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Alle
Foren
Elektroautos
Verfasser:
loli
Zeit: 02.08.2020 00:30:51
0
2993660
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Ein Argument gegen E-Autos in Deutschland ist, dass jede Menge Arbeitsplätze bei Zulieferern und in Werkstätten gefährdet sind.

=> Spricht m.M.n. dafür, dass es für den Endkunden preiswerter wird...
[...]

Nein, das spricht dafür, dass der Endkunde das Geld beim Hersteller ausgibt und der fertigt dann irgendwo im Übersee...
Und das spricht auch dafür, dass wir uns noch ein Stück weit in Richtung Wegwerfgesellschaft verändern - ähnlich wie bei den LED-Leuchten, wo man auch immer seltener das Leuchtmittel wechseln kann...
Zwar brennen die Leuchmittel meist länger und verbrauchen weniger, aber wo früher die Leuchte Jahrzehnte lang ihr Licht spenden konnte, kommt Heute nach paar Jahre meistens das komplette Ding neu...

E-Autos werden nie so lange leben können, wie Verbrenner - ein Wegwerfartikel eben...


Gruß

Verfasser:
loli
Zeit: 02.08.2020 00:36:17
0
2993661
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von AnMa Beitrag anzeigen
[...]
Moinsen Andreas,

Du hast recht!

Wir fahren den e-up zwar wenn's passt im “Eco+“-Modus (ohne Klimatisierung und Motor hat dabei mit Leistungsbegrenzung max. 50 PS sowie nur 130 Nm), aber gerade per We-Connect gecheckt, dass es 10,2 kWh/100 km sind und entsprechend für 1715[...]

Ist das die Anzeige im Auto?
Ich würde eher einem vorgeschalteten Zähler glauben, denn es zählt nur das, was man am Ende bezahlen muss...

Gruß

Verfasser:
nochnix
Zeit: 02.08.2020 00:38:25
2
2993662
Mit der DHU hat man es schon geschafft den kunden zu verunsichern, vielleicht auch mit den Hintergedanken das mehr Elektrisch verkauft wird, nun ist der Kreislauf mit Corona perfekt, man verkauft weder Verbrenner noch Elektrisch weil man noch mehr verunsichert ist. Und die etwas Geld hätten kaufen sich lieber eine handvoll Krügerrand als ein Auto. 
Und das ist mal der Anfang, schon wöchentlich kann man lesen wie jemand zugesperrt, auf den gang vom Arbeitsamt hat noch kein Geschäftsmann etwas verkauft.


https://www.focus.de/finanzen/news/635-000-mehr-als-im-vorjahr-arbeitslosenzahl-in-deutschland-steuert-auf-3-millionen-zu_id_12263886.html

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 02.08.2020 06:39:42
1
2993670
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]

Nein, das spricht dafür, dass der Endkunde das Geld beim Hersteller ausgibt und der fertigt dann irgendwo im Übersee...
Und das spricht auch dafür, dass wir uns noch ein Stück weit in Richtung Wegwerfgesellschaft verändern - ähnlich wie bei den LED-Leuchten, wo man auch immer seltener[...]


Wie war noch einmal die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Verbrenners ?

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 06:58:13
3
2993673
Moin,

Zitat von loli Beitrag anzeigen
.E-Autos werden nie so lange leben können, wie Verbrenner - ein Wegwerfartikel eben...

Werden denn alle Teile eines Stromers auf Ewigkeit vergossen, auf dass man sie niemals wechseln kann? Einfache Antwort: nein
Kurz: ein Strohmann.
Mal davon abgesehen, dass auch moderne Verbrenner mit einer in Zukunft schwierigen Versorgung mit elektronischen Ersatzteilen zu kämpfen haben könnten. Denn ob die modernen elektronischen Steuerungen mit oft kundenspezifischen wichtigen Bauteilen so verfügbar sein können, wie man es sich denkt, erscheint mir fraglich.
Dennoch halten auch die Stromer erstaunlich lange: https://www.sueddeutsche.de/auto/tesla-batterie-haltbarkeit-1.4714730
Die Akkus werden dann auch einer Zweitverwertung zugeführt: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/elektroauto-akku-haltbarkeit/
Oder auch
https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/elektroautos-sind-die-besseren-gebrauchtwagen-weniger-verschleiss-laengere-lebensdauer-a-89f4d920-ed88-4c9e-9747-310f685f418a

Zitat aus obigem Link:
Das Argument schnell verschleißender Akkus zieht nicht
Kritiker gebrauchter E-Autos sprechen daher gern das Thema Batterie an und unterstellen dem Akku einen Kapazitätsverlust bereits nach einigen Jahren. Die Realität sieht anders aus. Acht Jahre gibt beispielsweise BMW Garantie auf die Batterie. Sollte deren Leistungsfähigkeit bis dahin auf unter 80 Prozent der ursprünglichen fallen, würde der Kunde einen neuen Energiespeicher eingebaut bekommen
.

Hast du eine so lange Garantie auf deinen Motor? Und noch etwas zum Elektromotor, auch einzitat aus obigem Spiegel Link:
Elektromotoren dagegen ist es vollkommen egal, ob sie zwei, 20 oder 200 Kilometer bewegt werden. Ihre Lebensdauer übertrifft jene der Verbrenner um ein Vielfaches. Hinzu kommt, Fahrer von Elektroautos gehen meist umsichtiger mit ihrem Wagen um, fahren eher im Spar- als im Spaßmodus. Die Höchstgeschwindigkeit ist häufig auf 150 bis 160 km/h begrenzt.

Ein Elektroauto mit den auch aus Kostengründen extrem einfach gebauten LED Beleuchtungen zu vergleichen ist einfach nur unterirdisch. Zumal die heutigen LED mit ihren hohen Ansprüchen an die Kühlung ihre eigenen Anforderungen haben.

Ulrich

Verfasser:
OttoB
Zeit: 02.08.2020 07:16:27
1
2993674
Habe gestern Abend ein Artikel in irgendeinem Niederländischen Magazin gelesen dass aussagte dass E-Autos im Schnitt 1 Mal in 4 Jahren in einem Unfall verwickelt sind, Verbrenner nur 1 Mal in 8 Jahren... So viel zum Thema E-Autos werden umsichtiger gefahren...

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 07:24:15
2
2993676
Moin,

Umsichtig heißt nicht, automatisch vorsichtig im Sinne des Strassenverkehrs. Auch wer seinen Akku schönen behandelt, kann Unfälle bauen.
Die hohee Beschleunigung scheint das Problem zu sein: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/unfallstatistik-elektroautos-verursachen-mehr-unfaelle/ Deine Anmerkung soll nun gegen den Stromer sprechen?
Und der nächste Strohmann.
Natürlich hat er auch seine Einsatzgrenzen, aber wenn man schon vor einem baum bellt, dann sollte es schon der richtige sein.

Ulrich

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 02.08.2020 08:05:26
1
2993678
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Zitat von loli Beitrag anzeigen
[...]

Werden denn alle Teile eines Stromers auf Ewigkeit vergossen, auf dass man sie niemals wechseln kann? Einfache Antwort: nein
Ich denke das Auto geht denselben Weg wie andere Artikel die "elektrisiert" wurden.
Nehmen wir als Beispiel das Telefonieren. Erst wurde es von Analog auf Elektrisch, dann Digital, dann Mobil, dann wurde die Ursprungsfunktion zur Nebensache und es begann der Featurismus.
Die ehemalige Hauptfunktion wurde zur Nebensache und es wird weggeworfen wenn es ein Neues gibt, das irgendein besseres Feature hat.

Das führt bei Telefonen zur Wegwerfgesellschaft wegen der Features.
Das Telefonieren und, beim Auto, das Fahren kann ja jedes gut genug.

Wie oft wurde ein Drehscheibentelefon getauscht? Wie oft ein Smartphone ?
Wie oft wird ein Benzin-Auto getauscht? Wie oft wird eine "mobile Wohlfühlhöhle" getauscht werden?

Verfasser:
loli
Zeit: 02.08.2020 09:14:01
0
2993692
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Die Realität sieht anders aus. Acht Jahre gibt beispielsweise BMW Garantie auf die Batterie. Sollte deren Leistungsfähigkeit bis dahin auf unter 80 Prozent der ursprünglichen fallen, würde der Kunde einen neuen Energiespeicher eingebaut bekommen.[...]

Mein Wagen ist jetzt 16 - gekauft vor genau 8 Jahren ohne Garantie (muss man nur beim Händler angeben, dass er für den Export gehen soll ;-)

Wieviele Autofahrer würden sich ein 8 Jahre altes Auto kaufen, bei dem die Batterie gerade aus der Garantie gefallen ist? Ich jedenfalls nicht!

Bei meinem jetzigen habe ich gleich nach dem Kauf den Zahnriemen tauschen lassen - man weiß ja nie...

Ein gebrauchtes E-Auto ist wie ein alter Verbrenner mit Zahnriemen - man weiß, dass der irgendwann reisst, aber der Tausch lohnt sich nicht mehr...

Fazit: die Leute, die sich eher ein Neuwagen kaufen, werden sich weiterhin ein Neuwagen kaufen - sobald sie ein gewisses Alter erreichen, wird man die Autos eher recyceln, als das man sie so lange fährt, wie die Verbrenner - Wegwerfartikel eben!
Übrigens nicht alles, was hier nicht mehr zum Strassenbild passt, landet automatisch in der Schrottpresse - vieles davon fährt in der Welt weiter.

Aber wir müssen hier keine Glaubenskriege zu führen, wir brauchen einfach nur etwas abzuwarten - die Zukunft wird zeigen, wer Recht hat - ich Tippe darauf, dass die Nutzungsdauer der Elektrischen drastisch fallen wird.


Gruß

PS: Und ein Elektromotor geht nicht kaputt? - Unsinn!
Ich hab letztes Jahr die LiMa tauschen lassen (ist ja auch nur ein "E-Motor") - die Lager waren hin...

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 09:24:49
4
2993695
Moin,

Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Die ehemalige Hauptfunktion wurde zur Nebensache


Das sehe ich komplett anders, denn auch das "gute, alte Telefon" war nur ein Medium, um Informationen auszutauschen. Diese Ansprüche sind gestiegen und damit musste man auch neue Technologien einführen. Gerade früher gab es Dienste der Post wie die Zeitansage, die Auskunft oder man konnte sich Musik vorspielen lassen. Auch das Fax nutze ja die analogen Leitungen. Der Bedarf an vielfältigen Informationen nicht nur in Sprachform war schon sehr lange vorhanden.
Dazu aus Die Geschichte des Fax

"Der schottische Uhrmacher Alexander Bain konstruierte bereits 1843 einen Kopiertelegrafen, der es gestattete, Handschriften und Zeichnungen, also Schwarzweiß-Bilder, elektrisch zu übertragen.[2] Das also noch bevor überhaupt in Europa das erste Mal die Morsetelegrafie im Jahre 1848 genutzt wurde. Sein System wurde vor allem durch Frederick Collier Bakewell im Jahre 1847 dadurch verbessert, dass er das zu übertragende Bild auf einer rotierenden Walze aufspannte und Bildelement für Bildelement durch einen Metallstift schraublinienförmig abtastete. Die Registrierung erfolgte auf der Empfangsseite in ähnlicher Weise. Der erste kommerzielle Telefax-Dienst wurde 1865 zwischen Paris und Lyon mit Pantelegraphen eingerichtet, einer Entwicklung des italienischen Physikers Giovanni Caselli, die teilweise Konzepte der Bainschen und Bakewellschen Geräte vereinte.
...
Der frühe Bildtelegraph wurde aufgrund von Aufwand und Kosten nur punktuell eingesetzt, etwa in Polizeiverwaltung und Zeitungsredaktionen. Erste Prototypen einer neuen öffentlich zugänglichen Telefaxgeneration finden sich im Deutschland der 1970er Jahre, damals noch unter der Bezeichnung Fernkopierer. In Verkennung der Möglichkeiten einer auch privat genutzten Gerätetechnik erfolgte zunächst keine Vermarktung. "



Dein Beitrag klingt für mich ein wenig sentimental, aber wenn du diese Zeit so toll fandest, dann solltest du sie vehement zurückwünschen. Aus meiner Sicht: als der erste Höhlenmensch das Feuer für sich entdeckte, haben wir unsere Unschuld verloren.

Damit wir uns bitte nicht missverstehen, ich bin kein fanatischer Technologiekämpfer und werde auch nicht ein unreflektiertes Loblied auf die Stromer singen, aber ähnlich wie bei einer Wärmepumpe hat auch er einen begrenzten Einsatz- und Nutzungsbereich, dessen man sich VORHER (!!!) bewusst sein MUSS. Wird dieser überschritten, dann gibt es Enttäuschungen. So einfach sehe ich das. Wer dann aber seinen Bedarf realistisch einschätzen und evtl. auch begrenzen kann, der kann mit den Einschränkungen gut leben.
Wo als Beispiel eine Elektrifizierung nach aktueller Lesart mir kaum denkbar erscheint, sind Großstadtsiedlungen wie zum Beispiel Hamburg-Steilshoop mit irgendwas um 30000 Bewohnern und wenig Platz und Raum für eine Ladeinfrastruktur, was ebenfalls für viele andere solcher Mietskasernen gelten dürfte.

Noch ein Nachsatz:
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
So viel zum Thema E-Autos werden umsichtiger gefahren...

Auch die Einführung von ABS war meiner Erinnerung nach keineswegs mit sofort sinkenden Unfallzahlen erfolgt, dazu aus Als das Auto bremsen lernte
"Das vor vier Jahrzehnten eingeführte ABS von Mercedes-Benz und Bosch bestand dann im Wesentlichen aus Drehzahlfühlern an beiden Vorderrädern und am Antriebskegelrad der Hinterachse, einer Hydraulikeinheit sowie einer elektronischen Steuerung. Der Autohersteller erklärte das System im Detail und gab gleich auch wichtige Hinweise mit: «Besonders einem routinierten Fahrer kann es zunächst schwerfallen, die mit herkömmlichen Bremsanlagen gewonnenen Erfahrungen unberücksichtigt zu lassen. Er muss bewusst lernen, dass mit ABS im Gefahrenfall immer mit voller Fusskraft gebremst und gleichzeitig gelenkt werden kann.»"
Meines Wissens nach stieg in der Anfangszeit die Anzahl der Auffahrunfälle mit oder gerade wegen ABS, heute kräht kein Hahn mehr danach.

Fazit: der Wechsel einer Technologie bringt immer Probleme mit sich, aber nicht zwangsweise wegen der neuen Technologie, sondern das ist dem Wechsel an sich geschuldet. Stell dir nur vor, wird müssten ab morgen wieder flächendeckend auf Pferde und Kutschen als Transportmittel umsteigen. Wie viele Probleme gäbe es anfangs damit?

noch ein Nachtrag:
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Mein Wagen ist jetzt 16

Deiner, ja. Wie lange leben denn durchschnittlich unsere PKW? Das ist nämlich die entscheidende Größe, nicht deine persönliche Situation.
Wegen der Lima:
Was "nie "bedeutet, sollte dir klar sein. Aber dennoch: wie viele Elektromotoren gibt es hier in Deutschland und bei wie vielen davon trat ein lagerschaden auf?

Ulrich

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 02.08.2020 09:42:35
2
2993701
Zitat von loli Beitrag anzeigen
... die Anzeige im Auto?
Ich würde eher einem vorgeschalteten Zähler glauben, denn es zählt nur das, was man am Ende bezahlen muss...
Ja, 10,2kWh/100km sind nur die per We Connect ausgelesenen Verbrauchsdaten aus dem Auto. Ich werde morgen aber mal checken, was per OBD so aus den Bordsteuergeräten zu entlocken ist.

Ein separater Stromzähler ist leider nicht benutzt worden.
Damit wären dann u. a. auch die Ladeverluste nachvollziehbar.

Bisher ist unser e-up, den wir in der Autostadt in Wolfsburg am 05.03. mit 2 km auf dem Tacho vollgeladen übernommen haben, ausschließlich per 230 V Netzdosenladegerät in unserer Garage mit maximal 2,3 kW geladen worden. Dabei würde ich 15% Ladeverlust annehmen und bei bisher benötigten 174,73 kWh (10,2 kWh/100kmx1713 km) überschlägig von insgesamt ~201 kWh Bezug ausgehen.

Das wären dann schon 52,26 Euro Kraftstoffkosten für die gefahrenen 1713 km. 🤔

Verfasser:
loli
Zeit: 02.08.2020 09:55:07
0
2993709
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Zitat von loli Beitrag anzeigen
[...]

Wie lange leben denn durchschnittlich unsere PKW? Das ist nämlich die entscheidende Größe, nicht deine persönliche Situation.


Das weiß ich gar nicht! Weißt Du es denn?

Zweites Leben in Afrika

Mein erstes Auto ist jetzt 26 und fährt noch in Osteuropa herum - vor 2 Wochen hab ich es erst wieder gesehen, es geht ihm noch gut ;-)


Gruß

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.08.2020 09:59:12
0
2993711
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Habe gestern Abend ein Artikel in irgendeinem Niederländischen Magazin gelesen dass aussagte dass E-Autos im Schnitt 1 Mal in 4 Jahren in einem Unfall verwickelt sind, Verbrenner nur 1 Mal in 8 Jahren... So viel zum Thema E-Autos werden umsichtiger gefahren...


Bitte den Link hier posten.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 10:13:00
0
2993714
Moin Frank,

Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Bitte den Link hier posten.


Ich kann dir das anbieten: E-Autos verursachen mehr Unfälle

Ulrich

Nachtrag:

Zitat von loli Beitrag anzeigen
Mein erstes Auto ist jetzt 26


Hast du dir dein Auto vor 26 Jahren auch in Hinblick auf eine Verwertung in Osteuropa gekauft?

Verfasser:
loli
Zeit: 02.08.2020 10:31:36
0
2993718
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen

Zitat von loli Beitrag anzeigen
[...]


Hast du dir dein Auto vor 26 Jahren auch in Hinblick auf eine Verwertung in Osteuropa gekauft?

Ich hatte mir den Wagen vor rund 20 Jahren gekauft und nein, das war nicht so geplant. Mein Bruder wollte ihn einfach haben, als wir uns wegen Familienzuwachs einen Größeren gekauft haben. Zwar könnte er sich auch ein neues kaufen (hat gerade drei Immobilien erworben), aber der Polo will halt nicht kaputt gehen... ;-)

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 10:51:51
3
2993721
Moin,

Zitat von loli Beitrag anzeigen
aber der Polo will halt nicht kaputt gehen


Das ist doch perfekt, denn ein alter Käfer (oder dein Polo) hat schon einen recht guten ökologischen Fußabdruck, auch wenn er kein Saubermann ist.

Von daher: alles im grünen Bereich.
Wir müssen hat andere Randbedingungen beachten, da sieht es dann anders aus.

Zum Thema zurück:
Es wird noch eine längere Zeit eine Koexistenz geben, so what? Alleine der Bereich Nutzfahrzeuge oder Fahrzeuge im Bereich der Polizei/Feuerwehr etc. hat besondere Anforderungen.

Wobei es als fun fact auch schon bei einem großen Muldenkipper einen rein elektrischen Antrieb gibt: elektrischer 123 Tonnen Muldenkipper
Zitat:
"In einem Steinbruch in Péry im Berner Jura ist das größte, schwerste und stärkste batteriebetriebene Elektroauto der Welt seit ein paar Tagen im Einsatz. Der riesige Muldenkipper transportiert aus einer hochgelegenen Abbaustelle Kalk- und Mergelgesteine ins Tal. Wenn er voll beladen ist, also 65 Tonnen Gestein auf dem „Buckel“ hat, wiegt er stolze 123 Tonnen. Bei der Talfahrt produziert der Synchronmotor, der in diesem Fahrzustand als Generator arbeitet, so viel Strom, dass es für die anschließende Bergfahrt reicht. Das haben jedenfalls die Entwickler aus Industrie und Forschung so errechnet. Jetzt muss sich die Technik in der Praxis bewähren."

Das klappt noch nicht zu 100%, aber sie sind kurz davor, wie ich neulich dazu las.

Ulrich

Verfasser:
OttoB
Zeit: 02.08.2020 11:13:40
0
2993724
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.08.2020 11:14:06
3
2993725
Moin Ullerich,

Danke.

Zitat:

"Ein Großteil der Schäden an den Elektrofahrzeugen entsteht bei niedrigen Geschwindigkeiten. Soll heißen, „wenn zum Beispiel das Auto auf dem Parkplatz oder im Carport zu Hause in eine Betonsäule pilotiert wird“, verrät Jens Røpke, Leiter der Produktentwicklung bei Topdanmark und erklärt: „Dies liegt wahrscheinlich daran, dass Elektroautos schnell beschleunigen und den Fahrer möglicherweise überraschen.“"

Aus Norwegen:

"Wir stellen fest, dass die Schäden vor allem an den vorderen Teilen des Autos auftreten und dass die Unfälle beim Starten und Stoppen auftreten“, sagt Søren Friis, Leiter bei Codan. Nach rund acht monatiger Eingewöhnungszeit sollen laut Statistik die Unfallzahlen rückgängig sein."

Zitat aus einem anderen Artikel:

"Kurt Sigl vom Bundesverband Elektromobilität (BEM) geht aber davon aus, dass die Zahl spezieller Tarife steigen wird. Seiner Ansicht nach sei es ebenfalls denkbar, dass sich E-Autofahrer künftig günstiger versichern könnten, weil sie erwiesenermaßen weniger Unfälle verursachen würden. "E-Autofahrer sind keine Raser", so Sigl."

Mit Unfall assoziiert man einen Zusammenstoß mit einem anderen Kfz. Rempler in der eigenen Garage etc. sind nicht mit Zusammenstößen zu vergleichen.

Man muss auch in anderer Hinsicht differenzieren.

Zitat aus einem weiteren Artikel:

"Auch in der Schweiz
... Die Versicherung hat die Trends zur Schadenshäufigkeit bei Autos mit Verbrennungsmotoren und mit Elektroantrieb in den Jahren 2014 bis 2018 verglichen. Dabei kam heraus: Kleine Elektroautos mit wenig Leistung haben statistisch gesehen sogar etwas weniger Unfälle als herkömmliche Fahrzeuge."


Es besteht also eine Korrelation zwischen Motorleistung eines E-Autos und der Schadenshäufigkeit.

ABER

Nach der rund acht monatigen Eingewöhnungszeit soll laut Statistik die Schadenshäufigkeit bei E-Autos allgemein rückgängig sein.

Einige Kfz-Versicherungen gewähren Vergünstigungen für E-Autos.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 02.08.2020 11:15:37
4
2993727
Sicherlich haben sich schon Viele vorgenommen, auf Blödsinn nicht mehr einzugehen, aber wer hält sich schon dran ;-)

Daher habe ich eine Frage: Das analoge Telefon war echt nicht "elektrisch"?
Muss mich der Ausbilder damals wohl angelogen haben...

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 02.08.2020 11:26:50
1
2993731
Hallo Ullerich,
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Moin,
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]

ich bin kein fanatischer Technologiekämpfer und werde auch nicht ein unreflektiertes Loblied auf die Stromer singen, aber ähnlich wie bei einer Wärmepumpe hat auch er einen begrenzten Einsatz- und Nutzungsbereich, dessen man sich VORHER (!!!) bewusst sein MUSS.

Deine Aussagen sind aus einem Blickwinkel alle richtig.
Ich bin nur davon überzeugt, dass sich beim "Auto" der Einsatz- und Nutzungsbereich schneller ändern wird als der übliche Lebenszyklus eines Autos. Da unterscheidet sie sich ein Auto massiv von einer Wärmepumpe, die ja nichts anderes macht als "warm".

Wenn das Telefon "nichts anderes macht als Informationen auszutauschen" und das schon immer der Zweck war, dann gibt es keinerlei Grund für den aktuellen schneller Wechsel.
Die Hersteller schaffen es aber über "Features" den Käufern einzureden, dass da doch mehr ist und dass man möglichst nach zwei Jahren unbedingt etwas neues Kaufen muss.

Beim Auto wird die Anforderung "Mobilität" zurückgehen. Bei uns haben durch Home-Office und neue Kommunikationsmöglichkeiten speziell in den letzten drei Monat die "Dienstreisen" mit PkW massiv abgenommen.
Wenn die Hersteller zukünfig noch eine mobile Plattform verkaufen wollen, müssen sie den Käufern Zusatznutzen durch "Features" einreden. Und dabei werden sie ziemlich erfolgreich sein (müssen).

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.08.2020 11:30:30
0
2993735
Verfasser: Benn1904
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.08.2020 11:41:51
3
2993740
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Sicherlich haben sich schon Viele vorgenommen, auf Blödsinn nicht mehr einzugehen, aber wer hält sich schon dran ;-)

Daher habe ich eine Frage: Das analoge Telefon war echt nicht "elektrisch"?
Muss mich der Ausbilder damals wohl angelogen haben...



Du Dummerchen, das analoge Telefon brauchte doch keinen Strom, dazu brauchte man Kryptonit oder zumindestens ein Seil und zwei Blechbüchsen.

Benn1904 wusste wie immer besser Bescheid.

Gruss
Frank F.

P.S.: Wer Ironie findet, darf sie behalten.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 02.08.2020 11:41:52
1
2993741
Auch vor Graham Bell gab es schon Fern-Sprech-Technologien (ohne elektrisch).

https://de.wikipedia.org/wiki/Telefon#Geschichte_des_Telefons
Die Geschichte des Telefons beginnt 1837, als der US-Amerikaner Samuel F. B. Morse den Morsetelegraphen konstruierte. Damit wurde die für das Telefon wichtige Vorbedingung der Übermittlung von Signalen durch elektrische Leitungen bereits in die Praxis umgesetzt.

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 02.08.2020 11:52:49
3
2993746
Moin,

Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Wenn das Telefon "nichts anderes macht als Informationen auszutauschen" und das schon immer der Zweck war, dann gibt es keinerlei Grund für den aktuellen schneller Wechsel.


Könnten wir jetzt bitte wieder zum Stromer zurückkehren und das Eichhörnchen da draußen einfach in Ruhe lassen?

fragt sich Ulrich

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