Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
delta97
Zeit: 01.08.2020 15:22:47
0
2993523
Verfasser:
wpibex
Zeit: 01.08.2020 15:30:12
0
2993526
NKW Ninkley-Point ist ein Opfer der britischen und EU-Politik.
Baugleiche NKWs sind in China planmäßig fertiggestellt worden und
wer den dortigen N-Strompreis wissen will kann hier suchen.

Verfasser:
delta97
Zeit: 01.08.2020 15:35:10
0
2993527
Hatten wir das Thema nicht schon einmal ?

Zeit: 01.08.2020 17:11:29
1
2993546
Einmal?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.08.2020 10:53:02
0
2993722
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]
Die Einschätzung der Verbraucherzentrale hat sich anscheinend am 7.7.2020 geändert


Nein!

Man kann noch immer bei der Verbraucherzentrale NRW nachlesen:

Sehr kleine Anlagen können sogar trotz der Einspeisevergütung ein Minusgeschäft sein. Wer heute etwa 4 kWp in Betrieb nimmt, und im Jahr nicht mehr als 3000 Kilowattstunden Strom selbst verbraucht, schreibt bei Einbezug der Kosten des Anlagenbetriebs über eine Laufzeit von 20 Jahren rote Zahlen. Grund ist, dass die Vergütung immer weiter gesunken ist, kleine Anlagen aber im Gegensatz zu ihren großen Geschwistern nicht günstiger werden – sondern teurer. Bei Anlagen ab etwa 5 kWp ist ein finanzielles Plus allerdings weiter die Regel.

Bei sinkender Einspeisevergütung und fallenden Strompreis verschiebt sich die Grenze für den wirtschaftlichen Betrieb in Richtung höherer Leistungen.

Warum das so ist, kann man in der Studie der HTW Berlin nachlesen, die von der Verbraucherzentrale NRW in Auftrag gegeben wurde

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 02.08.2020 11:15:04
6
2993726
Wow. Da gibt es also tatsächliche Konstellationen bei den eine PVA sich nicht amortisiert. Auf wie viel Prozent der Anlagen dürfte das eigentlich zutreffen? Und jetzt mal die STAs daneben halten, die ein Minusgeschäft sind.

Abgesehen davon senkt eine Absenkung der Einspeisevergütung (und des Strompreises) die Rendite nur unter ceteris paribus Annahme. Bestandsanlagen, die sich i.d.R. allein über die Einspeisevergütung früh amortisieren, sind davon also nicht betroffen. Neuanlagen nur, wenn die Preise nicht im gleichen Maß sinken.

Sinkende Strompreise sind nur für den Eigenverbauchsanteil relevant, das sind in meinem Fall, trotz Wärmepumpe < 25%.

Wer hier im Forum aufmerksam mitliest, weiß, dass die Empfehlung bzgl. PVA immer lautet: Mach alles was irgendwie geht. Auf die meisten Dächer dürften deutlich mehr als 4 oder 5 kwp drauf passen. Insofern ist die Warnung vor PVA-Anlagen, die sich nicht rechnen, eher theoretischer Natur.
Spätestens wenn der PVA eine WP und / oder Batteriefahrzeug dazugestellt wird, würden sogar solche kleine Anlagen wieder rentabel sein.

Früher wurde immer vor steigenden Strompreisen gewarnt, jetzt sind sinkende Strompreise schlimm.

Ich kann nicht erkennen, dass ich an meiner Empfehlung, im Neubau auf WP-PV zu setzen, irgendwas ändern sollte. Für den Bestand gilt, nach wie vor, dass man sich die Sache genauer anschauen muss.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.08.2020 12:05:09
0
2993750
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]



Gut für denjenigen der über eine WP-PV-Kombination verfügt. Mehr als 3/4 des Stromes wird eingespeist, d.h. die Rendite ist in diesem Bereich völlig unabhängig vom Strompreis.



Diese Kombination ist in Deutschland eher selten, siehe

Bundesverband Wärmepumpe Juni 2020

Selbst für die vergleichsweise schwachen europäischen Verhältnisse ist die Entwicklung in Deutschland sehr dürftig

Zwar finden die Wärmepumpen auch hierzulande immer stärkere Verbreitung, vor allem in Wohnungsneubauten: Dort liegt der Anteil der Wärmepumpen aktuell bei 45 Prozent.

Der Großteil neuer Heizungen wird allerdings beim Austausch alter Geräte in Bestandsgebäuden installiert. Dort beträgt der Anteil von Wärmepumpen derzeit nur sechs Prozent.


In Kombination mit PV dürfte dann der Marktanteil in D im Bestand bei < 5% liegen.

Die Gründe sind bekannt

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 02.08.2020 12:06:33
1
2993751
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wow. Da gibt es also tatsächliche Konstellationen bei den eine PVA sich nicht amortisiert. Auf wie viel Prozent der Anlagen dürfte das eigentlich zutreffen? Und jetzt mal die STAs daneben halten, die ein Minusgeschäft sind.

[...]


Soweit ich das sehe ist die Rendite bei ST Anlagen auf Wohnhausdächern und derzeitigen Gas und Ölpreisen meistens deutlich im negativen Bereich.

Mit derselben Logik muss auch Dietmar L. von Solarthermieanlagen generell abraten.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 02.08.2020 12:08:02
0
2993752
Und was hat das mit meiner Aussage zu tun?

Wie viele Haushalte haben denn sowohl weniger als 3000kwh Stromverbrauch als auch eine PVA kleiner als 5kwp auf dem Dach?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.08.2020 12:17:57
0
2993756
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wow.

Wer hier im Forum aufmerksam mitliest, weiß, dass die Empfehlung bzgl. PVA immer lautet: Mach alles was irgendwie geht. Auf die meisten Dächer dürften deutlich mehr als 4 oder 5 kwp drauf passen. Insofern ist die Warnung vor PVA-Anlagen, die sich nicht rechnen, eher theoretischer Natur.


Was man im Forum mitliest, ist bekannt.

In der Baubranche wird als Richtwert für eine Dachhälfte EFH ein Wert von 50 m² angenommen.

Diese Fläche reduziert sich noch, wenn Erker, Gauben etc. vorhanden sind,

Hinzukommen nach allgemein anerkannte Regeln der Technik einzuhaltende Abstände von den Dachrändern.

Wenn man die im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur monatlich gemeldeten Anlagenzahlen ach Leistungsbereichen auswertet kann man ersehen:

Die Masse der monatlich gemeldeten PV Anlagen ist < 10kWp.

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 02.08.2020 12:21:04
3
2993757
Aber nicht kleiner 5 kwp!!!

Die Masse der PV Anlagen hat eine positive Rendite, im Gegensatz zur Masse der Solarthermieanlagen!

Übrigens bekommt man mit den neuesten PV Modulen 5 kwp heutzutage schon auf ca 25 qm Dachfläche.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.08.2020 12:29:05
0
2993761
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Soweit ich das sehe ist die Rendite bei ST Anlagen auf Wohnhausdächern und derzeitigen Gas und Ölpreisen meistens deutlich im negativen Bereich.

Mit derselben Logik muss auch Dietmar L. von Solarthermieanlagen generell abraten.


Die ST- Anlage war schon immer eine Versicherung gegen steigende Gas- oder Ölpreise und kein Renditeobjekt.

Die PV - Anlagen wurden mit Einführung des EEG in der Absicht zur Gewinnerzielung installiert.

Mit der EEG Novelle von 2012 wurde der Eigenverbrauch von PV - Strom wirtschaftlich interessant.

Mit sinkender Einspeisevergütung und sinkenden Strompreisen ändern sich die Randbedingungen

Bei ST besteht seit Einführung der CO2- Bepreisung wieder die Gewissheit, dass Gas- und Ölpreise nur die Richtung nach oben kennen.


Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.08.2020 12:40:27
0
2993762
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Aber nicht kleiner 5 kwp!!!

.


Das ist falsch!

siehe unter

EEG-Registerdaten und Fördersätze

EEG-Anlagenstammdaten aus dem MaStR-Webportal

Dietmar Lange

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 02.08.2020 12:49:02
4
2993763
Aus dem Heise Newsticker, DER renommierten IT Infoquelle. Spannend insbesondere der Teil zu Fakenews im Bereich Elektrifizierung.

Klick mich hart

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 02.08.2020 12:56:50
8
2993766
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Die ST- Anlage war schon immer eine Versicherung gegen steigende Gas- oder Ölpreise und kein Renditeobjekt.


Tja. Seit einigen Jahren ist die PVA sowohl Versicherung gegen steigende Strompreise, als auch Renditeobjekt.

Zitat:

Bei ST besteht seit Einführung der CO2- Bepreisung wieder die Gewissheit, dass Gas- und Ölpreise nur die Richtung nach oben kennen.


Ich kann das Knallen der Sektkorken bei denen mit einer Öl/Gas-STA-Kombination schon fast hören.

;-)))))))))))

Verfasser:
MaJen
Zeit: 02.08.2020 13:42:50
8
2993783
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Die ST- Anlage war schon immer eine Versicherung gegen steigende Gas- oder Ölpreise und kein Renditeobjekt.

Die PV - Anlagen wurden mit Einführung des EEG in der Absicht zur Gewinnerzielung installiert.

Mit der EEG Novelle von 2012 wurde der Eigenverbrauch[...]


Jetzt wird’s ja wirklich geil. ST Anlagen sollen eine Versicherung sein und kleinere PV Anlagen mit naturgemäß hohen Eigenverbrauchsanteil nicht. What a f...

Unterschied: bei der PV A ist es heute schon lohnenswert den Eigenverbrauchsanteil zu ziehen, bei ST (leider) wohl erst in noch nicht absehbarer Zukunft.

Einmal mehr: Sie sind nicht in der Lage, sachlich zu diskutieren.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 03.08.2020 11:50:03
1
2994082
ich finde die ST oder PV Diskussion sinnlos, aus mehreren Gründen.
Das sollte kein "oder" sein, sondern ein "je nachdem, ggf auch ein und"

ST:
der RoI hängt maßgeblich am Bedarf und Ertrag.
Wer heute hohen WW-Energiebedarf hat (viele Personen im HH, Komfortgewinn durch Zirku will, ggf noch zusätzliche Verbraucher wie Planschbecken, Aussendusche o.ä. hat), wird die ST viel schneller amortisieren als ein 2 Personen HH der auf diese Dinge verzichtet und noch dazu grundsätzlich wenig WW braucht (z.B. auswärts duschen im Fitnessstudio).
Aber gerade aktuell bei den niedrigen Gaspreisen, ist man idR bei >15a

Vor allem aber gibt es so viele ST Anlagen, weil die EnEV das bei Gas im Neubau quasi immer fordert bzw. das der in Summe günstigste Weg ist, die geforderte Primärenergie einzuhalten. Bei WP gibt es diese Pflicht zusätzlich PV zu machen (noch) nicht.

Wenn PV jetzt, wie z.B. in Pfaffenhofen angedacht, auch Pflicht im Neubau wird, dann wird es aber zu einem ähnlichen Effekt kommen. Es werden viele "Minimalanlagen" mit ein paar kwp verbaut werden, einfach um den Invest klein zu halten, weil gerade im Neubau das Budget begrenzt ist.
Ebenso wird die Wirtschaftlichkeit auch immer weiter sinken, gerade mit den sinkenden Einspeisevergütungen und wird ganz maßgeblich am Ende am Eigenbedarf hängen, wie bei ST.

Und da ist mein größter Kritikpunkt im Bezug PV und WP. Wer das mal sauber mitloggt wird sehen, dass die WP im Heizbetrieb nur zu einem sehr geringen Anteil (~15% bei den üblichen PV Größen und Erträgen) über die PV betrieben werden kann. Im Sommer kann man die WW Bereitung noch etwas besser darauf optimieren, muss sich dann aber eben auch mit den Zeiten arrangieren.
Natürlich kann man jetzt auch versuchen die Heizzeiten im Winter auf PV Ertrag zu optimieren, aber die Grenzen sind schnell erreicht.

Hier sehe ich einen Vorteil von ST, weil eben aufgrund der direkten Speicherfähigkeit jede kWh Ertrag gerade im Winter auch selbst verbraucht/genutzt werden kann.
Den Strom der PV kann man nur direkt verbrauchen oder eben einspeisen (solange es noch was dafür gibt).

Bei den aktuellen Preisen für Strom und Gas, sehe ich aber auch eine PV in den meisten Fällen schneller am RoI als die ST. Für manche lohnt sich auch beides, aber eine PV lohnt sich auch für einen "Gaser" (fast) genauso , wenn er genug Eigenverbrauch über den sonstigen HH Strom hat. Der Vorteil die WP darüber zu betreiben und zu sparen wird für mich weit überschätzt.
Daher wird von den PV+WP Betreibern auch immer nur unsauber bilanziert, wie: PV hat im Januar bei 10kWp 300kWh Ertrag, die WP 600kWh verbraucht, ergibt 50% Deckung...nein, tut es nicht, weil eben bei weitem nicht die 300kWh nur der WP zugeschrieben werden dürfen.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 03.08.2020 12:28:29
2
2994107
Zitat:
Und da ist mein größter Kritikpunkt im Bezug PV und WP. Wer das mal sauber mitloggt wird sehen, dass die WP im Heizbetrieb nur zu einem sehr geringen Anteil (~15% bei den üblichen PV Größen und Erträgen) über die PV betrieben werden kann.


Geschätzt nach bauchgefühl oder woher kommen die 15%?

Verfasser:
rohr.bruch30
Zeit: 03.08.2020 13:27:08
0
2994126
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Klimaskeptiker, Klimaleugner etc. Diese Begriffe sind schon ein Vorurteil in sich.

Es klingt so, als würde man den Klimawandel bestreiten. Dabei ist eher fraglich, welcher Mechanismus zu welchen Anteilen wem zuzuordnen ist. Aktuell kann sich da keine Seite mit einem fehlerfreien,[...]


Das kann ich nur befürworten. Vor allem, dass die CO-2 Diskussion schon religiöse Züge annimmt und teilweise auf einer Diskussionsgrundlage basiert, die den Rahmen einfach sprengt.

Ich habe schon Diskussionen gehört wo es darum ging Mineralwasser zu verbieten, da hierfür so viel mehr Energie aufgebracht werden muss als für einfaches Leitungswasser.

Man sollte trotz allem realistisch bleiben.

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 03.08.2020 13:28:27
0
2994127
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


Geschätzt nach bauchgefühl oder woher kommen die 15%?


von Leuten die das sauber mitloggen. Hängt natürlich immer von der PV Größe, der WP Leistung, der Betriebsweise etc ab, aber so als Richtung ist das ein realistischer Ansatz für Heizwärme bei knapp 10kWp PV und 8kW WP.

Wie gesagt: klar kann man jetzt versuchen zu optimieren und z.B. bei Dunkelheit nicht zu heizen, geht halt auf den Komfort....und bevor die Frage kommt: ja, ich merke es negativ wenn die Heizung 2h nicht läuft an der dann fehlenden Fussbodenwärme/Strahlungswärme, auch wenn die Lufttemp im Raum noch annähernd gleich bleibt.
Ich fahre auch mit Nachtabsenkung, aber erst ab 22:30, weil es sonst vorher spürbar kühler an den Füßen wird, vor allem auf den Fliesenböden, aber auch bei den Holzböden.
Wenn man jetzt die WP z.B. nur bei Helligkeit betreibt, kann man sicher ein paar % mehr Deckung holen, reduziert aber auch den Komfort.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 03.08.2020 13:47:32
0
2994138
Hier wird in einem ersten Projekt im industriellem Maßstab erprobt, wie die nationale Wasserstoffstrategie umgesetzt werden soll

Reallabor Westküste100 startet mit Raffinerie Heide-Projekt

Das Konsortium des Projektes "Westküste100" hat als erstes Wasserstoffprojekt im Rahmen des Bundes-Programms „Reallabore der Energiewende“ vom Bundeswirtschaftsministerium den Förderbescheid erhalten. Die Projektpartner wollen grünen Wasserstoff produzieren, im Gasnetz transportieren und in industriellen Prozessen nutzen. Dabei solle "unter realen Bedingungen die Dekarbonisierung von Industrie, Mobilität und Wärmemarkt" getestet werden

Zu den Absichten im Gasnetz wird ausgeführt

Für die Gasnetz-Seite betonte Thüga-Chef Michael Riechel, "unser Fernziel ist eine H2-Quote im Gasnetz von bis zu 100 Prozent bis 2050 - mit dem Testlauf einer Wasserstoff-Beimischung von bis zu 20 Prozent in einem Netzabschnitt mit über 200 Haushaltskunden schaffen die Thüga und die Stadtwerke Heide einen konkreten Präzedenzfall".

Der Gasnetzbetreiber Thüga informiert schon länger über seine Absicht, Haushaltkunden perspektivisch mit 100% Grüngas zu versorgen
.
Dietmar Lange

Zeit: 03.08.2020 13:56:08
2
2994148
PV-Dach für die Autobahn

Lärmschutzwände mit PV

sieht spannend aus. Gerade wenn man bedenkt, dass so ziemlich alle Technologien zum Energie erzeugen Flächen versiegeln oder sogar in Mondlandschaften verwandeln. Da bietet sich natürlich die Nutzung von schon versiegelten Flächen wie eben den Autobahnen an.



Ansonsten noch zum angesprochenen Thema "Komfort", gerade beim Thema Duschzeiten und Co. Ich denke, dass wir hier ohne übertrieben große Speicher einzusetzen praktisch immer einen sinnvollen Kompromiss zwischen grenzenlosen Komfort (immer genug Warmwasser zum baden und duschen) und Enschränkungen wie "nur einmal am Tag Heißwasser laden" suchen müssen. Der Warmwasserspeicher sollte so groß sein, dass alle Personen des Haushalts morgens duschen können. Lässt jemand im Winter abends ein Bad ein, muss halt MAL mit der WP oder dem Brenner nachgeladen werden. Mit der WP vielleicht auch nachts zwischen drei und fünf Uhr, wenn der Strom am günstigsten ist.

Wenn man gerade mit der ganzen Familie aus dem zweiwöchigen Urlaub kommt, sollen Waschmaschine und Trockner den Wäscheberg möglichst direkt weg machen. Sonst kann man es finde ich oft auch gut tolerieren, dass die Geräte normalerweise nur bei genug EE-Produktion laufen (vielleicht mit einem zusätlichen Timer, damit die Wäsche nicht ewig in der Maschine wartet). Über die eigene PV-Anlage oder aber auch smart zugekauft, wenn wegen guten Windverhältnissen oder PV-Erträgen ein hoher Überschuss an Energie besteht und der Preis im Keller ist.

Genauso das Laden des Elektroautos. Steht morgen eine weite Fahrt an, wird das Auto so oder so vollgeladen. Hat man in den nächsten Tagen nur den 40 km-Arbeitsweg geplant, kann es auch viertel bis halb voll bleiben und dann am Wochenende wieder voll laden.

Da wird man auch ohne spürbare Komforteinbußen zukünftig schon einiges rausholen können, wenn die Geräte bzw. eine übergeordnete Energiesteuerung smart sein dürfen, indem sie sowohl günstigst möglich den Strom einkaufen bzw. wenn man ihn selbst produziert Verbraucher einschalten als auch sich den Benutzergewohnheiten anzupassen und Optimierungspotential anzubieten: "Hey Nutzer, Heute Nachmittag ab 13 Uhr wäre es ideal, eine Maschine Wäsche zu waschen und das Geschirr zu spülen"

Den Anreiz außerhalb der engagierten PV-Nutzer gäbe es, wenn der Strompreis zumindest teilweise über den Tagesverlauf an die Börsenpreise gekoppelt wäre.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 03.08.2020 14:14:43
0
2994156
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Wie gesagt: klar kann man jetzt versuchen zu optimieren und z.B. bei Dunkelheit nicht zu heizen, geht halt auf den Komfort....und bevor die Frage kommt: ja, ich merke es negativ wenn die Heizung 2h nicht läuft an der dann fehlenden Fussbodenwärme/Strahlungswärme, auch wenn die Lufttemp im Raum noch annähernd gleich bleibt.
Ich fahre auch mit Nachtabsenkung, aber erst ab 22:30, weil es sonst vorher spürbar kühler an den Füßen wird, vor allem auf den Fliesenböden, aber auch bei den Holzböden.
Wenn man jetzt die WP z.B. nur bei Helligkeit betreibt, kann man sicher ein paar % mehr Deckung holen, reduziert aber auch den Komfort.


Ich fahre auch eine Nachtabsenkung. Morgens im Bad, wenn man aus dem warmen Bett hüpft ist bei den Fliesen bisschen fußkalt. Wenn die Heizung ausgeht, merke ich das über Stunden nicht, dazu ist einfach zu viel Wärme im Estrich gespeichert.

Meine Heizung kriegt in der Übergangsphase die Mittagsstunden und von dort aus ausdehnend im weiteren Verlauf den ganzen Tag als Heizfenster. Somit wird der PV-Ertrag optimal verwertet. Als Komfortverlust würde ich die 1,5 Sekunden auf den Fliesen bevor es unter die Dusche geht nicht werten. Wenn es brutal kalt ist, muss auch in der Nacht mal geheizt werden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 03.08.2020 14:23:30
2
2994160
Bei 7kWp und 7kW Heizlast lag meine PV-Deckung des WP-Bedarfs bei ca. 35%. Keine Ahnung aus welchem Finger die 15% gesaugt wurden. Warum sollte auch da die Deckung viel anders sein als bei einer ST!?

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 03.08.2020 14:29:44
0
2994162
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
unser Fernziel ist eine H2-Quote im Gasnetz von bis zu 100 Prozent bis 2050


Und hier im Original ohne Bezahlschranke

Und bei genauerer Betrachtung ist diese Aussage natürlich wischiwaschi. Bis zu 100% kann alles aber auch nix bedeuten.

Aktuelle Forenbeiträge
Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Website-Statistik