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Ökolüfter Erfahrungen
Verfasser:
Rainair
Zeit: 14.11.2011 16:52:56
0
1608771
Hallo Freddy,

so steht es auf der Ö.L.-Homepage:

"Der Gegenstromwärmetauscher des Ökolüfters wirkt gleichzeitig als Luftfilter, weshalb je nach Belastung und Luftverschmutzung (z. B. Rauchen) er stets in bestimmten Zügen gereinigt werden sollte. Für Pollenallergiker könnte die Filterwirkung ausreichend sein. Die Filterdurchlässigkeit lässt sich wie folgt errechnen:
Diagramm zur Filterdurchlässigkeit (fehlt hier leider)
Da die meisten beschwerdeverursachenden Pollen im Größenbereich von 15 bis 30 Mikrometer liegen, dürfte der Ökolüfter 9038 für Allergiker eine spürbare Entlastung bringen."

LG, Rainer

Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 14.11.2011 18:05:35
0
1608831
Hallo Rainer,

wenn du mit dem Gerät zufrieden bist, dann ist das ja auch in Ordnung - ich möchte dir das Gerät nicht schlecht reden!

Du kannst allerdings dieses Gerät nicht mit dezentralen Lüftungsgeräte vergleichen, die auf Grund ihrer Filter ein höheres Geräuschniveau haben. Diese Geräte sind z. T. mit F7 Filter ausgestattet, die bei einer Partikelgröße von 1 Mikrometer eine Filterung von fast 90% erreichen.

Würde man in einem dezentralen Lüftungsgerät einen feinen F7 Filter gegen einen groben G1 Filter ersetzen, dann könnte man diese leiser betreiben bei höherer Luftleistung. Die Filterleistung würde bei Verwendung eines G1 Filters der Filterwirkung deines Ökolüfters entsprechen!

Gruß, Freddy

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 14.11.2011 20:45:26
0
1609005
Zitat von Rainair Beitrag anzeigen
Hallo Freddy,

so steht es auf der Ö.L.-Homepage:

"Der Gegenstromwärmetauscher des Ökolüfters wirkt gleichzeitig als Luftfilter, weshalb je nach Belastung und Luftverschmutzung (z. B. Rauchen) er stets in bestimmten Zügen gereinigt werden sollte.


Nach dieser "Denkweise" von Ö.L. stellen auch Tapeten o.ä. einen "Luftfilter" dar. Das die Lamellen des WT verschmutzen ist wohl jedem klar. Dies mit einer Filterung im technischen Sinne gleichsetzen zu wollen gleicht einer "Bauernfängerei".

Die Darlegung von Freddy bringt es auf den Punkt. Ohne echten Filter ist jedes Gerät leiser.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Rainair
Zeit: 16.11.2011 10:32:02
0
1609850
...ja, das ist mir schon klar, dass es allerfeinste Partikel nicht filtert.
Aber bei mir war ja die Alternative Fensterkippen -da reden wir dann über "Partikel" bis zu Tennisball-Größe-. ( :-)

LG, Rainer

Verfasser:
TomTom1979
Zeit: 20.11.2012 09:23:30
0
1799873
Wohnt ihr schon, oder filtert ihr noch?

Seid mir echt nicht böse, aber wenn ich so etwas lese wird mir echt Angst um die Zukunft unsere Kinder und Kindeskinder.....
Ich kann mich noch an Aussagen von früher erinnern.. "Wenn du nicht mindestens 2 Kilo dreck im Jahr zu dir nimmst, bist du so gut wie Tod". Und so unrecht sind diese "Weisheiten" gar nicht.

Wir desinfizieren und sterilisieren unsere Umwelt aus Angst vor krankmachenden oder gar todbringenden Keimen und wundern uns dann wenn wir schon einen Schnupfen bekommen wenn wir nur mal bei minus 5 Grad eine halbe Stunde spazieren gehen. Unsere Abwehrkräfte haben aufgrund unserer übertriebenen Hygiene einen "Dauerwinterschlaf" eingelegt. (siehe Hausstauballergiker, etc etc...)

Und ich finde diese Problematik setzt sich nun beim Haus-(um)bau, in veränderter, aber dennoch genau so bedrohlicher Form, fort. Wir dichten ALLES zu 100% ab und damit wir nun in unseren "Beutel" doch noch Luft bekommen, müssen wir Lüftungen einbauen. In diese Lüftungen bauen wir nun Filter ein die jedes Mikrogramm an den "bösen" Keimen rausfilter. Natürlich werden aber hier auch die "guten" Keime gefiltert. Das wir aber diese Keime (die "guten" und aber auch teilweise die "bösen")zum Überleben benötigen, ist unumstritten. Denn ohne diese wird unser Immunsystem bald sagen: "Adjeu und Tschüss, denn du brauchst mich ja nicht mehr". Was dann los ist, könnt ihr euch ja denken.

Also BITTE, um eurer und auch meiner Kinder zuliebe, schaltet euren Haus-verstand wieder ein und "fresst" ein bisschen Dreck...

Gesunde Grüsse aus einem neuem, aber "normal" gebautem Haus, dass viel günstiger als ein "modernes" Haus gebaut wurde. Ok dafür habe ich pro Jahr rd. 300€ mehr Heizkosten. (300 mal 30 Jahre = 9000,- mhhh da hab ich mir aber viel mehr gespart)

TomTom

Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 21.11.2012 18:38:59
2
1800926
Der menschliche Körper ist evolutionär gesehen noch gar nicht für das zivilisierte Leben mit all seinen Umweltbelastungen angepasst - das dauert vielleicht noch 100.000 Jahre.

Mit dem ganzen Dreck in der Luft, ist unser Immunsystem völlig bedient - da musst du dir keine Sorgen machen. Da nutzt auch ein Filter in der Lüftungsanlage nicht viel. Aber er kann die jährliche Belastung durch Feinstäube etwas abmildern.

Wenn ein "Zufluchtsort" mit geringer Umweltbelastung im häuslichen Bereich geschaffen werden kann, warum tut man es denn dann nicht? Ich jedenfalls möchte nicht die Rußpartikel der ganzen Holzheizer in meiner Nachbarschaft einatmen. Mein Filter wird im Winter schwarz vor Ruß - besser der, als meine Lunge!

Gruss Freddy

Verfasser:
Rainair
Zeit: 27.07.2013 16:50:18
0
1946762
Hallo Freddy,

zur Filterung im Ökolüfter:

Dazu muss man wissen, wie die Wärmetauscher-Trommel aufgebaut ist:
Zwischen den beiden Alu-Lochblechen, die einen Abstand von ca. 12 mm haben, ist der eigentliche Wärmetauscher. Der sieht etwa so aus wie Stahlwolle, ist aber aus einem speziellen Kunststoff gefertigt. Man kann sich vorstellen, dass in einem dichten "Gestrüpp" aus Stahlwolle schon div. Teilchen hängenbleiben, sicherlich bis hinunter zu Pollengrösse.
Und im Winter, wenn div. Nachbarn ihre Kaminöfen einheizen, merke ich schon nach 5-6 Wochen, dass die Lüftungsleistung etwas nachlässt. Dann kommt die Wärmetauscher-Trommel in den Geschirrspüler (ohne Spülmittel) und danach ist´s wieder gut.

LG, Rainair

Verfasser:
Freddy der Seemann
Zeit: 31.07.2013 23:03:52
0
1948523
Hallo @Rainair,

der Ökolüfter arbeitet wie ein Wärmerad. Der Abluftventilator saugt die warme Abluft durch das Vlies an. Dann dreht sich die Trommel weiter und der Zuluftventilator drückt die kalte Außenluft durch das vorgewärmte Vlies in den Raum.

Das Vlies hat auch die Funktion eines Filters. Da stimme ich dir zu! Die Frage ist nur, wie gut wird die Filterwirkung erfüllt?

Das Gerät hat Axialventilatoren. Diese Ventilatoren erzeugen bauartbedingt nur eine gringe Druckerhöhung. Deshalb muss der Widerstand möglichst klein sein, damit genügend Luft strömen kann. An deinen häufigen Reinigungsintervallen sieht man ganz deutlich, wie die Lüfter auf geringe Verschmutzungen des Filters reagieren, nämlich mit Verringerung des Volumenstroms.

Radialventilatoren würden die Reinigungintervalle bei gleichem Verschmutzungsgrad mindestens verdoppeln. Deshalb kann man diesen auch Feinfilter mit höheren Druckverlusten vorschalten.

Die Filterwirkung kann in Anbetracht der verbauten Axiallüfter nicht besonders groß sein. D. h. aber nicht, dass es zu keiner Filterung kommt. Die Feinstäube, wie z.B. Ruß werden aber nicht zurückgehalten.

Gruß Freddy

Verfasser:
Rainair
Zeit: 15.10.2019 18:20:02
0
2840291
So, jetzt haben wir unseren Ökolüfter schon 8 Jahre in Betrieb und er funktioniert immer noch wie am 1. Tag !
Es geht nichts kaputt und es gibt, dank Magnet-Lagerung, keinerlei Verschleiß.

LG, Rainer

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 15.10.2019 20:06:40
0
2840330
Ich habe 3 Ökolüfter im Rahmen eines Projektes in 3 Gehäuse eingebaut, mit anderen Ventilatoren bestückt und verschiedenen Tests unterzogen.

Fazit: ausgeklügelte Konstruktion und Design, aber leider mit versteckten nicht unerheblichen Schwachstellen.

Da es im Querschnitt der Trommel keine Abdichtung zwischen Außenluft und Fortluftkammer gibt, kommt es in diesem Bereich zu erheblichen Leckagen, die die Effizienz dieses Rotors deutlich schmälern. Ich habe zwar keine Spurengasmessung durchgeführt, aber mit Nebelversuchen kann man das ganz deutlich erkennen. Durch die sehr dichte Wicklung der Trommel mit einem Kunststoffnetz (ich habe die Produktion in Leverkusen besucht), entsteht ein relativ hoher Widerstand, der einen Differenzdruck im Bereich von 40 bis 45Pa zwischen den beiden Kammern verursacht und damit auch die Leckagen verstärkt.
Das feine Netz der Trommel verschmutzt wie ein Filter, eine gründliche Reinigung ist regelmäßig erforderlich, sonst steigt der Widerstand merklich und damit auch die Leckagen.

Nach ca. 1,5 Jahren kam es bei einem Ökolüftern zu einem Lagerschaden. Nach 3 Jahren machte ein zweites Gerät Geräusche. Das Lager ist offensichtlich unterdimensioniert, da ja praktisch keine Last auf den Nadellagern aufliegt.

Ich habe hier noch einige Ersatzteile des Ökolüfters, die zum Teil gebraucht sind, aber keine Schäden aufweisen. Falls die jemand benötigen sollte, kann ich diese gerne günstig abgeben.

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