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Remeha W21 Eco taktet, Fehlercode 24, Leistungsanpassung
Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 07.02.2018 12:46:41
0
2608828
Hallo zusammen,

die Daten:
- Remeha W21 Eco für Heizung und Warmwasser, Einbau 2000
... Steuerung über Ecotron II SR 5240c, witterungsgeführt
... regelm. gewartet, u.a. Umwälzpumpe neu Grundfos Alpha 2L 25/60
- FB-Heizung mit Systemtrennung über ext. Plattenwärmetauscher
... Verteiler/Ventile neu, Umwälzpumpe neu wilo Stratos Pico 25-1-4
- Warmwasser mit Systemtrennung über 350L Pufferspeicher
- zu beheizendes Objekt: EFH BJ 1980, ca. 170 qm, Standort NRW
... Bezug seit ca. 1 Jahr, seitdem nachfolgenden Befund beobachtet

Befund:
- Heizung "taktet": bis ca. 8 Brennerstarts /20min = 2,5. min-Zyklus.
- Kesseltemperatur schwankt zwischen ca. 40 und 55 °C (Abschaltung in Ruhemodus) im Heizbetrieb
- wiederholt Stör-Abschaltung mit Fehlercode 3-24, seltener 4-24

mögl. Diagnose/Ursache gem. heizungsfehler.de:
- Ursache : Störung Temperaturfühler, max. Wassertemperatur
mögl. Lösung gem. heizungsfehler.de:
- VL-/RL-Temperatursensor vertauscht: (schließe ich aus)
- VL-/RL-Anschlüsse vertauscht (schließe ich aus)
- Wassrströmung im Speicher nicht korrekt
- VL-Temperatur steigt zu schnell an

Bisherige Maßnahmen (zeitlich gestaffelt mit Beobachtung)
- Prüfung Wasserdruck 1,5-2 bar > min. 0,8 OK
- Funktionsprüfung Umwälzpumpen, Wärmetauscher etc. OK
- Anpassungen auf Benutzerebene (Heizkurve etc.)
- Maximierung Wasserdurchlaufmenge/Wärmeabtransport durch
... max. Leistung beider Umwälzpumpen (Kessel und FBH)
... max. Wärmeabnahme durch max. Öffnung aller Stellventile der FBH
- Prüfung: Abschaltung erfolgt nicht(!) durch Anlegerthermostat (Begrenzer) am FB-Heizkreislauf
- Ortstermin HB für Wartung und Diagnose
... Heizungswartung mit brennerseitiger Reinigung des primären Wärmetauschers
... grobe Plausibilitätsprüfung der Benutzereinstellungen, sonst nichts ;-(

Zwischenfazit:
- Mit obigen Maßnahmen keine entscheidedne/nachhaltige Beeinflussung möglich
- Nach Brennerreinigung seltener Abschaltung mit Fehlercode

letzter Ansatz:
- Verfolgung der Idee aus diesem Forum, dass Brennerleistung nicht passend
- Besuch SHK-Messe mit Anprache Remeha-Vertreter und mehrerer HB.
- HB/Hersteller mit wiederholten Hinweis auf Reinigung der WT und Funktionsprüfung/Austausch der Sensoren bis hin zum Kesselersatz oder Kontakt zum WerksKundendienst
- Hinweis eines (einzigen) HB:
"Nahezu jede Heizung lässt sich "versteckt" in der Leistung anpassen"

Also habe ich beim Hersteller angerufen und mir eben diese Eigenschaft bestätigen und ein Service-Manual schicken lassen (Benutzer-Handbuch Brenner und Steuerung bereits vorhanden und mehrfach studiert...). Und siehe da:

Idee Lösung: Modulationsbereich eingeschränkt
- Prüfung der Brennereinstellungen auf bisher unbekannter Service-Ebene: unveränderte(!) Werkseinstellungen: d.h. unter anderem:
- Gebläsedrehzahl Volllast Heizbetrieb 4800 (optional 1000 bis 6099) U/min.
- Gebläsedrehzahl Teillast Heizbetrieb 2900 (optional 1000 bis 6099) U/min.
- Schaltdifferenz VL-Temperatur 10 °C (optional 5 bis 20°C)

erfolgreicher Test: Modulationsbereich angepasst:
- Gebläsedrehzahl im Teillast Heizbetrieb testweise einmal auf 1500, einmal auf 1000 U/min. eingestellt.
- Konsequenz: Brenner läuft bei beiden Einstellungen kontinuierlich und leise im Teillastbereich
- Kesseltemperatur kontinuierlich ca. 47°C, Temperaturen am FBH-Thermostat:
... VL ca. 42°C, RL ca. 30°C. -> ich bin begeistert!

Ich vermute als Laie: Der Brenner wurde beim/seit Einbau scheinbar nicht wirklich eingestellt. Die Leistung(seinstellung) ist zumindest für den Heizbetrieb zu hoch, der Brenner kann nicht ausreichend heruntermodulieren. Wenn dem Brenner durch Anpassung des Teillastbereiches entsprechend "Leine" gegeben wird, kann er endlich tun, was er soll (und eigentlich auch kann): Modulieren und durchgehend brennen...

Gefahr durch (fehlende) Einstellung O² bzw. CO² bei Drehzahländerung?
- an anderer Stelle in diesem Forum wird (dringend) empfohlen, bei Änderung der Gebläsedrehzahl O² bzw. CO² Werte zu messen/einzustellen.
- Im Service-Manual ist eine Anleitung zur Kontrolle der O² bzw. CO²-Werte mit Verweis auf eine Tabelle enthalten. Die Tabelle selbst enthält nur jeweils einen Zielwert für O² (4,8%) und Co² (9%) für Vollast und Teillast bezogen auf die Gebläsedrehzahlen nach Werkseinstellung (TL 2900 U/min. und VL 4700 U/min.)
Fragen:
a) Sind die Werte drehzahlbezogen (sieht für mich so aus) oder gelten diese für die jeweils untere und obere eingestellte (auch von der Werkseinstellung abweichende) Lastgrenze?
b) Mit anderen Worten: Erfordert eine Änderung/Anpassung der Gebläsedrehzahlen eine Prüfung/Anpassung des O² bzw. CO²-Wertes?
c) Welche Zielwerte gelten ggfs. dann?
d) Welche Auswirkung/Gefärdung hätte eine fehlende Anpassung zur Folge?

Anpassung der Gebläsedrehzahl für Vollastbetrieb empfehlenswert?
e) (Wann) ist auch eine Anpassung/reduzierung der Leistung/Gebläsedrehzahl im Vollastbetrieb empfehlenswert?
f) wenn ja, nach welcher Maßgabe?

Ich bin Laie und hoffe auf hilfreiche Hinweise, gerne mit Erläuterung.
Ich habe den Anspruch/Wunsch, die Anlage möglichst gut zu verstehen und effizient zu betreiben...

Verfasser:
Schneidermm
Zeit: 07.02.2018 15:38:14
1
2608912
Wenn das so ist hat dein Gerät einfach zu viel Leistung in der minimal Last (ca.6,5 KW) oder:

Um ein takten zu vermeiden auf jeden Fall Abnehmer auf volle Abnahme und am Regler Heizkurve, Fußpunkt und soll Raum Tag Nacht nach unten korrigieren bis du mit deinen Temperaturen zufrieden bist.

Was hängt hinten dran nur Fußbodenheizung ? oder auch Heizkörper ?
Ist der Regler im Raum mit Einfluss?




Zur Veränderung Drehzahlen (Leistung): Es gibt eine Installations- und Bedienungsanleitung an die mann sich zu halten hat. Mit ändern der unteren Leistung begibt mann sich außerhalb der Vorgaben dadurch erlischt die Betriebserlaubnis für das Gerät.

wiederholt Stör-Abschaltung mit Fehlercode 3-24, seltener 4-24

ist die gleiche Störung nur einmal im Heiz (3) und WW Betrieb (4)
diese Störung besagt eindeutig.
a. Vorlauf- und Rücklauftemperatursensor vertauscht.
b. Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse vertauscht.
c. Wasserströmung im Speicher nicht korrekt.

es gibt eindeutig einen Grund für diesen Fehler !

Um zu sehen ob die Fühler (Kabel) vertauscht wurden Vorlauffühler Kabel abmachen (Fehlercode 36) Vorlauffühler nicht angeschlossen wird angezeigt. Rücklauffühler (Fehlercode 37)
Wenn das in Ordnung ist mal beide Fühler untereinander tauschen falls es kleinere Abweichung bei der Erfassung gibt (nur die Fühler tauschen)

VL-Temperatur steigt zu schnell an währe Fehler 3 oder 4-25


Gruß M.

Verfasser:
caipithomas
Zeit: 07.02.2018 16:59:36
0
2608952
Hallo!
eine Frage
"Warmwasser über Systemtrennung 350L. Pufferspeicher"?????

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 07.02.2018 18:26:44
0
2608997
Zitat von caipithomas Beitrag anzeigen
Hallo!
eine Frage
"Warmwasser über Systemtrennung 350L. Pufferspeicher"?????

Am Pufferspeicher hängt noch eine Solaranlage...
Hatte ich eingangs nicht erwähnt, da für den Befund wohl nicht relevant, sorry.

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 07.02.2018 22:58:32
0
2609138
Hallo Schneidermm,

danke für die differenzierte Rückmeldung!

Zitat von Schneidermm
Wenn das so ist hat dein Gerät einfach zu viel Leistung in der minimal Last (ca.6,5 KW) oder...

Das ist meine Vermutung...
Zitat von Schneidermm
...Um ein takten zu vermeiden auf jeden Fall Abnehmer auf volle Abnahme und am Regler Heizkurve, Fußpunkt und soll Raum Tag Nacht nach unten korrigieren bis du mit deinen Temperaturen zufrieden bist.

Habe ich versucht (siehe Eingangspost), bisher ohne Erfolg.
Noch geringere Werte bzgl. der Heizkurve (Fußpunkt, Steigung etc.) scheinen mir wenig plausibel.
Zitat von Schneidermm
Was hängt hinten dran nur Fußbodenheizung ? oder auch Heizkörper ?
Ist der Regler im Raum mit Einfluss?

Nur Fußbodenheizung, keine Heizkörper.
Keine Raumthermostate, nur Außenfühler (Innentemperatur nur Rechenwert!).
Zitat von Schneidermm
Zur Veränderung Drehzahlen (Leistung): Es gibt eine Installations- und Bedienungsanleitung an die mann sich zu halten hat. Mit ändern der unteren Leistung begibt mann sich außerhalb der Vorgaben dadurch erlischt die Betriebserlaubnis für das Gerät.

Die offizielle "Installationsanleitung/Inbetriebnahmeanweisung" führt unter dem Kapitel "Einstellmodus" eine Tabelle, gegliedert in Bedien- und Serviceebene mit diversen Einstellungen auf, welche "nach Erfordernis geändert werden können". Für nahezu jeden Code/Parameter sind neben der Beschreibung die "Werkeinstellung" und ein "Einstellbereich" angegeben, z.B. wie oben aufgeführt:
Gebläsedrehzahl Vollast Heizbetrieb: Werkseinstellung 4700 U/min. Einstellbereich 1000-6099 U/min
Gebläsedrehzahl Teillast Heizbetrieb: Werkseinstellung 2900 U/min. Einstellbereich 1000-6099 U/min
Ich verstehe die Tabelle so, dass die Werkeinstellung der Auslieferungszustand ist (welcher mutmaßlich viele Anwendungsfälle abdeckt), die Veränderung der Parameter im tabellarisch aufgeführten Bereich jedoch eine zulässige Anpassung/Optimierung im einzelnen Anwendungsfall erlaubt/ermöglicht.
Nach meinem Verständnis befindet sich eine solche Einstellungsänderung im Rahmen des tabellarischen Einstellbereichs innerhalb der Vorgaben bei vollständigem Erhalt der Betriebserlaubnis - oder?
Zitat von Schneidermm
wiederholt Stör-Abschaltung mit Fehlercode 3-24, seltener 4-24...ist die gleiche Störung nur einmal im Heiz (3) und WW Betrieb (4)

Das sehe ich auch so.
Zitat von Schneidermm
diese Störung besagt eindeutig.
a. Vorlauf- und Rücklauftemperatursensor vertauscht.
b. Vorlauf- und Rücklaufanschlüsse vertauscht.
c. Wasserströmung im Speicher nicht korrekt.
es gibt eindeutig einen Grund für diesen Fehler !

Die Aufzählung a,b,c stammt aus dem Service-Manual (und ist leicht abweichend zu der Auskunft von heizungsfehler.de)
Zitat von Schneidermm
Um zu sehen ob die Fühler (Kabel) vertauscht wurden Vorlauffühler Kabel abmachen (Fehlercode 36) Vorlauffühler nicht angeschlossen wird angezeigt. Rücklauffühler (Fehlercode 37)
Wenn das in Ordnung ist mal beide Fühler untereinander tauschen falls es kleinere Abweichung bei der Erfassung gibt (nur die Fühler tauschen)

Zu a)
- Kabel des oberen NTC-Sensors (VL) abgezogen: -> Fehlercode 36 (ok)
- Kabel des unteren NTC-Sensors (RL) abgezogen: -> Fehlercode 37 (ok)
- getauscht habe ich nicht, dafür beide durchgemessen: An beiden habe ich bei ca. 35°C erwartungsgemäß ca. 8000 Ohm gemessen (Übereinstimmung mit originaler Temperatur/Widerstandsgrafik von Remeha)
Zu b)
- Anschlüsse von Vor- und Rücklauf geprüft -> ok
Zu c)
Welche Ursachen kann das haben und wie kann ich dies prüfen/abstellen?

Gruß, VD

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 08.02.2018 00:05:53
0
2609167
Mindestens genauso (wenn nicht mehr) interessieren mich jedoch Hinweise/Antworten bzgl. meiner im Eingangspost formulierten Fragen bzgl. Einstellung von O² bzw. CO² bei einer Gebläsedrehzahl-Leistungsänderung...

Gruß, VD

Verfasser:
Schneidermm
Zeit: 08.02.2018 07:27:13
0
2609198
Befund:
- Heizung "taktet": bis ca. 8 Brennerstarts /20min = 2,5. min-Zyklus.
- Kesseltemperatur schwankt zwischen ca. 40 und 55 °C (Abschaltung in Ruhemodus) im Heizbetrieb


Für nur Fußbodenheizung viel zu hoch eingestellt diese Temperaturen fährt mann bei unter -15°C Außentemperatur.

Meine Empfehlung für die Einstellungen:

Parameter 3-0 Steilheit Heizkurve 0.6 bis 0,7
Parameter 3-1 Kesselmax. für Heizbetrieb 55°C
Parameter 3-2 Fußpunkt HK 20°C

Mit den Einstellungen für die soll Raumtemperatur Tag und Nacht verschiebst du deine Heizkurve nur noch parallel. (Nachtabsenkung bei Fußbodenheizung würde ich nicht empfehlen) lieber ohne Absenkung mit weniger Raumsoll oder wenig absenken.


Wenn du länger auf das Symbol Thermometer (das zweite von links oben) drückst kannst du vorher und nachher alle Soll- und Isttemperaturen auslesen.

Gruß M.

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 08.02.2018 10:50:06
0
2609307
Zitat von Schneidermm
Befund:
- Heizung "taktet": bis ca. 8 Brennerstarts /20min = 2,5. min-Zyklus.
- Kesseltemperatur schwankt zwischen ca. 40 und 55 °C (Abschaltung in Ruhemodus) im Heizbetrieb
Für nur Fußbodenheizung viel zu hoch eingestellt diese Temperaturen fährt mann bei unter[...]

Das vermute ich auch...
Zitat von Schneidermm
Meine Empfehlung für die Einstellungen:
Parameter 3-0 Steilheit Heizkurve 0.6 bis 0,7
Parameter 3-1 Kesselmax. für Heizbetrieb 55°C
Parameter 3-2 Fußpunkt HK 20°C
Mit den Einstellungen für die soll Raumtemperatur Tag und Nacht verschiebst du deine Heizkurve nur noch parallel. (Nachtabsenkung bei Fußbodenheizung würde ich nicht empfehlen) lieber ohne Absenkung mit weniger Raumsoll oder wenig absenken.

Richtig, die Heizkurve meines systems wird durch 3 Parameter bestimmt: Neigung, Fußpunkt/Niveau, Raumsoll - und alle habe ich (wie eingangs erwähnt) bereits einzeln wie auch kombiniert und mit zeitlichem Versatz testweise variiert - ohne merkliche Veränderung auf die Kesseltemperatur/Taktung.

Parameter 3-0 derzeit bei 0,8 (Vorgänger hatte 1,0, habe aber auch zeitweise 0,6 gefahren)
Parameter 3-1 derzeit bei 53°C (mutmaßliche Werkeinstellung)
Parameter 3-2 derzeit bei 25°C (Vorgänger/mutmaßliche Werkeinstellung: 32°C)
Damit liege ich doch recht nah an Deinen Empfehlungen. Zumindest erscheinen mir die Abweichungen nicht ursächlich für die hohen Kesseltemperaturen und das Takten.

Womit wir wieder beim Thema wären: Ich denke, die Steuerung würde gerne tiefer modulieren, kann aber aufgrund der für meine Situation unpassend vorgegeben Gebläsedrehzahl für Teillast (Werkeinstellung) nicht weiter mit der Leistung runter und heizt damit zwingend zu stark den Kessel, was mit der oberen Temperaturbegrenzung zum Takten führt... Diese Vermutung sehe ich durch den erfolgreichen oben beschriebenen Test durch Herabsetzen der Gebläsedrehzahl für Teillast bestätigt. Ich möchte daher gerne wissen, was bei einer langfristigen Anpassung der Gebläsedrehzahl für Teillast, ggfs. auch für Vollast zu beachten ist (z.B. Notwendigkeit und Referenzwerte der O²- und CO²-Messung).


Viele Grüße, VD

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.02.2018 11:00:58
1
2609312
Ich habe 2008. eine Remeha Eco 21 auf eine Remeha Eco 11 umbauen lassen , jetzt wurde sie ersetzt.

Brennraum wurde durch ceramikstopfen verkleinert .

Gasbrennerdüse wurde durch eine halb so große Düse ersetzt .

Luftöffnung wurde ausgetauscht ( anstatt 6 Löcher nur drei )

Eingestellt

Fertig .

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 08.02.2018 11:10:11
0
2609318
Zitat von VentilDoktor Beitrag anzeigen
Zitat von Schneidermm
[...]

Das vermute ich auch...
Zitat von Schneidermm
[...]

Richtig, die Heizkurve meines systems wird durch 3 Parameter bestimmt: Neigung, Fußpunkt/Niveau, Raumsoll - und alle habe ich (wie eingangs erwähnt) bereits einzeln wie auch kombiniert und mit zeitlichem Versatz testweise variiert - ohne merkliche Veränderung auf die[...]



Du hast eine Systemtrennung.... Entweder Wärmetauscher zu klein oder verschlammt ....

Wie sind die Sekundärtemperaturen ??

Wärst aber nicht der erste... ich kenne das aus dem GU Bau:

"Ja 20 kW verbauen wir immer... das reicht für den tiefsten Winter und sie haben mehr Reserve"

"Herr GU.... im EG sind Heizkörper für 4kW Abnahmelesitung und im OG sind Heizkörper mit 3,5 kW Abnahmeleistung bei 65 GRad Vorlauf..... Wie soll der Kunde jemals 20 kW nutzen, wenn er gar keine Heizkörper dafür hat ??? Auf Dampfbetrieb wechseln ???"

Daher einmal Primär und Sekundärtemperaturen... und den Bautyp

Kann ja sein dass du einen 6kW Wärmetauscher bei 21 kW Therme hast

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 08.02.2018 11:18:55
0
2609325
Hallo Georg Fiebig,

danke für den Hinweis!
Ich meine, von dieser Möglichkeit bereits in diesem Forum gelesen zu haben.
Sehe ich auch als Option und würde mich sehr freuen, wenn ich noch nähere Infos zu den verbauten Teilen (Bezeichnung, Bezugsquelle, Kosten) erhalten könnte.
Vielleicht können Sie da weiterhelfen?

Allerdings möchte ich zunächst die Möglichkeiten abklären/ausschöpfen, welche sich durch eine optimierte Einstellung der vorhandenen Anlage ergeben. Diese Maßnahme sollte nach meiner Vorstellung kostengünstiger sein ;-)

Ob eine "bauliche" Änderung langfristig effizienter und - unter Berücksichtigung der Umbaukosten und der mutmaßlichen Restnutzungsdauer der Anlage - wirtschaftlicher ist, vermag ich (noch) nicht zu beurteilen.

Viele Grüße, VD

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.02.2018 11:30:51
1
2609336
Meine Remeha ist ausgemustert. Kannst ja diese Teile nutzen . Bei Interesse
Schreib mir mal eine Mail über das Forum .

Neuteile werden sich kaum lohnen .

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 08.02.2018 11:42:32
0
2609349
Hallo Peter_Kle,

danke für Ihren Beitrag!
Zitat von Peter_Kle

Du hast eine Systemtrennung.... Entweder Wärmetauscher zu klein oder verschlammt ....
Wie sind die Sekundärtemperaturen ??

Der sekundäre Wärmetauscher ist ein
Alfa-Laval Plattenwärmetauscher CB 26-U 18H (0,05L/Kanal)

Die Begriffe primäre/sekundäre Temperaturen sind mir nicht ganz klar...
Bezüglich des Wärmeübergangs am sekundären Wärmetauscher (Systemtrennung) kann ich jedoch sagen,
- dass die Wärme am WT-Abnehmer unmittelbar(!) und mit hoher Temperatur nach Wärmezufuhr spürbar ist (Handtest)
- dass zwischen angezeigter Kesseltemperatur (digital) und Thermostat am FBH-VL (analog) ca. 2-4K liegen.

Gruß, VD

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 08.02.2018 11:55:54
0
2609359
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Meine Remeha ist ausgemustert. Kannst ja diese Teile nutzen . Bei Interesse
Schreib mir mal eine Mail über das Forum .

Neuteile werden sich kaum lohnen .

Danke! Darauf komme ich bei Bedarf später gerne noch einmal zurück.

Offtopic: Wie komme ich an Deine Emailadresse? Bei dem Versuch, Dein Profil anzuzeigen, erhalte ich den Hinweis, dass dies nur registrierten Benutzern möglich sei.
Ich bin aktuell jedoch registriert und auch angemeldet...?!

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.02.2018 12:09:44
0
2609374
„Ich bin aktuell jedoch registriert und auch angemeldet...?!“

Das kann nicht sein , es fehlt der graue Stern für eine graue Maus 😅

Verfasser:
Schneidermm
Zeit: 08.02.2018 13:04:24
0
2609432
Vorlauftemperaturen von 40-55 sind bei dieser Jahreszeit zuviel.

Soll Temperaturen auslesen und korrigieren der Einstellung.

Für alle weiteren Probleme gibt es ja genug Hinweise von Bastlern hier.


Gruß M.

Verfasser:
VentilDoktor
Zeit: 02.09.2019 22:50:01
0
2819166
Hallo zusammen,

hier die Lösung zum Fehlercode 24:
Es war doch einer der NTC-Sensoren defekt!

Das Durchmessen der Sensoren war unauffällig (an beiden habe ich bei ca. 35°C erwartungsgemäß ca. 8000 Ohm gemessen -> Übereinstimmung mit originaler Temperatur/Widerstandsgrafik von Remeha) und die kurzzeitig bei Brennerstart angezeigten Temperaturwerte waren auch plausibel.

Erst die mehrmalige Dokumentation und Analyse der auf Serviceebene abrufbaren Temparaturwerte bei Eintritt des Fehlers brachte mich dann auf die Spur, da hier die Rücklaufwerte stets höher als die Vorlaufwerte waren...

NTC-Sensor gekauft und eingebaut und siehe da, seitdem ist der Fehlercode 24 nicht mehr aufgetreten!

Das Takten wurde durch mehrere Maßnahmen weitestgehend unterbunden, u.a.:
- Optimierung der Heizkurve,
- Reduzierung der Gebläsedrehzahl bei Teillast und Volllast im Heizbetrieb (in Abstimmung mit Rehema),
- Verlängerung des Zwangsteillastbetriebes nach Start

Ich danke allen, die sich hier konstruktiv eingebracht haben.
Vielleicht helfen die Beiträge und/oder meine Lösung noch weiteren Lesern.

Gruß, VD

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