertretbaren Rahmen. Im Sommer bei 20-22 Grad, im Winter bei rund/gut 18 Grad. Damit sollte der Taupunkt ganz überwiegend klar überschritten werden. Derzeit liegt die gemessene rel. Luftfeuchtigkeit bei 55-60% bei 20,5% Raumtemperatur (auch im Raum mit der Waschmaschine, das Problem ist in diesem Teil auch nicht am stärksten ausgeprägt), vs. Außenbedingungen von 84%. rel. Feuchte bei 13°.

Mir stellt sich die Frage, ob hier das Problem von innen auftritt oder bei den Rahmenbedingungen eher von außerhalb kommt.

Link zum Bild: https://ibb.co/LgLkQXy

Viele Dank für Eure Einschätzung


Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 14.10.2021 20:08:32
1
3204991
For your convenience:

Verfasser:
Socko
Zeit: 15.10.2021 08:29:49
0
3205122
Zitat von Mahh Beitrag anzeigen
[...]Im Sommer bei 20-22 Grad, im Winter bei rund/gut 18 Grad. Damit sollte der Taupunkt ganz überwiegend klar überschritten werden[...]



Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Wandtemperatur ist entscheidend.

Verfasser:
Mahh
Zeit: 15.10.2021 09:29:04
0
3205151
Zitat von Socko Beitrag anzeigen
Zitat von Mahh Beitrag anzeigen
[...]



Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Wandtemperatur ist entscheidend.


Guter Punkt. Da die Wand von außen gedämmt ist, bin ich davon ausgegangen, dass die Wand(oberflächen)temperatur eher der Raumtemperatur entspricht.

Ich werde mir nochmal ein entsprechendes Infrarot-Thermometer besorgen und die Temperatur nachmessen.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 15.10.2021 09:35:52
0
3205155
Und dann wie ist der Aufbau ??

Bitumenanstrich ... mit sowas kannst du mich jagen.... Zack ein Setzriss und dann ist das mit der Dichtigkeit und dem "relativ neu" dahin

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 15.10.2021 09:36:57
1
3205158
Wird der Keller beheizt? Vielleicht mal trocken heizen?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 15.10.2021 09:44:50
0
3205165
Da die Ausformung der befallenen Bereiche bogenförmig in den Ecken ist würde ich Mal eine höhere Luftwechselrate versuchen.

Verfasser:
Mahh
Zeit: 15.10.2021 14:49:29
0
3205288
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Und dann wie ist der Aufbau ??


25 cm Stahlbeton-Doppelwand
Bitumenanstrich
12 cm Perimeterdämmung


Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Wird der Keller beheizt? Vielleicht mal trocken heizen?

Ja der Keller ist theoretisch beheizt. Wurde iW bisher nicht geheizt, hatte ich jetzt aber schonmal angestellt. Welche Temperatur sollte hier weiterhelfen?

Für mich sieht das auch noch nicht nach Schimmelbefall sonder "nur" nach feuchten Stellen aus, korrekt?

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
Da die Ausformung der befallenen Bereiche bogenförmig in den Ecken ist würde ich Mal eine höhere Luftwechselrate versuchen.


Auch das ist möglich. Im Sommer (wobei es den hier oben im Norden gar nicht wirklich gab dieses Jahr) vermutlich weniger sinnvoll, aber jetzt zum Winter hin sollte das die Raumfeuchte auch runterbringen. In den übrigen Wohnbereichen liegen wir im Winter typischerweise bei einer Raumluftfeuchte von 30-45%, Keller habe ich bisher nicht gemessen.

Verfasser:
raoul110
Zeit: 15.10.2021 15:03:03
0
3205292
Hallo,

Du solltest tatsächlich die Temperatur im Eckbereich einmal messen.
Wenn das im Kellerbereich ist, dann kann es sein, dass hier der Übergang Aussenwand zur Bodenplatte nicht korrekt ausgeführt wurde, die Flanke nach unten ist dann eine Wärmebrücke. In diesem Fall (Wohnutzung im Keller) müsste eine umgreifende Dämmung unterhalb der Bodenplatte verlegt worden sein, da die teuer ist da druckfest, macht man das lieber innen im Bodenaufbau. Dann fehlt aber die Dämmung unterhalb der Aussenwand. Das kann man mit Kimmsteinen ausgleichen, aber auch nicht einfach und damit nicht günstig.
Wichtig für Dich wäre zu wissen, ob die Wohnnutzung des Kellerraums auch so geplant war.



Gruss,
raoul

Verfasser:
Mahh
Zeit: 18.10.2021 17:36:33
0
3206597
Zitat von raoul110 Beitrag anzeigen
Hallo,

Du solltest tatsächlich die Temperatur im Eckbereich einmal messen.
Wenn das im Kellerbereich ist, dann kann es sein, dass hier der Übergang Aussenwand zur Bodenplatte nicht korrekt ausgeführt wurde, die Flanke nach unten ist dann eine Wärmebrücke. In diesem Fall[...]


Danke. Eine gelegentliche Nutzung war geplant (Gästezimmer, Sauna, Waschkeller). Ich gehe davon aus, dass keine zusätzliche Dämmung unter der Bodenplatte besteht.

Die Temperaturen habe ich nun gemessen:

Boden/Sockelbereich (erste ca. 30 cm) vs. darüber

Boden: 18,5-19° - 21° (Decke)
Wände: 17,5-18° - 19,5-20,5°
Luft: 19° - 20°

Die Temperatur des Erdreichs dürfte bei ca. 14-15° liegen.

Helft mir auf die Sprünge, so ganz erklären kann ich es mir nicht. Bei einer durchschnittlichen Temperatur hier von knapp 20° in den Monaten Juni/Juli und einer durchschnittlichen rel. Feuchte von ca. 70% liegt der Taupunkt bei unter 15°. Dies sollten doch die kritischsten Monate sein, bei rF von vermutlich <50% im Winter kann ich mir nicht vorstellen, dass die Oberfächentemperatur überhaupt in die Nähe des Taupunkts (wären dann 7°) kommt. Die Messung kann ich dann demnächst mal machen.

An einzelnen Tagen wird im Sommer sicher mal der Taupunkt unterschritten, aber reicht das aus, um zu Feuchtigkeitsflecken zu führen? Wie lange müssen überlicherweise ungünstige klimatische Bedingungen vorherrschen, um zu solchen Flecken zu führen? Und wie lange mag es wohl dauern, mit ggf. höherer Raumtemperatur verbunden mit erhöhter Lüftung diese zu entfernen?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 18.10.2021 18:40:40
0
3206621
Ich meine, dass das eher nach sich bildende Stockflecken aussieht. Interessant wäre, wie es hinter der Fußleiste aussieht.
Ein Fogging Effekt tritt eher im oberen Wandbereich.

Verfasser:
VMCDFA
Zeit: 18.10.2021 21:32:39
1
3206708
Hallo Freunde,

Es handelt sich um einen Oberflächenschimmel, der durch Kondenswasser in der unteren Ecke der Wände des Zimmers verursacht wird.

Wischen Sie die Wand mit einem Schwamm ab, und sie ist so gut wie neu.

Wenn die Feuchtigkeit im Inneren der Wand war, wäre die Farbe aufgequollen (Blasenbildung).

Entweder ist der Fußboden schlecht isoliert (Wärmebrücke), oder die untere Ecke der Raumwände weist einen Isolationsfehler auf.

Grüßen, Pierre

Verfasser:
OldBo
Zeit: 18.10.2021 21:49:18
0
3206719
Deswegen ist das ein Stockflecken.

Verfasser:
toemu
Zeit: 19.10.2021 11:26:41
1
3206965
Es ist mitnichten so, dass es Tauwasser/eine Taupunktunterschreitung braucht, damit Schimmel wächst; im Gegenteil wachsen sie unter Wasser nicht. Je nach Temperatur und pH-Wert wachsen Stockflecken oder Schimmel bereits ab 60% r.F.

Wenn einer im Sommer die Türe offen lässt, lässt es sich kaum verhindern, dass mindestens kurzfristig schimmelbegünstigende Bedingungen herrschen.

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