Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Wechsel von Gas-Etagenheizungen zu einer zentralen Gasbrennwerttherme
Verfasser:
HansHanson
Zeit: 01.03.2021 17:16:24
0
3118837
Hallo zusammen,

ich stehe vor der Zusammenlegung von drei Gasetagen-Heizungen (EG,OG,DG) zu einer Zentralheizung, die im Keller steht. Insgesamt sind 280 qm zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen.
Ich habe von 2 Installateuren bereits Angebote. Der eine Installateur möchte eine Vaillant ecoVIT exclusiv VKK 226/4, 23.5kW verbauen, der andere eine Vaillant ecoTEC plus VC 406/5-5 LL.

Können Sie mir in diesem Forum erklären, was der Unterschied ist? Kann ich ohne Probleme die zweitere, welche deutlich günstiger ist, verbauen oder wird das zu Problemen führen?

Was sollte dieses Vorhaben insgesamt ungefähr kosten?

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 01.03.2021 17:42:52
2
3118853
Wie viel Gas wurde bislang in Summe (alle drei Heizungen) verbraucht, und wie groß ist das Gebäude?

Der erste ist ein bodenstehender Kessel der 6,8—22,9 kW Leistung hat.
Die 6,8 kW sind für ein Gerät dieser Leitungsklasse inzwischen "schlecht". Immer wenn der Wärmebedarf geringer ist (--> Wenn es nicht "richtig kalt ist", also einen großen Teil des Winters) geht der immer An-Aus statt durchzulaufen. Je weiter ein Gerät runterkommt, desto besser.
Mit dem großen Wasserinhalt von 100l wird das zwar gegenüber einem Wandgerät deutlich bedämpft, ideal ist das trotzdem nicht.

Das zweite ist eine Wandhängende Therme (wenig Wasserinhalt), dafür fast DOPPELT so groß! 7,8 - 37,3 kW

Erstmal ist wichtig rauszufinden, wieviel Leistung du brauchst.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 01.03.2021 18:00:32
2
3118858
Für ein "zeitgemäßes" Gebäude reichen da 20-22kW sicher aus.

Verfasser:
HansHanson
Zeit: 01.03.2021 18:21:56
0
3118869
Danke Ihnen für die schnelle Antwort. Der Verbrauch liegt bei 36000 kw. Anzahl Personen bei 9 Erwachsenen. Es ist ein Altbau mit 3 Parteien (EG, OG, DG).
Was würden Sie empfehlen?

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 01.03.2021 18:30:55
0
3118874
bitte Mal Schweizer Formel googeln.
dann erübrigt sich die Fragerei.....
großer WW Speicher (WP)also 150l und ne Standard 15 kW Therme.. mit möglichst niedriger
Modulation.
reicht.
Kessel vitocrossal 13 kW auch....

alles andere ist zuviel....

Gruß kd-gast

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 01.03.2021 18:37:20
1
3118875
Zitat von HansHanson Beitrag anzeigen
Danke Ihnen für die schnelle Antwort. Der Verbrauch liegt bei 36000 kw. Anzahl Personen bei 9 Erwachsenen. Es ist ein Altbau mit 3 Parteien (EG, OG, DG).



Zitat:
großer WW Speicher (WP)also 150l und ne Standard 15 kW Therme.. [...]


150 l WW für 3 Parteien mit hypothetisch drei Duschbädern?
Kann schon unangenehm knapp werden!

Ich wäre eher mal bei 200-300 l Speicher, wenn es wirklich nur auf 15 kW Therme hinausläuft.

Ansonsten reicht wirklich das jeweils kleinste wandhängende Gerät um die 15-20 kW.

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 01.03.2021 19:29:35
2
3118898
Solange die Mindestleistung nicht steigt, würde ich bei Mehrparteienhäusern/Vermietung doch lieber eine Nummer größer nehmen, um eben auch mal längere Duschorgien ohne Ärger abdecken zu können.

Bei Viessmann haben z.B. alle Thermen (11, 19, 25, 32 kW) die gleiche Mindestleistung (1,9kW bei der 300er, 2,5kW bei der 200er). Da kann man dann ohne viel Risiko statt 19 kW auf 25 kW gehen, wenn die Heizlast z.B. 18kW beträgt.

Aber wenn dadurch die Mindestleistung steigt ist das nicht empfehlenswert.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 01.03.2021 20:58:44
0
3118943
Es scheint hier aber ausschließlich VAILLANT im Angebot zu sein !

Verfasser:
HansHanson
Zeit: 01.03.2021 21:12:06
0
3118949
Leider genau das, nur Vaillant. Gibt es hier von Vaillant eine gute Kombintation zwischen Therme und Warmwasserspeicher?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 01.03.2021 21:19:29
1
3118952
Wenn das bislang 3 Kombithermen waren, dann sind die Nitzer ja eh nicht grade "sooo verwöhnt" was die WW-Schüttung angeht....

Hats da ÜBERHAUPT Badewannen? Dusche separat?

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 01.03.2021 22:44:09
1
3118979
hi .
Deshalb auch WP Speicher,
gut bei kleinen Heizgerät dann doch ehr 300 Liter.
Gruß kd-gast

Verfasser:
HansHanson
Zeit: 01.03.2021 22:48:25
0
3118982
3 Duschen, keine Badewanne

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.03.2021 23:03:34
1
3118988
Waren die drei Thermen auch im Keller montiert?

Wenn nicht, wie kommt das Warmwasser in die Wohnungen und hast
Du Dich mit dem Thema 3-Liter-Regel und der Abrechnungsproblematik
Warmwasser beschäftigt?

Grüsse

winni

Verfasser:
schorni1
Zeit: 02.03.2021 00:00:36
0
3118998
Eben. Deshalb ggf Wohnungsstationen machen (rot linierte Begriffe anklicken)

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 02.03.2021 00:52:03
2
3119002
Vaillant:
Günstige Version: ecoTEC plus VC 206/5-5, 3,9 - 20,0 kW, kleiner Bruder der vom zweiten Betrieb angebotenen Therme. (Wie gesagt, HALB so groß wie angeboten.)

Technisch besser Version: ecoTEC exclusive VC 20 CS/1-7, 2,5 - 20,0 kw.
Wahlweise eine Stufe größer (25kW) für mehr Reserve, die Mindestleistung ist genauso 2,5kW

Wobei eigentlich der erste Heizer sympathischer ist, weil er einen passend dimensionierten Kessel angeboten hat, keinen doppelt so großen.

(Eventuell ist im Mehrfamilienhaus - wo man selten ideale Heizkennlinie fahren kann wegen unterschiedlicher Mietervorstellungen - ein Kessel mit viel Wasserinhalt etwas "gutmütiger" als eine Therme, die auf Durchlauf angewiesen ist. Aber nicht mit DER Mindestleistung, echt nicht. Bei Viessmann, wo der Kessel mit 2,6 kW nur geringfügig mehr Mindestleistung hat als die Therme mit 1,9 kW, da ist das ne Option. Mit 8 kW Mindestleistung eher nicht.)

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Waren die drei Thermen auch im Keller montiert?
Wenn nicht, wie kommt das Warmwasser in die Wohnungen

Grundsätzlich genauso wie Heizungsvor- und rücklauf, dort hast du die selbe Fragestellung. Daher gehe ich davon aus, dass sich entweder der Fragesteller oder wenn nicht zumindest die Betriebe die schon Angebote abgegeben haben schon Gedanken darüber gemacht haben. Du brauchst halt in Summe 4 Rohre: Vorlauf, Rücklauf, Warmwasser, Zirkulation.

Option A: Durch den ehemaligen Schornstein. Die nötigen Rohre in den Wohnungen sind dort in unmittelbarer Nähe. Geht problemlos, wenn noch ein zweiter Schornstein für die neue Therme vorhanden ist. Wenn nicht, benötigt man ein außenliegendens LAS (klar, kostet).
Option B: Rohre VOR dem Schornstein montieren (wo bisher die Thermen hängen) und mit Trockenbau verkleiden.

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Abrechnungsproblematik Warmwasser beschäftigt?

Wo ist da ein Problem?
Man benötigt 3 Warmwasserzähler und insgesamt 4 Wärmezähler: Drei für die Heizkreise der drei Wohnungen, einen für den Warmwasserspeicher.

Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Eben. Deshalb ggf Wohnungsstationen machen (rot linierte Begriffe anklicken)

Um dann die Heizungen ebenso dauerhaft mit >60°C für gewünschte 60°C Warmwasser zu fahren? Und damit den Brennwerteffekt auch bei milden Temperaturen zu verschenken - und aufgrund des geringen Volumenstroms in der Therme eher keine schöne Regelung zu haben?
Außerdem kosten die Wohnungsstationen wohl mehr Geld - das scheint nicht im Sinne des Fragestellers zu sein.

Oder meinst du, Heizung direkt aus Therme bedienen, und die Wohnungsstationen nur für Warmwasser, gespeist aus einem Heizungspuffer? Löst die Nachteile mit Brennwerteffekt und Volumenstrom im Heizbetrieb, ist aber halt NOCH teurer.


Ich würd für ein kleines MFH mit nur 3 Wohnungen, gerade wenn das Geld nicht im Überfluss ausgegeben werden soll, echt die klassische Variante nehmen. WW-Speicher, Zirkulation bis zu den Wohnungen und dort Warmwasserzähler, fertig. Ja, muss man halt die Legionellenbeprobung machen. Einen Tod stirbt man.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 02.03.2021 01:05:02
2
3119005
Eben, Wohnungsstationen sind ein spezieller Fall, wenn man die Legionellen-Problematik-Beprobung umgehen möchte.

Dann würd ICH DIE hier DIESE

Technisch besser Version: ecoTEC exclusive VC 20 CS/1-7, 2,5 - 20,0 kw.
als 25er

nehmen, nen 200-300 Liter-Speicher* stellen, dann können die Mieter endlich mal großzügig duschen. * mit möglichst großer Wärmetauscherfläche innen !!

ACHTUNG: so Etagen-Heizungen sind meist heizkörper-mäßig eher "NICHT"-geplant, da die ja ratsch-bumm über Raum-Thermostat bis 75Grad fahren.
Die Heizkörper müssen vor dem Umbau UNBEDINGT überprüft werden - ob sie zu den Raum-Heizlasten auch bei NIEDRIGEN Vorlauftemperaturen ausreichen (bevorzugt unter 60Grad -> Brennwert-Nutzen!).

Hydraulischer Abgleich ohnehin obligatorisch!

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 02.03.2021 08:13:01
0
3119040
Leider hat der TE keine wichtigen Informationen nachgereicht...

Wie hoch ist der Wärmebedarf
Wie gut ist der Dämmstandard des Hauses?
Wie ist die Mieterstruktur (knapp bei Kasse oder in der Lage und Willens Geld für Umweltverantwortung auszugeben)?

winni 2 hat insofern Recht mit der Abrechnungsthematik:
Wenn die Bewohner sparsam sind, kommen drei kleine GBWT immer wieder wirtschaftlich günstiger:
Die Erstellung von 3 einzelne Gasabrechnungen vom Versorger kommen billiger als die Abrechnung von insgesamt 1 Gasabrechnung, 3 Warmwasserzähler und 4 Wärmemengenzähler. Jeder der Zähler unterliegt der Eichpflicht und irgendjemand muss zum Schluss die Abrechnung erstellen (außer der TE hat die Zeit und den Willen dafür).
Zusätzlich sollte man die Sparmotivation nicht unterschätzen: Mit der kompletten "Betreibermacht" über die Heizung ist der Mieter in der Lage schnell in der Wohnung seine Heizzeiten und -temperaturen anzupassen. Liegt die Heizungseinstellung beim Vermieter wird höchstens gemeckert, dass es frühs nicht warum genug war.
Die Verpflichtung zur Aufteilung der Wärmemenge nach Wohnfläche zu 30-50% gemäß Heizkostenverordnung wirkt oft Sparbemühungen entgegen so wie auch die meistens fehlende Zugänglichkeit zum Wärmemengenzähler.
Gerade bei kleinen Gebäuden würde ich deshalb bei Etagenheizungen bleiben, ggfs. im EG und DG wenn es geht regenerativ mono-/bivalent (Solar, WP etc.).

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 02.03.2021 16:49:15
0
3119257
Klar kosten die Zähler Geld.

Aber drei Einzelheizungen heißt auch bei den laufenden Kosten
- 3x Gas Grundgebühr
- Ggf. teurerer Gastarif wegen geringerem individuellen Verbrauch
- 3x Wartung
- 3x Kaminkehrer
- schechtere Betriebsweise weil die benötigte Leistung noch weiter sinkt --> Noch häufiger Takten, tendentiell mehr Gasverbrauch

Bei den Investitionskosten ist die Lösung sicher auch teurer, weil man drei Thermen und drei Warmwasserspeicher benötigt. Dass das billiger ist als die Zähler und die Steigleitungen kann ich mir nicht vorstellen.

Klar, man muss sich einigen, das ist ggf. etwas Abstimmungsbedarf.
Aber das "kein Anreiz zu sparen": Wenn man wegen den 30% Fixkosten nicht spart ist wenn dann ein Trugschluss. Denn das heißt nicht, dass 30% die anderen zahlen. Und die übrigen 70% zahlt man in jedem Fall selbst.
Und warum Zähler nicht zugänglich? In so einer Nachrüstsituation dürften die in den Wohnungen sein, damit man eben nur EINE Steigleitung benötigt.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 03.03.2021 15:35:12
0
3119737
Zentraler Wärmeerzeuger mit Wohnungsstationen spart gegenüber Etagenheizungen ca. 15-20% Kosten ein, wenn man eine regelmäßige Wartung der Etagenheizung mit einbezieht, isses noch mehr, jedoch wird eine solche nur sehr selten von den Mietern in Auftrag gegeben.

Wenn man dann die WW-Bereitung im Sommer über eine Solarthermieanlage erledigen lässt, ist noch mehr Einsparpotential drin.

Nachteil ist halt, dass bei säumigen Mietern der Vermieter auf der Gasrechnung sitzen bleibt. Kommt also auch ein wenig auf das Klientel im Haus an.

Ich würde das Risiko -sofern es halbwegs überschaubar ist- eingehen. Oft haben "klamme" Mieter schon mit der Hinterlegung einer Kaution ein Problem.

Irgendwann sind die Wohnungen bei stetig steigenden Nebenkosten nur mit Abschlägen bei der Nettokaltmiete vermietbar. Das kann dann auch nicht im Interesse des Vermieters sein.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.03.2021 15:56:33
1
3119757
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Nachteil ist halt, dass bei säumigen Mietern der Vermieter auf der Gasrechnung sitzen bleibt. Kommt also auch ein wenig auf das Klientel im Haus an.

Ich würde das Risiko -sofern es halbwegs überschaubar ist- eingehen. Oft haben "klamme" Mieter schon mit der Hinterlegung einer Kaution ein Problem.


Ich empfinde das nicht als Risiko.
Wenn das Gebäude mein Eigentum ist, ist es mir lieber der Mieter heizt ohne zu zahlen, als dass ihm die Stadtwerke das Gas abdrehen, die Nachbarn mitheizen und ich nach dem ersten unbeheizten Winter Eigentümer einer Schimmelhöhle bin.

Das Kostenrisiko für ~10 MWh Energiebedarf einer Heizperiode ist nun wirklich sehr überschaubar. Und bei den ganz armen Schluckern kommt die Kohle eh direkt vom Amt.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 03.03.2021 16:03:42
2
3119762
Ich bin voll Deiner Meinung.

Allerdings wird das Thema "säumiger Mieter" gern als "Totschlagsargument" vorgebracht, wenn eine energetisch sinnvolle Lösung sicher verhindert werden soll...

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 03.03.2021 19:35:37
1
3119872
Es steht und fällt mit der Klientel und dem Anspruch bzw. Niveau, das der Vermieter haben will.

Deswegen meine Gegenargumente gegen die zentrale Lösung:

Warmwasserspeicher braucht man bei Kombigeräten nicht - hab ich als Vermieter selbst nicht, also auch kein Kostenfaktor

Eine mittlere Wohnung (also umrahmt von anderen Wohnungen) hat erheblich geringeren Wärmebedarf und kann bereits deutlich früher die Heizung abschalten und benötigt nur noch Energie für Warmwasser.
Ansonsten ist das Takten von Etagenheizungen eine Frage der Regelungsstrategie, die der Mieter umsetzt.
Wer berufstätig ist und nicht im home office sitzt, kann tagsüber absenken/abschalten und fährt nicht schlechter als bei einer Wohnungsstation - so der Vermieter überhaupt eine vorsieht. Die Masse der Wohnungen hat immernoch einen Strang und Heizkostenverteiler. Einzige Eingriffsmöglichkeit Thermostatventile, womit die Effizienz der Anlage meistens geschmälert wird.

Entsprechend dem Mietrecht muss die zentrale Anlage 24/7 in der Heizsaison und auch im Sommer für Warmwasser laufen: Der Vermieter muss Mietrecht einhalten, der Mieter darf sich selbst "kasteien". ;)

Thema Hygiene und Zirkulation wurde schon genannt: Klarer Vorteil für die Etagenheizung: Bei kleinen Wohnungen mit Kombithermen gibt es keine Zirkulation, keinen Speicher und keine Notwendigkeit zur thermischen Desinfektion.
Auch hier: Der Mieter darf selbst gegen Vorschriften verstoßen und schadet nur sich selbst, der Vermieter wäre sofort in der Haftung und wird sich an die Vorschriften halten, egal ob sinnvoll oder nicht.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 04.03.2021 11:59:23
1
3120166
"Entsprechend dem Mietrecht muss die zentrale Anlage 24/7 in der Heizsaison und auch im Sommer für Warmwasser laufen: Der Vermieter muss Mietrecht einhalten, der Mieter darf sich selbst "kasteien". ;)"

Nö, muss sie nicht.

Das Stichwort dafür lautet: "Wohnungsstation".

Verfasser:
gagamel
Zeit: 04.03.2021 16:49:11
1
3120288
Der Vermieter muss die vom Gesetz vorgeschriebene Raum-Mindesttemperatur in den Wohnungen (Heizperiode) und WW jeder Zeit garantieren.
Dazu kämen noch WM-Zähler-Jährliche Erfassung und Kostenverteilung u.s.w.
Viel Aufwand für den Vermieter.
Wer schon einmal mit nichtzahlender Klientel zu tun hatte, würde die Vorteile der Etagenheizung zu schätzen wissen.
Gaswerke können Gaslieferung sperren, der Vermieter die Heizung nicht!
Sparen auf falscher Stelle kann auch schief gehen......

"Es steht und fällt mit der Klientel und dem Anspruch bzw. Niveau, das der Vermieter haben will."

Die Klientel wechselt im Laufe der Jahre, die Heizung aber bleibt so wie sie ist. Man kann auch keiner "Klientel" in den Kopf schauen. Wenn diese noch Kinder bekommt, wird es eng für den Vermieter. Abgesehen davon, dass "nichtzahlende Klientel " wegen jeder Kleinigkeit auf Staatskosten klagt und der Vermieter zahlt selbst. Und das kann sich ziehen. Es sei denn, man hat Vermieter-Rechtschutz und der kostet auch was.

Das sind Erfahrungen.

Verfasser:
gagamel
Zeit: 04.03.2021 17:14:59
0
3120304
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
[...]


Ich empfinde das nicht als Risiko.
Wenn das Gebäude mein Eigentum ist, ist es mir lieber der Mieter heizt ohne zu zahlen, als dass ihm die Stadtwerke das Gas abdrehen, die Nachbarn mitheizen und ich nach dem ersten unbeheizten Winter Eigentümer einer Schimmelhöhle[...]




1. Möchte dich sehen, wenn du dich jedes Jahr mit ca. 1000€ an deren Heizkosten beteiligen müsstest.

2.Selbst wenn sie heizen würden aber nicht ausreichend lüften (weil sie "sparen" wollen) hast du auch deine Schimmelhöhle.

Das sind keine Argumente. Das ist Naivität... sorry.
Gruß

Aktuelle Forenbeiträge
HU36 schrieb: vor ca 4 Jahren hat mir "Ludwig BSV" (leider schon verstorben)...
guste100 schrieb: Ich bin ebenfalls nur Endnutzer eine Vaillant 81/3. Daher nur...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Mit Danfoss ist alles geregelt
Aktuelles aus SHKvideo
Website-Statistik