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Schlechte Erfahrungen / Probleme mit Fa. Sonnenkraft aus Regensburg
Verfasser:
ThomasAusFranken
Zeit: 19.01.2017 14:23:34
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Hallo zusammen,
ich möchte hier meine Erfahrungen mit der Firma Sonnenkraft darstellen und hoffe, dass viele Leser vor der Kaufentscheidung darüber nachdenken:
Unsere Anlage: Puffer Comfort Plus PSC 1000 Liter, Schichtbeladung SLM50, Steuerung SKSC3+ mit Heizungsanbindung (ÖL), Steuerung SKSCEM1. Die Besonderheit meiner Anlage – sie hat eine lange Außenleitung vom Kollektor zum Puffer.

Alle Probleme mit unserer Anlage habe ich direkt mit dem SERVICELEITER von Sonnenkraft Regensburg besprochen.

Bei uns wurde eine Solarthermie-Anlage von Sonnenkraft eingebaut und Sonnenkraft direkt beauftragt, diese in Betrieb zu nehmen (gegen Bezahlung). Weil sich die Anlage seltsam verhielt, habe ich dann direkten Kontakt mit Sonnenkraft aufgenommen. Viele Telefonate später war keine Lösung in Sicht. Dann habe ich mich selbst in die Materie eingearbeitet, auf die Suche gemacht und den Fehler gefunden. Temperaturfühler Puffer Oben und Puffer Mitte waren vertauscht. Nach Richtigstellung erst Mal Ruhe. Wegen anderer Probleme hat sich dann Sonnenkraft entschieden, mir auch eine neue Steuerung (SKSC3+) zu gönnen. Dabei wurde festgestellt, dass mein Forstschutz nicht aktiviert wurde und in den Bilanzwerten im Wärmetauscher Temperaturen von unter -3 °C erreicht wurden, was sehr leicht zum Auffrieren hätte führen können. Gut - neue Steuerung neues Glück - weit gefehlt. Die mir versprochenen Änderungen an der Steuerung waren allesamt nicht implementiert. Dafür hatte ich jetzt eine Steuerung, die Protokolldaten auf SD-Karte speichert. Im Winter 2015/16 hatte ich dann beim Frostschutz wieder ein Verhalten, das nicht der Beschreibung entspricht und zum Einfrieren hätte führen können (Kollektorkreis Temperatur Vorlauf Wärmetauscher < 4°C führt zu aktiven Erwärmung). Und das kann ich aufgrund der Protokolldaten belegen! Ich habe dann fast ein Jahr versucht, von Sonnenkraft eine Lösung zu bekommen (ich habe sie NIE erhalten).

Hier noch ein paar „Probleme“:
Ich kann bis heute nicht vernünftig Sommer- Winterzeit einstellen (laut SK macht das die Steuerung selbst (wer’s glaubt!). Ich lasse die Anlage jetzt immer auf Winterzeit.

Rückkühlung Puffer funktioniert, ist aber im Hochsommer wirkungslos!!

Im Heizbetrieb - bei Erreichen der MAX-Temperatur wird diese nicht gehalten, sondern der Mischer fährt ganz zu und macht wieder langsam auf. Auskunft von SK - der Wert muss so hoch eingestellt werden, dass er von der Heizung her nicht erreicht wird (???) sonst kommt es zu diesem YoYo-Effekt. Was macht da eine Fußbodenheizung?

Selbst der Technische Leiter von SK Regensburg konnte sich verschiedene auffällige Protokolldaten nicht erklären - er wollte sich um eine Klärung kümmern. Ich habe nie eine Rückmeldung bekommen.

Das Verhalten von Sonnenkraft hat mich nun dazu bewegt, diesen Beitrag zu verfassen. Hier ein paar Stellungnahmen von SK:

*** "Sie verstellen ja selbst Ihre Anlage, da kommen wir nicht weiter"
(die Anlage läuft mit einer Parametereinstellung von Sonnenkraft, die ich für den Winterbetrieb bekommen habe - eine zweite ist für den Sommerbetrieb optimiert).

*** "Es laufen ja viele andere vergleichbare Anlagen und da ist auch nichts passiert. Dann wird schon bei Ihnen auch nichts passieren."

*** "Ihre Argumente sind ja sehr hypothetisch" - HALLO - ich kann die Argumente nachweisen.

*** "Wir als Fa. Sonnenkraft können hier nicht auf jeden Einzelwunsch eines Kunden eingehen" Bin ich der einzige mit Frost von -15° C?

Und der letzte Satz in der Mail von Sonnenkraft beschreibt alles.

*** "Eine Klärung von neutraler Seite wäre hier gegeben, aus unserer Sicht ist der Fall abgeschlossen."

***Ironie*** Ich bin natürlich der einzigen Problemkunde ;=)

Fazit:
Nie wieder Sonnenkraft.
Nie wieder Solarthermie - zu wartungsintensiv - zu risikoreich für Wasserschäden.
Meine Frau war so weit, die ganze Anlage wieder zurückzubauen.

Ich hoffe, dass viele Interessierte die richtige Entscheidung treffen.

Grüße aus Franken
Thomas

Verfasser:
Tobias Wimmer
Zeit: 23.03.2017 17:47:11
1
2492033
Hallo Thomas,

leider mussten wir vergleichbare Erfahrungen mit dem Service von Sonnenkraft machen.
Ein professionelles Reklamationsmanagement sieht anders aus...

Auch wir hatten diverse Nachbesserungen an der Anlage und als der Service mit seinem Latin am Ende war, wurde uns schriftlich vorgeworfen, dass wir an der Einstellung manipuliert hätten...
Schein hier Methode zu sein.

Beste Grüße

Tobi

Verfasser:
Christian H
Zeit: 24.03.2017 21:44:30
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2492411
Auch die obige Firma verkauft (wie viele andere auch) nur umgelabelte Resol Regler.
Deren Geräte sind imho wirklich gut und können auch viel.
Leider liegt genau darin das Problem.

Viele Hersteller beschreiben technische Detaills noch schlechter als der OEM.
Da werden Schemen aufgezeigt und dazugehörige Einstellungen, aber keiner kann diese Einstellungen logisch nachvollziehbar erklären.

Ein "SERVICELEITER" ist gerade darum auch nicht per se dazu befähigt, alle Reglerdetaills zu kennen.
Ich selber habe auch so meine Mühe, wenn es um die diversen Thermostatfunktionen und deren Senor-Zuordnung geht. Obwohl ich mich bislang recht schnell in alle Regler einarbeiten konnte, die mir so unter die Finger gekommen sind, ist mir das bei Resol bislang nie zu 100% gelungen. Damit meine ich nicht die normalen Einstellungen für Solarthermie - der Rest ist das Problem.

Von Resol gibts übrigens den Schnittstellenadapter Resol VBus®/USB
Das Teil ist echt praktisch und liefert auch eine schöne Übersicht der Einstellungen.

Verfasser:
mmalle
Zeit: 27.03.2017 22:36:40
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2493203
Ich bin mir nicht zu 100% sicher, aber wenn ich so die Erfahrungsberichte lese, dann glaube ich, dass sich auch Freunde von uns an diese Firma gewendet haben... Und sie haben sich auch nicht wirklich positiv zum Service geäußert.

Verfasser:
karl karlowitc
Zeit: 01.03.2018 15:44:43
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2621918
hallo,
kann leider auch nur negatives zu Sonnenkraft berichten.
habe vor 7 jahren eine Heizanlage - solar complete - eingebaut. ist jetze schon zum 5. mal defekt!
schon nach 2 jahren wurde - auf garantie - der e-Heizung-fühler getauscht. ist jetzt schon wieder defekt und muß getauscht werden.
nach 4 jahren ist der wasser-wärmetausche durchgerostet. der neue war aus einem anderen material da das alte material öfter versagt hat - mußte ich rund 1.500€ zahlen.
ich bin am überlegen die anlage zurückzubauen und eine andere zu kaufen - nach gerade 7 jahren!
also finger weg von Sonnenkraft :-(

Verfasser:
Solaranlage Sonnenkrsft
Zeit: 15.03.2018 13:00:57
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2629006
Ich habe eine Solaranlage mit 3-Schichtpufferspeicher und Frischwassermodul.Eingebaut März 2008. Bereits im Februar 2015 musste das Frischwassermodul wegenDurchlostung des Wärmetauschers für 1500,00 € gewechselt werden. Im Februar 2018 ist der Wärmetauscher des Speichers durchgerostet. Dadurch sind die Solarkollektoren durch Frost beschädigt worden. Meine Versicherung will den Schaden nicht anerkennen. Ich habe also mit Sicherheit kein Geld gespart sondern erheblich zugezählt. So verliert man die Lust etwas für die Umwelt zu tun.Ich habe Solarkraft per Mail in Österreich angeschrieben, es ist keine Antwort gekommen. Also nie wieder Solar und Sonnenkraft

Verfasser:
Bernhard H
Zeit: 21.05.2019 16:24:30
0
2787808
Meine Erfahrungen mit der Firma Sonnenkraft (Österreich) sind sehr durchwachsen.
Die Qualität meiner Anlage (Sonnenkraft-Kombianlage mit Luftwärmepumpe und Solaranlage) ist grundsätzlich hoch. Die Anlage läuft sehr effizient.
Der Service hat in der ersten Zeit ganz gut funktioniert, es wurden einige Softwareupdates zeitnah aufgespielt. Inzwischen ist die gesetzliche Gewährleistungsfrist ausgelaufen und die Servicequalität ist, salopp formuliert, unterirdisch.
Anfragen werden nur sehr schleppend beantwortet, es vergehen Monate zwischen dem Auftauchen eines Problems und dem Besuch des Servicetechnikers. Das aufgetretene Problem (Teilausfall der Steuerung) wurde bis dato noch immer nicht behoben.
Die Services werden nicht durch den Hersteller selbst, sondern über Sub/Sub/Sub-Firmen durchgeführt. Die Kommunikation mit dem Kunden und den letztendes beauftragten Technikern vor Ort scheint gleichermaßen stark verbesserungsbedürftig. Laut Homepage scheint diese Unternehmen die Sparte "Wärmepumpen" inzwischen nicht mehr anzubieten uns sich nur mehr auf Solarthermie-Anlagen zu beschränken. Leider kann ich derzeit von der Anschaffung einer Anlage der Firma Sonnenkraft nur abraten.

Verfasser:
Albert Sickinger
Zeit: 08.10.2019 13:29:03
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2836704
Vor ca. 10 Jahren habe ich mir von einer ortsansäßigen Firma eine Sonnenkraft Solaranlage einbauen lassen.
Sonnenkraft Comfort - Set, Solar Speicher PSR 1000, 6 Sonnenkollektoren SK 500 N / IDMK 15,1 m2.
Bis jetzt habe ich keine Freude an dieser Anlage. Letztes Jahr war mein Heitzungsmonteur 12 mal bei mir. Anlage spülen, Druck auf 3 bar einstellen usw. Jetzt hat er gesagt er kommt nicht mehr, weil er den Fehler nicht findet. Der Druck mit 3 bar bleibt nur solange die Sonne scheint, doch bereits wenn die Sonne weggeht fällt er sofort auf 0,5 bar zurück trotz eins Ausdehnungsgefäßes mit 50 Liter. Scheint am nächsten Tag die Sonne, baut sich der Druck bis Mittag wieder auf. Das ist ein erheblicher Leistungsverlust. Scheint die Sonne stark kann man am Dach Hammergeräusche hören.
Was kann ich noch machen bevor ich die Anlage abbaue?

Verfasser:
Der Spezi
Zeit: 12.11.2019 08:26:49
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2854497
Zitat von Albert Sickinger Beitrag anzeigen
Vor ca. 10 Jahren habe ich mir von einer ortsansäßigen Firma eine Sonnenkraft Solaranlage einbauen lassen.
Sonnenkraft Comfort - Set, Solar Speicher PSR 1000, 6 Sonnenkollektoren SK 500 N / IDMK 15,1 m2.
Bis jetzt habe ich keine Freude an dieser Anlage. Letztes Jahr war mein[...]



Ich bin mir nicht sicher, ob der Heizungsmonteur der Richtige für Sie ist. Wann und in welchem Zustand wurde denn der Solarkreislauf befüllt? Wenn dies direkt im Laufe des Tages bei Sonneneinstrahlung erfolgte, dann kann man sich das Verhalten Ihrer Anlage erklären. Unser Heizungsmonteur befüllt nur frühmorgens, erster Einsatz des Tages, den primären Solarkreislauf der Solaranlage.

An unserer Anlage war auch das Problem gewesen, dass im "Ursprungszustand" ein zu kleines MAG für den primären Solarkreislauf installiert wurde. Auf unserem MFH ist eine 25 qm große Kollektorfläche installiert, wo ein 35 Liter großes MAG für den Solarkreislauf integriert war. Sprich, beim ersten richtig knallheißen Tag hatte dann über das Überdruckventil (Solarkreislauf, 6bar) die Frostschutzbrühe rausgelassen. Mit jedem weiteren heißeren Tag wurde immer mehr rausgedrückt, bis irgendwann der Solarkreislauf so leer gewesen ist, dass gar keine Temperatur mehr vom Dach runter in den Pufferspeicher transportiert wurde, und letztendlich der im Sonnenkollektor befindliche Temperaturfühler an den Anschlussdrähten/-kabeln verbrannt war. Es haben zum Teil bis zu 178°C oben im Sonnenkollektor entstanden. Nachdem wir dann den Solarkreislauf komplett auf Vordermann gebracht haben, es wurde dann aufgrund der Kollektorfläche einen 80 Liter großes MAG (Herstellerempfehlung) für den primären Solarkreislauf installiert, die gesamte Anlage ordentlich (morgens ohne direkte Sonneneinstrahlung auf die Kollektorfläche) durchgespült und dann wieder auf 3bar befüllt. Der Druck ist zwar immer wieder im Kaltzustand auf 2,5bar zurückgefallen, ist aber bei Volllastbetrieb max. bei 4bar, sodass ein einwandfreier Betrieb gewährleistet ist. Der Wartungsvertrag mit der Heizungsfirma (wurde inzwischen auch schon die 2. Firma angeheuert, weil die anderen zwei zuvor sich nicht den Problemen so annehmen wollten) umfasst nicht nur die Wartung unserer Gastherme, sondern auch unserer Solaranlage. Hier wird im Rahmen der Wartung einmal im Jahr durchgespült und wieder befüllt, Frostschutz und ph-Wert kontrolliert und somit ist die Anlage nun seit 2 Jahren ohne Probleme am Laufen.

Was natürlich auch eine Ursache sein kann ist, wenn sich eine Luftblase im primären Solarkreislauf besteht. Diese kann z.B. durch nicht ordnungsgemäße Leitungsverlegung geschehen, wenn innerhalb dem Primärkreislauf eine "Senke" befindet. In solch einer Senke kann sich eine Luftblase bilden bzw. nicht rausgeführt werden und kann mit Laufe der Zeit zu Problemen führen. War "indirekt" bei uns mit dem zu kleinem MAG auch der Fall gewesen, nachdem über das Sicherheits-/Überdruckventil der primäre Solarkreislauf immer mehr an Druck verlierte. Druckverluste haben hier was mit Luft in dem Kreislauf zu tun.

Eine andere Möglichkeit ist auch, wenn zwischen den Sonnenkollektor und dem Speicher zu kurze Leitungslängen (unter 10m) sind. Hier gibt es entsprechende Zusatzmodule, auch von Sonnenkraft, die sozusagen vor dem eigentlichen MAG zu installieren sind. Einfach mal auf der Homepage von Sonnenkraft im Downloadbereich die aktuelle Preisliste abrufen. Da wird ein Katalog vom Sortiment zur Verfügung gestellt, aus dem dann diese ganzen Hinweise hervorgehen. Einfach mal einlesen, überlegen, physikalische Überlegungen selbst anstreben und im Zuge des Gesprächs mit einem Heizungsbauer/-monteur merkt man schnell ob dies der Richtige für die Anlage ist. So hat es bei uns geklappt und nach 5 Jahren "drunter&drüber-Betrieb" sind wir nun seit 2 Jahren ordentlich beraten und betreut.

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Sockenralf schrieb: Hallo, das passiert, weil die Therme gar nicht weiß, wie warm es in den Räumen wirklich ist, sie DENKT sich das nur Hast du dich schonmal mit deiner Anlage und deiner Regelung beschäftigt Wie...
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