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Ereuerung der Heizungsanlage - Hilfe bei Entscheidungsfindung
Verfasser:
e660
Zeit: 30.08.2019 13:52:44
0
2818000
Hallo zusammen,

nachdem ich hier im Forum nun oft mitgelesen habe und jetzt konkret Unterstützung benötige, starte ich einen eigenen Beitrag. Die vielen fachkompetenten Einträge die ich bisher zu dem Thema "Erneuerung der Heizung" gelesen habe, haben mich als absoluten Heizungslaien um ehrlich zu sein eher verwirrt, daher erhoffe ich mir hier im Forum etwas unter die Arme gegriffen zu werden.

Wir möchten/müssen eine fast 30 Jahre alte DeDietrich Heizungsanlage aufgrund von immer wiederkehrenden Ausfällen/Defekten tauschen. Aus diesem Grund haben wir uns 3 Angebote von ortsansässigen Heizungsbauern unterbreiten lassen.

Angebot 1 beinhaltet eine Junkers ZSB 14-5 Gas-Brennwerttherme
Angebot 2 eine Vaillant ecoTEC plus VC 146/5-5 Gas-Brennwerttherme
Angebot 3 eine Wolf CGB 2-14 ComfortLine Gas-Brennwerttherme

Unser Reihenendhaus wurde in den 1920er Jahren gebaut und ist nicht energetisch saniert. Die Fenster sind doppelverglast. Da sich in dem Haus zwei Wohneinheiten befinden (38qm und 110qm) und wir die Abrechnung direkt mit dem Energieversorger bevorzugen, benötigen wir leider zwei Thermen (je das identische Modell in jeder der beiden Wohneinheiten). Der Einbau von Wärmezählern etc. kommt für uns nicht infrage.

Die große Wohneinheit (1EG + 2EG) benötigt Warmwasser. Hier ist ein 5 Jahre alter Warmwasserspeicher im Keller bereits vorhanden. Dort soll ebenfalls die Heizungsanlage 1 für die große Wohneinheit verbaut werden. In der zweiten kleineren Wohneinheit (EG) reicht ein kleiner Durchlauferhitzer der ebenfalls bereits vorhanden ist. Die Heizungsanlage 2 soll in den Räumen der kleineren Wohneinheit und ich im Keller verbaut werden.

Von der Expertise und den Erfahrungen aus unserem Freundes/Bekanntenkreis her sind alle drei Heizungsbauer gleichzusetzen. Uns stellt sich die Frage auf welches System bzw. auf welchen Hersteller wir setzten sollten. Wichtig ist uns eine langfristige Ersatzteilversorgung und moderate Ersatzteilpreise, die Zuverlässigkeit/Langlebigkeit der Geräte und eine möglichst niedrige Wartungsintensität. Gibt es bei einem der drei beschriebenen Angebote etwas zu beachten, oder sind alle drei Geräte in etwa gleich auf und wir können nach dem Bauchgefühl entscheiden (bei welchem Heizungsbauer hatten wir das beste Gefühl?) Mal naiv gefragt, lohnt es sich überhaupt die aktuelle Gerätegeneration zu kaufen, oder sind diese morgen ggf. schon veraltet und erfüllen keine gängigen Standards? Vaillant hat soweit ich es richtig verstanden habe zumindest bei den „exclusiv“ Geräten eine neue Generation rausgebracht. Stehen bei den anderen Herstellern ggf. auch Generationswechsel an?

Wir würden uns riesig über Rückmeldungen bzw. eine Empfehlung zu welchem Hersteller und wieso wir zu diesem greifen sollten freuen. Für den Fall ich habe für eine Einschätzung erforderliche Infos unterschlagen (nicht böswillig sondern eher wegen des n00b Faktors) bitte ich ebenfalls um Info.

Herzlichen Dank im Voraus!

Verfasser:
muscheid
Zeit: 30.08.2019 14:36:49
1
2818015
Also in puncto Ersatzteilkosten ist man immer dem jeweiligen Hersteller ausgeliefert. Alternative Bezugsquellen gibts nicht. Und wie sich da Preise entwickeln, kann keiner sagen.
Egal, ob Junkers/Bosch, Buderus, Vaillant, Viessmann, Wolf - jedes Gerät hat seine Eigenheiten, die der Servicetechniker kennen sollte. Von der Wartungsdauer und Umfang gibts da keine großen Unterschiede.
Anstatt der ZBS würde ich bei Junkers die GC9001, 14 kw empfehlen. Es ist das modernere Gerät mit Lambdaregelung.
Alternativ das Viessmann Vitodens300, ebenfalls mit Lambdaregelung. das dürfte momentan eines der technich aktuellsten Geräte sein

Verfasser:
la boca
Zeit: 30.08.2019 14:50:22
2
2818028
Hallo

Dann mach ich mal den Anfang. Ich muss gleich fragen...WARUM MÜSSEN es ZWEI identische Wärmeerzeuger werden? Wärmemengenzähler in den Vorlauf einer Wohnung (egal welche) und schwupp weiß man den Verbrauch der anderen Wohnung nebenbei. Ich hoffe,dass Dir der Tipp mal so schlappe 2000,- erspart + Folgekosten für Anschluss,Schorni, etc pp.

Bei den Thermen sind prinzipiell alle gut. Alles andere ist Kaffeesatzlesen. Niemand weiß,wohin sich der Markt entwickelt. Vielleicht verheizen wir in 30 Jahren getrocknete Grasbriketts. Dank des Klimawandels benötigen wir vielleicht irgendwann gar keine Heizung mehr? ;-).

Zur Wolf kann ich sagen,dass sie eine einfache Menüstruktur in Klarschrift hat,welche auch ein paar Anlagenfehler verzeiht (hab selber eine). Allerdings ist auch sie diejenige,die Modulationstechnisch nicht ganz mit den anderen beiden mithalten kann. Sprich: Schau nach dem untersten Modulationswert. Das sollte der ausschlaggebende Punkt für den Erwerb sein.

la boca

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.08.2019 23:43:45
0
2818217
nicht böswillig sondern eher wegen des n00b Faktors

??? Nie gehört, was bedeutet das ???

Verfasser:
lukashen
Zeit: 31.08.2019 08:29:27
1
2818243
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
nicht böswillig sondern eher wegen des n00b Faktors

??? Nie gehört, was bedeutet das ???

Noob = Neuling

Verfasser:
lukashen
Zeit: 31.08.2019 08:39:25
1
2818244
Warum sollen zwei Heizungen verbaut werden? Verwandte in der kleinen Wohnung?
Es muss erstmal alles umgebaut werden, inkl. Gasleitung quer durchs Haus. Dann hat man doppelte Zählerkosten, doppelte Wartung und Fegerkosten. Trotzdem doppelte Wahrscheinlichkeit für Ausfälle.

Drei Wärmemengenzähler in die Hydraulik und alles wird gut (2* Wohnungen, 1*Warmwasserbereitung).

"Gehe vor bis auf LOS. Ziehe 4000€ ein" ... ;-)

Verfasser:
OldBo
Zeit: 31.08.2019 09:17:21
0
2818245
Zitat von lukashen Beitrag anzeigen
"Gehe vor bis auf LOS. Ziehe 4000€ ein" ... ;-)[...]

Wo gibt es die Prämie? ;>))

Verfasser:
la boca
Zeit: 31.08.2019 09:58:17
0
2818253
lukashen

Ja wegen WW gleich drei? In der kleinen Wohnung gibt es DLE. Wenn man den einen Wärmemengenzähler richtig montiert,dann reicht der eine aus. Er müsste dann in die Hydraulik der kleinen Wohnung. Nochmal gespart :-)

la boca

Verfasser:
lukashen
Zeit: 01.09.2019 08:54:36
0
2818511
Zitat von la boca Beitrag anzeigen

Ja wegen WW gleich drei?

Nicht wegen Warmwasser, sondern weil der Fragesteller damit eine genaue, verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung machen könnte.
Der Heizkostenabrechnung scheint er sich durch eine teure Doppelinstallation entziehen zu wollen.

Gruß

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 01.09.2019 09:12:57
0
2818518
Zitat von e660 Beitrag anzeigen
... Reihenendhaus wurde in den 1920er Jahren gebaut und ist nicht energetisch saniert. Die Fenster sind doppelverglast. Da sich in dem Haus zwei Wohneinheiten befinden (38qm und 110qm) und wir die Abrechnung direkt mit dem Energieversorger bevorzugen, benötigen wir leider zwei Thermen (je das identische Modell in jeder der beiden Wohneinheiten). Der Einbau von Wärmezählern etc. kommt für uns nicht infrage.

Die große Wohneinheit (1EG + 2EG) benötigt Warmwasser. Hier ist ein 5 Jahre alter Warmwasserspeicher im Keller bereits vorhanden. Dort soll ebenfalls die Heizungsanlage 1 für die große Wohneinheit verbaut werden. In der zweiten kleineren Wohneinheit (EG) reicht ein kleiner Durchlauferhitzer der ebenfalls bereits vorhanden ist. Die Heizungsanlage 2 soll in den Räumen der kleineren Wohneinheit und ich im Keller verbaut werden ...
Es wäre meiner Meinung nach hilfreich, wenn zuerst mal der reale Wärme-/ Heizleistungsbedarf für das Reihenendhaus mit "nur" etwa 150 qm beheizter Fläche eruiert werden würde.

Unter Umständen ist dann auch bekannt, ob die energetische Sanierung der thermischen Gebäudehülle eine sinnvolle Maßnahme wäre, um den Energiebedarf grundsätzlich zu minimieren.

Warum soll's denn eigentlich weiterhin zur Wärmeerzeugung bei Vor-Ort-Gasverbrennung bleiben?

Es gibt doch auch Geräte, mit denen thermische Energie, je nach den vorhandenen Gegebenheiten mehr oder weniger effizient, ganz ohne die dezentrale Verbrennung von Öl oder Gas zu generieren ist!

Verfasser:
Helga Kaiser
Zeit: 08.09.2019 15:27:35
0
2820865
Bitte, wer kennt sich mit der SolvisBen Heizung aus, wer hat Erfahrung.

Mein Haus hat Erdgeschoss und 2 Stockwerke. Die Fenster sind aus Holz mit Doppelverglasung Baujahr 1971 massiv gebaut/Doppelhaushälfte ca. 360 qm Wohnfläche.

Meine Gas-Buderusheizung ist, so wie mir die Wartung sagte, kaputt. Ich erhalte ein Angebot für eine Gasheizung Solvis-Ben-2020190765. Die Nennleistung wird von 25 kW mit einer sehr leistungsfähigen Frischwasserbereitung WWS-24, Modulation des Gasbrennwertgerätes von 5-25 kW angeboten . Es gibt kein zweites Angebot, weil dies für mich genau das richtige wäre.

Ich habe leider niemanden, der mich beraten könnte. Eine Frau hat es leider schwer, gerade, weil sie schon 80 Jahre alt ist.

Gibt es eine ehrliche Antwort? Vielen Dank im Voraus,

Verfasser:
Helga Kaiser
Zeit: 08.09.2019 15:35:20
0
2820869
Bitte, wer kennt sich mit der SolvisBen Heizung aus, wer hat Erfahrung.

Mein Haus hat Erdgeschoss und 2 Stockwerke. Die Fenster sind aus Holz mit Doppelverglasung Baujahr 1971 massiv gebaut/Doppelhaushälfte ca. 360 qm Wohnfläche und einer Fußbodenheizung betr. nur 1. u. 2. Stock je 2 x 65 qm.

Meine Gas-Buderusheizung ist, so wie mir die Wartung sagte, kaputt. Ich erhalte ein Angebot für eine Gasheizung Solvis-Ben-2020190765. Die Nennleistung wird von 25 kW mit einer sehr leistungsfähigen Frischwasserbereitung WWS-24, Modulation des Gasbrennwertgerätes von 5-25 kW angeboten . Es gibt kein zweites Angebot, weil dies für mich genau das richtige wäre.

Ich habe leider niemanden, der mich beraten könnte. Eine Frau hat es leider schwer, gerade, weil sie schon 80 Jahre alt ist.

Gibt es eine ehrliche Antwort? Vielen Dank im Voraus,

Verfasser:
schorni1
Zeit: 08.09.2019 20:44:52
0
2820985
Das Gerät hat eine sehr gute Technik. Wenn sich der Heizungsmann der es einbaut auch gut damit auskennt, wäre DAS eine sehr gute Lösung.

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