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Foren
Zisterne mit diffuser Versickerung des Überschuss
Verfasser:
Christian115
Zeit: 06.08.2021 20:41:08
0
3180215
Hallo in die Runde,

der Boden unseres Grundstücks besteht überwiegend aus Ton mit wasserführenden Sand- und Kiesschichten.
Entsprechend ist die Einleitung des Regenwasser in Regenwasserkanal vorgesehenen.

Unser Geologe schlägt im Bodengutachten alternativ vor, das Regenwasser in einer Zisterne aufzufangen und evtl. überschüssiges Wasser diffus per Teich in die Wurzelzone versickern zu lassen.

Ist das ein bekanntes vorgehen?
Für mich stellen sich da ein paar Fragen bzgl. der Umsetzung. Ich hoffe hier kann mir da evtl. Jemand helfen.

1) Wenn ich den Überschuss der Zisterne in einen Teich/ ein Überlaufbecken leiten muss, brauche ich doch
a) Entweder eine Pumpe, die nur dann automatisch anläuft, wenn sie Zisterne voll ist.
b) Ein Überlaufrohr, dass von der Zisternen zum Teich läuft. Das kann aber eigentlich nicht funktioniert, da der Teich ja tiefer als die Zisterne liegen müsste...

Gibt es dafür funktionierende Systeme?

2) Wenn über den Teich die Versickerung erfolgen soll, wie sieht ein solcher Teichaufbau aus? Gibt es dann Bereiche in denen dauerhaft Wasser ist und Bereiche, die der Versickerung dienen? Andernfalls wird es dem Namen Teich ja nicht wirklich gerecht...

3) kann man über die Größe der Dachfläche und der Größe der Zisterne sagen wie groß ein solcher Teich seien muss?

Habe schon einiges zum Thema Zisternen gelesen und eigentlich immer wieder gelesen, dass es sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt. Ein solches System wird dann sicherlich noch unwirtschaftlicher werden, oder?


Danke und allen ein schönes Wochenende,
Christian

Verfasser:
WasserHurra
Zeit: 07.08.2021 03:01:04
0
3180279
Richtig der Teich oder eine Muldenversickerung muss entweder tiefer liegen als der Zisternenüberlauf oder man muss dieses mit einer Pumpe machen.

Ob es sich Finanziell lohnt oder nicht darüber gibt es wirklich unterschiedliche Meinungen.

Ich würde sagen es kommt auf die Bedingungen vor Ort an. Wir haben vor einigen Jahren ganz bewusst eine Zisterne in Eigenleistung errichtet um die Regenwassergebühren zu sparen. Dazu darf die Zisterne dann aber auch nicht an den Regenwasserkanal angeschlossen sein. Gelöst wurde dieses indem Überschusswasser mittels Pumpe in ein mehrere Meter langes geschlitzten HT Rohr geleitet wird. Dieses Rohr liegt oberirdisch durch Sträucher und sonstigen Pflanzen recht unauffällig etwas seitlich im Garten.

Allerdings haben wir zwar einen etwas schwereren Boden und keinen Ton. Es könnte aber dennoch sein das dieses bei dir vielleicht auch funktioniert.

Angenehmer nebenefeckt bei einer Zisterne ist natürlich der das eine gewisse Menge an Regenwasser vorhanden ist um den Garten zu Tränken. Zugegebener maßen in den letzten Jahren hat das Wasser nie gereicht, dieses Jahr sieht es damit allerdings anders aus.

Zudem werden im Winter damit die Zimmerpflanzen gegossen.

Verfasser:
TimoB
Zeit: 07.08.2021 07:37:27
0
3180285
Ökologisch gesehen müssen wir Möglichkeiten schaffen, Regenwasser versickern zu lassen, um einer Austrocknung entgegenzuwirken.

Das Problem ist allerdings, dass Regenwasser vermehrt gehäuft auftreten wird. Also wenn Regen, dann viel Regen. Da kann eine solche örtliche Versickerung durchaus an ihre Grenzen stoßen, wenn der Boden nicht mitmacht.

Eine oberirdische Verrieselung ist eine einfache Sache, muss allerdings sauber gehalten werden (Wurzelwuchs usw.) und auch hier muss das Wasser natürlich aufgenommen werden können.

Ein Teich hingegen bedarf meiner Meinung nach auch eine gewisse Wartung, da entstehender Schlamm nach unten abdichtet, was die Versickerung noch schwerer macht als nur Ton schon allein.

Ein guter Rat ist hier schwierig, weil es viele Punkte zu beachten gibt. Liegt dein Grundstück zu tief gegenüber der Umgebung, könntest du absaufen. Liegst du höher als dein Nachbar könnte der absaufen.

Wenn du jetzt schon Probleme mit stehendem Wasser auf dem Grundstück hast, würde ich lieber einleiten.

Verfasser:
thorsten_B78
Zeit: 07.08.2021 08:56:46
1
3180302
Ich fand diese Hinweise der Stadt Nürnberg ganz hilfreich:

Versickerung von Niederschlagswasser

Damit könntest Du den Worst-Case abschätzen, wenn die Zisterne voll ist und es weiter regnen sollte.

Verfasser:
SebDob
Zeit: 10.08.2021 18:11:27
0
3181415
Zisterne ist viel zu teuer! Was soll das lohnen? Zum giessen im Sommer wenn kein Niederschlag von oben kommt??

Du schreibst doch: wasserführenden Sand- und Kiesschichten.

In welcher tiefe liegen die denn? In diese Tiefe graben und versickerung legen.

Das Bodengutachten sollte ja mind. 4m tief gehen?

Es gibt rechner, da kannst du für Sickertunnel die Werte eingeben die im Bodengutachten stehen.

Verfasser:
Christian115
Zeit: 04.09.2021 12:21:54
0
3189510
Hallo, muss das Thema noch mal auffrischen. Wir haben nun die Erlaubnis bei uns einen Ringgrabenkollektor auf dem Grundstück zu verlegen. Somit schaffen wir uns einen fast 100 Meter langen und 1,8m breitebn Graben, in dem wir ja gleich ohne weiteres zwei bis drei Drainagerohre verlegen können. Auch wenn durch den Tonboden ja nur sehr langsam versickert werden kann, schaffe ich mir mit dem hohen Volumen der Rohre ja doch eine Recht ordentliche Versickerungsreserve. Wie schätzt ihr das ein?

Zitat von SebDob Beitrag anzeigen
Zisterne ist viel zu teuer! Was soll das lohnen? Zum giessen im Sommer wenn kein Niederschlag von oben kommt??

Du schreibst doch: wasserführenden Sand- und Kiesschichten.

In welcher tiefe liegen die denn? In diese Tiefe graben und versickerung legen.

Das[...]


Ja, dabei handelt es sich allerdings zum einen ganz kleinen Anteil, der Boden besteht fast nur aus Ton.

Auch wenn es sich nicht wirtschaftlich vollständig auszahlt, denke ich schon, dass ich damit zumindest einen Teil an Trinkwasser dadurch sparen kann..

Verfasser:
SebDob
Zeit: 05.09.2021 20:40:30
0
3189870
Ohne finanzielles Limit ist alles machbar.

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