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Foren
Einsparpotential und laufende Kosten
Verfasser:
SchulzeS
Zeit: 10.09.2020 21:58:54
0
3008334
Guten Abend zusammen,

ich habe zu folgenden Thema in der Suchfunktion nicht wirklich etwas gefunden bzw. falls es doch einen ähnlichen Beitrag gibt, diesen nicht gefunden.
Wie in zwei anderen Beiträgen schon erwähnt, steht bei uns die Anschaffung eines neuen Heizungssystemes an. Im Angebot ist auch eine Solarthermie Anlage zur Warmwasser und Heizungsunterstützung enthalten.
Hierfür gibt es ja bekanntermaßen aktuell sehr gute Förderungen. Trotzdem ist es in meiner Wirtschaftlichkeitberechnung entscheident ob ich 15 % oder 20% des Gesamtenergiebedarfes einspare und wie hoch die laufenden Kosten pro Jahr sind.
Habt ihr von euren Anlagen genauere Werte, am besten für einen Altbau mit zum Teil Heizkörpern, ermitteln können?
Vielen Dank schonmal.

Verfasser: error0815
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
TheHypnotoad
Zeit: 13.09.2020 12:10:51
1
3009090
Ich habe zur Berechnung den Simulator von Sonnenkraft genutzt. Die konkreten Komponenten sind zwar nicht bei mir geplant, aber man kann mit einer ähnlichen Auswahl schon viel raus bekommen.

Ich komme damit (SO-Ausrichtung) mit 10qm rechnerisch auf etwa 16-18%.

Verfasser:
SchulzeS
Zeit: 13.09.2020 13:16:58
0
3009106
Zitat von TheHypnotoad Beitrag anzeigen
Ich habe zur Berechnung den Simulator von Sonnenkraft genutzt. Die konkreten Komponenten sind zwar nicht bei mir geplant, aber man kann mit einer ähnlichen Auswahl schon viel raus bekommen.

Ich komme damit (SO-Ausrichtung) mit[...]


Vielen Dank für den Tipp.
Bei meiner Kalkulation kommt eine Einsparung von 11% bzw. 13 % raus. Somit als weit weg von meinen angedachten Einsparungen zwecks Amortisation.

Zeit: 13.09.2020 14:25:55
5
3009125
Ohne (Verbrauchs)daten sind Prognosen nur grobe Schätzungen.

Es gibt im Jahr 3 Phasen.

Überschuß:
1. Im Sommer spart die STA maximal soviel, wie du ansonsten ohne STA für die Warmwsserbereitung benötigen würdest.
Der Bedarf beschränkt den nutzen!
Von den theoretisch hohen denkbaren Erträgen wird nicht viel genutzt. Je nach Haushalt liegt das oft im Beereich von 50 bis 150 kWh im Monat, also im Mittel um 5 € im Monat. Das läßt sich nicht simulieren. Deinen Verbrauch bestimmst du durch dein Verhalten.

Teildeckung:
2. Im Winter erreicht die STA in der Regel nur Teildeckung,. das heißt für den Ertrag gibt es in der Regel Bedarf. Allerdings ist der Winter der Mangel an Sonne. Der Ertrag ist also im Winter gering. Auch hier dümpelt die STA mit einer Handvoll Taler im Monat herum, Abhängig von den Details mal ein Bisschen mehr oder weniger. Dieser Teil läßt sich recht gut simulieren.

Die "goldene Zeit":
In den Übergangszeiten (Frühling/Herbst) gibt es moderate Erträge, die mal für (relativ hohe) Teildeckung und mal für Volldeckung reichen. Allerdings wird es bei viel Sonne auch wärmer, so daß der Bedarf sinkt. Man springt in dieser Zeit zwischen 1 und 2 hin und her.

Das Haus spielt dabei mit seiner Dämmung und dem Bedarf eine wichtige Rolle, insbesondere wann die Heizgrenze des Hauses erreicht ist. Manche müssen im Mai noch Heizen. Bei Anderen ist es der April oder manchmal sogar März, ab wann die Heizung ruht und nur noch Warmwasserbereitung benötigt wird.

Eine STA zu bewerten ohne das Haus zu berücksichtigen führt daher zu Fehlern. Sommer und Winter sind da weniger problematisch. Die Fehlermarge konzentriert sich im Wesentlichen auf die "goldene Zeit". Für Prognosen müssen wir also über die Details des Hauses sprechen.

Für die Alternative hole ich schonmal Popcorn. Üblicherweise gehen hier bestimmte Personen auf die Barrikaden, sobald man Alternativen zur Solarthermie oder Hausfeuerung auch nur erwähnt.

Du kannst anstatt einer STA auch eine PV installieren. Das ist deutlich günstiger oder liefert weit mehr Ertrag zum gleichen Preis. Dazwischen gibt es noch den Mittelweg.
Ganz grob vorab, vorbehaltlich der offenen Details, läuft es häufig auf folgende Größenordnungen hinaus:
jährliche Erträge
PV: 1000 kWh pro kWp
STA: 300 kWh pro m²

Die Kosten sind über Angebote zu ermitteln, denn letztlich stellt der Handwerker die Rechnung und nicht das Internet. Hier im Forum werden Preise um 1000€ pro kWp (PV) bzw. m² (STA) genannt, mit individuellen Schwankungen, vor allem bei der STA.

Da auch eine neue Heizung fällig ist, sollte man auch dort die Optionen Prüfen
Eine Wärmepumpe kann häufiger sinnvoll eingesetzt werden als es ihr nachgesagt wird. Mit der PV hat man dann eine ähnliche Funktion wie mit STA, aber mit einem entscheidenden Vorteil.
Anstatt gerade an den sonnigen Tagen durch den Bedarf beschränkt zu sein (STA), kann die PV auch dann voll genutzt werden, da der Strom für andere Dinge genutzt werden kann. Dies ist die wesentliche Basis für den Vorteil der PV gegenüber STA und den entsprechenden Ertragsunterschieden!

Grober Richtwert für die Betriebskosten:
Meist wird bei einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,5 bis 4 ein Kostengleichstand zur Gasheizung erreicht. Und das ist kein Hexenwerk, sondern meist problemlos möglich.

Die Meßlatte wird dabei nicht vom Energieverbrauch "so hoch" gehängt, sondern durch die bisherige massive Ungleichbehandlung bei Strom und Brennstoffen bezüglich Steuern, Abgaben etc. Im Strom ist die EEG-Umlage enthalten, bei Öl und Gas nicht. Dies wird sich ändern. Brennstoffe werden in naher Zukunft deutlich teurer werden.
Stichwort: "CO2-Steuer"

Es wäre daher sinnvoll zu prüfen welche JAZ (Jahresarbeitszahl) bei dir mit welchen Kosten und welchem Aufwand realistisch ist.
Dann ist die Entscheidung auf sachlicher Basis leicht!

Verfasser:
TheHypnotoad
Zeit: 13.09.2020 15:45:52
1
3009139
Ja, die Phasen sieht man auch sehr gut in der Simulation dargestellt, natürlich eine ausreichend genaue Dateneingabe vorausgesetzt:


Bei mir ist die Situation allerdings etwas anders, da schon 3 Module für WW auf dem Dach sind (tatsächlich kann damit die Heizung von Juni bis September ganz aus bleiben). Durch die BAFA-Förderung beim Wechsel von der Ölheizung auf Gas-Hybrid mit 40% sieht die Wirtschaftlichkeitsberechnung auch anders aus.

Verfasser:
SchulzeS
Zeit: 13.09.2020 15:54:10
0
3009140
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Mehr Informationen werden aus folgenden Thread ersichtlich
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/233320/Wechsel-Oelheizung-Fragen-zum-Angebot

Ich habe trotz 45 % Förderung leider auch keine wirklich "tollen" Zahlen erreicht. Aber ich denke ich werde die Fläche (ca. 300m2 möglich) in Zukunft mit PV voll legen wenn mir die Stadtwerke mal mehr als 10 kWp erlauben.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 13.09.2020 15:55:35
1
3009141
Zitat von error0815 Beitrag anzeigen
Wenn du eine Wärmepumpe mit HTR nimmst, ist das Warmwasser im Sommer und im Winter so günstig produziert, dass sich Solarthermie leider nicht mehr lohnt.

Schlaue Wärmepumpe

Die Wärmepumpe kann 2 Energiequellen jeweils[...]


Wieder mal ein 1A Werbebeitrag. Ohne auch nur auf das Thema einzugehen direkt diese ecoforest Wärmepumpe mit miserabler Arbeitszahl für viel Geld empfehlen.

Zeit: 13.09.2020 16:50:26
1
3009151
Die Heißgasenthitzung macht jede Wärmepumpe, immer! Das ergibt sich völlig automatisch im Wärmetauscher. Die Wärme wandert von Heiß zu kalt. fertig.

Es gibt zwei Phasen:
Das Kältemittel kommt überhitzt aus dem Verdichter. Achtung: Überhitzung ist wie Unterkühlung ein Fachbegriff aus der Kältetechnik! Manche fehlinterpretieren dies im umgangssprachlichen Sinne als Schädlich / kaputt, analog zum Überhitzten Gerät, Motor, Bauteil...

1. Zuerst gibt das überhitzte Kältemittel sensible Wärme ab, bis die Temperatur auf Verflüssigungstemperatur gesunken ist. Diese Wärmemenge ist vergleichsweise gering.

2. Dann wird das Kältemittel verflüssigt und gibt dabei wesentlich mehr Wärme ab

"Neu" bzw. ein alter Hut ist es den Wärmetauscher in zwei Wärmetauscher aufzuteilen um so 1 und 2 räumlich zu trennen und 1 bei leicht höherer Temperatur nutzen zu können. Davon hat man aber nur etwas, wenn man zwei Heizkreise gleichzeitig in Betrieb hat, einen für 1 und einen für 2!

Bei nur einem Heizkreis sind 1 und 2 in Reihe geschaltet. Die Trennung wird damit aufgehoben und die beiden Wärmetauscher wirken wie ein (etwas größerer) Wärmetauscher.

In der Regel wird 1 für die Warmwasserbereitung genutzt. Die geringe Leistung reicht hier noch am ehesten aus. 2 ist dann der Heizkreis. Davon hat man aber nur etwas in der Wintersaison / im Heizbetrieb. Im Sommer hat man nur die Warmwasserbereitung und damit nur einen aktiven Heizkreis.

Theoretisch wäre auch denkbar:
1:Heizkörper
2. Fußbodenheizung

Da 1 aber nur einen geringen Anteil der Gesamtleistung liefert, ist dies nur sinnvoll bei der Kombination von wenig Heizkörper mit viel Flächenheizung. Abseits davon sieht es nur noch im Prospekt als zusätzliche Funktion nett aus. Es liefert aber keine praxisrelevanten Vorteile.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 17.09.2020 04:30:22
1
3010502
Nach einem Jahr Nutzung einer Pelletheizung mit STA kann ich nur davon abraten, weil es sich trotz Förderung kaum rechnen wird.
Ich komme auf knapp 3000 kWh im Jahr, das macht gut 100 € Ersparnis. Wir haben ein Zweifamilienhaus von 1994 mit Heizkörpern und FBH.
Zudem habe ich das Gefühl, dass ich nachts Wärmeverluste habe. Bin da immer noch in der Diskussion mit dem HB.

Verfasser:
SchulzeS
Zeit: 17.09.2020 20:31:09
0
3010756
Dann passt es ja mit dem was ich so gelesen und gerechnet habe. Unser Antrag für eine Holz-Pellets Kombianlage ohne Solarthermie geht morgen raus.

Verfasser:
SchulzeS
Zeit: 17.09.2020 20:32:10
0
3010757
Ps: Da ist ja auch jemand richtig früh wach im Münsterland

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 25.09.2020 05:37:12
0
3013652
Bei mir kommt hinzu, dass ich immer wieder Dampfschläge bekomme, also Kollektortemperaturen von 150 ° über 5 Minuten. Jetzt habe ich Drück auf meinen HB gemacht, dass er mit dem Kundendienstmonteur vorbeikommen soll. Ich habe Sorge, dass die STA in 5 Jahren hin ist.

Gut, dass Du auf die STA verzichtet hast.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.09.2020 07:53:13
0
3013674
Tja, Solarthermie kann nicht jeder (Fach-)Betrieb.

Da hatte ich seinerzeit wohl mehr Glück gehabt. STA läuft seit fast 7 Jahren ohne Probleme.

Nur mal ein Paar Zahlen:

ca. 8000 kWh werden zugeheizt (Öl), ca. 4000 kWh liefert ST (10 m²) WW und HU.

Die sog. Simulationsrechner im Internet sind für die Tonne.

Reale Zahlen sehen folgendermaßen aus:

ST-Anteil im

Jan: 5%
Feb: 20%
Mär: 23%
Apr: 76%
Mai: 100%
Jun: 100%
Jul: 100%
Aug: 100%
Sep: 100%
Okt: 60%
Nov: 18%
Dez: 6%

P.S.: NT-Kessel läuft seit 1989 störungsfrei.

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