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Foren
Pelletheizung mit Solarer Warmwasserunterstütztung
Verfasser:
TharQW
Zeit: 24.02.2021 08:59:16
0
3116334
Hallo,

ich bin dabei mein 220qm Elternhaus von 1860 energetisch zu Sanieren (Dachdämmen, neue Fenster etc). Standort in PLZ 61xxx In diesem Zusammenhang steht auch die Erneueurng der Heizungsanlage an.
Gas Anschluss ist nicht vorhanden und die Anlage wird im Keller stehen.
Daher kommt eine Pelletanlage in Betracht.

Nun stellt sich mit die Frage nach dem Sinn oder Unsinn einer Solarthermieanlage zur Warmwasser unterstütztung.

Im großen internet wird das immer als ideale Kombination angepriesen, auch um ein "Takten" der Pellettheizung im Sommer zu vermeiden und die Pellettanlage zu schonen.
Andererseits haben mir zwei Heizungsbauer davon abgeraten.

Wie ist den eure Erfahrung mit dieser Problematik=

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.02.2021 09:23:12
0
3116343
Die Solarthermie ist reinste Geldverschwendung, wenn du es nicht durch diverse Förderungen fast geschenkt bekommst.
Die Dachfläche mit PV voll belegen bringt dir da deutlich mehr. Selbst eine PV mit Heizstab bringt dir die Wärme zu den gleichen Kosten wie eine Solarthermie bei weniger Aufwand.
Wenn du den Pelletkessel im Sommer nicht so oft Takten lassen willst würde ich einen 1000l Puffer mit Friwa Station verbauen, da springt er auch nur alle paar Tage mal an um den Puffer zu füllen.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 24.02.2021 15:13:11
3
3116504
Im Gegensatz zur Aussage von MichaelKo halte ich die Solarthermie für den Altbau für richtig, wenn die Bedingungen passen.
Bei einem Gebäude von 1860 stellt sich zuerst die Frage der rechtlichen Zulässigkeit (Denkmalschutz, Ensemleschutz), die der Statik (trägt der Dachstuhl überhaupt eine zusätzliche Last unter Berücksichtigung der heute üblichen Annahmen für Schnee- und Windlast) und natürlich auch die persönlichen Präferenzen.

Ansonsten:
Gute Solarthermieanlagen (am richtigen Standort) haben dieses Jahr bereits Kollektortemperaturen von bis zu 70°C gesehen und unterstützen die Heizung bereits kräftig.
Wenn der Platz reicht, spricht nichts dagegen Solarthermie und PV nebeneinander zu installieren.

Wie gut oder schlecht Solaranlagen laufen, hängt oft in erheblichem Maß an der Regelung.
Leider gibt es immernoch Solarthermieanlagen, deren Umwälzpumpe zwei Betriebszustände kennt: Vollgas oder aus.
Dass solche Anlagen unterdurchschnittliche Erträge liefern kann man sich denken.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.02.2021 15:41:18
1
3116516
Besonders die Aussage, dass das a und o die Regelung ist, würde ich unterschreiben.
Das fängt mit der Pumpe an und geht noch viel weiter.

Ich kann nur jedem empfehlen, Kessel, Puffer und Kollektoren von EINEM Hersteller zu verwenden.
Einige Pelletskessel Hersteller haben da wirklich gute Lösungen.
Viele wären erstaunt, was Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten ausmacht.

Ich habe zugegeben optimale Bedingungen für eine ST - dann ist das eine feine Sache.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.02.2021 16:04:09
0
3116525
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
Im Gegensatz zur Aussage von MichaelKo halte ich die Solarthermie für den Altbau für richtig, wenn die Bedingungen passen.
Bei einem Gebäude von 1860 stellt sich zuerst die Frage der rechtlichen Zulässigkeit (Denkmalschutz, Ensemleschutz), die der Statik (trägt der Dachstuhl überhaupt eine[...]


Bitte nicht falsch verstehen, ich habe prinzipiell nichts gegen Solarthermieanlagen. Aber die kWh Wärme aus der Solarthermie kommt auf rund 8-10cent und die kWh Wärme aus der Pelletheizung auf 4-5cent. Daher sehe ich keinen wirtschaftlichen Sinn in der Solarthermie.

Verfasser:
NieTho
Zeit: 24.02.2021 16:31:45
0
3116535
Ich kann noch nicht ausrechnen ob es es sich lohnt (gelohnt hat) aber, mit meiner STA mit nicht optimaler Ausrichtung als auch nicht optimaler Neigung fahre ich aktuell nahezu autark. WW und Heizung.
Dass das Februarwetter dazu reicht hätte ich so jetzt nicht gedacht.
Also bislang bin ich zufrieden.

VG

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.02.2021 16:37:05
2
3116537
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat von macgyver73 Beitrag anzeigen
[...]


Bitte nicht falsch verstehen, ich habe prinzipiell nichts gegen Solarthermieanlagen. Aber die kWh Wärme aus der Solarthermie kommt auf rund 8-10cent und die kWh Wärme aus der Pelletheizung auf 4-5cent. Daher sehe ich keinen wirtschaftlichen Sinn in der Solarthermie.


Hängt auch wieder an den immer gleichen Faktoren :
-was hat die Anlage gekostet
-welche Förderung
-welche örtlichen Gegebenheiten

Bei 1000 € nach Förderung und 4000kwh p a
liege ich nach 2,5 Jahren schon bei deinem Wert.
Nach 5 Jahren habe ich den halbiert und liege gleich auf mit dem Pelleter.
Ich schaffe aber auch 5000 kWh :-)
Und so weiter...

Und ich wiederhole mich : eine gut geplante und gebaute Anlage hat auch keine Folgekosten.
Woher auch, ist simple Technik aus vergangenen Tagen :-)

Und ja, zum Pelleter passt ST wie Arsch auf Eimer...

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.02.2021 16:48:04
0
3116540
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Die Solarthermie ist reinste Geldverschwendung, wenn du es nicht durch diverse Förderungen fast geschenkt bekommst


Habe ich doch genau so geschrieben ;)

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.02.2021 16:50:33
0
3116542
Das ist aber negativ besetzt : ohne Förderung hättest du keinen Akku und ohne evg wohl nur wenige ne PV 😋

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.02.2021 19:02:50
0
3116609
Die Einspeisevergütung gibt es halt deutschlandweit für die photovoltaik, daher kann man da allgemeine sagen, dass sich das immer lohnt.
Beim Speicher sage ich in jedem Thread, das es reinste Geldverschwendung ist, wenn er nicht massiv gefördert wird. Bei der Solarthermie ist es halt das gleiche.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.02.2021 19:11:04
0
3116611
Naja, auch wenn das hier nicht unbedingt zum Thema passt : mit der aktuellen evg braucht eine Anlage mit 30 kwp bei vernünftigen Kosten von 1000 brutto, je nach Finanzierung und Eigenverbrauch irgendwo zwischen 13 oder 14 Jahren zur Amortisation.
Vielleicht ein Jahr weniger, wenn nichts kaputt geht.
Daher ist die Frage nicht unbedingt ob, sondern wann es sich lohnt.
Klar, ne WP verkürzt die Zeit.

Verfasser:
Frimo
Zeit: 24.02.2021 19:15:59
0
3116614
Und da sind wir wieder beinander : kosten, nutzen und die Förderung ist immanent wichtig.
Wenn, wie zuletzt in NRW, einfach mal pauschal für die Kombi aus Pellets und solar dazu kommen - dann ist das unter Umständen sogar Lukrativ.

Aber vielleicht meldet sich der te ja noch einmal.

Sonst bleiben wir zwei bei unserem Bier 😊

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 24.02.2021 19:51:05
0
3116630
Ja klar, unsere Regierungen können mit Förderungen gezielt lenken was verbaut wird.
In Thüringen ist es eben PV, Mieterstom und Akku.
In BW ist es eben Solarthermie...
Teilweise gibt es sogar Geld von Gemeinden, da muß jeder schauen was für ihn wirtschaftlich Sinn macht. Aber pauschal geht PV halt immer und schafft eine Amortisierung.

Verfasser:
olke
Zeit: 25.02.2021 10:33:11
2
3116819
Servus,

ich betreibe seit 2015 die Kombination Pelletanlage + Speicher + Solartherrie in saniertem Bauernhaus mit 235m² in NIederbayern, 650m ü.NN. bayerischer Wald.
Dämmung des Hauses auf KfW70-Niveau, 15kw Pelletkessel und 15,2m² Solarthermie , 2000l Pufferspeicher. Südostausrichtung, aber Tallage mit locker 2h weniger Direktbelichtung als im Flachland.
April-Oktober ist der Pelletkessel aus, da reicht die Solarthermie für den Gesamtwärmebedarf, und das bei vier Kids und einem steten Haus der offenen Tür :-)
Aktuell liefert die Solarthermie rd 70% der Heiz- und Brauchwasserwärme.
Die Solarthermie ist von Sonnenkraft, durch die geregelte Pumpe liefert eigentlich immer wenn Sonne auf die Paneele fällt Zusatzwärme in den Puffer da die Regelung über die Umwälzgeschwindigkeit so geregelt wird daß die Abgabetemperatur aus dem Kollektor über der Puffertemperatur liegt. Getaktet wird so gut wie gar nicht, der Pelletkessel regelt zw. 6-16kw, wenn der Heizbedarf darunter liegt und keine Sonnenenergielieferung zur Verfügung steht fährt der Kessel nebenbei langsam den Puffer mit voll. Danach ist der Heizkessel selbst im Winter. 12h aus.

Die akuelle Wirtschaftlichkeit/Amortisation neuer Anlagen kann ich nicht beurteilen.
Wenn ich die Errichtungskosten meiner Anlage (Nur Kollektoren mit Installation und Steuerung, den Puffer würde ich immer errichten und rechne den der Heizung zu) auf die bisher gelieferte Wärmemenge umrechne komme ich per heute auf 9ct/kwh.
Wenn ich von gleichbleibenden Erträgen und Brennstoffkosten ausgehe ausgehe habe ich die Anlage ohne Zinsen nach ca. 12 Jahren amortisiert, verzinst nach 14.

Die Anlage läuft (ausser 1** pa Kesselwartung & regelmäßigem Asche ausleeren) total problemlos. Bei der wirtschaftlichen Bewertung gebe ich noch zu bedenken daß der Heizkessel durch die reduzierte Laufzeit & Zyklenzahl sicher wesentlich länger lebt als im Solobetrieb, das wäre eigentlich nochzuzurechnen. Bei der Pv daran denken daß nach zehn Jahren der Wechselrichter fällig wird.
Tip zur Pelletlagerung: Bei meirer Anlage war ein Bunker dabei der im oberen Bereich aus einem Netzgewebe besteht. Den würde ich in keinem Fall mehr kaufen, durch das einblasen der Pellets wird das Material stark abgerieben selbst wenn man auf die Staubabsaugung (die den "Sack" zusammenfallen lässt)verzichtet. lg

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